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Die Bücherdiebin - Markus Zusak
Die Bücherdiebin
by: (author)
5.00 15
Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu... show more
Den Tod muss man nicht fürchten. Er ist nämlich, wie er als Ich-Erzähler von sich selbst in einer Vorbemerkung sagt, „bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen“. Nur hätten die meisten Menschen „einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen“. Mit einem weiteren Vorurteil räumt der Tod gleich zu Beginn auf, dass ihm nämlich die Menschen gleichgültig seien. Im Gegenteil. Ab und zu, so erfahren wir, braucht er sogar eine Auszeit, um sich abzulenken. „Ihr wollt wissen“, fragt er, „wovon ich mich ablenken muss? (…) Es sind die übrig gebliebenen Menschen. / Die Überlebenden.“ Eine solche Überlebende, „eine Expertin im Zurückbleiben“ ist die neunjährige Liesel Memminger. Von ihr handelt dieses wunderbare Buch. Zum ersten Mal begegnet der Tod der neunjährigen Liesel 1939 am Grab ihres kleinen Bruders, wo sie auch ihre Karriere als Bücherdiebin beginnt: Mit Hilfe des Handbuchs für Totengräber lernt sie das Lesen und muss fortan immer wieder Bücher stehlen. Sie „rettet“ auch welche -- vor den Flammen der Nazis. Und hin und wieder bekommt sie auch welche geschenkt. Ihre Liebe zu Büchern muss es sein, die den Tod, der sich selbst hier als großer Erzähler erweist, die Liesel lieb gewinnen lässt. Während um sie herum Bombenhagel alles in Schutt und Asche legen, findet sie Schutz im Keller – und in ihren Büchern. Der Tod, den der Autor uns hier präsentiert, muss man in der Tat nicht fürchten. Er ist weder böse noch kaltblütig. Und er hat eine Schwäche für Menschen, die lesen und die Bücher lieben. Ist das nicht beruhigend? Und er kann obendrein -- zumindest in der Fantasie Markus Zusaks -- wunderbar erzählen. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
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Format: kindle
ISBN: 9783894804275
ASIN: B004OL2B76
Publisher: Blanvalet
Edition language: Deutsch
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Community Reviews
AMAITKEN.COM Book Reviews
AMAITKEN.COM Book Reviews rated it
3.0 The Book Thief Review
I started the book on my ride back from Prague. I found this quirky book after looking up the last years (or two years ago, maybe three) top books. This stumbled right into my palms, and I ordered it straight away. Now, it’s not my usual book, which may, possibly, be an explanation for why it’s not ...
Burfobookalicious
Burfobookalicious rated it
5.0 Quite Sublime
The word 'superb' is not one I bandy about lightly, but it seems eminently appropriate for "The Book Thief" by Marcus Zusak. Not only is it inventive in the use of Death as a narrator, which adds a peculiar perspective to the story and confers so much more than a simple device, but the plot and char...
Mallory Kellogg, Chubbygirlreads
Mallory Kellogg, Chubbygirlreads rated it
4.0 Review: The Book Thief
Where do I even begin with this? I have so many mixed feelings. Let's start at the beginning. It's told by Death. I found that amazingly unique. The writing style is whacky but once you get it, it flows well enough. It involves Nazi Germany, which is never a wonderful, joyful topic. It always...
Cheri's Book Blog
Cheri's Book Blog rated it
5.0 Beautiful and heartbreaking
This is, without a doubt, one of the best books I've ever read. Here's what I knew about it going in: it takes place during WWII and has Nazis in it. Not a lot to go on. It had been on my TBR list for a long time but I kept passing it by, just not sure what it was about or if I was in the right fram...
Midu Reads
Midu Reads rated it
1.5 If I Counted The Ways In Which You Have Disappointed Me....
Some parts were beautiful. A few examples: "Pfiffikus!" she echoed, quickly adopting the appropriate cruelty that childhood seems to require. ...humans like to watch a little destruction. Sand castles, house of cards... Others were just weird. Look at this one: I carried them in my fingers, ...
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