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review 2017-05-29 18:07
Rezension | Die Geschichte der Bienen
Die Geschichte der Bienen: Roman - Maja Lunde,Ursel Allenstein

Beschreibung

 

Mitte des 19. Jahrhunderts lebt der Samenhändler William Savage mit seiner Familie in England. Als sich sein Mentor Rahm von ihm abwendet, fällt er in eine tiefes Loch, denn William sieht sich als Forscher gescheitert. Seiner Kinder zuliebe rafft sich William jedoch nochmals auf um seine Idee für einen innovativen Bienenstock umzusetzen.

 

Wir schreiben das Jahr 2007. George ist Imker in den USA und arbeitet hart um seinen Betrieb auszubauen, so dass sein Sohn Tom ein zukunftsfähiges Erbe antreten kann. Jedoch hat Tom ganz andere Pläne, bis eines Tages etwas unfassbares geschieht. Die Bienen auf Georges Farm verschwinden.

 

Ein Sprung in die Zukunft zeigt, dass im Jahr 2098 die Weltbevölkerung deutlich geschrumpft ist. In China kämpfen die Menschen um ihr Überleben, denn die Bienen sind schon lange ausgestorben und der Anbau verschiedener Lebensmittel nicht mehr möglich. Die Arbeiterin Tao übernimmt die Arbeit der Bienen und bestäubt Tag für Tag die Bäume in Handarbeit.

 

Meine Meinung

 

Maja Lunde verwebt in „Die Geschichte der Bienen“, ihrem ersten Roman für Erwachsene, drei unterschiedliche Handlungsstränge (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) zu einer bewegenden und aufrüttelnden Geschichte rund um das Aussterben der Bienen und den daraus entsehenden Konsequenzen für die Menschheit.

 

Die drei einzelnen Geschichten an sich sind eher unaufgeregt und werden aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten erzählt. Jedes Kapitel trägt den Namen des Protagonisten, so dass man gleich einordnen kann in welcher Erzählung man steckt. Da wäre der Forscher und Samenhändler William Savage der gegen Mitte des 19. Jahrhunderts in England lebt, von Depressionen geplagt wird, kaum Selbstvertrauen in sich trägt, sich dennoch aufrafft im Bereich der Bienen etwas erfolgreiches zu Stande zu bringen. Dann gibt es noch den Imker George in den USA der Anfang des 21. Jahrhunderts mit viel Liebe und Leidenschaft seinen Hof leitet und alles daran setzt einen zukunftsfähigen Betrieb in die Hände seines Sohnes geben zu können.

 

Dadurch, dass Maja Lunde in kurz gehaltenen Kapiteln jedoch immer nur ein paar Einzelheiten zu der jewiligen Geschichten einfließen lässt, ergibt sich ein angenehmer Spannungsbogen der sich über das ganze Buch schlängelt. Kapitel für Kapitel fügen sich die einzelnen Puzzelteilchen zusammen, bis sie ein facettenreiches Gesamtwerk ergeben.

 

Die Fragen die Maja Lunde mit ihrem Roman „Die Geschichte der Bienen“ bezüglich dem Umgang mit der Umwelt und wie dies unsere Zukunft verändert aufwirft, haben mich sehr gefesselt. Durch das einweben realer Tatsachen wie z. B. die „Colony Collapse Disorder“ (CCD), eine aus den USA stammende Beschreibung für eine bestimmte Art des Bienensterbens, hat dem Roman zusätzlich Authentizität verliehen.

In meinen Augen spricht dieser Roman ein wichtiges Thema für die Menschen und die Zukunft auf unserem Planeten an. Die fiktive Geschichte über drei Schicksale in verschiedenen Epochen regt zum nachdenken an und wurde zu Recht mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet!

 

Fazit

 

Eine eindrucksvolle Geschichte die ein reales und äußerst wichtiges Thema anspricht. Unbedingt lesen!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-geschichte-der-bienen-von-maja-lunde
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review 2015-08-26 15:22
Bezaubernd, drückend, niederschmetternd
Bienensterben - Lisa O'Donnell,Stefanie Jacobs

Die Schwestern Marnie und Nelly legen auf den Hl. Abend nicht viel wert, weil es auch ihre Eltern nie getan haben. Aber dieses Weihnachten ist sogar für die Geschwister der Gipfel, denn sie stehen vor einem Loch im Garten, das sie für die Leichen ihrer Eltern gegraben haben.

Schnell ist ein Vorwand konstruiert, warum Gene und Izzy verschwunden sind. Ja, die Geschwister reden ihre Eltern mit den Vornamen an und eigentlich gehen die beiden Junkies eh keinen ab. Wenn sie nur die Sache mit dem Geld in den Griff bekämen und der Hund des Nachbarn nicht dauernd Gene ausgräbt …

Ich habe hier mit einem interessanten Jugendbuch gerechnet und eine erschreckende Geschichte bekommen. Es geht um Marnie und Nelly, beide sind Teenager, und wurden von ihren Eltern - die beide alkohol- und drogenabhängig sind - grausamst vernachlässigt. Nun sind die beiden tot und die Mädchen versuchen allein zurecht zu kommen, aus Angst, der Fürsorge übergeben zu werden.

Die Autorin greift zu einem außergewöhnlichen Stil, um die Geschichte zu erzählen. Sie wechselt ständig die Perspektiven zwischen Marnie, Nelly und Lennie, ein vermeintlich perverser Nachbar, der nun ein Auge auf die Mädchen wirft.

Marnie ist eher der grobe Typ, die einfach nur versucht, über die Runden zu kommen. Als Stütze kommen ihre schrägen Freundinnen zurecht, denen sie aber auch nicht alles anvertrauen kann.

Nelly ist ein Schöngeist, wie er im Buche steht. Fast unvorstellbar, in diesem Milieu, und trotzdem so glaubhaft, dass man sie auf ihrer Geige spielen hört und sich an ihrer gewählten Wortwahl erfreut.

Lennie hat es mit der Nachbarschaft nicht leicht, weil er als alter Schwuler den Stempel „pervers“ aufgedrückt bekam, umso mehr interessiert er sich für die Geschwister, um die er sich wahrhaft Sorgen macht.

Durch diesen Erzählstil erhält der Roman eine spannende Dynamik, sodass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Bereits zu Beginn habe ich mich im Schicksal der Mädchen verloren, habe sprachlos von Seite zu Seite geblättert und konnte kaum fassen, was diese Menschen alles erdulden müssen und wie sie trotzdem jeden Tag als neue Herausforderung nehmen.

Die Geschichte dieses Trios ist bezaubernd, drückend, niederschmetternd. Lisa O’Donnell betrachtet gesellschaftliche Probleme unserer Zeit: Drogen- , Alkohol- und Kindesmissbrauch, Vernachlässigung, Arbeitslosigkeit, und wie wir Menschen dazu neigen, der Einfachheit halber in Schubladen zu denken, um bloß nicht die Wahrheit zu erkennen. Absolut lesenswert!

 

© NiWa

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2014-01-27 00:00
heute haben wir unsere Eltern im Garten begraben..
Bienensterben - Lisa O'Donnell,Stefanie Jacobs

nhalt: 

Heiligabend in Glasgow: Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiß, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, stadtbekannter (vermeintlicher) Perversling, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht.

 
 
 
Ich habe das Buch bei Katja gewonnen und wollte ihm eine Chance geben nachdem es bei ihr keine gute Note bekommen hatte.
 
Der Prolog hatte mich schon neugierig gemacht.
Es wird nicht in richtigen Kapiteln geschrieben sondern abwechselnd aus der Sicht von Marnie Drogen verkauft/konsumiert und deren Kapitel in einem Jugendlichem Slang geschrieben ist in dem nicht an Kraftausdrücken gespart wird, ihrer kleinen Schwester Nelly das Nesthäkchen die sich immer sehr gewählt ausdrückt und mit vorliebe Geige spielt und dem Homosexuellen Nachbarn Lennie.
 
Der Tot der Eltern geschieht schon zu  beginn und ist ausschlaggebend für die weitere Geschichte in der die beiden Versuchen ihr leben ohne Eltern auf die Reihe zu bekommen. 
 
Im allgemeinen geht es um 2 Kinder die nach und nach Geheimnisse ihrer Eltern aufdecken die echt unschön sind.  
 
Fazit: 
Der Schreibstil ist flüssig und durch die Kurzen "Kapitel" lässt es sich schnell lesen. Ich brauchte für 319 Seiten 2 Tage. 
Allerdings stimmt der Satz auf dem Cover nicht das es so Spannend war das man es nicht aus der Hand legen mag, denn Spannung gab es für mich keine. Ich wollte irgendwie immer nur wissen was aus Marnie,Nelly und Lennie wird.
Zwischendurch gab es 2 oder 3 gute Abschnitte aber hauptsächlich geht es nur um Marnie die sich in die Falschen verliebt und Lennie der ....
 
hey lest selber :) 
Direkt empfehlen kann ich es euch nicht wenn ihr allerdings wie ich gerade 2 dicke Bücher hinter sich hat tut so eine schnörkellose Story echt gut. 
 
 
 
 
 

Lesevergnügen: Keine Spannung aber es wurde auch nicht langweilig. Ich muss wissen wie es weitergeht.
Story: Liebe, Drogen und 2 Kinder die froh sind ihre Eltern los zu sein.
Seiten: 319

Leseratten: 4 von 5
Erschienen am: 04.10.2013 im Dumont Buchverlag
Lese ich als:  Taschenbuch
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