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review 2016-11-02 12:51
London! Verschwunden!
London: Ein Uralte Metropole Roman - Christoph Marzi

Klappentext:
Schwere Schneeflocken tanzen in der Dämmerung, als Emily Laing das erste Mal London nicht mehr findet. Doch wie kann das sein? Eine ganze Stadt verschwindet doch nicht einfach so. Mitsamt all ihren Schornsteinen, Bewohnern und Geheimnissen. Hat das vielleicht etwas mit den beiden seltsamen alten Damen zu tun, die Emily entführen? Oder hängt es mit dem Waisenmädchen zusammen, das plötzlich auf den Stufen einer U-Bahn-Rolltreppe auftaucht? Noch einmal müssen Emily und ihre Gefährten, der Alchemist Wittgenstein, Maurice Micklewhite und die kluge Ratte Minna, in die Tiefen der Uralten Metropole hinabsteigen. Denn hier, in der magischen Stadt unter der Stadt, liegt die Antwort. Und die Gefahr …

 

Über den Autorin:
(Amazon)
Christoph Marzi, Jahrgang 1970, wuchs in Obermending nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland. Mit dem sensationellen Erfolg seiner Trilogie um die Uralte Metropole ("Lycidas", "Lilith" und "Lumen") hat er sich einen festen Platz als deutscher Fantasy-Autor erobert.

 

Erster Satz:
Die Welt ist gierig, und viel zu oft entschwindet einem die Zuversicht im Sturm der wankelmütigen Ereignisse, die weder bei Tageslicht noch im Nachtland angesiedelt sind.

 

Gestaltung:
Die Gestaltung gefällt mir sehr gut! Sie ist relativ schlicht und trotz allem sehr aussagekräftig!
Da ich erst hinter her bemerkt habe, dass das ganze eine Reihe, ist muss hier noch erwähnt werden, dass die Gestaltung nicht wirklich zu seinen Vorgängern passt, was ich sehr sehr schade finde.


Inhalt:
Emily Laing gerade von ihrem Job gekommen und möchte nur noch London zurück um zu schlafen, jedoch kommt ihr Zug nicht. Daraufhin fragt sie nach doch niemand kennt London, egal wo sie sucht taucht Londons Name an: Bücher, Internet, Karten, …
Als sie dann von zwei alten Damen besucht wird und plötzlich in der Londoner U-Bahn aufwacht, wird alles noch merkwürdiger…


Meine Meinung:
Es ist ein Buch das mir sehr gut gefällt jedoch auch etwas schwierig, aber wir fangen natürlich vorne an!
Ich kam gut in die Geschichte, obwohl ich keins der vier Teilen die zuvor erschienen sind gelesen habe. Man wurde zwar im ersten Moment einfach in die Geschichte reingeworfen, dann jedoch sozusagen an die Hand genommen. Man hat gemerkt das vieles für die Protagonisten doch auch irgendwie etwas neues ist und das hat mir sehr gut gefallen.
Die Schauplätze wurden sehr gut beschrieben und ich hatte direkt Bilder im Kopf, wie es in der Uralten-Metropole aussieht.
Mich hat diese Welt sehr fasziniert und ich bin sehr froh das Buch gelesen zu haben.
Der Autor hat sehr gut die beiden Welten miteinander verknüpft und etwas ganz neues erschaffen von dem ich mehr als begeistert bin und doch auch viel Respekt habe.
 Besonders gefallen hat mir der Schreibstil bei dem das Gefühl hatte nur so durch die Seiten zu fliegen, obwohl es mit 700 Seiten nicht gerade dünn ist.
Das Buch war eigentlich durchgehend spannend nur bei so einem Fünftel habe ich mich etwas gequält, ich mochte einfach eine bestimmte perspektive nicht so sehr…

 

Bewertung:
∞∞∞∞

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review 2016-01-15 09:58
Märchenhaft
Heaven - Stadt der Feen - Christoph Marzi

Christoph Marzi. *seufz* Meine Beziehung zu diesem Autor ist kompliziert. Als Teenager habe ich seine vierteilige Reihe „Die Uralte Metropole“ gelesen und von Herzen geliebt. So sehr, dass ich sie sogar mehrfach gelesen habe. Bis heute gehören die Romane zu meinen All-Time-Favorites. Leider konnte Marzi danach meiner Meinung weder mit dem Zweiteiler „Fabula“ noch mit dem Einzelband „Grimm“ an seine eigene Brillanz anknüpfen. Dreimal hat er mich nach „Die Uralte Metropole“ enttäuscht. Trotz dessen kann ich nicht aufhören, ihm immer wieder eine Chance zu geben, weil ich weiß, was er kann. Ich weiß, wie viel Talent und sprachliche Schönheit in ihm schlummern. „Heaven: Stadt der Feen“ ist ein weiterer Versuch, in seinem Schaffen abermals das zu finden, was er mir vor Jahren mit „Lycidas“ und dessen Nachfolgern geboten hat.

 

Auf den Dächern Londons fühlt David sich frei. Hier oben kann er der erdrückenden Enge der Stadt entfliehen, ohne Mauern, Wände und Grenzen. David kann gehen, wohin auch immer er möchte. Eines Abends ist er wieder einmal unterwegs, um einen Auslieferungsauftrag zu erfüllen, als er plötzlich stolpert und beinahe vom Dach rutscht. David sieht sich um und stellt fest, dass ihn nicht etwas zu Fall brachte, sondern jemand. Ein Mädchen. Sie scheint Hilfe zu brauchen, also gibt sich David einen Ruck und spricht sie an. Sie sagt, ihr Name sei Heaven. Sie erzählt ihm eine ungeheuerliche, haarsträubende Geschichte: zwei unheimliche Männer haben ihr Herz gestohlen. Wortwörtlich. Und doch ist Heaven am Leben, spricht und atmet. Wie ist das möglich? David ist nicht sicher, ob er ihr glaubt, aber irgendetwas an ihr fasziniert ihn und so beschließt er, ihr beizustehen. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Suche nach Heavens Herz und enträtseln dabei ein Mysterium, das London seit vielen Jahren umgibt.

 

„Heaven“ gibt mir für Christoph Marzi als Autor wieder Hoffnung. Es ist lange nicht so zauberhaft, detailreich und überzeugend wie „Die Uralte Metropole“, aber um einiges besser als „Fabula“ und „Grimm“. Vielleicht ist es nicht fair, das Buch nicht eigenständig zu bewerten, doch ich glaube, ein Schriftsteller muss es sich nun einmal gefallen lassen, dass man ihn an seinen vorangegangenen Werken misst. Ich habe den Eindruck, dass Marzi sich für diesen Einzelband auf seine Wurzeln besann. Die Handlung ist bodenständig, verzichtet auf Schlenker in andere, parallele Realitäten und konzentriert sich auf das Wesentliche. Ich bin erleichtert, dass dieser Roman so bescheiden geraten ist, denn auf diese Weise beweist Marzi, dass er noch immer eine glaubhafte, runde Geschichte schreiben kann. Über die Jagd nach Heavens Herz führt er seine beiden ProtagonistInnen durch die faszinierende Kulisse Londons und ließ vor meinen Augen ganz ähnliche Bilder entstehen wie damals vor vielen Jahren bei der Lektüre von „Die Uralte Metropole“. Ich kann seine Leidenschaft für diese alte Lady, für den charaktervollen Gegensatz von Geschichte und Moderne, absolut nachvollziehen. Diese Stadt umgibt von Natur aus ein Hauch Magie, den Marzi dank seines märchenhaften Schreibstils nicht nur in eine überzeugende, geheimnisvolle Atmosphäre verwandelt, sondern auch für sich arbeiten lässt. London selbst treibt Heavens und Davids Geschichte bereits voran, sodass sie sich ganz von allein entwickelt. Trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass Marzi jemals die Kontrolle verloren hätte – nein, er wusste, was er tat. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Umfang gewünscht. „Heaven“ beschränkt sich fast ausschließlich auf Heaven und David und nimmt keine größeren Dimensionen ein, obwohl die Möglichkeit dazu meiner Ansicht nach durchaus präsent war. Es war, als würde die große Geschichte, die „Heaven“ hätte werden können, stets hinter der Handlung darauf warten, eingefangen zu werden. Ich kann natürlich nur vermuten, warum Marzi sie nicht lebendig werden ließ, doch ehrlich gesagt ist es mir so lieber, als hätte sich der Autor ein weiteres Mal verzettelt. Außerdem sind Heaven und David wirklich sympathisch, sodass ich sie gern begleitet habe. David hat genau das Feuer, das ich in der Figur des Oliver Twist von Charles Dickens vermisst habe. Ein wenig draufgängerisch, mutig und ein Herz aus Gold – eine Kombination, die man einfach mögen muss. Heaven ist nicht minder tapfer, aber sie besitzt ein zarteres, sanfteres Wesen als David. Ich empfand sie als introvertierte Persönlichkeit, die sowohl ihre innere wie auch ihre äußere Schönheit durch ihre Scheu verbirgt. Sie vereint Stärke und Zerbrechlichkeit, wodurch ihre Figur außerordentlich gut zum übernatürlichen Thema des Buches passt: Feen. Christoph Marzi hat sich ein ganz wundervolles, originelles Konzept dieser fantastischen Geschöpfe überlegt; anders als alles, was ich bisher über Feen gelesen habe. Ich fand seine Idee wahnsinnig interessant – schade, dass er nur kurz darauf eingeht.

 

„Heaven: Stadt der Feen“ ist ein märchenhafter Einzelband, mit dem Christoph Marzi meiner Meinung nach langsam wieder zu seiner alten Form zurückfindet. Nach den letzten drei Enttäuschungen freut es mich sehr, dass „Heaven“ mich überzeugen konnte, rund und ausgeglichen ist und tolle Ideen zusammenhängend verarbeitet. Ich finde, es passt hervorragend in die Weihnachts- und Winterzeit, weil es diese besondere Magie transportiert, die ich mit dieser Saison assoziiere. Dabei wirken die übernatürlichen Elemente angenehm dezent und sind nicht zu dominant integriert. Ich bin gespannt, ob das auf „Memory: Stadt der Träume“ auch zutreffen wird, obwohl es keine Fortsetzung ist.
Wenn ihr Lust auf ein modernes, zauberhaft geschriebenes Märchen habt, ist „Heaven“ genau die richtige Wahl. In London, dieser Stadt der Mythen und Geheimnisse, sind Feen lebendig und Mädchen ohne Herz können die Liebe finden.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2016/01/15/christoph-marzi-heaven-stadt-der-feen
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review 2014-12-01 18:50
Herbstbuch #4: Die wundersame Geschichte der Faye Archer von Christoph Marzi
Die wundersame Geschichte der Faye Archer - Christoph Marzi

Pünktlich am letzten Tag im November habe ich nun mein viertes und für dieses Jahr letztes Herbstbuch gelesen.

Und darum geht es:
Die Musikerin und Buchverkäuferin Faye Archer findet in der Buchhandlung, in der sie arbeitet, ein Skizzenbuch, das ein Kunde vergessen hat. Sie nimmt per E-Mail Kontakt mit ihm auf und es entwickelt sich zu einem schönen und vielversprechenden Mailwechsel. Schließlich verabreden sich beide, doch er kommt nicht zum Treffpunkt. Faye versucht ihn zu vergessen doch trotz einer anderen Beziehung gelingt ihr das nicht richtig. Es gibt ein Wiedersehen, aber auch ein großen Mißverständnis.

 

Das Buch spielt im September/Oktober und ist wirklich wunderbar herbstlich. Überhaupt hat es eine schöne Atmosphäre.

Warum nur drei Sterne?

Dazu muss ich etwas spoilern! Achtung!

Das Ende gefällt mir gar nicht. Zwei lose Enden, die zum Schluss nicht verknüpft werden?? Ist dem Autor keine Lösung mehr eingefallen? Ich war so gespannt, wie sich das ganze auflöst und dann...... nichts! Ich brauche kein Happy-End, aber schon einen logischen Abschluss. Daher nur die drei Sterne für eine ansonsten schönes und stimmungsvolles Buch.

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review 2014-06-29 20:15
Fabula - Christoph Marzi

Hätte eine sehr spannende Geschichte werden können. Ab der etwa 100sten Seite wird das Buch allerdings sehr langatmig. Die letzten Seiten habe ich nur noch quer gelesen, um zu wissen wie es endet.

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review 2014-05-06 07:58
Wenn die Chemie einfach nicht stimmt
Grimm - Christoph Marzi

Grimm ist kein schlechtes Buch.

Christoph Marzi hat einen wunderschönen Stil, den ich sehr gerne gelesen habe und an sich ist die Geschichte gelungen.

 

Viel Freude hatte ich an dem Buch leider trotzdem nicht.

Obwohl es eigentlich gut ist. Obwohl es ein paar lustige Stellen gibt, obwohl es den ein oder anderen interessanten Charakter gibt - aber ich wurde damit einfach nicht warm.

 

Die Chemie stimmte nicht, besser kann man es nicht ausdrücken.

 

Und das Ende hab ich nicht kapiert o.O

Das hab ich dreimal gelesen und bin immer noch nicht schlauer als vorher.

 

Vielleicht, weil am Schluss alles viel zu schnell ging. Wirklich. Das ganze Buch legt ein hohes Tempo vor - ich hatte das Gefühl, dass die Protagonisten 500 Seiten lang auf der Flucht waren. Wörtlich.

Und am Schluss musste alles schnellschnell gehen.

 

So abrupte Enden sind absolut nicht mein Geschmack.

 

Von daher bleiben leider nur drei Sterne bei einem Buch, das viel, viel mehr Potenzial gehabt hätte.

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