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review 2013-08-07 08:32
Wo die Langeweile wohnt...
Wo die verlorenen Seelen wohnen - Dermot Bolger,Bernadette Ott

Joey ist neu an seiner Schule – doch in dem allseits beliebten Shane findet er schnell einen besten Freund. Seine Mitschülerin Geraldine aber warnt Joey: Shane hätte sich mit dem Bösen eingelassen und Joey solle sich besser von ihm fernhalten. Und tatsächlich geschehen immer merkwürdigere Dinge, wenn die beiden Freunde zusammen sind. Joey möchte herausfinden, was für ein Geheimnis Shane verbirgt – und macht im Keller eines heruntergekommenen Hauses eine furchtbare Entdeckung.

 

Dieses Buch ist eines von der Sorte, die hauptsächlich wegen des Covers den Weg in mein Regal gefunden haben. Das Cover hatte es mir angetan seit ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt. Titel und Klappentext weckten dagegen -ebenfalls seit diesem ersten Mal- gewisse Zweifel. Ich habe mir aber gut zugeredet, dass es ein Buch für Jugendliche ist und dass ich deshalb nicht DEN Grusel schlechthin erwarten kann / darf. Somit war ich doch ganz neugierig auf diesen Mystery-Thriller.
Doch das gute Zureden hat letztlich nicht viel gerettet.
Es stimmt natürlich: es ist ein Buch für junge Leser, entsprechend sind auch die Hauptcharaktere Jugendliche und die Handlung spielt in ihrer “Welt”. Den meisten Erwachsenen fallen eher kleinere Rollen zu. Das stört mich nicht, das mag ich im Gegenteil sogar sehr gerne. Die Kids sind durchweg ganz sympathisch und ich bin mit ihnen schnell warm geworden und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.
Aber “Buch für Jugendliche” hin oder her, das heißt doch nicht, dass man nicht auch auf die eine oder andere neuartige Idee hoffen darf, oder? Der Klappentext klang für mich nicht sonderlich innovativ, daher hoffte ich, die Geschichte würde mich trotzdem mit der einen oder anderen Idee überraschen. Das war leider nicht der Fall. Ein unheimliches Haus, ein seltsamer Junge, bei dem man nicht sicher sein kann, ob er gut oder böse ist und dem eine geheimnisvolle Vergangenheit nachgesagt wird, düstere Gerüchte und Warnungen, der Tausch bzw die Weitergabe von Seelen und allerlei typische Requisiten… So etwas dürfte jedem schon mal begegnet sein, der seine Nase gelegentlich in schaurige Bücher steckt oder sich ab und zu einen Gruselfilm anschaut.
Zudem habe ich die Geschichte als ausgesprochen vorhersehbar empfunden. Es brauchte gar nicht viele Kapitel bis ich ahnte, in welche Richtung die Handlung läuft. Natürlich noch nicht in jedem Detail, aber doch im Groben. Und auf jeden Fall genug, dass ich die Geschichte nicht mehr sonderlich spannend fand. Daran konnten auch die zahlreichen Wendungen nichts ändern, die Dermot Bolger eingebaut hat. Sie kommen vor allem dadurch zustande, dass die Geschichte mit jedem Kapitel die Perspektive wechselt. Nicht immer begleitet man Joey durch dieses Abenteuer, ebenso häufig begleitet man Shane, Geraldine und andere Personen, sowohl in der Gegenwart als auch in ihrer Vergangenheit. So puzzelt sich nach und nach das genauere Bild der Handlung bzw des Geschehens zusammen. Da wäre grundsätzlich gar nicht verkehrt, aber wenn man bereits ahnt, worauf das alles hinauslaufen wird, kann man halt nicht mehr großartig überrascht werden.
Und ich denke, das gilt für mich nicht nur, weil ich schon älter bin als die angepeilte Leserschaft. Dies ist ein Buch, das vor allem Jugendliche interessieren wird, die ohnehin ein Faible für solche Geschichten haben. Für die Wenigsten wird es das erste dieser Art sein. Somit wird die Handlung von “Wo die verlorenen Seelen wohnen” auch dem jugendliche Leser irgendwie ziemlich vertraut vorkommen.
Ich rate allerdings trotzdem dazu, speziell die letzten Kapitel sehr aufmerksam zu lesen. Denn da prallen die Charaktere und Handlungsstränge aus Gegenwart und Vergangenheit zusammen, da weiß man oft gar nicht, welcher Charakter gerade er selbst ist oder welcher von einer fremden Seele gelenkt wird, und es werden Erklärungen und Zusammenhänge am Fließband geliefert. Wer bis dahin noch nicht geahnt hat, wohin der Hase läuft, der sollte sich hier gut konzentrieren, sonst ist man verloren. Für ein Buch für junge Leser fand ich diese Kapitel ganz schön heftig.

 

“Wo die verlorenen Seelen wohnen” liest sich nicht so leicht wie ich es von einem Jugendbuch erwarte. Das liegt vor allem daran, dass es -für mein Empfinden- im Verhältnis wenige Dialogszenen gibt. Dagegen wirken die erzählenden und schildernden Passage ziemlich wuchtig, und lesen sich anstrengender und schwerfälliger. Glücklicherweise ist durch den Wechsel der Sichtweisen und den Sprüngen in der Zeit eine gewisse Abwechslung gegeben, die auch ein wenig auflockert. Ein zäher Eindruck ist bei mir dennoch geblieben.

 

Auch wenn mich die Geschichte nicht überzeugen konnte, von dem Covermotiv bin ich noch immer schwer begeistert. Schön düster mit den Bäumen, dem Weg und der dunklen Gestalt, im Hintergrund ein altes Haus und davor heller Nebel und Lichtflecken, die man mit etwas Phantasie für Geister halten kann. Diese Lichtspielerein lassen das Cover unheimlich und mysteriös wirken.

 

Fazit: Mir hat “Wo die verlorenen Seelen wohnen” nicht besonders gefallen. Zu viele Elemente, die einem schon mal anderswo in Büchern oder Filmen begegnet sind, und eine ziemlich vorhersehbare Geschichte. Ich denke, dieses Buch wird auch für jugendliche Fans dieses Genres wenig Neues und Überraschendes bereithalten.

Source: leserattz.wordpress.com/2012/05/05/rezension-wo-die-verlorenen-seelen-wohnen-dermot-bolger
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review 2011-11-16 00:00
New Town Soul - Dermot Bolger When 16 year old Joey starts in a new school, he’s nervous about how he will be welcomed. He left his last school because of bullying, and is afraid that he could be put through that hell again. But when he looks behind him before entering the class-room for the first time, he sees a friendly looking boy behind him, and suddenly he’s not so scared anymore. He also notices a beautiful girl with black hair who smiles at him when she notices him in the doorway but looks away as soon as she spots the boy behind him.
Before long Joey and Shane, the boy who stood behind him that first day, are close friends, and initially Joey is delighted with this friendship. It isn’t long though before Shane’s behaviour starts to worry Joey. And if Shane is such a nice guy, why should black haired Geraldine avoid him at all costs, convinced he is evil? And then there is the old man, Thomas, who seems to know everything about Shane, Joey, Geraldine and their histories and families.
Joey soon realises that something is very wrong, but exactly what is happening is stranger, scarier and more dangerous than he could ever have imagined.

This is a rather creepy but wonderful story. Dealing with friendship, love, death, betrayal and trust, both the characters and the reader are taken on a rollercoaster ride through emotions, believe and disbelieve.
As the story is told in turn by several of the main characters, a dark picture slowly emerges. The truth of what exactly is going on is so strange and sinister that, while the characters in the book can’t quite believe it, the reader will not be able to completely anticipate it although the clues are there from the first page.
I liked that this book was about more than just keeping the reader on the edge of their seat. Although Dermot Bolger succeeded very well in creeping me out, he also managed to portrait the power of human kindness and honesty.
This is a young adult book that treats its readers as adults and doesn’t spell everything out in detail, forcing the reader to use their own imagination which makes the story even scarier than it would otherwise be.
In short this is a good and fascinating page-turner.
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review SPOILER ALERT! 2008-11-25 00:00
A ghost train ride through Dublin's nightly underbelly.
Night Shift - Dermot Bolger

"I've been riding on a ghost train where the cars, they scream and slam; and I don't know where I'll be tonight, but I'd always tell you where I am." – Mark Knopfler, Tunnel of Love.

 

It's a dull, dumbing and exhaustive routine, that night shift at the run-down metal factory, and it's only society's losers who are working there; those who no longer have the hope of a better life and of a future to speak of, and who now live from night to night only, trying to beat the graveyard shift one bleak weeknight at a time: Duckarse, the chargehand, never introduced by any other name than that of the nickname which the men have given him, and which seems to sum up his entire existence. Dan, the lonesome old man who has spent his life running away from and simultaneously following from a distance the pitiful fate of the woman he met in post-World War II London, and whose image now haunts his sleepless days because he abandoned her, and because his guilt-ridden conscience has convinced him that he is responsible for her fate; although he has long since lost the ability to do anything about it – or about anything else, for that matter. And Frankie, who spends his weekends in pubs and bars, unsuccessfully trying to build a career as a rock band promoter, and for whom paradise consists of one idea only: to delve head-first into the limitless stashes of Amsterdam's drug market, and never to re-emerge.

 

And then there is Donal, who does not seem to fit in with this group. Donal, who married his girlfriend Elizabeth after high school because he truly loves her – not just because they found out that she was pregnant and marrying her was the honorable thing to do. Donal, who now lives with his delicate, beautiful and very pregnant young wife in a trailer in the backyard of her parents' house. Donal, who actually has the hope of escaping the dull routine of his nightly work, and of all the days not spent awake with his wife because he is catching up on the sleep he did not get at night. Donal, who only took this job (which his childhood friend Frankie found for him) because he quickly needed a source of income after they had found out that Elizabeth was pregnant. And Donal, who is caught between his loyalty to Frankie and the life that he represents on the one hand and his love for Elizabeth and their shared, fragile hope for a better future on the other hand; desperately trying to hold on to their one chance at luck and happiness and to defend it against the bleakness threatening to encroach their life from all sides simultaneously in the post-industrial streets and neighborhoods of blue collar Dublin.

 

Read more on my own website, ThemisAthena.info.

 

Preview also cross-posted on Leafmarks.

Source: www.themisathena.info/literature/bolger.html#NightShift
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review 2008-11-24 00:00
Chick Lit, or a Victim of Sequelitis?
Ladies' Night at Finbar's Hotel - Maeve Binchy,Dermot Bolger,Emma Donoghue,Clare Boylan,Anne Haverty,Éilís Ní Dhuibhne,Kate O'Riordan,Dierdre Purcell

An old adage says that some good things are better left alone – and I've certainly found this to be true here, because although this "Finbar" sequel was devised and edited by Dermot Bolger, who also oversaw the original project, I cared decidedly less for this book than I did for the first "Finbar" compilation.

 

The entries here strike me more or less as what is known as classic "chick lit": there is, among others, a woman trying to get pregnant for the first time shortly before menopause without having to marry, a freshly liberated woman confronting the guy who suppressed her in a relationship years ago, and a mother reuniting with the son she gave up for adoption shortly after his birth out of wedlock. Alas, all of this has been done before, and in many instances better and with more original plotlines than here.

 

Read more on my own website, ThemisAthena.info.

 

Preview also cross-posted on Leafmarks.

Source: www.themisathena.info/literature/compilations1.html#FinbarsLadies
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review 2008-11-24 00:00
Longing for love and lost memories in an old Dublin hotel.
Finbar's Hotel - Dermot Bolger,Colm Tóibín,Roddy Doyle,Joseph O'Connor,Anne Enright,Jennifer Johnston,Hugo Hamilton

It's not exactly Dublin's first address, the old Finbar's Hotel on Victoria Quay, overlooking the River Liffey and opposite the palazzo structure of Heuston (erstwhile Kingsbridge) Railway Station – but it's a place with both character and history: It has survived a fire, among its guests over the years have been some of society's more colorful personalities, its back rooms used to be infamous for their use as a secret gathering place for everyone from politicians, gardai (policemen), members of the clergy and prostitutes, and it has that particular run-down and dubious charm of a place which has seen better days once upon a time. And now it is going to be torn down, to be replaced by a modern structure by the propety's new owner. But before the staff leaves, before night manager Johnny Farrell, whose family has served the hotel's owners since the place was opened in the 1920s by old Finbar and Johnny's grandfather, James "the Count" Farrell, goes off to open a bead and breakfast in the suburbs with his wife, and before the hotel's one true human institution, Simon the porter, checks into a hospital to nurse his cancer, a group of unusual guests assembles one last time, for one of the old hotel's very last nights.

 

Read more on my own website, ThemisAthena.info.

 

Preview also cross-posted on Leafmarks.

Source: www.themisathena.info/literature/compilations1.html#FinbarsHotel
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