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review 2015-03-28 09:11
Ein Wechselbad der Gef├╝hle
Einfach unvergesslich: Roman - Rowan Coleman

Was wäre, wenn dir plötzlich der Name deiner erstgeborenen Tochter nicht mehr einfällt? Oder dein Alter, das Gesicht des Ehemannes, deine Adresse? Wenn es für dich kein Gestern mehr gibt sondern nur noch den Zauber einzelner Momente?

 

Meinung

 

Geschichte

 

Claire weiß einfach nicht mehr, wie diese Schuhe funktionieren. Welcher Schuh gehört noch mal zu welchem Fuß? Und wie funktioniert eigentlich dieses komische Schreibdings oder das Teil, durch das man andere Stimmen hört wenn man Tasten drückt? Wie heißt das Gemüse auf dem Herd und wie funktioniert ein Reißverschluss?

 

„Ich will, dass sie die Schuhe bekommt, und ich hoffe, dass sie an mich denken wird und sich daran erinnern wird, dass ich mir wirklich allergrößte Mühe gegeben habe, ihr eine perfekte Mutter zu sein, und dass es mir leidtut, dass ich versagt habe.“ (S. 255)

 

Claire hat Alzheimer, genau wie ihr Vater damals. Und die Krankheit schreitet deutlich schneller voran, als jeder gedacht hatte. Doch sie kämpft – auf Trübsal blasen hat sie keine Lust. Und um für sich und ihrer Familie ein Stück von sich und von ihrem Leben zu bewahren, schreibst sie ein Erinnerungsbuch um den Zauber der besonderen Momente in ihrem Leben für immer festzuhalten.  Immer mit dem Wissen, dass diese Gedanken bald das einzige sind, was ihr von ihrer Familie und von sich bleibt. Doch dabei muss sie noch so viel erledigen. Sie muss sich mit ihrer Tochter aussprechen, ihrem Mann zeigen, wie er für die kleine Esther die Lasagne richtig kocht. Sie will noch einmal leben, sich vielleicht neu verlieben, frei sein.

 

„Ich habe Angst vor dem Tag, an dem ich vor ihr stehe und sie nicht mehr weiß, wer ich bin. An dem sie vergessen hat, wozu ich eigentlich da bin, genau wie das Lenkrad in ihrem Auto.“ (S. 61)

 

Ich erlebte, wie Claire versucht das beste aus ihrer Situation zu machen, noch einmal zu leben und alle offenen Geheimnisse und Fragen zu klären, bevor sie vollkommen hinter diesem grauen Nebel des Vergessens verschwunden ist. Dabei ist die Geschichte sehr traurig und berührend, ein Wechselbad der Gefühle, bei dem Lachen und Weinen Hand in Hand gehen. Denn Claire versucht ihre Situation mit so viel Galgenhumor wie möglich zu nehmen, was mich immer wieder zum Schmunzeln bringen konnte. Dadurch wurde die Geschichte insgesamt leichter verdaulich und hatte trotz ihrer Härte und Tragik auch etwas Leichtes an sich, dass mich direkt ins Herz getroffen hat. Rowan Coleman schafft es auch, mich am Schluss mit einer Wendung zu überraschen, zu der ich zwar vorher schon meine Spekulationen hatte, aber vollkommen falsch lag und umso berührtet war.

 

„Er ist mein Mann, der Mann, vor dem ich nie genug kriegen können sollte. Ich weiß das, und doch ist er ein Fremder für mich.“ (S. 102)

 

Schreibstil

 

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Geschichte ist überwiegend aus der Sicht von Claire und ihrer Tochter Caitlin erzählt. Zwischenrein gibt es neben den Momenten in der Gegenwart aber immer wieder Erinnerungen. Erinnerungen die Claire, Caitlin, Claire’s Ehemann Greg und ihre Mutter Ruth in Claire’s Erinnerungsbuch schreiben. Das hat das Buch ganz Besonders für mich gemacht. Denn so konnte ich auch hinter die Fassaden ihrer Tochter, ihres Mannes und ihrer Mutter sehen. Ich spürte dadurch hautnah, wie verzweifelt alle versuchen Claire zu helfen und für sie stark zu sein und wie sehr sie selber darunter Leiden und auch, wie sehr sie alle Claire lieben, auch wenn sie es nicht immer zeigen und transportieren könne. Es war beklemmend und berührend eine Geschichte zu lesen, aus der Sicht einer Person, die mit jedem Tag ein Stückchen mehr von sich selber vergisst und von der Welt um sie herum. Und zu erleben, wie sie immer wieder wegdriftet, der Nebel sich legt und wie es ihrer Familie damit geht, welche Hoffnungen und Ängste alle haben.

 

Charaktere

 

Wir erleben, wie Claire nach und nach sich selbst verliert und wie ihre Familie und sie selbst damit umgehen und zu kämpfen versuchen. Alle Charaktere sind dabei authentisch, facettenreich und gefühlvoll gezeichnet. Ich konnte alle in mein Herz schließen und mich in jeden hineinversetzten, mit jedem mitleiden und -hoffen. Auch wenn beispielsweise Ruth, Claires Mutter, zunächst kalt rüber kam, merkte man in ihren Kapiteln, wie es tief in ihr drinnen aussieht. Ebenso wie bei allen anderen. Jeden konnte ich während des Lesen immer mehr verstehen und liebgewinnen.

 

„Und ich weiß, dass es das Letzte ist, was sie möchte: ihre Tochter genauso vergehen und verkümmern zu sehen wie ihren Mann.“ (S. 19)

 

Fazit

 

Einfach unvergesslich behandelt keine einfache Geschichte. Dennoch schafft es Rowan Coleman das Thema Alzheimer so zu verpacken, dass das Buch trotzdem eine gewisse Leichtigkeit behält, die mich berührte. Es versrahlt Liebe und Hoffnung und zeigt, wie wichtig die kleinen Momente im Leben sind und ganz besonders, wie wichtig die eigene Familie ist. Es war ein Wechselbad der Gefühle, ich konnte Lachen und Weinen, eine perfekt gelungene Mischung. Der Schreibstil war schlicht, aber emotional und einnehmend. Die Charaktere authentisch, facettenreich, gefühlvoll. Eine absolute Leseempfehlung und fünf verdiente Sterne.

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review 2014-12-23 13:31
eine ber├╝hrende Familiengeschichte
Einfach unvergesslich: Roman - Rowan Coleman

Rowan Coleman: Einfach unvergesslich
Piper | 416 Seiten | Note | Erscheinungsjahr: 2014 | Teil einer Reihe: Nein

 

+ Einstieg
Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Man wird langsam an Claires Geschichte herangeführt. Im Prolog des Buches erfährt der Leser wie Claire und Greg sich kennengelernt haben und wie es dazu kam, dass sie nun zusammen leben, verheiratet sind und gemeinsam eine kleine Tochter groß ziehen. Außerdem wird der Leser das erste Mal mit Claires Krankheit konfrontiert. Zu diesem Zeitpunkt wird noch nicht klar und deutlich ausgesprochen an welcher Krankheit Claire leidet, aber auf mich hat es schon da sehr bedrohlich gewirkt.

 

+ Schreibstil
Ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr beeindruckt bin von diesem Schreibstil, denn ich glaube noch nie konnte ich mich so gut in einen an Alzheimer Demenz erkrankten Menschen hineinversetzen. Der Ich-Erzähler und dass die Geschichte im Präsens geschrieben ist, passt sehr gut zum Buch, da es gerade für dieses Thema sehr wichtig ist, sich in die einzelnen Personen hineinversetzen zu können. Das Buch wird aus der Sicht von Claire und ihrer Tochter Caitlin erzählt und beide haben ihren ganz eignen Stil und sich doch sehr ähnlich. Ich habe oftmals mit Claire mitgefiebert, dass sie sich merkt, wo sie ist, was sie machen wollte und ich hatte mit ihr Angst, als sie es nicht mehr wusste. Der Schreibstil von Rowan Coleman ist wirklich mitreißend.

 

+ Charaktere
Dieses Buch strotzt nur so vor starken Charakteren. Natürlich ist da als aller erstes Claire, die an Alzheimer Demenz erkrankt ist und mit dem Verfall ihres Körpers, ihrem Gedächtnisses kämpft. Claire hat auf mich vollkommen natürlich und vorstellbar gewirkt. Wie ich schon erwähnt habe, konnte ich mich in sie hineinversetzen, konnte mir ihre Situation vorstellen und wollte sie einfach nur in den Arm nehmen und ihr Sicherheit geben. Ein Glück haben das andere für mich erledigt, nämlich zum Beispiel Claires Tochter Caitlin, die eigentlich auch mit sich selber zu tun hat, denn es gibt etwas, was Caitlin sehr belastet. Trotzdem kümmert sie sich um ihre Mutter und versucht ihr das Leben zu erleichtern, was widerum gar nicht so leicht ist. Außerdem sind da noch Claires Mom, Greg und Esther. Greg und Esther haben eher Nebenrollen in diesem Buch, denn Claire scheint als erstes zu vergessen wer Greg ist und was er für sie bedeutet. Greg tut mir oftmals leid. Ich wollte mich gar nicht so richtig in ihn hineinversetzen, weil es mich sehr traurig gemacht hätte. Insgesamt waren alle Charaktere sehr gut und vorstellbar beschrieben, ich hatte ein gutes Bild von dieser Familie vor Augen.

 

+ Verlauf
Das Buch spielt in der Gegenwart und wird immer mal wieder durch Eintragungen aus dem Erinnerungsbuch aufgelockert. In das Erinnerungsbuch dürfen alle aus ihrer Familie hineinschreiben, oder auch in Esthers Fall malen. Alles was mit Erinnerungen an Claire zu tun hat, oder mit Claires Erinnerungen, im Fall ihrer eigenen Eintragungen, darf in dieses Buch geschrieben werden. Ich finde die Idee unglaublich schön, weil man so nochmal einen anderen Blick auf Claire und ihre Familie werfen kann. Außerdem lockert es die manchmal sehr anstrengende Gegenwart auf. Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, weil es immer wieder etwas neues gab, manchmal wiederholten sich Vorgänge und Gedanken, aber gerade das ist vollkommen normal bei einem Alzheimer Kranken. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte und ihr Geschehen hineinversetzen. Ich war wirklich gebannt und wollte wissen was als nächstes passieren wird.

 

+ Ende
Eigentlich mag ich keine offenen Ende. Das Buch endet mit einem Eintrag von Claires Mom und man erfährt nicht, was aus Claire geworden ist, wie viel Zeit sie noch mit ihren Liebsten verbringen konnte, was aus Caitlin wird und so weiter. Aber genau das finde ich bei diesem Buch gerade richtig. Es ist ein offenes Ende mit dem ich das Buch trotzdem wirklich gut beenden kann. Ich finde die Autorin hat sich auch genau den richtigen Moment ausgesucht um es zu beenden.

 

Zitate

* "Was ist passiert?" Er sieht aus, als würde er sich amüsieren. ich habe Lust, mich ihm entgegenzulehnen, das man heißen, dass er magnetisch ist.

 

* Ich höre ihr dabei zu, wie sie Caitlin anruft. Nach der anfänglichen Begrüßung steht sie auf und geht mit dem Telefon hinaus. Ich sehe sie durchs Fenster unter einer Straßenlaterne stehen, die eine Hand am Ohr, die andere frei gestikulierend. Sie nickt, dann legt sie auf und atmet einmal kräftig durch, bevor sie wieder hereinkommt und sich an meinen Tisch setzt. "Sie kommt gleich", sagt sie. Sie wirkt so nett, dass ich mich gar nicht traue, sie zu fragen, von wem sie spricht."

 

* Ich habe Angst vor dem Tag, an dem ich vor ihr stehe und sie nicht weiß, wer ich bin. An dem sie vergessen hat, wozu ich eigentlich da bin, genau wie das Lenkrad im Auto. Doch als ich das Lehrerzimmer betrete, lächelt sie mich an. Sie hält einen großen Strauß Supermarktblumen im Arm. "Guck mal!" Fröhlich winkt sie mit den Blumen. "Duftdinger! Sind die nicht schön?" Ich frage mich, ob es ihr selbst auffällt, dass sie das Wort "Blumen" vergessen hat, sage aber nichts.

 

* "Ich glaube Liebe vergeht nicht. Liebe ist die wahre Erinnerung. Liebe ist das, was bleibt, wenn wir nicht mehr sind. Ich glaube, diese Gefühle sind viel echter, viel realer als unsere Körper und alles, was mit unseren Körpern schieflaufen kann. Das hier" - sie kneift sich in den Arm - "ist nur die Verpackung."

 

Bewertung: Note
Ich weiß gar nicht so richtig, was ich diesem Buch für eine Note geben soll. Einerseits hat die Geschichte mich wirklich berührt und ich habe selten etwas Vergleichbares gelesen, andererseits hat es meine Erwartungen nicht übertroffen. Es wurde mir genau das geboten, was ich von diesem Buch erwartet habe. Eine berührende, manchmal aufwühlende Geschichte über eine Frau mit Alzheimer Demenz und ihre Familie. Ich gebe dem Buch eine zwei plus. Ich würde dieses Buch alle Lesern empfehlen, die in ihrem Alltag mit dementen Menschen zu tun haben und allen, die sich für dieses Thema interessieren. Ich denke, man kann nur davon profitieren, dieses Buch zu lesen.

 

Kommentarfrage
Habt ihr schon einmal etwas mit an (Alzheimer-)Demenz erkrankten Menschen zu tun gehabt?

Ich arbeite in einem Altenheim in Bremen und habe jeden Tag etwas mit alten und manchmal auch dementen Menschen zu tun. Als ich mit diesem Job angefangen habe, dachte ich zuerst, dass alte Menschen nichts für mich sind, aber umso länger ich mit ihnen arbeite, umso lieber mache ich es. Ich bin keine Pflegekraft, sondern arbeite als Ergotherapeutin im Team der sozialen Betreuung mit und  kümmere mich um das psychische und emotionale Wohlbefinden der Bewohner. Dieses Buch bietet auch mir noch einmal eine ganz andere Perpektive.

Source: www.lottasbuecher.de/2014/12/rowan-coleman-einfach-unvergesslich.html
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review 2014-08-11 09:44
[Rezension] Rowan Coleman - "Einfach unvergesslich"
Einfach unvergesslich: Roman - Rowan Coleman

Bei Rowan Colemans Roman “Einfach unvergesslich” stimmt der Titel absolut, ist dieses Buch für mich persönlich tatsächlich unvergesslich.

Dafür vergisst Claire leider immer mehr – welches der vielen Häuser in der Straße das ihre ist, wie ihre eigene Tochter heißt und wer eigentlich Greg, der einzige Mann im Haus, ist.

Claire leidet an frühmanifester AD, Alzheimer-Demenz. Um sich möglichst lange an die wichtigsten Momente in ihrem bisherigen Leben erinnern zu können, schreibt sie die Geschichten, die ihr noch im Gedächtnis sind, in ein Erinnerungsbuch. Auch ihre Familie hält hin und wieder ihre Erinnerungen an Momente mit ihrer Mutter, Frau, Tochter in diesem Buch fest. Doch trotz Claires schwerwiegender Diagnose geht das Leben weiter und so gilt es, sich den ein oder anderen Hürden im Leben weiterhin zu stellen.

Als allererstes muss ich auf die wunderschöne Gestaltung des Romans eingehen – das minimalistische Cover ist mir tatsächlich sofort sehr positiv aufgefallen. Eigentlich schwarz-weiß gehalten und die knallorangen Punkte stechen hervor. Dazu leisteten mir immer mal wieder kleine Marienkäfer auf den Seiten beim Lesen Gesellschaft. Für meinen Geschmack harmoniert die Optik mit dem Inhalt der Handlung wirklich perfekt!

Da ich zur im Roman behandelten Krankheit einen sehr persönlichen Bezug habe, gerade im Hinblick darauf, dass Alzheimer-Demenz auch in manchen Fällen genetisch vererbbar ist, hatte ich vor und am Anfang der Lektüre Bedenken, dass mir die Handlung zu nahe gehen würde oder auch einfach zu “schwer” und bedrückend sein würde. Doch im Rückblick muss ich sagen, dass die Handlung sehr von den vielen Auszügen aus Claires Erinnerungsbuch profitiert. Dadurch bekommt man als Leser Rückblicke in Claires Vergangenheit und damit auch in lustige und romantische Momente. Auch konzentriert sich die Handlung nicht ausschließlich auf Claire und ihre Krankheit oder den Umgang damit, sondern auch auf die Gefühle und das Leben der Menschen in Claires Umfeld. Somit war für mich tatsächlich immer ein angenehmes Gleichgewicht in der Handlung erhalten, so dass mir der Roman zu keinem Zeitpunkt zu bedrückend gewesen wäre.

Vom Schreibstil her hat mich Colemans Roman sogar ein wenig an die Romane meiner Lieblingsautorin Jodi Picoult erinnert – wer ihre Bücher also auch gerne liest, bekommt hier also eventuell eine neue Lieblingsautorin. Überhaupt haben mir der Schreibstil der Autorin sowie ihre Charaktere und die Handlungsentwicklung unheimlich gut gefallen. Ich mag abwechselnde Perspektiven in Büchern sehr, die Rückblicke haben zu einer vielseitigen Handlung beigetragen und die Charaktere sind alle irgendwo sympathisch und liebenswert – man kann einfach mit jedem einzelnen mitfühlen, mitlachen und mag jeden gern. Gerade die Krankheit, den Umgang damit – sowohl von der kranken Person selbst als auch den Angehörigen, fand ich sehr treffend, realistisch und nachvollziehbar beschrieben.

“Einfach unvergesslich” ist ein berührender, sehr lesenswerter und interessanter Roman, deren Geschichte in der Tat unvergesslich ist. Eine nicht allzu bedrückende, sondern abwechslungsreiche Handlung zeigt auf nur wenigen Seiten weshalb Erinnerungen so wichtig sind und was wirklich im Leben zählt. Für mich ein ganz besonderes Buch, das ich wirklich jedem Einzelnen voll und ganz empfehlen kann.

Source: primeballerina.wordpress.com/2014/08/11/rezension-rowan-coleman-einfach-unvergesslich
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