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review 2014-02-12 15:14
DNF: Rabenschwestern
Rabenschwestern: Kriminalroman (Ein Franza-Oberwieser-Krimi) - Gabi Kreslehner

Ich habe nur knapp die Hälfte geschafft bevor ich kapituliert habe. Das Buch ist einfach furchtbar. Da haben wir Franza, eine Kommissarin, Mitte 40 und mit ein paar Pfunden über dem Durchschnitt. Glücklicherweise hat sie absolut kein Problem damit und ist glücklich mit ihrem Aussehen. Sie sogar so glücklich damit, dass sie im Stillen über jede einzelne Frau herzieht die jünger und/oder dünner als sie selbst ist. Damit der Leser weiß wie wenig ihr das alles ausmacht.

Dazu kommt dass die Autorin sich wohl nicht für eine Erzählperspektive entscheiden kann. Da gibt es ein paar Kapitel die in der Ich-Perspektive geschrieben sind (und möglicherweise von lang vergangenen Ereignissen erzählen...oder auch nicht. Kapitelüberschriften mit Datumsangaben hätten dem geneigten Leser so einiges an Verwirrung erspart) aber der größte Teil ist aus der Sicht eines personellen Erzählers geschrieben (abwechselnd Franza und einige der in den Fall verwickelten)...außer den Absätzen in denen wir dann Mitten im Kapitel zu den Gedanken und Gefühlen von anderen Personen wechseln...die da absolut nichts zu suchen haben.

Dazu kommt eine Sprache die wahrscheinlich düster und mysteriös wirken soll, die meiste Zeit aber nur lächerlich und überzogen klingt.

Als dann ein Mann im laufe seiner Liebeserklärung todernst die Worte „Du bis so flaumig wie ein frisches Biskuit“ an seine Geliebte richtet wurde mir klar, dass das Buch wirklich nichts für mich ist. Vielleicht kann ja jemand der bei eben diesem Satz keinen Lachanfall bekommt mehr damit anfangen.

 

Abbruch auf Seite 163 von 409

 

Rezensionsexemplar von Vorablesen im Tausch für eine ehrliche Review.

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text 2014-02-10 18:59
Reading progress update: I've read 163 out of 409 pages.
Rabenschwestern: Kriminalroman (Ein Franza-Oberwieser-Krimi) - Gabi Kreslehner

"Du bist so flaumig, Hanna", flüsterte er mir ins Ohr, "du bist so flaumig wie ein frisches Biskuit."

 

Ich musste das lesen und ihr jetzt auch.

 

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text 2014-02-10 18:23
Reading progress update: I've read 136 out of 409 pages.
Rabenschwestern: Kriminalroman (Ein Franza-Oberwieser-Krimi) - Gabi Kreslehner

I have a brilliant idea for crime-authors. Something that has never been done before:

Chose a viewpoint - omniscient, one ore more third person limited or first person - and stick to it for THE WHOLE FUCKING BOOK

and

tell your story IN CHRONOLOGICAL ORDER

 

 

I hate everything and will never request another review copy ever again.

 

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review 2013-08-06 18:04
"Frauen-Krimi" - Warum nicht?
Alle Vögel fliegen hoch - Michaela Seul

»Wer einen Hund hält, muss mit einer Leiche rechnen.«
Davon ist Franza, Fitnesstrainerin und Frauchen beziehungsweise Chefin von Flipper überzeugt. Flipper ist kein Delfin, kann aber für einen Hund gut schwimmen. Als die beiden einen Toten zwischen Starnberger See und Wampertskirchen finden, beißen sie sich an dem Fall fest. Und ein bisschen an Kommissar Tixel, der nicht begeistert von dem sechsbeinigen Ermittlerduo ist. Aber von Franza. Doch die läuft geradewegs ins Blickfeld des Mörders. Spätestens jetzt ist Flippers Spürnase gefragt!

 

Manche Bücher entdeckt man beim Stöbern im Laden, lässt sie dann aber liegen, nur um sie später doch zu kaufen. So fand auch “Alle Vögel fliegen hoch” den Weg in mein Regal. Im Laden hatte es mich direkt damit am Haken, dass man zwar gleich auf der ersten Seite eine Leiche präsentiert bekommt, dass man aber trotzdem auch auf der gleichen Seite schon etwas zum Lachen findet. Zumindest das Lachen ist mir bis zum Ende erhalten geblieben.
Franza, die die Geschichte erzählt, ist pfiffig drauf, hat eine recht große Klappe und manchen Spruch auf Lager. Speziell ihre Wortgefechte mit dem Kommissar sind vergnüglich. Denn der hält gar nichts von Franzas und Flippers Ermittlungen. Ermittlungen in diesem Falle in dem Sinne, dass sie neugierig ist, wissen möchte, was es mit der Leiche auf sich hat, und sich mit Flipper auf die Suche nach Hinweisen macht. Für die professionellen Ermittlungen ist ja Kommissar Tixel zuständig.
Der Fall an sich ist durchaus interessant und auch außergewöhnlich, denn mit Vogelfreunden und -kundlern, sowie Jägern und Förstern steht eine Gruppe Beteiligter im Mittelpunkt, die man nicht in jedem Krimi antrifft. Diese Naturbezogenheit ist auch ein wesentliches Merkmal der Geschichte an sich.
Für mich trat der Fall allerdings bald ein Stück weit in den Hintergrund. Zwei andere Elemente verschieben ihn dorthin. Erstens Franzas Gefühle für den Kommissar und das Gefühlschaos deshalb. Ein Teenie ist streckenweise nichts dagegen. Süß ist es trotzdem ;) .
Zweitens Franzas betontes: “Ich bin selbstbestimmt, ich brauche niemanden, am allerwenigsten einen Mann!” Nichts gegen als selbstbewusst ausgearbeitete Charaktere, aber hier was mir das etwas zu heftig.
Leider hat genau diese Betonung auch dazu geführt, dass mir Franza erst spät wirklich sympathisch wurde. Anfangs verband mich mit ihr nur ihre Liebe zu Flipper, die ich von der ersten Seite an geteilt habe. Flipper ist aber auch ein toller Hund…so eine Mischung aus Lassie und Timmy.
Glücklicherweise bekommt die Geschichte aber im letzten Drittel doch noch wieder die Kurve und der Fall tritt wieder in den Mittelpunkt. Hier geht es auch wirklich gut rund, gleich einige Verdächtige haben ihren Auftritt und Franza und Flipper geraten in große Gefahr. Das wiegt den “gefühlsduseligen” (und das ist nicht negativ gemeint! Ich fand Kommissar Tixel auch toll und konnte Franza so gut verstehen) Anteil der Geschichte gut auf.

 

Franzas Art zu Erzählen ist nicht so ganz einfach zu lesen. Da geht es schon mal etwas chaotisch zu, was halt ihrem Charakter entspricht, und sie hat hier und da eine ausgeprägte Vorliebe für lange Sätze. Daran muss mancher sich vielleicht erst gewöhnen, doch dann liest sich “Alle Vögel fliegen hoch” flüssig weg. Der durchgängige Humor trotz der ernsten Lage erleichtert es einem zusätzlich.

 

Verrückt nach Tieren wie ich bin, sprang mich das Cover sfort an. Ein einfach wunderschöner Flipper und ein aufmerksamer Kauz (?). Damit sind zwei wichtige Elemente der Geschichte zu sehen, und Dank des Vogels ist auch gleich ein Bezug zum Titel gegeben.

 

Fazit: Ein spannender Krimi, der sich durch die Themen Natur und Tiere bzw Vögel erfreulich von anderen Genrevertretern abhebt. Mit der Hauptperson bin ich erst spät warm geworden, aber dann mochte ich sie umso mehr. Auch wenn es mir gefallen hat, weil ich Kommissar Tixel selber toll fand und seine und Franzas Neckereien gerne gelesen habe, nimmt mir diese “Liebelei” zum Teil zu viel Raum ein und verdrängt den Krimi ein wenig. Aber zum Ende hin wird es wieder krimimäßig, also ist in Summe alles im grünen Bereich. Womöglich ist “Alle Vögel fliegen hoch” aber doch eher ein Krimi für die Damenwelt. Nicht schlimm, oder? ;)

Source: leserattz.wordpress.com/2011/12/22/rezension-alle-vogel-fliegen-hoch-michaela-seul
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