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review 2016-10-06 02:04
Sick Reading: Marjorie M Liu
Tiger Eye - Marjorie M. Liu

I got super sick last week and read a half dozen trashy and less trashy PNR/UF books to salve my soul. Also, I managed to tear through all of the Mercy Thompson books, so I'm a little at loose ends as far as light reading goes. I hit a lot of different series to try them out, and next up is Marjorie M. Liu.

 

I'm pretty sure Tiger Eye is Liu's first novel (or close to it) and it suffers from the usual panoply of first novel woes: weird pacing, a tendency toward repetition, and an absolutely energetic mess of a mythology. Main girl picks up a puzzle box in a Beijing market, and out pops a thousand year old shapeshifter. (The Chinese setting is actually really well done, which is a plus in a genre which is often tragically white.)

 

He's not a djinn, more's the pity, but just a tiger-dude stuck in a box by an evil wizard. He expects her to use him like his other masters, for sex or warfare, but she's like, ick, that's gross, I'm a modern person who doesn't particularly enjoy slavery, magical or otherwise. They fall in love. Also, some people try to kill her, and they end up in LA. Oh, and she's got magical powers and belongs to a company of mercenaries who have magical powers, like you do. The usual.

 

Two things set this apart. First, Liu's prose is almost overheated, very tactile and prone to lovely flights of acute observation. It made me realize how rarely one sees actual Gothic style prose in these sorts of novels, and how bizarre that is. PNR owes a lot to the Gothic novel, and the sentimental novel, but mostly the prose is grimly pedestrian. You have all these oversized emotions described with all the paste of a cereal box. (I'm looking at you, Stephenie Meyer.) It was charming to see someone punch it up a bit. 

 

Second, well, this is going to be a little weird, but I think the heroine gave the shapeshifter guy a blow job while he was in his tiger form. The situation is a little vague, but he turns into a tiger, she's all into stroking his fur, then there's a blowjob, after which the text says something like, he changed back into a man and then they had sex. I know! Another thing I've noticed when reading PNR involving shapeshifters is that the authors never NEVER describe sex between the animal forms, or between one human and one animal. Which makes total sense and I'm not really complaining, thanks, just observing. So when someone crosses that line, I'm all astonishment. 

 

I told this to my husband, and he was like, yeah, can you imagine a wereduck coming at you with his curly wereduck penis? You should never be a wereduck. After long conversation about the various animal penises out there, we tried to figure if tiger-man in his tiger form had a tiger dick or a person one, after which I started laughing so much I had coughing jag and almost died. PNR is not for the weak! I'm not sure I have a point, but my husband did say something that made me think a bit. He was like, if it's a furry fantasy, why isn't there more yiffing? And I was like, shapeshifter romance generally isn't a furry fantasy; that's a whole other ball of wax. 

 

Shapeshifter tropes seem bundled more with biological determinism and domination/submission play, with a sideline in mate-for-life. Often these shifters are massive alpha types, hewing to a vision of pack hierarchies that are both Victorian as fuck, and heavily discredited, scientifically speaking. So you have a dude who is often described as dangerously domineering, but with this biological safety valve that makes him literally incapable of being abusive. After helping a second friend this year make a midnight dash out of her house after her partner had put his hands on her, I can see the appeal of a fantasy dude who can get his alpha on without fucking punching you and breaking your cheekbone. 

 

So that escalated quickly! 

 

Anyway, I liked Tiger Eye, tiger blow jobs and all, and given the strength of her prose (if not her worldbuilding) I'd try her stuff out again.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

But honestly mostly because of the tiger blow job. 

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text 2016-05-28 22:29
Reading progress update: I've read 44%.
Nightmare House - A Gothic Novel of the Haunted, #1 of Harrow (The Harrow Haunting Series) - Douglas Clegg

This was free on amazon the other day (with a different cover, btw), and I thought it sounded interesting, so I downloaded it.

 

I'm about halfway through, and so far my only feelings about it are, "Meh."

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review 2016-04-07 22:00
Eine weiße Krähe ist genug...
Weisse Krähe - Marcus Sedgwick

"Gothic Thriller" prangt auf dem Titelbild - aber in meinen Augen ist das Buch weniger ein Thriller als ein ungewöhnlicher, atmosphärisch dichter Schauerroman, der sich mit existentiellen Fragen beschäftigt: Wenn wir unsere letzte Reise antreten, was erwartet uns auf der anderen Seite, Himmel oder Hölle? Existiert eine höhere Macht, und falls ja, ist es ein liebender Gott oder ein gleichgültiger, vielleicht sogar rachsüchtiger?

 

Am Ende schließt sich der Kreis und die drei Schlüsselfiguren beantworten diese Fragen für sich. Ich könnte mir vorstellen, dass die Antworten nicht jedem Leser gefallen, aber sie sind das konsequente Resultat der jeweiligen Entwicklung der Charaktere - und ich denke, der Autor erwartet vom Leser auch nicht, sie als ultimative Wahrheit zu akzeptieren.

 

Im Grunde geht es also um den Tod, und Marcus Sedgwich verlegt seine Geschichte passenderweise in einen dem Untergang geweihten Ort: das fiktive Örtchen Winterfold, das mit jedem Sturm ein wenig mehr vom Meer verschlungen wird. So unglaublich es scheint: Winterfold beruht auf einem realen Ort, nämlich der Stadt Dunwich, die buchstäblich weggespült wurde, Haus für Haus! Auch die blutigen Experimente des Dorfpfarrers haben eine reale Grundlage, über die ich hier noch nichts verraten will, um nicht zu viel vorwegzunehmen (der Autor schreibt darüber im Anhang).

 

In vielen Szenen spürt man sie geradezu, die Unausweichlichkeit von Winterfolds langsamen Sterben - und genauso unausweichlich entfaltet sich die Geschichte, auf zwei Zeitebenen und aus drei grundverschiedenen Blickwinkeln erzählt. Diese Erzählweise fand ich sehr originell und passend, denn sie erlaubt es dem Leser, verschiedene Ebenen der Geschehnisse zu erforschen.

 

Die Tagebucheinträge des Dorfpfarrers erzählen den Teil der Geschichte, der im Jahr 1789 spielt. Aus seinen Worten spricht eine tiefe Gottesfurcht - mit Betonung auf Furcht. Er denkt viel über die Hölle nach und fragt sich, was es zu bedeuten hat, dass er sich die Hölle so viel besser vorstellen kann als den Himmel... Genau das bewegt ihn dann auch dazu, sich an Experimenten des neu zugezogenen Artes zu beteiligen. Er war für mich nun wirklich kein Charakter, mit dem ich mitfühlen konnte, aber so sehr mich seine Gedanken auch verstörten und abstießen, so wenig konnte ich mich ihrem Sog entziehen. Beim Lesen empfand ich eine Art leisen, schleichenden Horror.

 

Ferelith ist ein hochintelligentes Mädchen, das nach dem tragischen Ende seiner Kindheit schon viel zu früh auf eigenen Beinen stehen musste. Sie ist ein wankelmütiger Charakter, wirkt manchmal von einer Idee besessen oder sogar wahnsinnig, aber sie findet in ihrer Erzählung auch poetische Worte voll dunkler Schönheit. Sie macht es dem Leser nicht einfach. Ich habe mir oft den Kopf über ihr Verhalten zerbrochen, aber gerade das macht sie auch so interessant. Da sie ihren Teil der Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, konnte ich trotz allem mit ihr mitfühlen.

 

Der Pfarrer und Ferelith sind Suchende - sie wollen ergründen, ob es die "weiße Krähe" gibt, den Beweis eines Lebens nach dem Tode. Rebecca aber sucht nicht, sondern hat verloren, was sie glaubte, schon sicher gefunden zu haben. Ihr Vater muss sich für etwas sehr Gravierendes verantworten und hat sich daher mit seiner Tochter nach Winterfold zurückgezogen, wo er erwartet, die nötige Ruhe zu finden. Entwurzelt von diesem Umzug, im Stich gelassen von ihrem Freund, fühlt sich Rebecca zutiefst einsam und lässt sich daher auch auf die Freundschaft mit Ferelith ein, obwohl ihre Instinkte ihr von Anfang an sagen, dass diese etwas Seltsames an sich hat. Rebecca war für mich in diesem Buch der Anker, denn die beiden anderen Hauptfiguren sind oft sehr extrem, sie aber ist ein ganz normales, sympathisches Mädchen mit Wünschen und Zielen, die ich nachvollziehen konnte.

 

Wie schon gesagt, für mich ist das Buch eigentlich kein Thriller. Ich fand es sehr spannend, aber auf eher hintergründige, leise Art und Weise. Es geht in meinen Augen gar nicht so sehr darum, herauszufinden, was 1789 passiert ist, sondern um die Entwicklung der drei Protagonisten und ihren Umgang mit dem Tod.

 

Vor allem aber besticht das Buch durch seine eindringliche, düstere Atmosphäre. Den Schreibstil fand ich wunderbar - meist eher einfach, aber mit ausdrucksstarken Bildern. Obwohl die Handlung recht gradlinig ist und das Erzähltempo eher langsam, konnte ich das Buch einfach nicht weglegen.

 

Fazit:
Schauerromane haben eine lange Tradition. Die Blütezeit erlebte dieses Genre zu Beginn des 19. Jahrhunderts, aber Marcus Sedgwick zeigt mit "Weiße Krähe", dass man auch im 21. Jahrhundert noch lohnende Schauerromane schreiben kann! Die dichte Atmosphäre und die interessanten Charaktere fesselten mich geradezu an dieses ungewöhnliche Buch, in dem es auch um ganz existentielle Fragen geht. Grusel, Philosophie und die Geschichte einer Freundschaft, die unter einem schlechten Stern steht - diese Mischung wurde hier originell und packend umgesetzt.

Source: mikkaliest.blogspot.de/2016/04/weie-krahe-von-marcus-sedgwick.html
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review 2015-08-10 23:00
This House is Haunted by John Boyne, narrated by Alison Larkin
This House Is Haunted - John Boyne,Alison Larkin

This was a haunted house story so Dickensian in style, Dickens himself is a catalyst within. I listened to the audio version, narrated by Alison Larkin.

 

I enjoyed this story of Eliza Caine attempting to fulfill her position as governess to two children, in a house almost falling down due to disrepair. How she got there and her attempt to keep the children safe I will leave for you to discover.

 

I liked the style of the storytelling and I enjoyed the character of Eliza, though at times she seemed too wily and too naive-both at once. Where the story lost me was at the very end, which is usually where these types of books fall apart, in my opinion. In this case I didn't mind it because I enjoyed the journey towards the end so much.

 

The narrator, Alison Larkin, is new to me, but I loved her performance! She brought the characters alive and I will actively seek out more of her audio narrations in the future.

 

Overall, this was a decent haunted house story and I recommend it to fans of such.

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text 2015-08-04 18:30
Reading progress update: I've listened to 44% of This House is Haunted and...
This House Is Haunted - John Boyne,Alison Larkin

I'm wondering why people, when they are being urged by disembodied voices saying "Get Out" or when they're being pushed by unseen hands towards a window that was violently opened by the same, why, oh why people, do you not LEAVE? Just LEAVE! That's it!

 

 

 

You remember what happened to this couple, right? For the love of all that is holy, RUN AWAY! That is all. 

 

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