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review 2015-08-18 11:27
Grün.
Das grüne Rollo: Roman - Heinrich Steinfest

Von der Key gibt es heute erneut eine Coop-Rezi. Mein Dank gilt OriginalDibbler vom Blog: Bibliothek von Imre, in diesem Fall, wie schon zum Werk von Neil Gaiman und Chris Riddell: „The Sleeper and the Spindle“, da ich sonst nie über diesen Titel gestolpert wäre, obwohl doch geradezu schon mein Name darauf steht: grün.

Autor Steinfest ist definitiv des Deutschen mächtig und hat einen sehr interessanten Stil. Leider konnte er mich nicht gänzlich packen. Er benutzt so schöne, nicht oft über meine Füße stolpernden, Worte wie: „sakrosankt“ oder „kontrakarieren“ und er schreibt „daß“ mit scharfem s.
Dennoch bleiben einfach nur viele verwirrenden Informationen zurück die einen in diesem Grün herumführen. Es geht um viele verschiedene Thematiken, darunter Zwänge, Bestrafung, Bürgerkrieg, Diesseits-Jenseits, Computer, Familien. Interpretation und Spielraum sind jedoch weit wie das Universum, welches nichts verliert, laut Theo.

 
 
Der erste Teil (Dibblers Leseeindruck) 
Der erste Teil handelt vom 10jährigen Theo, dem eines Nachts um 23:02 - plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung - ein grünes Rollo in seinem Zimmer erscheint. Das Rollo erscheint aber nicht nur einmal, nein, es erscheint jede Nacht pünktlich und zur gleichen Zeit. Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich das Muster auf dem Rollo als ein bewegtes Bild. Als Theo sich das Ganze näher ansehen will, wird er plötzlich ins Rollo hinein gezogen und findet sich in einer merkwürdigen grünen Welt wieder. 
 
In gewisser Hinsicht ist Theos Abenteuer, das in unserer Welt beginnt und und in der grünen Welt seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht, ein sehr typisches Kinder- bzw. Jugendbuchabenteuer. Die Parallelen zu Geschichten wie Alice im Wunderland oder den Chroniken von Narnia sind nicht von der Hand zu weisen. In vielerlei Hinsicht, ist es aber eine ganz andere Geschichte. Zum einen ist die grüne Welt weniger phantastisch, als die Welten der beiden zuvor genannten Bücher. Wobei das so auch nicht stimmt. Sie ist weniger offensichtlich phantastisch. Es gibt nichts was an sprechende Hasen mit Taschenuhren heranreichen würde. Auf den ersten Blick ist die Welt, bis auf das grüne Licht, relativ normal. Aber halt nur auf dem ersten Blick... Außerdem ist der gesamte Ton der Erzählung anders. Theo erzählt die Geschichte als Ich-Erzähler aber nicht der 10jährige Theo erzählt, sondern der erwachsene Theo. Die Kombination aus kindlicher und erwachsener Sicht ist sehr gelungen. 
 
Der zweite Teil (Mein Leseeindruck) 
Dieses Buch mag keinen unpünktlichen Hasen haben, aber dafür gibt es im zweiten Teil des Werkes eine Katze, die man scheint’s hervorragend in den Pullover stopfen kann.
Teil 2 besticht durch Kürze und viele weitere interessante Details wie die „villa malaparte“. Ich halte dieses Stück jedoch nicht für den schlechteren Teil der dreien. Bis zum 20. Kapitel hab’ ich viel die Stirn gerunzelt, überhaupt habe ich sehr oft etwas ratlos dreingeschaut bei der Lektüre. Weil es hier unglaubliche viele Spekulationsmöglichkeiten gibt.
Mein Lieblingssatz ist auch hier zu finden: „Es gibt eine große Schönheit der Unterlassung“. (S.190)
 
Deshalb erleben wir nun mit Theo zusammen die Seite seines erwachsenen Lebens aus der Sicht des reifen Mannes, der heiratet, sich mit den Kindern arrangiert, sich scheiden lässt … alles grün. Steinfest kredenzt ein normalisiertes Leben mit einem extravaganten Werdegang den der Protagonist da beruflich einschlägt. Aber keine Bange, das Universum verliert Nichts, laut Theo und deshalb taucht was wieder auf? - Yep. Und wie eine inhaltliche Spiegelung werden die Stationen 'Im Grünen' noch einmal durchlaufen. 
 
Der dritte Teil 
Ich fang' an:
Nur weil etwas optional ist, muss man es nicht mitnehmen! Dieser Teil hat zwar so gut wie alle offenen Fragen geklärt, war schlüssig und logisch, ABER er hat der ganzen grünen Geschichte auch komplett den Zauber geraubt. Das fühlte sich an wie rückwirkend gespoilert werden. Schlußendlich denkt man sich mit einem Hammer auf den Kopf gehauen worden zu sein, da das kein sehr angenehmes Gefühl ist, hätte ich dieses Stück lieber NICHT gelesen.
Und das sagt Dibbler sazu: 
Diesen Eindruck, kann ich gut verstehen und ein bisschen ging es mir genau so. Aber obwohl der dritte Teil die ersten beiden komplett entzaubert, muss man doch anerkennen, dass er eine sehr gute und bis ins kleinste Detail nachvollziehbare Erklärung für alles, was vorher geschah, bietet. Wer Phantastik mag, sollte auf den dritten Teil verzichten. Für diejenigen, für die überzeugende Auflösungen das A und O sind, ist der dritte Teil durchaus eine gute Option.


Fazit:
Hier ist es sehr Grün, sogar teilweise die Schrift, was mir ausnehmend gut gefällt. Sehr amüsiert habe ich mich schon auf Seite 11, dort stand selbst das Wort: „grün“ in grün. Das Cover gefällt mir leider überhaupt nicht, obwohl es ganz klar Bezug zum Inhalt hat. Aber aufgrund dieses Stillebens hätte ich das Buch nicht einmal angefasst. Der Inhalt jedoch: faszinierend und merkwürdig zugleich. Das macht alles so den Eindruck von einer riesigen begehbaren Metapher.

Zum Urteil ein ‚Chez Felix Sandwich‘: nur durchschnittlich
Source: lesekatzen.blogspot.de/2015/07/rezension-coop-rezi-das-grune-rollo-by.html
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review 2014-11-06 12:16
Fried Green Tomatoes at Whistle Stop Cafe
Grüne Tomaten - Fannie Flagg,Eva Malsch

This book was OK, but I really didn't find it any special. The style was much too simple for my liking (which may partially be due to the translation which was quite bad). I liked the characters in Whistle Stop but couldn't really warm up with Evelyn Couch.

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review 2014-06-29 00:00
Das grüne Tuch (Vollstrecker der Königin, #2)
Das grüne Tuch (Vollstrecker der Königin, #2) - Angellika Diem "Das grüne Tuch" ist ein wunderbares Schmankerl für Leser, die "Der Baeldin-Mord" gelesen und geliebt haben! Es ist keine Fortsetzung, sondern eine Sammlung von kurzen Novellen, die uns die Hintergrundgeschichte von Caitlynn näher bringen, der Heldin dieser Reihe. Ich habe mich darüber sehr gefreut, denn die junge Vollstreckerin war mir von Anfang an sehr sympathisch!

Auch diesem Buch hat der Verlag wieder ein wunderschönes Cover spendiert. Dieses zeigt, wie für Caitlynn die Anwendung ihrer Heilkunst aussieht - eins der interessantesten Details von Caitlynns Welt! Die Heilmagie wird so bildlich und lebendig beschrieben, dass man sie als Leser quasi vor sich sehen kann.

Bei allen originellen Ideen - und davon hat die Autorin viele! - bleibt doch immer alles glaubhaft und in sich schlüssig. Die Puzzleteilchen passen lückenlos zusammen, und so entwickelt sich ein facettenreiches, buntes, detailliertes Gesamtbild. Ich hatte immer wieder das Gefühl, als würde ich keine Geschichte lesen, sondern einen Blick werfen in ein anderes Land, das eben zufälllig sehr exotisch und voller Magie ist...

Der Schreibstil traf erneut genau meinen Geschmack und las sich flüssig und spannend. Mir gefiel die Mischung aus Krimi und Fantasy auch wieder wieder sehr gut! Denn obwohl Caitlynn hier noch gar keine Vollstreckerin ist, kann sie ihre Neugier und ihre kriminalistische Veranlagung nicht bremsen...

Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat: manchmal las es sich so, als habe das Korrektorat ein wenig geschlampt... Fehlende Wörter, doppelte Wörter, Wortdreher, davon kamen hier deutlich mehr vor als noch im Baeldin-Mord.

Fazit:
Wer das erste Buch mochte, wird auch diesen kleinen Sammelband von Novellen lieben! Angelika Diem schafft erneut das Kunststück, in aller Kürze eine spannende Story und eine komplexe Welt aufs Papier zu bringen - und wenn sie sogar mich davon überzeugt, will das was heißen, denn normal bin ich kein Freund von Kurzgeschichten und Novellen!
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review 2013-10-12 21:45
Robert Löhr - Erika Mustermann
Erika Mustermann: Roman - Robert Löhr

Klappentext von der Verlagsseite:

Eine liebevolle literarische Abrechnung mit der Politik 2.0.

Friederike (Grüne) verabscheut die Piraten: Raubkopierer, Rollenspieler und Einzelgänger, die sich den Teufel um die Umwelt scheren, solange das Netz nur frei bleibt. Also startet sie einen Feldzug gegen die Piratenpartei. Ihr erstes Opfer: Volker Plauschenat, der harmloseste der 15 Berliner Abgeordneten. Aber je tiefer Friederike in dessen Keller nach Leichen buddelt, desto mehr lernt sie das piratische Paralleluniversum schätzen. Und als sie erst ihr Herz an einen dieser Freaks verliert, wird es verdammt schwer, wieder von Bord zu gehen …

Mit »Erika Mustermann« gelingt Robert Löhr zweierlei: ein geschliffenes Portrait von Parlamentariern und Basis in der Hauptstadt der Orientierungslosigkeit. Und der erste Roman über eine Partei, die entweder das langersehnte Update des Systems ist – oder das hellste politische Strohfeuer unserer Zeit.

 

Autoreninfo von der Verlagsseite:

Robert Löhr, geboren 1973, ausgebildeter Journalist und Drehbuchautor, lebt in seiner Geburtsstadt Berlin. Neben zahlreichen Filmskripten und Theaterstücken verfasste er die Romane »Der Schachautomat«, »Das Erlkönig-Manöver« , »Das Hamlet-Komplott«, »Krieg der Sänger« und »Erika Mustermann«. Seine Bücher sind in 25 Sprachen übersetzt.

 

Erster Satz:
Who killed Facebook? war mittlerweile bnei 3 460 726 Klicks.

 

Inhalt:

Friederike Wolf, Lehrerin und Bündnisgrüne, erlebt wie die Piratenpartei am 18. September 2011 zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses mehr Stimmen erhält als ihre Partei. So etwas kann doch gar nicht sein und dann ist auch noch Volker Plauschenat, dieser dreiste Urheberrechtsverletzer, einer der fünfzehn neu gewählten Piratenabgeordneten. Friederike sinnt auf Rache und verbringt ihre knapp bemessene Freizeit als alleinerziehende Mutter einer Tochter damit genug Material über Volker Plauschenat zusammen zustellen, dass schließlich ihn und so hofft sie, auch seine Partei zu Fall bringen wird. Sie geht sogar so weit, dass sie Mitglied bei den Piraten wird. Sie erkennt, dass es dort nicht nur Nerds gibt und verliebt sich sogar in einen Piraten. Immer mehr lernt sie die unverblümte, frische Art der Piraten zu schätzen, die ihrer Partei mittlerweile abhandengekommen ist.

 

Aufbau:

Die broschierte Ausgabe ist aufgeteilt in drei Teile: Kaltstart, Standby und Neustart. Im Anschluss an den Roman gibt es eine Danksagung und einen Disclaimer. Gespickt ist das Buch mit Auszügen aus Wikipedia-Artikel, Twitter-Meldungen und Briefen.

 

Meinung:

Bereits das schwarze Cover mit dem Totenkopfsymbol aus Blumen zeigt einen Bezug zwischen Piraten und Grünen. Auch hat mich der Titelschrift zunächst an einen Stephen King Roman erinnert. Das Cover ist gut gemacht und hat direkt mein Interesse geweckt.

Wer kennt sie nicht die Piraten? Seit ihren ersten Auftritten auf der politischen Bühne stehen sie unter Beobachtung. Können die überhaupt Politik, fragt man sich immer wieder. Sie wollen anders sein als die etablierten Parteien und diese Andersartigkeit beschreibt Robert Löhr in seinem Roman “Erika Mustermann” gekonnt. Teilweise bedient sich Löhr allgemeinen Klischees, die man als Leser genauso wie seine Protagonisten Friederike hat, und bildet daraus ein gutes Bild über das Innenleben und den Wandel der Partei ab, zunächst der Zusammenhalt und aber auch wie sich langsam im Politikbetrieb selbst zerstören. Gerade die Bereitschaft die Basis überall mit einzubinden, birgt Gefahren, dies erfährt man auch Robert Löhrs Protagonist Volker Plauschenat am eigenen Leib. Nirgendwo wird so schnell hochgejubelt und auch wieder nieder gerungen wie in dem Buch. Dank Facebook, Twitter und den Livestreams im Internet weiß die Basis immer genau Bescheid: Anerkennung und Ablehnung erfolgt dann auf dem Fuße.

Dies alles bringt Robert Löhr mit einer gehörigen Portion Humor und Witz dem Leser näher. “Erika Mustermann” ist unterhaltsam geschrieben und sehr oft habe ich mich gefragt, ob dies nun nur reine Satire oder nicht auch ein stückweit ernst gemeint ist. Erkennbar ist jedenfalls, dass die vollständige Transparenz der Piratenpartei zumindest bei Löhrs Protagonisten Plauschenat zu Veränderungen führt.

Zu dem witzigen Schreibstil passen auch die gut gezeichneten und überzeugend agierenden Protagonisten. Allen voran Friederike, die sich nicht so leicht unterbuttern lässt und ihre eigenen Ziele verfolgt. Dabei sei es mal dahingestellt, ob dies wirklich so sein muss. Auch der zweite Hauptprotagonist Volker Plauschenat wurde gut charakterisiert, hat man zunächst noch den Eindruck einem Nerd vor sich zu sehen, der sich für Computerspiele und die Veranstaltung von Steampunk-Rollenspiel interessiert, so wird er im Laufe des Romans vielschichtiger und auch für mich persönlich begreifbarer.

 

Fazit

“Erika Mustermann” ist ein unterhaltsamer und witziger Roman, der einen in die Welt und Denkweise der Piraten entführt.

 

Buchinfo:
Robert Löhr – Erika Mustermann
Broschiert 272 Seiten
Piper-Verlag 2013
ISBN-13: 978-3-492-05452-2
Preis: 16,99  €

Source: woerterkatze.wordpress.com/2013/07/16/robert-lohr-erika-mustermann
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review 2012-03-02 00:00
Süden Und Das Grüne Haar Des Todes - Friedrich Ani Leider fand ich diesen Band ein bisschen zu überladen. Der Fall alleine war schon ziemlich bedrückend und hatte wieder alles was Ani so gut beschreiben kann: Familienlügen die so lange erzählt werden, bis sie alle glauben, Charaktere die weder schwarz noch weiß sind und menschliche Tragödien, die nicht außergewöhnlich genug sind um große Schlagzeilen zu produzieren aber trotzdem -nun ja- tragisch sind. Und all das hätte problemlos für den Roman gereicht...aber aus irgendwelchen Gründen wurden noch ein paar persönliche Probleme reingequetscht - im wahrsten Sinne des Wortes, denn viel Platz wird ihnen nicht eingeräumt. Da ist Martin, dem es irgendwie nicht gut geht und in einem Nebensatz wird etwas über ihn erzählt, bei dem mir beinahe das Buch aus der Hand gefallen wäre ohne das später noch mal darauf eingegangen wird und Tabor hat ein paar Probleme mit Sonia aber nur für ein paar Absätze lang, dann wird schon wieder auf den Fall zurückgespringen.Schade eigentlich, denn die Krimihandlung war wirklich herausragend und wird mir sicher noch einige Zeit lang im Kopf herumspuken.
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