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Search tags: J.D.-Horn
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review 2018-03-06 17:59
Toller Auftakt zur Serie...
Das Erste Horn - Richard Schwartz

Titel: Das erste Horn - Das Geheimnis von Askir 1

Autor: Richard Schwartz

Verlag: PIPER

 

Meine Meinung: Erwartet habe ich von dem Buch Das erste Horn, dass es sich um ein spannendes Fantasy-Abenteuer handelt. Obwohl ich skeptisch war, genau das auch zu bekommen, da laut Klappentext alles in dem Gasthof spielen soll.
Die Skepsis war vollkommen unbegründet. Die Handlung spielt zwar in dem Gasthof, wird dadurch allerdings nicht weniger spannend. Ein Fantasy-Abenteuer ist es übrigens auch.

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Havald erzählt. Das finde ich eine sehr gute Idee, da vieles der Handlung immer um diesen Charakter passiert. Er beschwert sich allerdings lieber über sein Alter.

Die Gestaltung der Charakteren ist ein bisschen durchwachsen. So finde ich, dass jeder von ihnen etwas zu sehr in eine Richtung geht und selten bis gar Vielfalt in den Charakterzügen zeigt, die das Leben doch irgendwie ausmachen.

Die Idee für die Geschichte finde ich sehr gut. Und die Umsetzung ist auch gelungen, denn ich denke, dass nicht viele Autoren eine Geschichte, die nur an einem Ort stattfindet so gut geschrieben hätten.
Vom Schreibstil her ist das Buch sehr angenehm zu lesen.

Source: coverworlds.de/das-erste-horn
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review 2018-03-01 12:26
Ein Fall für Monsieur Le Floch
Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel - Jean-François Parot,Michael von Killisch-Horn

„Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ von Jean-François Parot ist eine weitere Station in meiner andauernden Suche nach meiner Heimat im Genre der historischen Romane. Der Reihenauftakt, der in Frankreich bereits 2000 veröffentlicht wurde, wurde mir vom Newsletter der Random House Gruppe schmackhaft gemacht. Die Mischung aus Setting, einer delikaten Staatsaffäre und einer Mordermittlung weckte meine Neugier. Außerdem habe ich bisher nur sehr wenig Erfahrung mit französischen Schriftsteller_innen; ich konnte also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich fragte das Buch beim Bloggerportal an und erhielt ein Rezensionsexemplar.

 

1759 wird der junge Notariatsgehilfe Nicolas Le Floch von heute auf morgen nach Paris beordert. Er soll sich bei Polizeipräfekt Gabriel de Sartine melden, um eine Ausbildung als Gesetzeshüter zu beginnen. Sartine teilt ihn dem grimmigen, schroffen Kommissar Lardin zu, der sich den Anweisungen des Polizeichefs widerwillig beugt. So beginnt Nicolas‘ neues Leben in der pulsierenden französischen Metropole. Er arbeitet und lernt fleißig und besitzt zu viel Anstand und Respekt, um die regelmäßigen Fragen des Polizeipräfekten zu den Gewohnheiten seines Mentors Lardin in Zweifel zu ziehen. 1761, zwei Jahre später, verstirbt unerwartet Nicolas‘ Vormund. Er eilt in seine bretonische Heimat, um an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen. Bei seiner Rückkehr nach Paris erwartet ihn eine unerfreuliche Überraschung: Lardin ist verschwunden und Sartine eröffnet ihm, dass der gealterte Kommissar in eine weitreichende Korruptionsaffäre verwickelt ist, die sogar König Ludwig XV. bedroht. Nicolas soll Lardin finden. Unerschrocken stürzt er sich in die Ermittlungen, während auf den Straßen der Stadt der Karneval tobt. Wird er den abtrünnigen Lardin aufspüren und so einen internationalen Skandal verhindern können?

 

„Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ war für mich ein gewagtes Experiment. Mit einem historischen Krimi bewegte ich mich weit außerhalb meiner Wohlfühlzone, denn ich habe bekanntermaßen so meine Schwierigkeiten mit historischen Romanen und Krimis stehen normalerweise erst gar nicht auf meiner Lektüreliste, weil ich sie zu langweilig finde. Es freut mich daher umso mehr, dass ich dieses Experiment als Erfolg verbuchen kann. Obwohl alle äußeren Faktoren dagegensprachen, gefiel mir der Auftakt der Reihe „Nicolas Le Floch“ überraschend gut. Ich fühlte mich in den Händen des Autors Jean-François Parot sehr gut aufgehoben; der studierte Historiker und anerkannte Experte für das 18. Jahrhundert vermittelte mir eine verblüffend präzise, atmosphärische und realistische Vision der Lebensumstände in Paris in der turbulenten Epoche der Aufklärung. Die Lektüre war eine überzeugende mentale Zeitreise, die mich trotz des etwas umständlichen Schreibstils mühelos mitten in die Straßen der französischen Hauptstadt beförderte. Die verzwickt konstruierte Rahmenhandlung des Kriminalfalls portioniert die schiere Fülle geschichtlicher Fakten, Hintergründe und Tatsachen in mundgerechte Häppchen, die dazu einladen, mithilfe des neuen Wissens munter mitzurätseln. Ich habe nicht erwartet, beim Einschlafen tatsächlich darüber nachzugrübeln, wie die verschiedenen Ebenen des Falls interagieren. Es gelang mir jedoch nicht, das Puzzle zusammenzusetzen, da mich die vielen geschichtsträchtigen Namen und teilweise konträr verlaufenden Interessen verwirrten und ablenkten. Für meinen Geschmack hätte Parot den politischen Aspekten der komplizierten Korruptionsaffäre, die sich rasant mit einer Mordermittlung verbindet, außerdem deutlich mehr Aufmerksamkeit schenken können, wenngleich ich verstehe, dass sein Kernanliegen, den Pariser Kosmos im Jahr 1761 detailliert abzubilden, besser innerhalb privat-bürgerlicher Grenzen umzusetzen war. Er eröffnete sich so die Möglichkeit, die alles beherrschenden Standesunterschiede der Bevölkerungsschichten explizit herauszuarbeiten und – was ich herrlich sympathisch fand – besonderes Augenmerk auf die Beschreibung des Essens als kulturelle Facette zu legen. Schade, dass der Protagonist dieser bunten, lebendigen Kulisse nicht gerecht wurde. Nicolas mutete wie eine erwachsene Variante Oliver Twists an: konturlos, einseitig und modellhaft. Er trägt keinen Funken Verschlagenheit, Verlogenheit oder generell Schlechtigkeit in sich, verhält sich stets tugendhaft, gesetzestreu und regelkonform. Ich fand ihn sowohl menschlich, als auch als Ermittler unglaubwürdig, denn niemand kommt ohne Ecken und Kanten aus, schon gar kein Polizist, der sich gegenüber perfiden, kriminellen Komplotten behaupten muss. Sein sympathischer, aber tadelloser Charakter bedingt eine Profillosigkeit, die ihn neben der puren Vitalität des Settings verblassen lässt. Ich stelle es ungern fest, doch die Figur des Nicolas Le Floch ist meiner Ansicht nach bedauerlicherweise zu schwach, um „Das Geheimnis der Weißmäntel“ entscheidend zu prägen.

 

„Commissaire Le Floch und Das Geheimnis der Weißmäntel“ ist ein faszinierender historischer Krimi, der Fakten und Fiktion geschickt verblendet und dessen größte Stärke in der hervorragenden, atmosphärischen Darstellung des Settings liegt. Jean-François Parot bewies seine exzellente Expertise und zeichnete für mich ein schlüssiges, authentisches Bild von Paris im 18. Jahrhundert, das Kriminalfall und Protagonist des Reihenauftakts mit Leichtigkeit überstrahlt. Dadurch ist das Buch zwar eher interessant als spannend, entpuppte sich allerdings nichtsdestotrotz als lohnende Lektüre. Ich kann mir durchaus vorstellen, der Fortsetzung „Commissaire Le Floch und Der Brunnen der Toten“ eine Chance zu geben. In einer Epoche, in der ganz Europa politisch in Aufruhr war, gibt es sicher noch einige Geheimnisse, die Kommissar Le Floch aufklären kann.

 

Vielen Dank an den Verlag Blessing und das Bloggerportal von Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/03/01/jean-francois-parot-commissaire-le-floch-und-das-geheimnis-der-weissmaentel
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review 2018-02-03 20:43
Face-stealing monsters, intergenerational drama, and squabbling witches
The King of Bones and Ashes (Witches of New Orleans) - J.D. Horn

Disclaimer: reviewing uncorrected digital proof via NetGalley

 

I'm not quite sure how to categorize this. There are pretty strong contemporary fiction leanings, what with the complicated, extraordinarily messy and interwoven multi-generational family dynamics. There's the paranormal/fantasy content, with witches, shapeshifters, and monsters lurking around the edges. Things skew from drama to thriller and right on into the realm of horror as the story progresses.

 

I found the first quarter really slow going. Like, I kept double checking to make sure this wasn't a companion series to an earlier series because there is so much worldbuilding detail and so many different points of view and webs of interrelational drama to wade through. Despite the deep, rich worldbuilding, or really, probably because of it, the book didn't draw me in at first. I felt like I just didn't care about the characters, the witchy goings-on, or the New Orleans southern setting. But by the end of the first third of the book, all that detail starts to settle in and the shape of the story emerges. Well worth the extra effort to get there.

 

The investment in backstory and getting to know so many different threads at the beginning starts to really pay off heading into the latter portions of the book. Various mysteries start to unravel and a race for the finish line tangles against late-in-the-game twists for an unexpectedly high stakes, surprising wrap up that provides some closure while setting up the series for further drama.

 

One caveat for squeamish readers; the family drama and dynamics get about as sordid as you can imagine. There's no explicit sexual content, and abuse isn't lingered over (though things get pretty violent in the paranormal/horror scenes), but there's plenty of cheating and backstabbing (and front stabbing), plus a little mixing of the generations that may turn off some.

 

Verdict: detailed, engaging start to what's sure to be an impressive new Urban Fantasy series. Good read for readers who enjoy a dense, richly imagined story world.

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photo 2017-10-14 21:17
Unicorns From Unimaise - Magical Metal-Horned Tribe
Unicorns from Unimaise: The Magical Metal-Horn Tribe - Sybrina Durant

This picture book, Unicorns From Unimaise, will introduce readers to the Tribe of Metal-Horned Unicorns from Unimaise. Read the brief text and soak up the fantastic imagery of each amazing scene. Illustrations by Dasguptarts will keep you going back to the book over and over again. You will see something new and different each and every time. This book is meant to be read to children but adults will enjoy it, too. It is a preview of "The Blue Unicorn's Journey To Osm," an illustrated book for teens and older readers.

Source: www.amazon.com/Unicorns-Unimaise-Magical-Metal-Horn-Tribe/dp/1942740182
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