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Search tags: Kriminalfälle
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review 2016-09-28 12:36
Spannend!
Tödliches Bayern: Kriminalfälle aus zwei Jahrhunderten - Robert Hültner

Spannend - ich hatte noch nie von den geschilderten Fällen gehört.

Der Autor hat für die Fälle unterschiedliche Erzählperspektiven gewählt, das hat mir richtig gut gefallen.

Und: es sind Fälle von 1807 bis 2004 ausgewählt, dadurch bekommt auch einen kleinen Ausschnitt der jeweiligen Zeit und Verhältnisse. Irgendwie ist das eine Parade von ... armen Schweinen, mir fehlt ein vornehmerer Ausdruck :)

Entweder die Opfer (was man erwartet) oder die Täter sind Menschen, mit denen es das Leben einfach nicht gut gemeint hat.

 

Interessant und lesenswert.

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review 2015-06-24 18:54
Kein Platz für Hirnschmalz
Ich sehe was, was niemand sieht - Tim O'Rourke,Frank Böhmert

Die siebzehnjährige Charley Shepard führt ein zurückgezogenes Leben, denn sie hat eine Fähigkeit, die sie zur Außenseiterin macht. In ihren »Blitzen« sieht sie die letzten Momente der Sterbenden, doch nicht einmal ihr eigener Vater glaubt ihr. Als sie zusehen muss, wie ein Mädchen Namens Kerry von einem Mann verschleppt und auf den Zuggleisen wie zu einem Selbstmord abgelegt wird, fängt sie an selbst nach dem Mörder zu suchen. Dabei trifft sie auf den jungen Kripobeamten Tom, der ebenfalls Zweifel an Kerrys Selbstmord hegt.

 

Natalie war der einzige Mensch gewesen, der mich verstanden hatte. Und nun war sie tot, von den Rädern eines Zugs in Stücke gerissen. Ich kniff die Augen zu, schob die grässlichen Bilder beiseite. Ich wollte sie nicht sehen. Weder jetzt noch irgendwann. - Kapitel 1, Charley

Tja, wo fangen wir bei diesem Buch an? Ich sehe was, was niemand sieht (Flashes) ist zwar nicht das erste Werk von Tim O’Rourke liest sich aber doch sehr wie eines. Das größte Problem zeigt sich schon zu Beginn, denn obwohl das nicht vom Autor vorgesehen ist, ist der Mörder in diesem Roman bereits innerhalb der ersten fünfzig Seiten klar. Die große Überraschung am Ende ist dementsprechend vielmehr eine Formalität, als eine echte Entdeckung… -> weiterlesen

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/i/ich-sehe-was-was-niemand-sieht
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review 2015-04-30 20:37
Weiße Nacht (Rebecka Martinsson #2) - Åsa Larsson

Das kleine Örtchen Kiruna wird erneut Schauplatz eines brutalen Mordes. In der Mittsommernacht wird eine Pastorin erschlagen und unter der Kirchenorgel erhängt aufgefunden. Als Feministin mit einem starken Engagement für Frauen in Not hat sie sich viele Feinde gemacht und so ist die Anzahl der Verdächtigen groß. Rebecka Martinsson, die aus beruflichen Gründen erneut nach Kiruna reisen muss, wird schneller in die Ereignisse hinein gezogen als ihr lieb ist.

 

Wie verhext starrt sie das Brecheisen in meiner Hand an, und deshalb trifft der erste Schlag sie dicht über der Schläfe. - Freitag, 21. Juni, S. 7

Mit Weiße Nacht (OT: Det blod Som Spillts) beginnt das zweite mörderische Abenteuer in der Reihe um Rebecka Martinsson. Der Roman wirft früh die Frage nach einem Nachahmungstäter auf, da die Ereignisse in Weiße Nacht zunächst sehr ähnlich beginnen. Leider entwickelt die Autorin daraus dann auch nicht mehr viel neues... -> weiterlesen

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/w/weisse-nacht
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text 2014-08-01 10:04
Books Read In July
Setting the Truth Free: The Inside Story of the Bloody Sunday Justice Campaign - Julieann Campbell
Belfast Noir - Adrian McKinty,Stuart Neville
Tödliches Bayern: Kriminalfälle aus zwei Jahrhunderten (German Edition) - Robert Hültner
The Silkworm - Robert Galbraith
The Cardinal's Blades - Pierre Pevel

This months was...average. With three books that were average, one which was great and one which was boooooooooooring.

 

Next goal: Finishing Sword and Blood (basically Three Musketeer Fanfiction WITH VAMPIRES...cheesy and silly but quite nice)

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review 2014-07-19 16:42
Review: Tödliches Bayern
Tödliches Bayern: Kriminalfälle aus zwei Jahrhunderten (German Edition) - Robert Hültner

Nachdem ich den Klappentext nur überflogen hatte hat mich der Beginn gleich überrascht. Ich hatte nämlich eher ein Sachbuch über Mordfälle in Bayern erwartet aber das Buch las sich eindeutig eher wie ein Roman/Erzählung. Eine genauere Untersuchung des bis dahin übersehenen Vorwortes brachte Klarheit: die Fälle über berichtet wird haben sich tatsächlich ereignet, aber (besonders bei denen vom Beginn der beschriebenen 200 Jahre) die Quellenlage ist lückenhaft und/oder widersprüchlich. Um eine zusammenhängende Geschichte zu bekommen muss ein wenig spekuliert werden und fiktionale Personen müssen 'aushelfen'. Damit habe ich an sich kein Problem. Hans Pfeiffer hat auch sehr ähnlich gearbeitet und genau wie der liest sich Hültner sehr flüssig und kurzweilig. Was aber störend ist, ist die Tatsache das für mich Fiktion und Realität in den Erzählungen zu sehr ineinander fließen. Wo die nackten Tatsachen aufhören und die Phantasie des Autors anfängt ist nicht klar ersichtlich. Besonders wenn einem Richter in einem Mordprozess aus den 60ern in inneren Monologen Sympathien fürs NS-Regime nachgesagt werden ist das schon irgendwie problematisch. Ganz besonders weil man als Leser keine Möglichkeit hat das selbst nachzuprüfen denn Quellenangaben Bibliographien sind nicht vorhanden. Überhaupt nicht. Selbst wenn (was wahrscheinlich ist) der größte Teil aus verstaubten Archiven stammt zu denen man als Normalsterblicher kaum Zugang bekommen wird wäre es trotzdem schön zu wissen woher der Autor seine Informationen hat.

Unverständlich ist auch warum bei den neueren Fälle keine Informationen zum Strafmaß zu finden sind. Es ist verständlich das hier Namen geändert wurden um die möglicherweise noch lebenden Angehörigen zu schützen aber warum auch das verschwiegen wird erschließt sich mir wirklich nicht.

Nach so viel Gemecker: die Auswahl der Fälle war sehr gut. Im Vorwort erklärt der Autor, dass er nach solchen gesucht hat die symbolisch für die Zeit in der sie passiert sind stehen und das ist eindeutig gelungen. Vom mörderischen Priester der seine Taten zu einem Zeitpunkt begangen hat als der Klerus schon so viel Einfluss verloren hatte das das nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden konnte aber noch genug hatte dass er abgesehen vom Verlust seiner Ämter noch relativ glimpflich davonkam über die sprichwörtlich auf dem rechten Auge blinde Justitia aus der Zeit zwischen den Weltkriegen bis zur Verwirrung der Nachkriegsjahre ist keiner der Fälle eben 'einfach nur' ein Mord sondern irgendwie auch symbolisch für ein ganzes Land (/Bundesland/Königreich). 

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