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review 2019-06-16 17:15
Welcome to Lagos by Chibundu Onuzo
Welcome to Lagos - Chibundu Onuzo

This is an interesting book, generally fun and humorous but also inconsistent in plotting and tone; the author is young and probably still finding her feet. It begins with two young men deserting the Nigerian army after being asked to participate in the massacre of a Niger Delta village; on their way to Lagos to start a new life, they attract a motley crew including a well-off woman fleeing an abusive marriage, a teenage girl who has just lost her parents, and a young man chasing his dream to be a radio producer. The five band together and are struggling to make ends meet when their paths cross with a corrupt ex-government minister, toting a stolen $20 million.

Initially this book reminded me of I Do Not Come to You by Chance, as a lighthearted portrayal of serious issues in Nigeria. But I think this book is not quite as good. And perhaps it isn’t even intended to be lighthearted; it seems that way due to its short chapters and optimistic, rather superficial portrayal of the motley band that soon comes to form a sort of family, but its ending is sobering enough to make me wonder if the author intended something more serious all along.

Unfortunately, its plotting also suffers, especially in the second half, where a large chunk of pages are spent on drama among journalists. I only really cared about our original band of five and what would become of them and the ex-minister, and the romance between two journalists and rivalry between another two – almost all of these people not introduced until the second half of the book, and most of them not Nigerian – felt like an intrusion in a book that wasn’t about them. But all this takes a significant amount of pages away from the principals, and leaves our original main characters to be carried along by others’ actions as we lose track of them in the crowd.

Still, this was enjoyable enough and a quick read. It’s a confidently Nigerian book, with some characters speaking in pidgin, and with the author not stopping to explain historical and cultural references. It has a strong and vibrant sense of place, and a quickly moving plot with a lot of dialogue. You could do worse, but the unevenness makes it hard to recommend.

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review 2018-03-14 11:13
Ab in den Papierkorb
Beasts Made of Night - Tochi Onyebuchi

Tochi Onyebuchis Leben ist ein Spagat zwischen seinem Beruf als Anwalt für Bürgerrecht und seinen Bemühungen als Autor. Beide Karrierezweige verfolgt der US-Amerikaner nigerianischer Herkunft mit beeindruckender Professionalität. Er verfügt über Abschlüsse aus Yale, der Columbia Law School und der NYU. Seine Kurzgeschichten und Novellen erschienen in Asimov’s Science Fiction, im Nowhere Magazine und in der Anthologie Panverse Three. „Beasts Made of Night“ ist sein Debütroman, ein Traum, den er sich nach 15 Jahren harter Arbeit erfüllte und der Gerüchten zufolge der Auftakt einer umfangreichen, gleichnamigen Saga sein wird.

 

Der 17-jährige Taj ist ein Aki, ein Sündenfresser. Sein Körper ist übersäht mit Tattoos, die beweisen, wie viele Sünden-Bestien er erschlug. Diese Manifestationen der Sünde, hervorgerufen durch einen Magier, können zwar getötet werden, erscheinen anschließend jedoch auf der Haut des Aki, während die Schuld der Tat auf den Sündenfresser übergeht. Die meisten Aki verfallen eines Tages dem Wahnsinn. Taj weiß, dass er irgendwann den Preis für sein Talent bezahlen muss, doch noch gilt er als der beste Aki in ganz Kos. Leider ist seine Reputation wertlos, da seinesgleichen als verdorben geächtet werden. Niemand möchte zugeben, die Dienste eines Sündenfressers zu benötigen, schon gar nicht die königliche Familie. Als Taj in den Palast bestellt wird, um den König selbst von einer Sünde zu befreien, ahnt er nicht, dass er in eine abscheuliche Intrige hineingezogen wird, die nicht nur die Beseitigung aller Aki zum Ziel hat, sondern auch Kos zerstören soll. Taj muss handeln. Kann er den Wahnsinn, der bereits in ihm wütet, lange genug zurückhalten, um seine Freunde und ganz Kos zu retten?

 

Ich finde Tochi Onyebuchi sehr sympathisch. Ich bewundere sein Engagement im sozialen Bereich und seinen Ehrgeiz, parallel zu seinem fordernden Beruf eine Karriere als Autor anzustreben. Ich weiß, dass er mit einer Bipolar-II-Störung lebt und seine Alkoholsucht überwand. Deshalb bedauere ich die folgenden Worte von Herzen: „Beasts Made of Night“ ist eine Katastrophe. Nach der Lektüre war ich völlig geschockt, ich fragte mich ernstlich, ob in meinem Rezensionsexemplar vielleicht Teile fehlten, denn die Geschichte dieses Reihenauftakts fühlte sich dermaßen unvollständig und fragmentarisch an, dass ich ihr nicht einmal folgen konnte. So etwas habe ich noch nie erlebt. Onyebuchi konnte sich offenbar überhaupt nicht in seine Leser_innen hineinversetzen. Er beschreibt nichts, er erklärt nichts, er schubste mich in dieses löchrige Gebilde hinein und erwartete, dass ich mich ohne seine Hilfe darin zurechtfand, während er munter riesige Gedankensprünge vollzog und keinen einzigen Aspekt verlässlich ausarbeitete. Ich stürzte im freien Fall durch die Löcher in Handlung, Chronologie, Worldbuilding und Charakterkonstruktion und konnte zuschauen, wie mir „Beasts Made of Night“ rasant egal wurde, weil ich es nicht begriff. Diese Entwicklung betrübt mich, denn ich ahne, welche Geschichte Onyebuchi eigentlich erzählen wollte und wie sie sich in seinem Kopf abspielte. Er konnte seine Fantasie wohl nicht auf Papier bannen. In einem Interview erwähnte er, dass das Setting Kos von der nigerianischen Stadt Lagos inspiriert sei. Diesen Eindruck teilte ich nicht, mir erschien die ummauerte Stadt wie eine krude Version des antiken Roms, erweitert durch einen wilden Mix östlicher Kulturen und Gebräuche. Was hinter Kos‘ Mauern liegt – keine Ahnung. Da sind Bäume. Mehr weiß ich nicht. Die Gesellschaft, die dieses inkonsistente Bild bevölkert, erschloss sich mir ebenfalls nicht. Hat die königliche Familie nun Macht oder wird Kos in Wahrheit von Magiern regiert? Ich weiß es nicht. Ebenso fehlte mir eine Begründung, wieso die Aki verabscheut werden, obwohl ihr Wert unschätzbar ist. Sie erweisen den Menschen einen unverzichtbaren Dienst, da Sünden nicht nur ideologisch abgelehnt werden, sondern auch „krank machen“. Inwiefern und wieso – ich weiß es nicht. Da sie nun schon als Bodensatz der Gesellschaft gelten, läge es nahe, ihre Tattoos, die sie offen brandmarken, zu verstecken. Tun sie nicht. Warum – ihr ahnt es – weiß ich nicht. Gern hätte ich mich in diesem verwirrenden Ansturm bruchstückhafter Informationen zumindest am Protagonisten Taj festgeklammert, ja, ich wäre bereit gewesen, ihn emotional in einem Todesgriff zu halten, um mich durch „Beasts Made of Night“ hindurchzubringen. Es ging nicht. Ich kann ihn nicht leiden. Er ist arrogant und aggressiv, kein bisschen empathisch und kurz gesagt ein Widerling, der viel zu große Stücke darauf hält, bisher nicht verrückt geworden zu sein. Tolle Leistung. Applaus. Kurz vor Schluss versucht Tochi Onyebuchi dann, die Handlung dieses Schweizer Käses durch eine überraschende Wendung aufregend und unvorhersehbar zu gestalten. Unglücklicherweise war dieser Dreh inhaltlich vollkommen unlogisch. Das fällt allerdings nur marginal ins Gewicht, weil das Vorspiel kaum glaubwürdiger ist.

 

Es tut mir sehr leid, dass mir „Beasts Made of Night“ nicht gefiel. Ich glaube fest daran, dass Tochi Onyebuchi ein toller Mensch ist, freundlich und hilfsbereit. Seine Pläne, ein erfolgreicher Autor zu werden, würde ich an seiner Stelle jedoch noch ein paar Jahre auf Eis legen. Was diesen Reihenauftakt betrifft, kann ich leider nur einen möglichen Rat aussprechen: ab damit in den Papierkorb und noch einmal ganz von vorn anfangen. In ihrer aktuellen Form hat die Geschichte meiner Ansicht nach nicht einmal Potential, da sie zu viele offene Baustellen aufweist. Ich begreife nicht, wieso das Manuskript überhaupt von einem Verlag angenommen wurde. Aufgrund mehrerer Rezensionen, die ich gelesen habe, weiß ich, dass ich nicht die einzige bin, die so empfindet. Man hätte Onyebuchi vor diesen Negativmeinungen bewahren müssen. Niemand sollte erleben müssen, wie der eigene Debütroman von den Leser_innen in Stücke gerissen wird.

 

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag Razorbill für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/03/14/tochi-onyebuchi-beasts-made-of-night
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review 2017-01-16 00:00
Welcome to Lagos
Welcome to Lagos - Chibundu Onuzo What a wonderful writer Chibundu is, who certainly seems to have researched before putting pen to paper. This book is so powerful and heart wrenching, I cried. Each of the seven main characters who are thrown together have a story to tell and boy they certainly are descriptive. I cried and felt I was so lucky to live in the country I live in.

This was one truly powerful and thought provoking novel which I know will be remembered for a very long time.
Thank you to the publisher and netgalley for the arc xxx
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review SPOILER ALERT! 2014-06-24 14:58
Review: Butterflies Wake

**Disclaimer: I was provided a copy of the book in exchange for a review.**

The premise of the book was what drew me: a female “mafia” out to right the wrongs of society and stand up for those whom the system had failed, those who needed justice but had been denied. So much potential, so little payoff.

 


The two biggest problems are the ones that plague nearly all newly published authors. First rule of writing: Show, don’t tell. Everything happening to the characters, everything they’re feeling, experiencing, enduring is explained to you; you never get to feel what’s going on with them. Ex: ‘Lexi curls up in the backseat and cries the deepest, saddest cry; the kind of cry you can feel in your bones, the kind of sound people make when a loved one dies.’ And that’s just one of… well, the entire book is like that.

Speaking of, the writing is juvenile. Everyone talks like they’ve got a stick up their butts or it’s the first day of rehearsing a school play. There’s no emotion coming from the pages, no passion, no heart. None of the characters are ever described except in the most generic terms: Callahan is a black female cop. Camille is a 50-something Southern woman. Tommy, Larry, Patrick and Nigel- well, they’re all men. And that’s all you’ll ever get on anyone. Reading it feels like having a textbook narrated to you.

And the argument that it’s a Young Adult book just doesn’t wash. It’s a cop out for lackluster writing. Need I remind you that Alice in Wonderland and The Hobbit are both CHILDREN’S BOOKS, written for a much younger audience? Or how about Harry Potter? The difference is those authors didn’t treat the audience they’re trying to reach like they couldn’t read.

The story itself doesn’t hold up well, either. The plot stretches outrageously with convenient and contrived events popping up left and right. Add character’s actions that contradict themselves and it’s all almost a parody of itself, killing the message of female empowerment it’s trying to send. Ex: to ‘help’ a woman being domestically abused, the group plants cameras in her house to record what’s happening. Turns out the woman’s abusing her daughter in turn so they take the video to the bar she works at and play it in front of everyone. Then after she runs out in fear and shame, the Butterflies toss a pamphlet at her and tell her to attend some self-help meetings ‘or else’. Glad they’re on her side lending a helping hand.

Another example is when a black youth is murdered by a white teen as part of a KKK initiation. There’s a couple of twists revealed during the Butterflies’ investigation, so when they finally catch the punk he’s not turned over to the police- oh no! They fly the kid all the way to Africa and plop him into a village so he can learn not to hate black people. Does he? Dunno- cuz we never see him again. So- battered woman gets an extra dose of humiliation while a murderer gets a free trans-Atlantic flight to study abroad. This is what we’re supposed to believe is SOP for the Butterflies, the parts of their credo which state: Protect Thy Neighbor, Relocate the Violent. Must be nice.

And don’t even get me started on the ending. The group is compromised and exposed, leading to a sequence of events that’s utter, absolute fantasy. You just won’t be able to suspend belief that much, but teen readers are supposed to. And that’s what’s the problem.

I went into this book wanting to like it. It simply wouldn’t let me.

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review 2014-06-24 00:00
Butterflies Wake
Butterflies Wake - Arlene Lagos **Disclaimer: I was provided a copy of the book in exchange for a review.**

The premise of the book was what drew me: a female “mafia” out to right the wrongs of society and stand up for those whom the system had failed, those who needed justice but had been denied. So much potential, so little payoff.

The two biggest problems are the ones that plague nearly all newly published authors. First rule of writing: Show, don’t tell. Everything happening to the characters, everything they’re feeling, experiencing, enduring is explained to you; you never get to feel what’s going on with them. Ex: ‘Lexi curls up in the backseat and cries the deepest, saddest cry; the kind of cry you can feel in your bones, the kind of sound people make when a loved one dies.’ And that’s just one of… well, the entire book is like that.

Speaking of, the writing is juvenile. Everyone talks like they’ve got a stick up their butts or it’s the first day of rehearsing a school play. There’s no emotion coming from the pages, no passion, no heart. None of the characters are ever described except in the most generic terms: Callahan is a black female cop. Camille is a 50-something Southern woman. Tommy, Larry, Patrick and Nigel- well, they’re all men. And that’s all you’ll ever get on anyone. Reading it feels like having a textbook narrated to you.

And the argument that it’s a Young Adult book just doesn’t wash. It’s a cop out for lackluster writing. Need I remind you that Alice in Wonderland and The Hobbit are both CHILDREN’S BOOKS, written for a much younger audience? Or how about Harry Potter? The difference is those authors didn’t treat the audience they’re trying to reach like they couldn’t read.

The story itself doesn’t hold up well, either. The plot stretches outrageously with convenient and contrived events popping up left and right. Add character’s actions that contradict themselves and it’s all almost a parody of itself, killing the message of female empowerment it’s trying to send. Ex: to ‘help’ a woman being domestically abused, the group plants cameras in her house to record what’s happening. Turns out the woman’s abusing her daughter in turn so they take the video to the bar she works at and play it in front of everyone. Then after she runs out in fear and shame, the Butterflies toss a pamphlet at her and tell her to attend some self-help meetings ‘or else’. Glad they’re on her side lending a helping hand.

Another example is when a black youth is murdered by a white teen as part of a KKK initiation. There’s a couple of twists revealed during the Butterflies’ investigation, so when they finally catch the punk he’s not turned over to the police- oh no! They fly the kid all the way to Africa and plop him into a village so he can learn not to hate black people. Does he? Dunno- cuz we never see him again. So- battered woman gets an extra dose of humiliation while a murderer gets a free trans-Atlantic flight to study abroad. This is what we’re supposed to believe is SOP for the Butterflies, the parts of their credo which state: Protect Thy Neighbor, Relocate the Violent. Must be nice.

And don’t even get me started on the ending. The group is compromised and exposed, leading to a sequence of events that’s utter, absolute fantasy. You just won’t be able to suspend belief that much, but teen readers are supposed to. And that’s what’s the problem.

I went into this book wanting to like it. It simply wouldn’t let me.
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