logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: Märchen-Neuerzählung
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2016-02-18 16:42
Rezensiert: Winter
Winter (The Lunar Chronicles) - Marissa Meyer

Die Schlinge um Königin Levanas Hals zieht sich enger zusammen. Cinder und ihre Freunde sind entschlossen die Mondkönigin zu Fall zu bringen und den Krieg zwischen Mond und Erde zu einem friedlichen Ende zu bringen. Während Kai direkt an der Front steht und mit Levana vor den Traualtar treten muss, schleichen sich Cinder und die anderen auf Luna ein, um eine Revolution zu starten. Doch schon bei ihrer Ankunft beginnen die Dinge anders zu laufen als es die Gruppe geplant hatte.

 

 

Winter’s toes had become ice cubes. They were as cold as space. As cold as the dark side of Luna.
– One

 

Alles hat ein Ende, auch die Lunar Chronicles. Mit Winter ist der Autorin ein durchaus würdiges Ende gelungen, wenn auch mit ein paar Abzügen.

Fangen wir mit den guten Sachen an!

In Winter lernen wir die gleichnamige Stieftochter von Levana noch etwas intensiver kennen, als in den vorherigen Bänden. Sie ist eine sympathische Figur, die vor allem durch ihren mental zerbrochenen Zustand unheimlich liebenswert wird. Von allen Figuren ist Winter wohl auch die tragischste, auch wenn man das vielleicht erst auf den zweiten Blick wirklich merkt. Sie weiß, dass ihr Verstand nicht richtig funktioniert und dass sie halluziniert. Sie ist aber trotz ihres Handicaps clever und weiß wie sie ihre Schwächen zu ihrem Vorteil einsetzen kann. Dieser Gegensatz macht Winter auch zu einer spannenden Figur. Seltsamerweise ist es ausgerechnet Scarlet – die ich bisher eher nervig fand – die sich als perfekte Ergänzung zu Winter herausstellt. Beide Charaktere gewinnen von der Interaktion miteinander und Scarlet macht ihr anfänglich ständiges in Not sein durch ihre zunächst unfreiwillige Sorge um Winter wieder wett.
Es ist aber doch ein wenig schade, dass der Serienabschluss mit Winters Geschichte zusammenfallen musste. Ihr Charakter und ihr Verhältnis zu Wächter Jacin ist so komplex, dass sie es verdient hätte ihren eigenen Buchband zu bekommen. Denn so verschwindet sie ein wenig unter den zahlreichen Ereignissen, doch dazu später mehr.

Die Figuren der Buchreihe bleiben individuell und ihrer Persönlichkeit treu. Man hat nie das Gefühl, dass sie sich plötzlich untypisch verhalten würden und ein paar von ihnen müssen ordentlich Federn lassen bzw. Finger. Marissa Meyer beraubt ihre Figuren nicht nur einmal körperlicher Perfektion, was mit Cinder als Cyborg natürlich der stärkste Bruch ist, aber eben auch noch an anderen Kleinigkeiten herauskommt. Mal abgesehen von Winter, die trotz ihrer Narben die Schönste im Lande ist (schließlich ist ihre Vorlage Schneewittchen), liegt die Schönheit der restlichen Figuren hauptsächlich in den Augen ihrer Partner oder ihrer eigenen Wahrnehmung. Es entsteht allgemein ein deutlich gesünderes Selbstbild als es sonst in den Medien üblich ist.
Damit auf zum nächsten Punkt, der hätte schief gehen können, aber es zum Glück nicht tat.

Es gibt eine Menge romantischer Verwicklungen in diesem Buch. Jede Märchenprinzessin hat ihren Prinzen und jede einzelne Person hat ihre persönlichen Probleme und Ängste. Dennoch bleibt das Thema Romantik dezent am Seitenrand. Wo sich die meisten anderen Fantasy-Jugendbücher jetzt in eine triefende Schmalzschmonzette verwandeln würden gehen die Figuren in Winter weiter ihrem Hauptziel nach. Sie schmuggeln sich in den Palast ein, untergraben Levanas Autorität, befreien sich aus ihrer Gefangenschaft, sabotieren Nachrichtendienste, mobilisieren die unterdrückte Gesellschaft, verlieren sich und finden sich wieder. Sie bluten, kämpfen, stecken Rückschläge ein und beißen sich weiter durch. Sie verlieren eben nie ihr Ziel aus den Augen. Dass es am Seitenrand dann auch zwischendurch zu kleinen, liebevollen Momenten kommt wirkt ausnahmsweise angemessen. Wie ein positiver Gegenpol zu der ganzen Action. Schon allein weil das Spiel zwischen Haupthandlung und Liebenden endlich einmal ordentlich gelöst wurde, kriegen die Lunar Chronicles einen extra Bonus von mir.

Innerhalb der Buchreihe ist Winter für mich trotz aller guten Eigenschaften aber doch der eher schwächste Band. Es passiert einfach zu viel. Manches zieht sich ewig in die Länge, anderes wiederholt sich und wieder anderes wirkt abgekupfert. Sehr negativ aufgefallen ist z.B. die Unterteilung und Eigenart der Arbeitsdome des Mondes. Da könnte man praktisch den nahtlosen Wechsel mit den Distrikten der Hunger Games vollführen und man würde den Unterschied nicht bemerken. Die Ähnlichkeiten wiederholen sich in den Propagandavideos des Palastes und etlichen anderen Kleinigkeiten. Das hat den bis hierher eigentlich sehr gelungenen Weltenbau ein wenig zerstört. Obwohl der letzte Band zudem doppelt so lang ist wie die bisherigen Bücher, kommt es bei der Menge an Figuren und offenen Handlungssträngen vor, dass bestimmte Entwicklungen zu hektisch abgehakt erscheinen und manche Möglichkeiten nicht zu Ende gedacht. Was natürlich ein Widerspruch zu meiner vorherigen Aussage über die Längen ist. Die Balance stimmt einfach nicht so richtig in Winter und ich denke die Autorin hat sich öfter mal für Notlösungen entschieden, da sie einfach zum Schluss kommen musste. Mit etwas weniger Zeitdruck hätten sich manche Dinge sicher eleganter lösen lassen, denn gerade das Ende kommt ein wenig zu salopp und gehetzt daher. Das ist wirklich schade.

Unter dem Strich endet diese Buchreihe zwar nicht so stark wie sie begonnen hat, eine Leseempfehlung gibt es aber weiterhin. Denn trotz der Mängel des letzten Bandes sind die Lunar Chronicles eine der wenigen Jugendbuchreihen, die eine ereignisreiche Handlung und ungewöhnliche Ideen bietet, statt einer 08/15-Teenie-Schmonzettenheldin die sich nicht zwischen zwei Arschgeigen – äh, Verzeihung … zwischen zwei supersüßen und voll mysteriösen Arroganzschleudern – entscheiden kann.

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/w/winter
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2016-01-22 17:28
Glitches - Marissa Meyer
Glitches - Marissa Meyer

Die elfjährige Cinder hat gerade erst erfahren, dass sie seit einem Unfall Vollwaise ohne Verwandschaft ist und noch dazu sämtliche Erinnerungen an ihr bisheriges Leben verloren hat. Darüberhinaus hat sie selbst einige Schäden bei dem Unglück genommen und sieht sich nun damit konfrontiert ein Cyborg zu sein.

 

 

»I have a glitch, too. Sometimes I forget that I’m not human.«

 

Glitches beginnt mit Cinders Reise von Frankreich nach New Beijing, wo sie eine neue Heimat finden soll. Begleitet wird das kürzlich verwaiste Mädchen von ihrem Adoptivvater Garan, einem gutmütigen aber oft in seinen eigenen Gedanken versunkenen Wissenschaftler. Da sich Cinder an nichts erinnern kann, ist sie emotional wenig beteiligt an den Geschehnissen. Allein die Tatsache, dass sie nicht recht weiß was sie erwartet und wer oder was sie ist, sorgt für Unsicherheit. Denn die Operation, die ihr Leben offenkundig gerettet hat, bescherte ihr zwei mechanische Gliedmaßen und einen »Netscreen« wo eigentlich ihre Erinnerungen sitzen sollten. Cinder ist ein Cyborg in einer Welt, die nicht allzu viel auf kybernetisch modifizierte Menschen gibt. Kurz gesagt, Cyborgs gelten als Eigentum, als Dinger, nicht als Menschen, doch all das muss sie erst noch lernen und verarbeiten. Kurzfristig betrachtet hat sie zunächst einmal genug damit zu tun ihre künstlichen Erweiterungen zu verstehen, besonders den Netscreen, der ihre Gedanken mit Newsfeeds und Definition füllt, sobald sie sich selbst eine Frage stellt. Im Nu lädt sie ganze Baupläne in ihr Gehirn herunter und baut einen ramponierten Androiden wieder zusammen, das kann schon ein wenig überwältigend sein.

Die Kurzgeschichte ist eine weitere Ergänzung zu den Büchern der Lunar Chronicles von Marissa Meyer und liefert neue Details zu der Hauptfigur des Romans Cinder. Sowohl Buch als auch die vorliegende Kurzgeschichte basieren auf dem Märchen des Aschenputtels, so dass Cinders Adoptivvater bald verstirbt und sie in der Obhut ihrer Stiefmutter und der beiden Stiefschwestern zurückbleibt. Unnötig zu erwähnen, dass es wie im ursprünglichen Märchen kein zu herzliches Familiendasein für Cinder verspricht.

Ein wenig schade ist an Glitches vielleicht, dass wir nicht sehr viel mehr über Stiefmutter Adri erfahren als bisher. In der Buchreihe wird zwischendurch mal erwähnt, dass Adri auf den frühen Familienfotos ein freundliches, liebenswertes Lachen hat, welches in ihren späteren Jahren selbstverständlich verschwunden ist. Es wäre interessant gewesen zu erfahren, welche Umstände sie zu dieser etwas verbitterten und gehässigen Frau haben werden lassen, deren Ansätze auch schon in dieser Geschichte schon zu erkennen sind.

Zu lachen gibt es in Glitches nicht ganz soviel. Auch in The Queen’s Army – der Vorgeschichte von Wolf – werden etwas ernstere Töne angeschlagen als in der Buchreihe. Die Kurzgeschichten scheinen sich bisher allesamt mit den etwas steinigeren Pfaden des Lebens zu befassen, was aber nicht schlecht ist und auch eigentlich nicht überraschend kommen dürfte. Vielmehr verleiht es den Figuren Stärke und Tiefe und baut die in den Romanen angedeuteten Hintergründe solide aus. Als kleinen Kontrast dürfen wir in Glitches aber auch erleben wie die sarkastische Androidin Iko entsteht und ihre ersten frechen Sprüche von sich gibt oder wie sich ein Cyborg in einem zu großen Seidenkimono schlägt.

Glitches erzählt zwar die Vorgeschichte zu Cinder, ich würde aber dennoch empfehlen die Geschichte erst im Anschluss des Buches zu lesen. Auf diese Weise kann Cinder erst einmal die etwas nebulöse Vergangenheit der Protagonistin aufbauen, während Glitches dann auch einfach deutlich gewichtiger erscheint. In jedem Fall ist diese Kurzgeschichte wieder eine schöne runde Ergänzung zu den Hauptbüchern der Lunar Chronicles und gehört auf den Leseplan jedes Reihenfans.

Bonus:
Die Kurzgeschichte wird von der Autorin kostenlos auf ihrer Website bereitgestellt.

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/g/glitches
Like Reblog Comment
review 2015-07-11 13:47
Wer ist die böseste im ganzen Land?
Fairest - Marissa Meyer

Lange bevor Levana die tyrannische Königin von Luna wurde war sie die kleine ungeliebte Schwester der Kronprinzessin Channery. Seit ihrer frühen Kindheit entstellt führt sie ein eher duckmäuserisches Leben und versteckt ihr wahres Aussehen hinter ihrem Glimmer. Doch als ihre Eltern ermordet werden und Channery zur Königin gekrönt wird, beginnen sich die Dinge zu ändern und mit ihnen ändert sich auch Levana.

 

The pain was relentless, the agony never ending. She pleaded for death, but it never came.

Vielleicht hätte aus Levana ein netter Mensch werden können, wenn die Umstände anders gewesen wären, doch dann hätte dieses Prequel zu den Lunar Chronicles nichts zu erzählen und wäre nie entstanden. Fairest liefert uns also nun die ganze Hintergrundgeschichte der fiesesten Königin, die der Mond je gesehen hat. Ausgehend von dem Märchen Schneewittchen, erfahren wir was hinter Levanas Schönheit lauert und wie es dahin gekommen ist.

Fairest ist etwas kürzer als die übrigen Bände dieser Buchreihe und ist in vielen Teilen ernster und bisweilen sogar etwas bitter. Der Roman beginnt zu einer Zeit da Levana gerade ein Teenager von fünfzehn Jahren ist, der schon seit frühester Kindheit an von der älteren Schwester schikaniert und gequält wird. Als Zweitgeborene muss sie daher ein insgesamt duckmäuserisches Leben führen, in der Hoffnung so den Schikanen ihrer älteren Schwester zu entgehen. Es wird kaum besser als Channery zur Königin gekrönt wird. Man muss an dieser Stelle feststellen, dass Levanas gesamte Familiengeschichte eine sehr lieblose ist und niemand wirklich etwas für die eigene Familie übrig hat. Auch die Eltern waren grausame Herrscher und es berührt eigentlich niemanden, auch nicht die beiden Töchter, dass sie ermordet werden. Das allein sagt vermutlich schon genug darüber aus, was für ein Umfeld das Königshaus bietet.

Kein Wunder also, dass Levana nicht netter geraten ist. Trotzdem möchte man anfangs glatt Mitleid mit der späteren Königin haben, was zu beinahe schizophrenen Gefühlen bei der Leserschaft sorgen kann. Denn kennt man die eigentlichen Romane um Cinder, Scarlet und Cress bereits, dann ist man darauf eingestellt Levana mit Herz und Seele zu verteufeln. In Fairest erlebt man aber plötzlich eine zerbrechliche Seite von ihr und in dem Wissen, was später aus ihr wird, ist man hin und her gerissen in den eigenen Gefühlen für sie. Doch die Autorin erweist sich als gnädig und erinnert ihre LeserInnen bald daran wer Levana ist und wohl auch schon immer war. Levanas anfänglich gute Absichten in Bezug auf das Volk von Luna beispielsweise, werden nach und nach zu einer krankhaften Obsession die sich ins Gegenteil verkehrt. Ähnlich verhält es sich mit dem Palastwächter Everett in den Levana sich früh verliebt, der ihre Liebe aber nicht erwidert und um seine frisch verstorbene Frau trauert. Levana dagegen sieht den Tod der Frau als Willen des Schicksals und zwingt Everett mit Hilfe ihrer Gabe in eine manipulative Beziehung bis hin zu einer erzwungenen Ehe. Die Art wie sie mit Everett umgeht ist es, die Fans der Buchreihe die spätere Levana erkennen lässt. Sie steigert sich in ihre kompromisslosen Phantasien hinein und ist regelrecht besessen von ihm – ohne Rücksicht auf Verluste.

Fairest erzählt aber nicht nur Levanas Geschichte, es liefert auch viele Verknüpfungen die bisher nur angedeutet waren. Nebenfiguren aus den Hauptromanen tauchen auf und es gibt viele Einzelheiten zu dem was mit Cinder geschehen ist und vor allem wieso. Es wird auch klar was hinter Königin Levanas Ansinnen, die Erde zu beherrschen, steckt. Man erfährt wie die Gesellschaft von Luna aufgebaut ist und wo sie ihren Ursprung hat. Kurz gesagt, es werden viele Verbindungen deutlich, die aus kleinen Nebeninfos lebendige Details machen.

Dieses Prequel spielt zeitlich lange vor Cinder, dem ersten Roman der Reihe. Entsprechend kann man Fairest natürlich auch als Einstieg wählen ohne sich dabei für die späteren Bände zu spoilern. Wer eine Empfehlung will dem rate ich dennoch diese Geschichte erst nach Cress einzuschieben (aber definitiv vor Winter), da es das Leseerlebnis von Fairest durch die zahlreichen Aha!-Erlebnisse einfach spannender macht. Weniger humorvoll als die Hauptbücher mag Fairest zwar sein, aber eine spannende und charakterstarke Ergänzung ist es dafür allemal. Daher gibt es auch hier wieder eine unbedingte Leseempfehlung für Fans der Buchreihe und solche die es noch werden wollen.

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/f/fairest
Like Reblog Comment
review 2015-06-02 10:50
Es ist einfach zu schön!
Cress - Marissa Meyer

Cinder und Thorne sind weiterhin auf der Flucht, nun in Begleitung von Scarlet und Wolf. Derweil beschließt Kai Königin Levana zu heiraten, um so eine Invasion der Erde zu verhindern, was die Crew der Rampion auf keinen Fall zulassen kann. Ihre einzige Hoffnung die Hochzeit zu verhindern, und damit Levanas offizielle Ernennung zur irdischen Kaiserin, ist die begnadete Hackerin Cress. Unglücklicherweise ist Cress auf einem Satelliten im Orbit der Erde gefangen und es bedarf einer heiklen Rettungsmission, um das Mädchen an Bord der Rampion zu bringen.

 

Her satellite made one full orbit around planet Earth every sixteen hours. It was a prison that came with an endlessly breathtaking view–vast blue oceans and swirling clouds and sunrises that set half the world on fire.
- One


Mit ihrem dritten Roman aus den Lunar Chronicles entführt uns die Autorin in eine sehr unterhaltsame Interpretation des Märchens von Rapunzel und während Scarlet ein paar Längen hatte, geht es in Cress wieder ordentlich rund! Inklusive einer guten Portion Humor… -> weiterlesen

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensiert-cress
Like Reblog Comment
review 2015-05-15 10:14
Rotkäppchen trifft den bösen Wolf
Scarlet - Marissa Meyer

Cinder versucht in Begleitung des Insassen Thorn aus dem königlichen Gefängnis auszubrechen, bevor man sie an Königin Levana ausliefern und damit dem sicheren Tod übergeben kann. Währenddessen sucht Scarlet Benoit ihre Großmutter, die vor Wochen verschwunden ist. Die Polizei hat den Fall geschlossen und die einzige Person die bereit ist Scarlet zu glauben und zu helfen ist der Straßenkämpfer Wolf, dem Scarlet allerdings nicht über den Weg traut. Gemeinsam folgen sie den spärlichen Spuren bis nach Paris und Scarlet muss bald erkennen, dass ihre Großmutter ein Geheimnis hat, das sie direkt zur ebenfalls verschollenen Prinzessin Selene führen könnte. Doch wo Selene ins Spiel kommt, kann Königin Levana nicht weit sein …

 

 

Hair prickled behind her neck. Scarlet’s hand instinctively went to her lower back, where a small pistol was warm against her skin.
– Two

Der Titel lässt vielleicht schon erahnen, dass das zweite Buch der Lunar Chronicles das Märchen von Rotkäppchen als Ausgangspunkt nutzt. Vom fernen Osten in New Beijing geht es diesmal nach Europa, wo Scarlet Benoit in einem kleinen französischen Dorf nahe Toulouse lebt und als Farmerin eigentlich ein friedliches Leben führen könnte, wenn ihre Großmutter nicht auf mysteriöse Weise verschwunden wäre … -> weiterlesen

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/s/scarlet
More posts
Your Dashboard view:
Need help?