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review 2013-10-04 13:07
Marian Keyes - Märchenprinz
Märchenprinz: Roman - Marian Keyes

Klappentext:
Vier Frauen. Ein Mann. Ein dunkles Geheimnis.
Lola scheint sich den Traummann gesichert zu haben: Paddy de Courcy ist charmant, mächtig und unglaublich gut aussehend. Und er gibt seine Verlobung bekannt! Nur leider mit einer anderen…
Lola ist am Boden zerstört. Sie zieht sich an die wilde irische Westküste zurück und trauert ausgiebig. Dann wird sie unvermutet von der Journalistin Grace aufgestöbert. Auch ihr wurde von Paddy übel mitgespielt. Sie braucht dringend Lolas Hilfe. Und konfrontiert sie mit einer schrecklichen Wahrheit.

 

Inhalt:
Paddy de Courcy,  ein irischer Politiker gibt seine Verlobung bekannt, aber seine zukünftige Frau ist nicht Lola, wie sie es sich erhofft hatte, sondern Alicia, eine für sie völlig unbekannte Person. Neben Lola sind noch zwei weitere Frauen schwer betroffen, denn Grace Gildee und Marny, ihre Schwester stehen in einem besonderen Verhältnis zu ihm.
Lola, die so geschockt darüber ist, dass Paddy heiratet, vermasselt einen Auftrag als Stylistin nach dem anderen, und zieht sich erst einmal in ein kleines Haus an der irischen Westküste zurück. Die ständigen Anrufe der Journalistin Grace Gildee ignoriert sie, da sie einfach nicht darüber reden will und alles erst einmal vergessen will. Aber Grace hat auch ihre Probleme,  denn auch sie hatte Kontakt zu Paddy und war als seine Ghostwriterin beschäftigt, aber nicht nur dies bereitet ihr Sorgen. Denn da ist noch ihre Schwester Marny, die zwar auf der einen Seite glücklich verheiratet ist und zwei Töchter hat, aber auf der anderen Seite über ihre Jugendliebe Paddy de Courcy immer noch nicht hinweg ist und immer weiter dem Alkohol verfällt.

 

Meinung:
“Märchenprinz” ist mein nun mittlerweile dritter Roman von Marian Keyes und selten habe ich einem Buch so ambivalent gegenüber gestanden. Auf der einen Seite ist es das grundlegende Thema “Gewalt in der Beziehung”, dass mit gut umgesetzt ist und all seine Facetten zeigt, auf der anderen Seite steht aber auch der teilweise furchtbare Schreibstil. Zugegeben Marian Keyes moralisiert nicht, aber wer ein typisches Chick-Lit-Buch mit Spaß und Liebe erwartet, der ist mit einem anderen Buch sicher besser bedient.
Die Idee mit den vier Frauen, die all ihre Geschichte mit Paddy und ihr derzeitiges Leben erzählen ist sicherlich auch gut gemacht und es wird auch deutlich abgegrenzt anhand den Kapitelüberschriften, aber teilweise war dennoch einfach zu viel. Vor allem die Parts von Lola waren für mich sehr schwer zu lesen, da ihre Sätze, die sie ins Tagebuch schreibt, sehr abgehackt sind, fand ich extrem nervend und furchtbar. Gelinde gesagt wären die Teile von Grace und Marny nicht im Erzählstil geschrieben, hätte ich das Buch schon nach wenigen Seiten zugeklappt worden.
Insgesamt gesehen fand ich die Story auch etwas langatmig. Die Lebensgeschichten der vier Frauen und wie sie zusammenhängen, waren sehr interessant geschrieben worden, aber irgendwie hatte ich immer wieder das Gefühl, dass Marian Keyes gar nicht weiß wie sie das Buch beenden soll. Soll es nun eine Lebensgeschichte der vier Frauen werden oder will sie doch noch Paddy de Courcys Verhalten aufdecken. Erst im letzten Drittel des Buches kommt dann so etwas wie Klarheit in die Sache und nun habe ich mich nur noch gefragt, wie lässt sie die Geschichte zu Ende gehen. Und ja der “Märchenprinz” hat ein Ende, aber erwartet man dies auch nach all den Seiten in dieser Form? Ich weiß es nicht, aber dennoch bin ich mit dem Ende zufrieden. Auch wenn dieses mich das Buch nicht in einem besseren Licht erscheinen lässt.
Fazit: Ein Buch mit einem brisantem Thema, aber das mich sprachlich und auch inhaltlich nicht restlos überzeugt hat.

 

Buchinfo:
Marian Keyes – Märchenprinz (This charming Man)
Taschenbuch 864 Seiten
Heyne 2010
ISBN-13: 978-3453406377
Preis: 9,99 €

Source: woerterkatze.wordpress.com/2012/08/24/marian-keyes-marchenprinz
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review 2013-07-08 00:00
Der Märchenprinz 2.0
Der Märchenprinz 2.0 - Janine Wilk Pro:
Issy und ihre Freundinnen Pepper und Miriam sind fabelhaft geschrieben: alle sind unverwechselbare Unikate mit ihrer jeweils ganz eigenen, prägnanten Art. Sie sind nicht perfekt, aber meiner Meinung nach umso sympathischer - und es ist süß, wie sie wie Pech und Schwefel zusammenhalten!

Besonders Issy kann man eigentlich nur mögen, finde ich. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus, macht manchmal richtig schrullige, verrückte Dinge, aber sie hat das Herz am rechten Fleck und ist wunderbar emotional. Ich wünschte fast, es gäbe sie wirklich und ich könnte ihren Blog lesen...

Auch die anderen Charaktere sind lebendig und mitreissend geschildert, so dass man sie direkt vor sich sehen kann. Manche habe ich direkt geliebt, andere sind mir erst nach und nach ans Herz gewachsen... Und zwei habe ich richtig gehasst - dazu muss eine Schriftstellerin einen auch erstmal kriegen!

Das Buch hat mich schon im Prolog gepackt. Issy erzählt ihre Geschichte mit sehr sympathischer "Stimme" und viel Humor. Janine Wilk holt wirklich auch aus dem Alltäglichsten das Komische heraus; ich hab selten so oft beim Lesen eines Buches losgeprustet. Es ist manchmal eine richtige Wundertüte absurder aber zum Schreien komischer Geschehnisse: explodierte Dixi-Klos, Evolution durch Pobacken, lüsterner Schluckauf, Pimpern oder Klimpern und oh GOTT, der Elefantenpulli... Danke für das Gesichtsmuskeltraining! (Glücksgefühl als zarter Pups des Herzens - wie kommt man auf sowas?!)

Der Schreibstil ist auch abgesehen vom Humor großartig, voller origineller Bilder und Vorgleiche, und dabei stets voller Schwung und Pepp. Da kommt keine Langeweile auf! Ich habe richtig mit Issy und ihren Freunden mitgefiebert und das Buch am Schluss zufrieden zugeklappt.

Kontra:
Puh, das ist schwer. Wenn ich jetzt wirklich was zum Kritteln suchen soll: realistisch ist die Geschichte nicht, aber mal ehrlich, muss sie das denn sein? Manchmal kam mir Issy vielleicht etwas arg naiv vor... Aber auch das ist eigentlich nicht schlimm, sondern irgendwie charmant.

Erotik kam im Buch fast gar nicht auf, aber ich hab sie kaum vermisst - dafür gab's genug Romantik.

Zusammenfassung:
Das Buch hat mich mehrere Abende lang prima unterhalten und meine Laune enorm aufgebessert - mehr kann man von einem Frauenroman doch gar nicht verlangen!
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