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review 2017-07-04 11:10
Die seltsamste Rezension, die ich je geschrieben habe
Harry Potter: Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Special Rehearsal Edition Script) - J.K. Rowling,John Kerr Tiffany,Jack Thorne,Anja Hansen-Schmidt,Klaus Fritz

Die Rezension zu „Harry Potter und Das verwunschene Kind“ ist vermutlich die seltsamste, die ich jemals geschrieben habe. Die ganze Situation ist maßlos seltsam. Bereits die Aussicht, nach all den Jahren ins Potter-Universum zurückzukehren, erst durch den Reread (gemeinsam mit meiner Schwester im Geiste Marina aka DarkFairy) und jetzt durch eine neue Geschichte, löste in mir eine wahre Flut verschiedener, teils gegensätzlicher Emotionen aus.

 

Als ich erfuhr, dass sich Joanne K. Rowling mit dem Drehbuchautor Jack Thorne und dem Theater-Regisseur John Tiffany zusammengetan hatte, um die „Harry Potter“ – Reihe mit einem Theaterstück weiterzuführen und dieses als Buch erscheinen sollte, war ich erst nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen wollte. Vielleicht erging es einigen von euch ähnlich. Die Romane dieser Reihe sind mir heilig; sie sind ein bedeutender Teil meiner Kindheit, Jugend und meines erwachsenen Lebens. Der ursprünglich letzte Band „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ erschien 2007 – 2016, neun Jahre später, sollte es nun also eine Fortsetzung für die Bühne geben? Das erschien mir wie ein Sakrileg. Blasphemie. Hatten Jack Thorne und John Tiffany überhaupt eine Ahnung von „Harry Potter“? Wussten die beiden Männer, welches enorme Erbe sie antreten wollten und wie viel Verantwortung sie damit auf ihre Schultern luden? Potterheads sind empfindliche, verletzliche Wesen, deren Zorn furchtbar sein kann, beschmutzt man das Andenken an „ihre“ Bücher. Ich bin da keine Ausnahme. Die Geschichte des Zauberlehrlings ist für uns eben nicht nur eine Geschichte. Sie ist literarische Magie. Wir lachten, weinten, bangten mit Harry und wurden an seiner Seite erwachsen. Dieses ominöse Stück, „Harry Potter und Das verwunschene Kind“, musste schon verdammt gut sein, um der Erinnerung an Jahre der Liebe und Verbundenheit gerecht zu werden.

Was mich letztendlich überzeugte, das Bühnenstück doch zu lesen, war – neben purer Neugierde – Joanne K. Rowlings Mitarbeit. Ich dachte, wenn Harrys schriftstellerische Mutter das Projekt überwachte, für gut befand und darauf achtete, dass es sich homogen in die Reihe einfügte, konnte mein Risiko nicht allzu groß sein. Ich gestand ihr einen Vertrauensvorschuss zu und wollte daran glauben, dass sie niemals zulassen würde, dass Harry in diesem neuen Buch lächerlich gemacht würde. Sie kennt die Fans. Sie weiß, was Harry uns bedeutet. Ich bin überzeugt, dass er ihr mindestens genauso viel bedeutet. Also ließ ich mich auf das Experiment ein und kaufte „Harry Potter und Das verwunschene Kind“, womit es übrigens der erste Potter überhaupt ist, den ich selbst bezahlte.

 

19 Jahre ist es her, dass Harry Potter Lord Voldemort bezwang und die Welt rettete. Der verzweifelte Waisenjunge wurde erwachsenen. Er wurde ein überarbeiteter Ministeriumsangestellter, ein Ehemann, der Vater dreier Kinder. Harry liebt seine Familie, nur sein mittlerer Sohn Albus Severus bereitet ihm Sorgen. Albus ist nicht wie seine Geschwister James und Lily. Er ist anders und kann mit dem Vermächtnis seines berühmten Nachnamens nicht umgehen. Er will mit dem Erbe seiner Geburt nichts zu tun haben. Als ihn der Sprechende Hut bei seiner Aufnahme in Hogwarts nach Slytherin schickt und er sich ausgerechnet mit Scorpius Malfoy, Draco Malfoys Sohn, anfreundet, reißen die Gräben zwischen Vater und Sohn stetig weiter auf. Dunkle Zeichen werfen ihre Schatten am Horizont und plötzlich scheint es, als hole Harry die Vergangenheit ein. Wird er seinen Sohn vor den gleichen finsteren Mächten beschützen können, die einst auch sein Leben bedrohten? Oder ist die Kluft zwischen ihnen längst zu groß?

 

Als ich „Harry Potter und Das verwunschene Kind“ aufschlug, wusste ich, dass Harry nicht mehr derselbe sein würde. Der Held meiner Kindheit ist erwachsen geworden. Ich war bereit, ihn noch einmal ganz neu kennenzulernen. Ich freute mich darauf, seine Familie zu treffen, auf die ich am Ende des letzten Bandes „Harry Potter und Die Heiligtümer des Todes“ einen kurzen Blick werfen durfte. Tatsächlich beginnt „Das verwunschene Kind“ mit genau dieser hoffnungsfrohen, berührenden Szene in King’s Cross, in der Harry und Ginny ihre beiden Söhne am Hogwartsexpress verabschieden. Ich fühlte mich auf den älteren Harry vorbereitet. Worauf ich hingegen nicht vorbereitet war, ist das Konzept des Bühnenstücks. Es fiel mir unheimlich schwer, mich auf das Skript einzulassen und mich daran zu gewöhnen, dass die Geschichte aus vielen kurzen Szenen besteht, die die Handlung rasant vorantreiben. Mal davon abgesehen, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie diese rasche Abfolge von Szenenwechseln auf der Bühne umsetzbar ist, stotterte und stockte mein Kopfkino gewaltig. Ich war erst zu Beginn des zweiten Aktes wirklich drin, obwohl die Regieanweisungen erstaunlich umfangreich sind und beinahe an Prosa erinnern. Ich hatte das Gefühl, dass sich Joanne K. Rowling arg zurückhalten musste, um die Szenen nicht zu ausschweifend zu beschreiben. Grundsätzlich stört dieser Detailreichtum selbstverständlich nicht, doch ein Teil von mir begann sich schmollend zu fragen, wieso sie nicht gleich einen Roman schrieb, wenn sie so viel zu sagen hatte. Wieso ein Stück, mit all seinen Begrenzungen und Einschränkungen?

 

Die Geschichte fokussiert einerseits den erwachsenen Harry Potter und andererseits seinen komplizierten, mittleren Sohn Albus Severus. Der erste Akt rauscht durch Albus‘ erste Jahre in Hogwarts und zeigt, wie schwer er es sowohl in seiner Familie als auch in der Schule für Zauberei hat. Albus gehört nirgendwo richtig dazu; er ist anders als seine Geschwister und fühlt sich in Hogwarts nicht wohl. Er empfindet sich selbst als das berüchtigte schwarze Schaf. Er kann den Erwartungen, die in ihn als Sohn des berühmten Harry Potter gesetzt werden, nicht gerecht werden und erlebt seine Schulzeit daher als Außenseiter. Seine Freundschaft zu Scorpius Malfoy erschwert seine Situation zusätzlich, da über Scorpius grauenvolle Gerüchte kursieren und dieser ebenso ausgegrenzt wird wie Albus selbst. Ich mochte die beiden trotzdem sehr gern. Ich erkannte in Albus die Züge seines Vaters: sein gutes Herz, seinen Mut, seine Abenteuerlust, aber auch die Trotzhaltung, die Harry vor allem im fünften Band „Der Orden des Phönix“ an den Tag legte. Scorpius hingegen ist völlig anders als sein Vater. Ich sah in ihm nichts, was mich an Draco erinnerte – das könnt ihr durchaus als Kompliment werten. Angesichts der grausamen Dinge, die über Scorpius behauptet werden, finde ich, dass er sogar bemerkenswert gut geraten ist. Es überraschte mich nicht, dass Albus sich in die Freundschaft zu ihm flüchtet, weil er sich in seiner Familie missverstanden und ausgeschlossen fühlt.

 

Die Beziehung zwischen Albus und Harry brach mir fast das Herz. Es ist furchtbar traurig, dass sie überhaupt keinen Draht zueinander haben, obwohl sie sich so ähnlich sind. Marina, mit der ich mich während der Lektüre weiterhin alle 100 Seiten austauschte, bemerkte, dass Harry erneut beweist, wie wenig Einfühlungsvermögen er besitzt. Mein erster Impuls war, ihn heftig zu verteidigen, doch je länger ich darüber nachdachte, desto bewusster wurde mir, wie Recht sie hat. Es ist wahr, Harry ist überhaupt nicht in der Lage, sich in seinen „missratenen“ Sohn hineinzuversetzen. Es war, als würden sie in unterschiedlichen Sprachen permanent aneinander vorbeireden. Albus tat mir schrecklich leid, weil Harry in seiner Rolle als Vater in diversen Szenen kläglich versagt. Es ist nicht Albus‘ Schuld, dass er sich nicht mit seiner Familie identifizieren kann; es ist die Aufgabe seiner Eltern, ihm Liebe, Geborgenheit und Verständnis zu vermitteln.

 

Es war ein wenig befremdlich, wenn auch interessant, Hogwarts mit den Augen eines Protagonisten zu sehen, der sich dort nicht Zuhause fühlt. Ich bin so daran gewöhnt, die Schule als romantisiertes, idealisiertes Paradies für heimatlose, einsame Kinder wahrzunehmen, dass es mir schwerfiel, mich daran zu erinnern, dass es immer Schüler_innen gab, die Hogwarts nicht als Antwort auf ihre Gebete erlebten. Mobbing, Lästereien und fiese Gerüchte gehören ebenso zum Alltag wie der Unterricht. Harry erfuhr am eigenen Leib, wie gemein seine Mitschüler_innen sein konnten, doch die Ablehnung, die ihm entgegenschlug, hatte ja meist mit seiner speziellen Position innerhalb der Gemeinschaft von Zauberern und Hexen zu tun. Ich übersah dadurch, dass es durchaus Kinder gab, die ohne besonderen Grund gehänselt wurden, nur, weil sie anders aussahen, ärmer als die anderen oder tollpatschig waren wie Neville Longbottom. Severus Snape, Albus Severus‘ Namensvetter, war in Hogwarts vermutlich niemals glücklich und Draco Malfoy ebenfalls nicht. Es betrübt mich, dass sein Sohn das Gleiche erleben muss.

 

Inhaltlich ist „Das verwunschene Kind“ eine logische Fortsetzung der Originalreihe. Natürlich ist der Zeitsprung enorm – in den knapp 20 Jahren, die seit der Schlacht von Hogwarts vergingen, ist einiges passiert, doch das Universum wurde nicht vollkommen auf den Kopf gestellt. Im Gegenteil, Rowling verdichtet ihre Welt sogar weiterhin und offenbart das eine oder andere Detail, das bisher im Dunkeln lag. Es gefiel mir hervorragend, dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht.
Die Handlung knüpft an ein altes Unrecht aus Harrys Teenagerzeit an, was ich einfach großartig fand, weil es meiner Meinung nach naheliegend und realistisch ist. Selbst nach all dieser Zeit lässt diese spezielle Wunde Harry keine Ruhe und belastet sein Gewissen schwer. Angesichts dessen, dass ich mich während des Rereads mental intensiv mit diesem Vorfall auseinandergesetzt habe und zu dem Schluss kam, dass dieser extrem wichtig für seine Entwicklung war, wunderte es mich überhaupt nicht, dass Harry noch immer unter den Erinnerungen leidet. Er hat sich nie verziehen, was damals geschehen ist.

 

Diese Empfindungen sind der Ausgangspunkt der Ereignisse des Stücks, die in der Folge zu den für die „Harry Potter“ – Bände typischen turbulenten Verwicklungen führen. Action, Humor, Dramatik, philosophische Tiefe, Kreativität und große Emotionen ergeben erneut die Mischung, die ich seit meinem neunten Lebensjahr liebe. Es war fabelhaft, alte Bekannte wiederzutreffen und zu sehen, was aus ihnen geworden ist, obwohl nicht alle Lebensläufe meinen Erwartungen entsprachen. Harry zum Beispiel ist beruflich wesentlich erfolgreicher, als ich angenommen hatte und Hermine… Hermine ist noch immer außergewöhnlich. Belassen wir es dabei. ;) Der einzige, mit dessen Rolle ich unglücklich war, ist Ron. Wo ist der loyale, gutherzige Junge geblieben, der für seine Freunde über Leichen gehen würde? Ich habe ihn kaum wiedererkannt, denn in „Das verwunschene Kind“ ist er zum lächerlichen Kaspar verkommen, über dessen Scherze niemand wirklich lachen kann. Er ist der vermeintlich witzige Sidekick, der am laufenden Band unpassende Kommentare absondert. Ich finde das ungerecht, weil er diese Position meines Erachtens nach nicht verdient. Ron ist Harrys bester Freund, kein seichter Möchtegern-Witzbold.

 

Ich habe für „Harry Potter und Das verwunschene Kind“ gerade mal 2 Tage gebraucht. Kaum angefangen, war ich schon wieder durch. Schwupps. Ich muss gestehen, es ging mir zu schnell. Die Geschichte war zu kurz. Ich weiß, ich weiß, das liegt daran, dass es ein Stück ist, aber wie bereits erwähnt, sagt mir dieses Konzept grundsätzlich nicht zu. Ich vermute, dass Jack Thorne und John Tiffany damals an J.K. Rowling herantraten, nicht andersherum und die Geschichte deshalb genau auf die Bühne zugeschnitten ist – aber ich bin irgendwie ein bisschen enttäuscht. Was hätte Rowling aus diesem Stoff herausholen können, hätte sie sich für einen Roman entschieden? Wir hätten garantiert wieder einen 600 Seiten – Wälzer vorgesetzt bekommen. Ich kann einfach nicht leugnen, dass mir das besser gefallen hätte. Ich hätte mich gern zum Abschluss noch einmal richtig im Potter-Universum gesuhlt, wäre gern ganz tief eingetaucht und hätte jeden Satz so lange ausgekostet, bis quasi nichts mehr von ihm übrig wäre. Durch den Rahmen des Schauspiels ging das nicht, weil das Tempo und die Taktung vollkommen anders sind, eben an die Bühne angepasst, auf zwei Abende der Unterhaltung ausgelegt. Es ist nicht die Geschichte an sich – die gefällt mir sehr, aber ich bin überzeugt, dass ich von einem Roman mehr gehabt hätte. Schade. Trotzdem, sollte das Stück jemals nach Deutschland und Berlin kommen, werde ich es mir ansehen.

 

Insgesamt bin ich glücklich mit „Harry Potter und Das verwunschene Kind“. Vielleicht hätte es diese Fortsetzung nicht unbedingt gebraucht, vielleicht war sie nicht notwendig, doch ich finde, das Stück ist inhaltlich eine angemessene Ergänzung der Originalreihe und für wahre Potterheads ein Muss. Ich bin allerdings traurig, dass es nun endgültig vorbei ist. Der Abschiedsschmerz lastet schwer auf meinem Herz. Ich möchte Harry nicht Lebewohl sagen. Wobei, eine kleine Chance besteht. Bei J.K. Rowling weiß man ja nie. Möglicherweise packt es sie eines Tages doch noch mal. Ich bin sonst kein Fan davon, eine Geschichte ewig weiterzuführen und ihr nicht den Abschluss zu gönnen, den sie verdient, aber in diesem Fall… Ich liebe das Universum einfach zu sehr. Ich möchte zurückkehren. Ich möchte neue Abenteuer. Aber dann bitte als Roman.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/07/04/joanne-k-rowling-jack-thorne-john-tiffany-harry-potter-und-das-verwunschene-kind
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text 2016-11-22 16:14
Band 8 - Hilfe in der Not - "Vom Stinkemichel und seinen Freunden" - Pädagogische Kinderbuchserie

 

Band 8  Hilfe in der Not

 

Jennifer ist ein kleines pummeliges Mädchen, das nicht besonders flink ist. Sie wird von den anderen Kindern oft ausgegrenzt und geärgert. Das macht Jenny sehr traurig. Manchmal ist es so arg, dass sie sich in der Pause auf der Mädchentoilette einschließt. Doch dann passiert ein Unglück in der Schule.  Wie wird sich Jenny verhalten, die man so oft schon geärgert hat?

 

Auf den ersten Blick unterscheidet sich diese Kinderbuch-Serie „Vom Stinkemichel und seinen Freunden“ nicht von anderen guten Kinderbüchern mit all ihren lustigen, traurigen oder spannenden Geschichten. Dennoch zeichnet sie sich durch eine Besonderheit aus: Jede einzelne Geschichte behandelt spezielle Problem-Themen, die Kinder tagein, tagaus in Familie, Schule oder sozialem Umfeld erleben. Wie aber geht man als Kind mit Situationen um, denen man sich nicht gewachsen fühlt?

 

Hier setzen die spannenden Alltags-Geschichten an, indem sie beispielhaft aufzeigen, dass Lösungen möglich sind, wenn man lernt, sich selbst mehr und mehr zu vertrauen, und den Mut aufbringt, sich notfalls auch woanders Hilfe zu holen, wenn man es alleine nicht schafft. Kein Kind muss ohnmächtig in seinem Schmerz zurückbleiben. Das ist jedem Kind zu vermitteln. Lesen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam! Schenken Sie ihnen Zeit, Aufmerksamkeit, ein gutes eigenes Vorbild… und Ihre Liebe. Kinder sind das Wertvollste, das uns Erwachsenen für eine gewisse Zeit anvertraut ist.

 

 

Themen dieses Bandes: Außenseiter, Übergewicht, Ärgern, Mobbing, Ausgrenzung, Freundschaft

 

 Die Taschenbuch-Ausgabe der ersten 13 Bände wird im Mai 2017 im Verlag Brokatbook Dresden erscheinen.

 

 

 

Band 8 - Hilfe in der Not

 

Zur Serie

 

 Die Autorin

 

 

 

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review 2015-08-14 10:18
[Rezension] Edna Schuchardt - Mobbing, Liebe und Intrigen!
Mobbing, Liebe und Intrigen! - Edna Schuchardt

Titel: Mobbing, Liebe und Intrigen!
Autorin: Edna Schuchardt
Verlag: Klarant Verlag
Erschienen: Juli 2015
Genre: Liebesroman
Seitenzahl: 93 Seiten
Ausgabe: E-Book

ISBN: 9783955732172
Preis: 2,99 Euro [E-Book]
          kindleunlimited

 

 

 
Klappentext: 

Oh mein Gott, Ilka ist schwanger! Doch der Zeitpunkt könnte nicht ungünstiger sein – ihr Mann Hendrik hat seinen Job verloren und sie ist mit ihrem kleinen Laden derzeit die Alleinernährerin! Zudem glauben ihre Eltern, dass Hendrik nicht gut genug für sie ist, und versuchen mit aller Macht, ihre Beziehung zu zerstören. Hat es unter diesen Umständen überhaupt Sinn, das Kind zu bekommen? Die Situation eskaliert, doch so schnell gibt Ilka nicht auf ...

 
Die Autorin: 
 
Edna Schuchardt, vielen Leserinnen und Lesern besser als Ednor Mier bekannt, geboren in Berlin, wollte eigentlich Sängerin werden. Um ihr Studium zu finanzieren, schrieb sie Kurzgeschichten für verschiedene Illustrierte und eine große Berliner Tageszeitung. Nach einem turbulenten Jahr in London, diversen Auftritten mit einer Band und einigen Jahren als ‚Familienmanagerin’ wandte sie sich ganz dem Schreiben zu. Seit 1986 arbeitet sie als freie Autorin für verschiedene deutschsprachige Verlage und hat in dieser Zeit über 400 Romane, Kurzgeschichten und Reportagen veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit dem Klarant Verlag, www.klarant.de, sind weitere spannende wie auch witzige EBooks vom Edna Schuchardt erschienen, die es aufgrund der hohen Lesernachfragen in die Amazon, Apple und Thalia TOP 10 Bestsellerlisten geschafft haben. Weitere Informationen über die Schriftstellerin erfahren Sie unter www.ednor-mier.de
 
Meine Meinung:
Wenn man Schwiegereltern hat, die einem das Leben schwer machen, obwohl man sich Mühe gibt eine Arbeit zu finden, genauso ergeht es Hendrik. 
Ilka ist schwanger und freut sich eigentlich darauf, doch ihr arbeitsloser Ehemann macht ihr Sorgen und dann noch ihre Eltern. 
 
Genau das passiert in diesem Buch. Intrigen, um eine Ehe auseinander zu bringen. 
Dann auch noch ein Gynäkologe, bei dem sein Eheleben, sagen wir mal, sehr kompliziert ist, zumal es zwei Frauen sind. 
Entscheidungen, die getroffen werden und jeden Beteiligten weh tun. 
Das alles passiert in diesem schönen Liebesroman. Das alltägliche Leben oder nur Ausnahmen?
 
Edna Schuchardt hat mit ihrer lockeren Schreibweise einen tollen Liebesroman gezaubert. 
 
Fazit:
Ein Roman, der sich super für Zwischendurch eignet. Ein kurzweiliges und gefühlvolles Buch. 
Eine absolute Leseempfehlung von mir. 
 
Meine Bewertung: 5/5
Source: beatelovelybooks.blogspot.de/2015/08/rezension-edna-schuchardt-mobbing-liebe.html
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review 2015-03-06 19:04
Leider nicht überzeugend :/
Zeitfunken - Licht der Hoffnung: Freundschaft, Schule, Mobbing, Schüler, Alltag - Lena Wöhl

 

 

 

 

 

Sooo, diese recht kurze Geschichte zum Thema Mobbing habe ich ebenfalls im Zuge einer LovelyBooks- Leserunde lesen dürfen...

 

 

 

 

 

 

 


Titel: Zeitfunken - Licht der Hoffnung
Autor: Lena Wöhl
Verlag: Papierfresserchens MTM- Verlag
Genre: Jugendbuch
Format: Hardcover
Seitenzahl: 54
Reihe: /

 

 
Raja, das bedeutet Paradies oder Hoffnung. Und genauso fühlt es sich für die immer von ihren Mitschülern gemobbte Nita an, als die selbstbewusste und etwas andere Raja in ihre Klasse kommt. Eines Tages erwischt Nita ihre Freundin bei etwas, was sie nie von ihr erwartet hätte. Daraufhin offenbart Raja Nita ihren Plan, um ihr zu helfen. Nita willigt ein. Doch ist das wirklich die richtige Entscheidung?
 
 
Och schade... von diesem Buch habe ich mir wirklich viel erhofft - tolles Cover und ein aktuelles und wirklich wichtiges Thema. Doch leider war die Umsetzung nicht so toll. Die Handlung plätschert irgendwie so dahin, ohne das man irgendwie Beziehung zu den Charakteren aufnehmen kann. Dann auf einmal geht alles drüber und drunter und plötzlich ist das Buch vorbei. Ja, es gibt zwar einen Tagebucheintrag, der alles erklären soll - aber der wirkt irgendwie recht unglaubwürdig. da er erstens recht kindlich wirkt und außerdem glaube und weiß ich, dass sich wirklich Mobbing nicht einfach "in Luft auflöst", alle sind befreundet und nun super hilfsbereit zueinander...
 
 
Leider sehr enttäuschend und konträr zum Cover - farblos und blass. Schade, denn aus diesem Thema hätte man so viel mehr machen können!
 
Ja, wie bereits erwähnt, bin ich total in das Cover verliebt (auch wenn ich keine Ahnung habe, was dieses denn nun mit der Geschichte zu tun hat?!).
 
Inhalt: 
Cover: 
 
 
Ist euch das auch schon mal passiert??? Tolles Cover und dann inhaltlich eine absolute Enttäuschung? Bei welchem Buch?
 
 
 
Source: marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/03/zeitfunken-licht-der-hoffnung.html
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review 2015-02-18 18:36
ein sehr gutes Buch bzgl. Mobbing

Rachel McIntyre: Sternschnuppenstunden
Magellan Verlag | 301 Seiten | Erscheinungsjahr: 2015 | Teil einer Reihe: Nein | Originaltitel: Me and Mr J | Note 1

 

+ Einstieg
Schon der Anfang des Buches bringt mich auf unglaublich sympathische  Weise zum Lachen, denn ich kann es Lara so gut nachempfinden. Lara, die Protagonistin des Buches schreibt in ihrem ersten Tagebucheintrag von wem und warum sie das Tagebuch hat. Ihre trockene Art war mir sofort sympathisch. Mir fiel der Einstieg in Laras Leben sehr leicht.

 

+ Schreibstil
Der Schreibstil war so passend, dass ich wirklich dachte, dass das Buch von einer sechzehnjährigen geschrieben wurde. Ich konnte mich so gut in Lara und ihre Situation hineinversetzen. Konnte ihre Gefühle nachempfinden und wollte sie manchmal einfach nur in den Arm nehmen, um ihr zu sagen, dass irgendwann wieder alles gut wird. Lara ist der Ich-Erzähler der Geschichte und führt den Leser durch ihren Alltag. Dadurch, dass der Leser ihr Tagebuch liest, fühlt man sich ihr sehr nah und vertraut. Ein bisschen so, als wäre man ihre beste Freundin. So oft musste ich beim Lesen lachen, weil der Humor in diesem Buch so zu mir passt.

 

+ Charaktere
Ich mochte Lara von Anfang an. Lara ist, wie ich schon erwähnt habe, die Protagonstin des Buches und sie ist das Mobbingopfer ihrer Schule und der Jungsschule. Sie hat rote Haare, ist dünn und hat auch noch den, für sie, schlimmsten Nachnamen der Welt: Tittle. Und als wenn das nicht schon genug wäre, lebt ihre Familie in einer Arme-Leute-Gegend und ihre Eltern streiten sich ständig wegen ein und dem selben Thema: Geld. Lara hat es wirklich nicht leicht. Sie muss Zeitungen austragen, um ein bisschen was für sich zu verdienen damit, sie sich etwas leisten kann. Lara war mir beim Lesen sehr nah. Ich konnte ihr nachempfinden in was für einer schrecklichen aussichtslosen Situation sie sich befindet und ich wollte sie einfach nur daraus holen. Dann gibt es natürlich noch Mr. Jagger, ihr Prinz auf dem weißen Pferd, der nicht nur gut aussieht, sondern auch noch verdammt nett ist, zu der kleinen Außenseiterin. Was ich an Mr. Jagger besonders mag, ist dass er nicht übertrieben wirkt. Und zu guter Letzt: Die Mobbing-Clique. Genau so stellt man sich miese fiese Mädchen/Jungs vor, die jemandem nur etwas Schlechtes wollen, weil derjenige weniger Geld hat, keine Oberweite oder ähnliches. Ich habe sie gehasst.

 

+ Setting
Laras Zuhause, ihre Schule und Umgebung wurden gut beschrieben. Ich hatte zwar keine genaue Vorstellung von der Stadt, konnte mir aber Laras Umfeld sehr gut vorstellen. Es wirkt immer ein bisschen düster, was auch zu Laras Beschreibungen ihres Alltags gepasst hat.

 

+ Verlauf
Der Verlauf hat mir sehr gut gefallen. Anfänglich war ich zwar ein bisschen genervt von ihrer immer wieder gleichen Beschreibung ihrer Tagesabläufe, aber das Ganze hatte einen Sinn. Das ist nun mal Laras Leben, so und nicht anders muss sie damit zurecht kommen. Sie muss jeden Tag zur Schule, die Hänseleien und Mobbingattacken ertragen, sie muss immer zu ihrer Granny, sie muss Zeitungen austragen und sie muss jeden Abend den Streit ihrer Eltern mit anhören, oder selber hineingeraten. Das ist ihr Leben und das wird mit der Zeit beim Lesen auch sehr deutlich. Der Verlauf ist insgesamt spannend und bleibt dies auch bis zum Schluss. Es gibt einige Ereignisse und Wendungen, die mich mit Lara zittern lassen haben, manchmal wollte ich sie schütteln und sagen: "Mädchen wehr dich."

 

+ Ende
Das Ende war gut gewählt, denn wenn es noch weiter gegangen wäre, wäre es wahrscheinlich zu sehr in die Länge gezogen gewesen. Ich konnte das Buch mit dem Ende sehr gut abschließen. Man hatte so einen klaren Cut, der verständlich ist, weil das Buch in Tagebuchform geschrieben wurde. Trotzdem hätte ich sehr gerne gewusst, was aus einigen Personen wurde.

 

+ Gestaltung
Das Buch ist wirklich wunderschön gestaltet. Ich liebe es unheimlich, dass es tatsächlich aussieht, wie ein benutztes, beschriebenes Tagebuch. Das war wirklich eine tolle Idee. Nur der Titel hat mir nicht so gut gefallen. Habe ich es überlesen oder kommt nämlich so gar nichts mit "Sternschnuppen" in diesem Buch vor?

 

Zitat
* Stell dir eine Mischung auf Edward Cullen und Mr Darcy vor, liebes Tagebuch. Aber glaub mir, selbst dann hast du noch keine Ahnung, wie unglaublich fantastilliös Ben Jagger aussieht. Und ich bin bei Weitem nicht die Einzige, der  das aufgefallen ist: Das kollektive Wimperngeklimper der 11G hätte den armen Kerl fast aus den Schuhen geweht..

 

Bewertung:  Note 1
Ich muss diesem Buch eine eins geben. Wie ich schon erwähnt hatte, war ich anfänglich kurze Zeit zum Verlauf genervt, habe aber schnell den Sinn damit verstanden. Die Geschichte ist einfach wie gemacht für Jugendendliche. Es gibt einen leichten Einstieg, eine sympathische Protagonistin, einen spannenden Verlauf und ein lehrreiches Ende. Ich würde mir wünschen, dass diese Geschichte vor allem von den Mobbingtätern gelesen wird. Vielleicht können sie daraus lernen, wie Opfer sich in solcher Situation fühlen.

Source: www.lottasbuecher.de/2015/02/rachel-mcintyre-sternschnuppenstunden.html
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