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review 2019-08-14 09:50
Mut zur Simplizität
Verräter der Magie - Rebecca Wild

Rechtfertigt die Arbeit an einem neuen Buch die Vernachlässigung des medialen Auftritts? Diese Frage stelle ich mir anlässlich meiner Recherchen zur Salzburger Autorin Rebecca Wild. Seit etwa zwei Jahren herrscht bei ihr beinahe Funkstille. Ihr letztes Buch erschien 2017. Ihre Website ist veraltet und nicht voll funktionstüchtig. Es finden sich keine aktuellen Interviews. Im Mai 2019 erklärte sie auf Facebook, was bei ihr los ist. Sie arbeitet an der Veröffentlichung eines Thrillers. Ein bedeutender Genrewechsel, denn bisher war sie in der Fantasy- und Young Adult – Ecke zu finden, zu der auch ihr 2012er Debüt „Verräter der Magie“ zählt. Ich verstehe, dass sie dieses Projekt beschäftigt, trotzdem finde ich, dass eine gepflegte Website heutzutage die Mindestanforderung ist, sucht eine Person die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Frau Wild, viel Erfolg mit dem Thriller, aber ich empfehle, an dieser Stelle nachzubessern.

 

Ein kühler Hauch im Nacken, explodierende Kopfschmerzen, Ohnmacht – und plötzlich ist Kira nicht mehr allein in ihrem Körper. Sie ist geschockt, als sie begreift, dass ihr ungebetener Gast ausgerechnet Cian Kingsley ist, die einzige Person, die sie aufrichtig hasst. Cian ist ein mächtiger, einflussreicher Magier, dessen hartherzige Gesetze alle nicht-menschlichen Spezies in abgeriegelte Reservate sperren, einschließlich Kira. Sie muss die arrogante Nervensäge so schnell wie möglich loswerden. Leider ist das nicht so einfach, denn Cian wurde ermordet. In der Verzweiflung seiner letzten Augenblicke spaltete er seine Seele ab und schlüpfte in Kiras Kopf. Ihre einzige Chance besteht darin, ihm zu helfen, herauszufinden, wer ihn tötete und warum. Doch je mehr Zeit sie mit Cian verbringt, desto weniger stört sie seine Anwesenheit. Sie beginnt sogar, ihn zu mögen und Kira muss sich fragen, ob sie überhaupt noch will, dass er sie verlässt …

 

„Verräter der Magie“ ist ein schönes Beispiel dafür, wie viel man mit simplen Mitteln erreichen kann, wenn sie gut durchdacht und konsequent ausgearbeitet sind. Dieser YA-Fantasy-Roman ist das Gegenteil von anspruchsvoller Literatur und war dennoch unterhaltsam. Wie ihr wisst, schätze ich gelungene Bescheidenheit mehr als misslungene Komplexität. Ich hatte während der Lektüre das Gefühl, dass sich Rebecca Wild ihrer Stärken bewusst war und sich gezielt auf diese konzentrierte. Ich finde das toll, denn es gehört viel dazu, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. „Verräter der Magie“ funktioniert nach sehr einfachen Regeln, deren Schlichtheit die inhärente Glaubwürdigkeit und Plausibilität der alternativen Wirklichkeit fördert. In dieser sind alle mythologischen Wesen aus Folklore, Legenden und Märchen real. Es gibt Werwölfe, Vampire und Feen, aber auch exotischere Spezies wie Trolle oder Nymphen. Sie alle müssen in Reservaten leben, weil Magier die Menschheit überzeugten, sie zu fürchten. Natürlich nicht aus uneigennütziger Sorge, sondern um Zugriff auf zentral erreichbare Machtquellen zu haben. Magiebegabte stellen in Rebecca Wilds Universum ein interessantes Paradoxon dar, da sie selbst über keinerlei Magie verfügen. Ihr Talent besteht darin, Magie aus ihrer Umgebung zu beziehen; aus der Natur, aber auch aus eben jenen Wesen, die sie einsperren lassen. Ich finde dieses Verhältnis und die politisch-gesellschaftlichen Konsequenzen, die daraus resultieren, originell und vorstellbar. Durch Angst gerechtfertigte Internierungen, die in Wahrheit einen völlig anderen Zweck erfüllen, sind in der Historie ja genügend belegt. Kein Wunder, dass Magier in den Reservaten leidenschaftlich gehasst werden und die Protagonistin Kira keine Luftsprünge macht, als sie herausfindet, dass sie ihren Körper mit einem hochrangigen Exemplar teilen muss. Ich mochte Kira auf Anhieb, fand sie zu Beginn von „Verräter der Magie“ allerdings etwas zu passiv. Sie lässt sich von Cian herumschubsen, statt eigene Pläne zu schmieden, um ihn wieder loszuwerden. Glücklicherweise bessert sich ihre Anteilnahme an ihrer verzwickten Situation im Verlauf der Geschichte, sie ergreift zunehmend die Initiative und beteiligt sich aktiv am Geschehen. Cian hingegen kann ich schwerer einschätzen, weil meine Beziehung zu ihm genau die Entwicklung durchlief, die die Autorin vorsah und die auch Kira erlebt: Abneigung verwandelte sich in Zuneigung. Selbstverständlich ist es vorhersehbar, dass sich Kira und Cian näherkommen. Da Wild das Konfliktpotential ihrer Romanze jedoch präsent thematisiert, störte mich deren Berechenbarkeit kaum. Es ist nicht plötzlich alles gut, weil sie sich ineinander verlieben. Sie kommen noch immer aus unterschiedlichen Welten und müssen trotzdem eine Mordermittlung organisieren. Diese ließ ich über mich hinwegplätschern, statt mir die Mühe zu machen, bewusst mitzurätseln. „Verräter der Magie“ lädt dazu ein, den Kopf auszuschalten und sich Antworten ausnahmsweise einmal servieren zu lassen. Ich habe es genossen.

 

Für ein Debüt ist „Verräter der Magie“ erstaunlich fokussiert und gradlinig. Rebecca Wild entwarf eine unkomplizierte, überzeugende alternative Realität, deren Richtlinien sie ohne unnötige Kompromisse einhalten konnte und nutzte, um eine Handlung zu konzipieren, die meine Nerven nun zwar nicht strapazierte, aber meine Neugier angenehm lebendig hielt. Es ist ein leichtes, bequemes Buch, das luftig über mich hinwegstrich; eine schöne Lektüre für Zwischendurch, die gar nicht erst den Anspruch verfolgt, Leser_innen zu fordern. Es freut mich, dass es immer noch Autor_innen gibt, die Mut zur Simplizität beweisen. Eine Geschichte schlicht zu halten, sie nicht zu überfrachten und auf überflüssige Verwicklungen zu verzichten, ist nämlich gar nicht so einfach. Deshalb gratuliere ich Rebecca Wild zu diesem kurzweiligen Roman und werde auch die Fortsetzung „Gefangene der Magie“ bei mir einziehen lassen – für Tage, an denen mein Kopf mal Urlaub braucht.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2019/08/14/rebecca-wild-verraeter-der-magie
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review 2016-01-19 20:35
tolles orientalisches Fantasy-Abenteuer
1001 Kuss. Djinnfeuer - Rebecca Wild

„1001 Kuss – Djinnfeuer“ von Rebecca  Wild ist ein Fantasy-Roman.

 

Als Tochter eines Piraten hat Rina schon so einiges gesehen. Durch die Geschichten ihrer Mutter vermutet sie hinter vielem einen oder mehrere Djinn. Genau wie hinter dem komischen Sturm und dem brennenden Schiff, was sie finden. Dort findet sie ein kleines Fläschchen, welches ihr Leben verändern wird.

 

Rina ist etwas dickköpfig und hört nicht immer auf das, was ihr gesagt wird. So gerät sie öfters mal in Schwierigkeiten. Außerdem glaubt sie durch die Geschichten ihrer Mutter schon alles über Djinn zu kennen und hat so Vorurteile.

 

Die Charaktere sind gut gestaltet.  Man bekommt einen guten Einblick und muss auch ab und an über sie schmunzeln. Sie wirken real und machen so die Geschichte erlebbar. Der ein oder andere Charakter ist einem vielleicht unsympathisch, dennoch ist er greifbar.

 

Sei vorsichtig mit dem was du dir wünscht.  Wer meint Djinn sind so wie bei Aladin, erfüllen einem  drei Wünsche und alles ist schön, liegt hier daneben. Djinn leben nicht von Haus aus in Wunderlampen oder Flaschen, sie leben frei als körperlose Wesen. Man muss sie gefangen nehmen in ein solches Gefäß und erst dann erfüllen sie dem Träger 3 Wünsche.  Wobei die nicht immer so aussehen, wie in den Vorstellungen des Wünschers.

 

Rebecca Wild hat eine orientalische Märchenwelt geschaffen, die den Leser mitreist.  Durch die Handlungsorte und deren Beschreibungen spürt man den orientalischen Flair. Warum Märchenwelt? Weil es einige Dinge wie die Djinn, fliegende Teppiche und Magie gibt, die an die Märchen aus 1001 Nacht erinnern.  Dennoch bringt die Autorin viele eigene Ideen rein und das macht es spannend.

 

Apropos spannend. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Sichten geschrieben. Erst muss man sich da zwar einfinden, aber im Verlauf wird es so spannender. Als Leser weiß man zwar mehr, als die Charaktere, aber man weiß nie so richtig, wie sie reagieren und was passiert.

 

Im Hintergrund des Covers sieht mein das Gesicht eines Mädchen. Von oben kommen orientalische Ornamente, die den Titel unterstreichen. Farblich ist es in Weinrot bis Rose gehalten.

 

 

Mich hat das Thema Djinn neugierig gemacht. Denn diese Fantasywesen habe ich selten gelesen.  Rebecca Wild hat mich da auch nicht enttäuscht, sondern meine Leidenschaft geweckt. Ich mag ja orientalische Geschichten und hier wurde ich regelrecht entführt. Auch wenn ich mich erst einfinden musste.

 

Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfe.

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review 2015-02-15 18:22
Zwischen Sommer und Winter
Winteraugen - Rebecca Wild

Die Autorin hat für dieses Buch eine wunderbare, bis ins feinste Detail durchdachte Märchenwelt erschaffen, die sie in lebendigen Worten vor dem Leser auferstehen lässt. Magier, Feen, verwunschene Wälder... Der Geschichte wohnt der zeitlose Zauber aller Märchen inne, dabei hat sie aber dennoch originelle Ideen zu bieten und liest sich frisch und modern.

 

Die wichtigsten Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen. Schon nach wenigen Sätzen erwachten sie für mich zum Leben und wirkten unglaublich echt, als seien sie echte Menschen mit einer komplexen Vergangenheit.

 

Besonders Rae gefiel mir sehr, sehr gut. Sie ist frech, witzig, pfiffig und einfallsreich, und dabei auch noch mutig und loyal. Ich fand großartig, dass sie loszieht, um ihren Bruder zu retten - und nicht umgekehrt. Allerdings fand ich Rae in der zweiten Hälfte des Buches manchmal ein bisschen kindisch. Sie hört nicht zu, sie denkt nicht nach, sie trotzt und schmollt wie ein kleines Kind, und sie überschreitet mehr als einmal die Grenze zwischen mutig und leichtsinnig. Wenn sie North mal fünf Minuten zuhören würde, würde sich alles schnell und relativ problemlos klären lassen, aber neeeeein...

 

Dennoch mochte ich sie im Großen und Ganzen gerne, wenn auch in der ersten Hälfte mehr als in der zweiten.

 

Auch North hat mir sehr gut gefallen. Er ist mysteriös und wortkarg, dabei aber kein stereotypischer Bad Boy. Seine Hintergrundgeschichte fand ich sehr interessant, da würde ich gerne mehr drüber lesen! Auch die Liebesgeschichte zwischen Rae und North ist schön und romantisch geschrieben, auch wenn sie mir an manchen Stellen dann doch etwas schnell ging...

 

Die Geschichte ist sehr spannend, mit einem guten Tempo, und es gab für mich keine Längen. Allerdings fand ich etwas problematisch, dass Rae eigentlich nur gegen Probleme kämpft, die sie selber verursacht hat...

 

Manche Ereignisse waren in meinen Augen ein wenig vorhersehbar - aber in einer Art und Weise, die eigentlich gut zum Märchenhaften des Buches passt. In unzähligen Märchen wird dem Helden oder der Heldin gesagt: Du darfst in alle Zimmer, nur nicht in dieses. Du darf alles essen, nur nicht das. Und was passiert dann...? Es passiert genau das, was eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Auch Rae tappt das ein oder andere Mal in diese Falle.

 

Der Schluss hat mich sehr verwirrt. War's das? Wirklich? Eine wichtige Sache bleibt unaufgeklärt, und das Ganze schreit nach einer Fortsetzung... Ich hoffe, es wird auch eine geben!

 

Der Schreibstil liest sich locker und unterhaltsam runter, mit einer guten Prise Humor. Ich fand ihn angenehm bildreich und lebendig; er ließ mich problemlos in die Welt des Buches eintauchen.

 

Fazit:
Eine zauberhafte Mischung aus Märchen und moderner Fantasy, mit einer frechen jungen Heldin aus dem Königreich des Sommers und einem widerwilligen Helden aus dem Königsreich des Winters. Die Geschichte ist originell und ansprechend geschrieben, und sie hat mich wunderbar unterhalten. Sie hat viel zu bieten: viel Spannung, viel Atmosphäre und eine schöne Liebesgeschichte.

Source: mikkaliest.blogspot.de/2015/02/winteraugen-von-rebecca-wild.html
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review 2015-02-07 18:09
Ein Jugendfantasyroman vom feinsten!
Winteraugen - Rebecca Wild

Erster Satz:

 

Winteraugen wurden in Sommer nicht gerne gesehen, deshalb zog North die Kapuze tiefer ins Gesicht und hielt den Kopf gesenkt...

 

Inhalt:

 

Die 16 Jährige Rae lebt mit ihrer Familie in dem immer sonnigen, warmen und buntgesprengelten Sommer. Die Leute in Sommer sind immer gut gelaunt und wohl genährt. North hingegen kennt die anderen Seiten des Lebens. Er kommt aus dem eisigen Winterreich in dem die Blumen aus Eis bestehen, die Bäume keine Blätter tragen  und das Wasser in der Luft gefriert. Rae hat diese Seite außerhalb von Sommer noch nie selbst gesehen, doch dies ändert sich schlagartig als die Sommerprinzessin entführt wird und ihr Zwillingsbruder unter Verdacht gerät.  Auf der Suche nach der Wahrheit trifft Rae auf den geheimnisvollen Unbekannten namens North, dessen Augen der Inbegriff des Winters selbst zu sein scheint. Ihr Zusammenleben wird getrübt von immer wieder aufkeimenden Missverständnissen und Herausforderungen. So kommt es, dass North immer wieder der Versuchung widersteht und zwischen den Jahreszeiten umher springt. Doch was von großen Gefühlen geleitet wird, wird am Ende eine große Gefahr für North und seiner Liebe zu Rae...

 

 

Meine Meinung:

 

Das ist der erste Jugendroman von Rebecca Wild, denn ich nun gelesen habe und ich kann nur sagen, sie hat mich komplett verzaubert! 

" Winteraugen " ist ein Mix aus gelungener Fantasy, sympathischen Charakteren, einer fesselnden Handlung, Dramatik und einer Liebe die ohne Zukunft zu sein scheint. Kurz gefasst - einfach nur WOW! 

 

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr passend: jung, spritzig, anschauliche, ergreifend und ein Hauch von Realität. Super flüssig kommt er zu dem um die Ecke und lässt den Leser tief in die Geschehnisse eindringen, so dass man gar nicht bemerkt wie fix man sich dem Ende nähert. 

 

Bei dem Cover war es Liebe auf den ersten Blick. Es stellt alles dar was den geheimnisvollen und gut aussehenden Hauptprotagonisten North auszeichnet und diese Augen, mal ehrlich, wer kann da nicht widerstehen!? Einfach super passend zum Titel und Handlungsverlauf ausgewählt!

 

Die Protagonisten waren durch die Reihe wirklich sehr abwechslungs-und facettenreich. So hatte jeder Charakterzüge an Bord, die ihn mal positiv oder negativ ins Scheinwerferlicht gestellt haben. So wurde die Handlung nicht eintönig und die Charaktere waren somit immer für eine gelungene Überraschung zu haben! 

 

Rebecca Wild konnte aber auch mit ihren total überraschend kommenden Wendungen in der Handlung bei mir punkten, denn so wurde diese nicht langatmig, sondern immer wieder aufs Neue spannend und ergreifend. 

 

Ich habe auf jeden Fall ziemlich doll mit geschwitzt, gefiebert, gebangt und auch gehofft! Das Ende ist so gestaltet wie ich es mir gewünscht habe, denn es lässt dem Leser den Freiraum seine eigene Fantasy schweifen zu lassen und sich die noch wenig offen gebliebenen Fragen selbst zu beantworten. 

 

Über die Autorin:

 

Rebecca Wild wurde am 21 Juni 1991 in Salzburg geboren, verbrachte einen großen Teil ihrer Kindheit in München. Früh zeigte sich ihre kreative Ader und so hat sie sich dem Zeichnen und schreiben zugewandt. 

Dies muss man sagen mit sehr großem Erfolg! ;)

 

Ihre bisher erschienen Werke:

 

1) Flügelschläge in der Nacht ( erschienen bei Impress ; am 06.11.2014 )

 

Fazit: 

 

Ein Jugenfantasyroman, der alles mit bringt was er benötigt um zu überzeugen: einen jugendlichen und flüssigen Schreibstil, sehr authentische und realistische Charaktere und eine glaubhaft gestaltete Handlung! 

Ein Must Read für alle Fantasy - & Impress-Liebhaber!

 

Source: www.rebecca-wild.at/wordpress
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review 2015-01-10 15:12
Bezaubernde (Vor) Weihnachtsgeschichte!
Flügelschläge in der Nacht - Rebecca Wild
 
 
 
 
Applaus, Applaus: Ich habe ein Buch gelesen, dass NICHT aus einer LovelyBooks- Leserunde stammt! Nein, dieses Buch habe ich im Adventskalender der lieben Tina gewinnen dürfen... Dankeschön! ♥
 
 
 
 
 
 
 
 

Eben noch ein Rotkehlchen und plötzlich ein Mädchen mit roten Haaren statt rotem Gefieder. Robin versteht die Welt nicht mehr und findet, dass das Leben als kleiner Vogel um einiges besser war. Dabei ahnt sie nicht einmal annähernd, welcher Gefahr sie wirklich ausgesetzt ist. Alle Welt glaubt, sie sei ein Engel. Doch diese dürfte es seit dem großen Krieg gar nicht mehr geben. Und so nehmen nicht zuletzt die herrschsüchtigen Dämonen selbst ihre Spur auf. Nur Dorian, der Junge mit den Haselnussaugen, der so merkwürdige wie wundervolle Gefühle in ihr auslöst, und seine übernatürlich begabte Schwester Emma scheinen Robin helfen zu wollen…

 

 
Habe ich schonmal erwähnt, dass ich im.press- Bücher einfach liebe??? Wunderschönes Cover, spannender Schreibstil und interessante und neue Ideen... so auch bei diesem Buch! Denn meist ist es so, dass Menschen in Engel, Vampire, Tiere oder was auch immer verwandelt werden - hier nicht, denn es lautet "Plötzlich Mensch". Es ist wirklich lustig und interessant, die Menschenwelt aus Sicht eines Vogels, der mit der neuen Menschlichkeit nicht umgehen kann, zu erleben. Dabei bemerkt man Dinge, die uns so normal scheinen, aber für "Außenstehende" wirklich merkwürdig wirken müssen, Diese Geschichte ist keine besonders tiefgehende, sondern eine glücklich-stimmende (Vor)Weihnachtsgeschichte, in der Gut und Böse zur Abwechslung nicht klar unterscheidbar sind, sondern auch Hand in Hand gehen können. Die Charaktere sind unglaublich fein herausgearbeitet, man fiebert richtig mit und fühlt sich im ersten Moment zu Robin hingezogen. Besonders Astaroth - ein "Böser" hat es mir angetan... denn er ist so, ach ich weiß auch nicht *-* Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm - schnell zu lesen, aber nicht oberflächlich oder simpel. Top! 

 

 

Eine bezaubernde (Vor)Weihnachtsgeschichte, in der Gut und Böse eben nicht Todfeinde, sondern zwei Seiten einer Medaille sind!

 
Das Cover ist (typisch im.press!) einfach nur wunderschön, stimmig und dezent. Und die Innengestaltung war auch wieder total schön *-*
 
Inhalt:
Cover:
 
 

Welche Bücher haben euch zuletzt mit einem richtig positiven Gefühl zurückgelassen, wo ihr einfach nur "hach, wie schön" gedacht habt und das Buch am liebsten noch einmal gelesen hättet?
Source: marys-buecherwelten.blogspot.de/2015/01/flugelschlage-in-der-nacht.html
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