logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: Roman
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2018-08-11 19:00
Wie der Erste Weltkrieg viele Leben veränderte
Was wir zu hoffen wagten: Roman - Michae... Was wir zu hoffen wagten: Roman - Michaela Saalfeld

Berlin in den 1910er-Jahren: Felice zur Nieden, Anfang 20, möchte gerne Jura studieren. Doch im Kaiserreich ist dies Frauen nicht erlaubt. Auch ihr jüngerer Bruder Willi muss zurückstecken: Anstatt im Filmgeschäft zu arbeiten, muss er das väterliche Bankhaus übernehmen. Die kleine Schwester Ilsebill, genannt Ille, hat es ebenfalls nicht leicht, denn sie führt eine Ehe mit einem brutalen Mann. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs stellt die Hoffnungen der Geschwister auf den Kopf. Was soll aus ihnen werden? Und werden sie wieder zueinanderfinden?

„Was wir zu hoffen wagten" von Michaela Saalfeld ist ein historischer Roman zum Gründungsjubiläum der Weimarer Republik, der die Zeit vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg beleuchtet.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus einem Vorspann, drei weiteren Teilen und einem Abspann. Insgesamt gibt es 40 Kapitel mit einer angenehmen Länge. Die Handlung spielt zwischen den Jahren 1912 und 1919. Die Erzählperspektive wechselt. Zudem werden mehrere Briefe eingeschoben. Dieser Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist anschaulich, flüssig und bildhaft. Dank vieler Beschreibungen wird eine Atmosphäre geschaffen, die mich schon nach den ersten Seiten gut in die Geschichte eintauchen ließ.

Die drei Geschwister sind als Charaktere sehr reizvoll. Die Hauptprotagonisten werden als Menschen mit Ecken und Kanten beschrieben, was mir gut gefallen hat. Sie werden vielschichtig dargestellt und wirken authentisch. Interessant finde ich auch einige der Nebenfiguren.

Die Handlung ist schlüssig und nachvollziehbar. Gleichzeitig bleibt die Geschichte abwechslungsreich und wird nur an wenigen Stellen etwas langatmig.

Auf gelungene Weise werden im Roman Fakten und Fiktion miteinander verwoben. Mir gefällt es gut, dass mit der Zeit rund um den Ersten Weltkrieg eine Epoche in den Mittelpunkt gestellt wird, die bisher wenig Aufmerksamkeit in solchen literarischen Werken erhalten hat. In unterhaltsamer Form gibt der Roman tiefe Einblicke in die damaligen Umstände und Begebenheiten, was ihn zu einer lehrreichen Lektüre macht. Dabei werden einige Aspekte aufgegriffen, die bisher eher wenig bekannt sind.

Ein weiterer Pluspunkt ist das Glossar, das wichtige Begriffe dieser Zeit erklärt. Interessant ist auch das Nachwort, das die fundierte Recherchearbeit und das Hintergrundwissen der Autorin belegt.

Das Cover passt nicht nur sehr gut zum Genre und dem Inhalt des Romans, sondern spricht mich auch optisch an. Der Titel ist ebenfalls treffend gewählt.

Mein Fazit:
„Was wir zu hoffen wagten" von Michaela Saalfeld ist ein gelungener Roman, der nicht nur Geschichtsfans unterhaltsame Lesestunden beschert. Ich freue mich schon auf die angekündigte Fortsetzung.

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2018-08-11 16:18
"Die Gesichter": Künstlerkind
Die Gesichter: Roman - Tom Rachman,Bernh... Die Gesichter: Roman - Tom Rachman,Bernhard Robben

Wie es sich als Sohn eines anerkannten Künstlers lebt, untersucht Tom Rachman in „Die Gesichter“. Das ist manchmal ganz schön deprimierend: Egal wie sehr der Maler Bear Bavinsky seinen Sohn Charles, genannt Pinch, ignoriert, bloßstellt oder beschimpft: Am Ende dreht sich Pinchs Leben doch immer wieder um den Vater und dessen Werk.

 

Die Geschichte stellt nicht Bear, sondern Charles in den Mittelpunkt. Das Buch beginnt mit seiner ersten kindlichen Erinnerung an seinen Vater. Nach einer ziemlich aufregenden und erlebnisreichen Kindheit mit seinen beiden Künstler-Eltern im Italien der 1950er und 1960er Jahre wird Pinchs Leben nach der räumlichen Trennung vom Vater ziemlich banal und unauffällig. Studium, verworfene Pläne, unerfüllte Träume, gescheiterte Beziehungen, ein Job als Sprachlehrer. Der Autor zeigt ausschnittsartig Schnappschüsse aus Pinchs Leben. Diese fühlen sich im Mittelteil streckenweise zu lang, aber gleichzeitig auch zu oberflächlich an. Manche Lebensphasen und Entscheidungen, die Charles traf, waren für mich nur schwer nachzuvollziehen, andere wiederrum waren etwas langweilig.

 

Faszinierend wird die Geschichte, wenn es um die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere geht. Von enttäuschter Hoffnung über eifersüchtige oder verblassende Liebe bis zu verdrängten Schuldgefühlen vermittelt Rachman geschickt eine große Palette (negativer) Gefühle. So wie Pinchs Vater seinen Sohn immer wieder wegstößt, fällt es auch Pinch schwer, Nähe zuzulassen und enge Beziehungen wie zu seiner Mutter oder zu seinem Kumpel und Mitbewohner Marsden aufrechtzuerhalten. Daher ist sein Leben phasenweise von ziemlicher Einsamkeit geprägt.

 

Nebenbei beleuchtet der Roman auf interessante Weise die Absurdität der Kunstszene – ob ein Künstler ignoriert oder gefeiert wird, hängt von wenigen Gatekeepern ab. Der Roman zeigt durch Pinchs Taten, wie fragil deren Expertise sein kann.

Like Reblog Comment
review 2018-08-05 16:55
Sehr viele Charaktere , es war überladen
Die Wolkenfischerin: Roman - Claudia Winter
Erstmal geht mein Dank an den Goldmann Verlag für das kostenlose Rezensionexemplar :)
 
Leider hat das Buch nur Drei Viren geschafft, aber ich erkläre auch warum. 
Das Buch war mir zu überladen mit den Charakteren, ich kam sehr oft durcheinander. Es gab starke Figuren die sehr Dominant waren im Buch mit ihrer Erscheinung , andere Verblichen fast schon. Claire war mir eine zu künstliche Frohnatur es war für mich leider zu übertrieben, auch nervte sie mich öfters.
 
Zum Buch selber, eine Geschichte für nebenbei, sie lies sich dennoch flüssig lesen und auch die Geschichte selber war nicht schlecht. Die Figuren waren öfters oberflächig ,möchte ich sagen, ich konnte sie nicht greifen. Wenn ich lese stelle ich mir die Geschichte vor , aber hier hatte ich echt Schwierigkeiten.
 
 
Hier lernt man Claire kennen die ganz oben auf ihrer Karriereleiter geklettert ist, mit nicht ganz der Wahrheit über sich selber. 
Dann erhält sie die Nachricht das sie szu ihrer Mutter reisen muss, nach Hause, das was so keiner Kennt, den ihre Mutter muß ins Krankenhaus und jemand muß auf ihrer Schwester aufpassen die auch noch Gehörlos ist.Dort angekommen läuft sie ihren Ex über dem Weg und Claire verwickelt sich immer mehr in Lügen als der Chef  von ihr Auftaucht.
 
Ein heilloses Durcheinander mit Claire , ihr Leben ist so nur eine Lüge  und sie muß selber zu sich zurück finden.
 
 
Das Cover ist wieder genial es passt einfach zu dem Buch.
Ich habe von der Autorin schon was gelesen daher ist das halt für mich nicht so packend . Sie hat mich mit ihren Buch Aprikosenküsse überzeugt gehabt . Daher wird sie mich als Leserin nicht los. 
Lest es selber, macht euch ein Bild darüber und entscheidet bitte selber
 
Und vergesst nie, jeder Geschmack ist anders 
Like Reblog Comment
review 2018-08-05 16:16
Der Sommer der Dünenrosen
Der Sommer der Dünenrosen: Roman - Jamie Brenner,Martina Tichy

Ganz lieben Dank an den Verlag von Goldmann für das kostenlose Leseexemplar :)

Gerade lese ich gerne Bücher vom Goldmann Verlag da sie echt tolle Geschichten über die Familie heraus bringen, auch das gehört dazu.
Hier dreht sich das Buch um Marin , diese hat gerade echt nur Schlechte Karten. alles bricht zusammen . Als dann ihre Halbschwester vor der Türe steht die sie bis dato nicht kannte schlägt das ein neues Kapitel in ihren Leben auf. 
Man sieht hier in der Geschichte wie unterschiedlich die beiden Schwestern sind . Marin, ihre Mutter und Rachel reisen nach Cape Cod und dort von ihrer Herkunft zu erfahren. Rachel ist neugierig auf ihrer Herkunft und Marin ist eher wie eine Nebenfigur in dem Buch. 
Ab und an hat mir die Nähe der Figuren gefehlt, sie waren wie Nebenfiguren in der Geschichte und ich kam nur langsam heran in dem Buch .
Aber dennoch war ich dann froh das ich es Geschafft hatte, ab und an wollte ich es abbrechen da mir das hin und her zuviel wurde. Aber wie bei jedem Leser ist das immer wieder zu Leser zu Leser anders. Ich habe mit einer Freundin geredet die das Buch in eins Verschlungen hatte, daher lasst euch nicht von meiner Rezension abschrecken.
Ihr solltet es lesen un ich würde mich sehr über euer Eigenes Urteil freuen.

Die Orte waren gut beschrieben das muß ich sagen.
Die Charaktere hatten ihre Hoch und Tiefs wie überall.
Ich finde das Cover echt toll, es hat mich auf das Buch auch Aufmerksam gemacht, eine Perfekte Wahl zum Buch.

Like Reblog Comment
review 2018-08-05 15:31
Ein Buch was mich echt berührt hat
Die Blumenschwestern: Roman - Gabriele Weber-Jaric,Cathy Hopkins

Erstmal geht mein Dank an den Goldmann Verlag für das kostenlose Rezensionexemplar :)
Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich nur das wird sicher langweilig, aber das gegenteil war der Fall.
Wir lernen hier drei Schwestern kennen, unterschiedlich wie Tag und Nacht und die treffen sich zur Testamentveröffentlichung der Mama wieder. Sie haben bis da kaum noch Kontakt gehabt, aber ihre Mutter will das Unmögliche. Die 3 sollen sich wieder annähern und das Erbe tritt erst in Kraft wenn sie bestimmte Wochenenden zusammen verbringen, eins der Tage wird nicht Wahrgenommen geht das Erbe nicht an die Frauen. Also reißen sie sich zusammen und treten die Aufgabe an , die Mutter hat die Wochenende komplett durch geplant und langsam finden sie wieder zusammen, aber ein Schatten sieht über die Frauen und trifft sie erneut schwer.

Das Buch bringt ein zu lachen und zum Nachdenken. Mich hat es echt gepackt , Ich habe mit Daisy,Rose und Fleur mitgelitten, jede hat ihr Päckchen zu tragen und nur langsam kommen sie ans Licht.
Die Idee mit der Mama und ihren Videos finde ich persönlich zu genial, auf diese Idee muß man erstmal kommen.
Die Charakter sind auch alle gut ausgearbeitet und nicht so hingeklatscht.

Mein Fazit:
Wer Familienstorys mag wird das Buch lieben :)

More posts
Your Dashboard view:
Need help?