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review 2017-08-31 19:34
Rezension | Die goldene Stadt von Sabrina Janesch
Die goldene Stadt - Sabrina Janesch Die goldene Stadt - Sabrina Janesch

Beschreibung

 

Augusto R. Berns hat schon seit seiner Kindheit einen Traum vor Augen den er mit viel Zielstrebigkeit und Mut verfolgt. Er möchte Entdecker werden und das Geheimnis um die verschwundene Inka Stadt El Dorado lüften. Sein Weg führt ihn mit seinen zwanzig Jahren aus Deutschland mitten nach Peru. Durch Zufall wird er zu einem Helden des Spanisch-Südamerikanischen Krieges, nach einer dramatischen Schlacht wird Berns geehrt und findet schließlich eine Anstellung als Ingenieur bei der Eisenbahn.

 

Der Gedanke an die goldene Inka Stadt lässt Augusto Berns jedoch nicht los. Als er schließlich mit dem Amerikaner Harry Singer zusammen trifft, hat Berns endlich einen Kameraden gefunden mit dem das Abenteuer im Dschungel bestanden werden kann.

 

Meine Meinung

 

Sabrina Janesch hat mit ihrem historischen Roman „Die goldene Stadt“ einen verheißungsvollen Abenteuerroman der Extraklasse vorgelegt.

 

Mit hervorragend recherchierten historischen Hintergrund, legt die Schriftstellerin eine mitreisende Geschichte über die Entdeckung der von den Inkas im 15. Jahrhundert erbauten Ruinenstadt Machu Picchu dar. Im Mittelpunkt steht Augusto R. Berns, der nach neusten Erkenntnissen noch vor Hiram Bingham die geheimnisumwobene Inkastadt wiederentdeckt haben soll.

 

Durch Sabrina Janeschs bildhaften Erzählstil ensteht nach kürzester Zeit ein lebendiges Bild von Augusto R. Berns und seinem abenteuerlichen Leben vor dem Auge des Lesers. Der zielstrebige und träumerische Hauptprotagonist imponiert mit seinem starken Willen und reist einen durch seine tiefgehende Leidenschaft zu Peru und den Inkas mit.

 

"Ein Held ist einer, der Glück hat. Der sich mit den richtigen Menschen zu umgeben weiß. Auch wenn Sie das vielleicht nicht glauben – aber ein Held steht niemals allein."  (Seite 13)

 

Gemeinsam mit Augusto R. Berns lernt man das Kaleidoskop des Dschungels, seine Gefahren, Herausforderungen und verborgene Schätze kennen und fühlt sich dabei selbst als Entdecker. Jede Seite birgt eine ordentliche Portion Spannung und Exotik in sich. Voller Fantasie und dennoch natürlich sowie lebensnah hat Sabrina Janesch eine mögliche Biographie über Augusto Berns ersonnen, die mitreisender kaum sein könnte. Fiktion fügt sich hierbei nahtlos in die historisch belegten Details (welche am Ende des Romans aufgezeigt werden).

 

"Mit der Zeit begriff Rudolph, dass das Richtige zugleich das Falsche sein konnte, es kam nur auf die Perspektive an." (Seite 124)

 

Ich möchte noch einmal auf den Erzählstil der Autorin zurückkommen, denn dieser ist durch seine Vogelperspektive im ersten Augenblick etwas ungewohnt, doch je mehr man liest, desto besser hat mir diese Erzählweise gefallen – sie scheint einfach zu Berns zu passen und macht für mich auch einen guten Teil des starken Charakters des Hauptprotagonisten aus. Augusto R. Berns ist ein mitreisender und historisch belegter Hauptprotagonist der einen nicht mehr los lässt, so sehr brennt seine Leidenschaft für Peru und El Dorado.

 

"[…] Do-ra-do, ein Wort, oder drei? Do-Ra-Do, Do-Ra-Do, ein Wort das wieder anfing, kaum dass eszu Ende gegangen war, ein Zauber der aus sich selber hervorging, sich auslöschte und zugleich neu erschuf." (Seite 136)

 

„Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mir auch die einzigartige Kultur Perus näher gebracht. Dieser historische Abenteuerroman gehört schon jetzt zu meinen absoluten Jahres-Highlights! Also unbedingt lesen ;)

 

Fazit

 

Ein imposanter und bildgewaltiger Abenteuerroman der zum träumen und mitfiebern einlädt.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-goldene-stadt-von-sabrina-janesch
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review 2013-04-25 08:47
[Rezension] Mord im Dirnenhaus (Adelina #2) von Petra Schier
Mord im Dirnenhaus. Historischer Roman - Petra Schier

Die Autorin: Petra Schier
Die Reihe: Adelina Reihe
Originaltitel: Mord im Dirnenhaus
Dt. Erstausgabe: 02/2007
Verlag: rororo
Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 352
ISBN-10: 3499243296
ISBN-13: 978-3-499-24329-5
Preis: 8,99 €

Inhalt

 

Im Dirnenhaus „Zur schönen Dame“ wird eine Leiche gefunden. Die Todesursache ist klar, aber der Tathergang bereitet den Ratsherren Kopfzerbrechen. Um Rat suchend, wendet Herr Reese sich an Adelina, die zwar durchaus gewillt ist, zu helfen, jedoch auf keinen Fall in die Untersuchung mit reingezogen werden will. Dafür hat sie genug Probleme in ihrem eigenen Haushalt. Als jedoch eine zweite Leiche auftaucht, wird Adelina selbst des Mordes bezichtigt und so muss sie auch dieses Mal beweisen, wer der wahre Täter ist…
 

Eigene Meinung

 
Mord im Dirnenhaus“ von Petra Schier war mein erster historischer Roman in diesem Jahr und hat mich wieder daran erinnert, warum ich dieses Genre so mag.
 
Im personalen Erzählstil in der dritten Person wird dem Leser das Treiben im Köln des 14. Jahrhunderts präsentiert. Auch in diesem Buch trifft Schier die Mitte zwischen Authenzität und angenehmen Sprachgebrauch. Viele historische Romane tendieren dazu, trocken und langatmig zu werden, aber hier fliegen die Seiten nur so dahin.
 
Die Charaktere sind individuell und vielseitig. Von ihren Ansichten und Gedanken sind sie der Zeit angemessen und doch scheint gerade die Protagonistin ihrer Zeit voraus zu sein.
 
Die Geschichte ist einfach gelungen. Zu Anfang hatte ich so meine Zweifel, ob ich gut in die Geschichte kommen würde, immerhin hatte ich den ersten Band der Reihe „Tod im Beginenhaus“ noch nicht gelesen. Schnell war aber klar, dass das keinerlei Probleme darstellt, vielmehr wurde man durch die wenigen Anspielungen auf den Vorgängerband nur neugieriger.
 
Adelina ist eine starke Persönlichkeit, die es vor allem den weiblichen Lesern leicht macht, sich in sie hinein zu versetzen. Für die Verhältnisse ihrer Zeit ist sie richtiggehend emanzipiert und ist in einer soliden Beziehung, die auf Liebe beruht. Eine Wohltat für meine Seele! Die Reife und Akzeptanz, die Adelina und ihr Mann Neklas, immer wieder beweisen, sind bewundernswert und steigern mein persönliches Lesevergnügen umso mehr.
 
Die kriminalistischen Stellen machen zwar einen Großteil des Reizes aus, stehen aber weit weniger im Vordergrund als der Leser vermutet. Rückblickend muss ich zugeben, dass ein aufmerksamer Leser den Täter vorzeitig identifizieren kann, allerdings wird das Lesevergnügen nicht mal dadurch geschmälert, weil sich die Geschichte dieses historischen Krimis auch ohne den Krimianteil tragen würde.
 
Das Cover find ich persönlich zwar nicht ansprechend, aber es passt zum Buch und spiegelt einige Aspekte des Romanes wieder.
 

Fazit

 
Petra Schiers "Mord im Dirnenhaus" konnte mich begeistern, obwohl ich nicht einmal den Vorgängerband kannte. Eine starke Protagonistin und vielseitige Nebencharaktere tragen die Geschichte und es wird vor allem den weiblichen Lesern leicht fallen, sich in Adelina hinein zu versetzen. Die Aufklärung des Mordes ist spannend und auch an anderen Stellen wird man überrascht. Frau Schier schafft es, auch diesen historischen Roman authentisch darzustellen, ohne dabei zu überspitzt oder gar trocken zu wirken. 5/5 Bücher!
Source: ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/2013/04/rezension-mord-im-dirnenhaus-adelina-2.html
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review 2013-04-22 13:57
[Rezension] Halo von Alexandra Adornetto
Halo - Katharina Naumann,Christiane Steen,Sonja Fiedler-Tresp,Alexandra Adornetto

Autorin: Alexandra Adornetto
Originaltitel: Halo
Dt. Erstausgabe: 03/2012
Verlag: rororo
Format: Hardcover
Seitenzahl: 560
ISBN-10: 3499216000
ISBN-13: 978-3-499-21600-8
Preis: 17,95 € 

Inhalt

 

 

Bethany, Gabriel und Ivy wurden von Gott auf die Erde gesandt, um das Gute nach Venus Cove zurück zu bringen. Dafür müssen sich die drei Engel als Menschen ausgeben und unter sie mischen, ohne dabei „zu menschlich“ zu werden. Für Gabriel und Ivy ist das kein Problem, existieren sie doch schon seit Anbeginn der Zeit. Beth dagegen, mit ihren gerade mal 17 Jahren, kriegt gar nicht genug von der Erde und dem Leben der Menschen. Nicht nur, dass es ihr viel zu gut gefällt, sie entwickelt auch noch Gefühle für Xavier, einen Jungen aus ihrer Stufe. Nachdem sie ihm sagt, was sie wirklich ist, bricht die Hölle los…
 

 

Charaktere

 

 

Bethany Rose Church ist ein Kleinkind im Vergleich zu den meisten anderen Engeln. Umso erstaunlicher ist es, dass sie für eine Mission auf der Erde ausgesucht wird. Ihr Bruder, Erzengel Gabriel, hatte so seine Bedenken und Beth ist keine große Hilfe, wenn es darum geht, diese zu zerstreuen. Sie meint es nicht böse, aber das menschliche Dasein ist für sie schnell interessanter als das Leben im Himmel. Sie ist menschlicher als je ein Engel vor ihr – wen wundert es da, dass sie sich auch noch verliebt?

 

 

 

Gabriel hat als Erzengel die Ewigkeit als Gottes Krieger in nächster Nähe zu ihm verbracht. Er ist weise, erfahren und kampferprobt. Die Menschen sind seine Schützlinge, es ist ihm eine Freude, ihnen zu helfen, aber mit ihnen leben? Sich mitten in das Gewusel stürzen? Das ist ihm zuwider, lieber würde er zig Schlachten schlagen. Umso schwerer fällt es ihm, sich mit Beths Veränderungen abzufinden…

 

 

 

Ivy ist eine ätherische Schönheit, voll Anmut und Weisheit. Sie ist eine Heilerin und als solche das sanfte Gegenstück von Gabriel. Für sie sind die Menschen wie Kinder, aber es macht ihr Spaß, Zeit mit ihnen zu verbringen. Sie liebt es, alles Mögliche auszuprobieren und entdeckt die verschiedensten „Talente“ an sich. Ivy steht Beth mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn sie selbst nicht genau verstehen kann, warum Beth so anders ist.

 

 

 

Xavier sieht nicht nur gut aus, er hat auch einiges im Kopf. In seiner Position als Schulsprecher blüht er förmlich auf – Verantwortung zu übernehmen, ist für ihn selbstverständlich. Er ist nie um eine diplomatische Antwort verlegen und stets für jeden da. Er ist furchtlos und stark, aber auch liebe- und humorvoll. Ein Mann zum Anschmachten und der ideale Partner für die ungestüme, unerfahrene Beth.
 

 

Eigene Meinung

 

 

Halo“ von Alexandra Adornetto ist eine wunderschöne Lovestory, die leider nicht das bieten kann, was der Klappentext verspricht.

 

 

 

Der Einstieg fiel geradezu unnatürlich leicht. Meiner Meinung nach wäre die erste Szene ein perfekter Serieneinstieg gewesen. Ich hatte ganz klare Bilder im Kopf, dazu die Erzählstimme, die aus Sicht von Beth in der Ich-Form die Geschichte wiedergibt. Die Erzählform ist geradezu perfekt gewählt. Anders hätte man dem Leser niemals vermitteln können wie sich diese Mission auf die Engel auswirkt. Tatsächlich konnte Adornetto mir damit die himmlischen Wesen ein kleines Stückchen näher bringen. Ein Fan werde ich trotzdem nie.

 

Der Schreibstil ist locker und leicht, der Sprachgebrauch modern und stimmig. Das tröstet allerdings nicht darüber hinweg, dass nicht wirklich viel passiert. Man muss sich darauf einstellen, dass die Geschichte von Beth Gedanken lebt.

 

 

 

Den Charakteren haften zu Anfang alle möglichen Klischees an, vor allem den Schülern der Highschool. Nach und nach gewinnen zumindest die Protagonisten mehr Tiefe, wobei Xavier und Beth ziemlich geradlinig sind. Gabriel und Ivy stecken da schon eher voller Überraschungen und nach meiner anfänglichen Antipathie ihnen gegenüber, sind sie mir mittlerweile teilweise sympathischer als Beth. Besonders neugierig bin ich, inwiefern und ob Gabriel sich noch verändern wird.

 

 

 

Xavier und Beth sind zusammen ein schönes und harmonisches Paar. Vor allem Xavier versüßt mir mit seinen humorvollen Kommentaren die Lesezeit. Ich finde es gut, dass hier auf die üblichen Dramen verzichtet wird und die beiden eine konstante Beziehung führen. Das macht es noch viel überraschender, dass mir das Gesülze der beiden nicht zu den Ohren raus kam, obwohl mehrere hundert Seiten eigentlich nichts anderes passiert.

 

 

 

Wie bereits erwähnt, bietet die Geschichte bis kurz zum Schluss nichts anderes als Romantik, Kitsch und himmlische Diskrepanzen. Fairerweise muss man Adornetto zugute halten, dass sie das Himmlische gekonnt mit dem Menschlichen vereint hat. Das war zu Anfang auch das Spannendste denn danach wartet man circa 300 Seiten darauf, dass endlich das versprochene Böse kommt.

 

 

 

Es kommt dann auch, und zwar als Inbegriff eines Klischees. Eine versuchte Dreiecksgeschichte, die, Gott sei Dank, im Keim erstickt wurde, geschworene Rache, ein lascher Showdown, der nur bewiesen hat, dass die Böse immer stärker sind, nur um trotzdem zu verlieren. Warum? Warum können nicht auch mal die Guten was auf dem Kasten haben?
 

 

Fazit

 

Alexandra Adornettos „Halo“ ist eine nette Lovestory, von der man sich nicht zu viel versprechen darf. Die Beziehung ist schön und stabil, aber das große Knistern darf man nicht erwarten. Der Kampf von Gut und Böse ist ein Witz und eigentlich kaum erwähnenswert. Alles in allem ein wahrhaft mittelmäßiges Buch, wobei ich belohnen muss, dass Adornetto mich nicht zu Tode gelangweilt hat, obwohl mehrere hundert Seiten NICHTS passiert. Ich hoffe auf die Folgebände. 3/5 Bücher.

 

Source: ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/2013/03/rezension-halo-von-alexandra-adornetto.html
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review 2013-04-22 13:53
[Rezension] Hades von Alexandra Adornetto
Hades - Alexandra Adornetto

Autorin: Alexandra Adornetto
Originaltitel: Hades
Dt. Erstausgabe: 11/2012
Verlag: rororo
Format: Hardcover
Seitenzahl: 496
ISBN-10: 3499216019
ISBN-13: 978-3-499-21601-5
Preis: 17,95 €

Inhalt

 
Xavier und Beth genießen ihr Glück, alles scheint zu gut, um wahr zu sein. Dass sich diese lasch ausgesprochene Befürchtung bewahrheiten soll, ahnen sie trotzdem nicht. Durch einen fiesen Trick gelingt es Jake, Beth in die Hölle zu entführen. Dort gibt er sich größte Mühe, ihre Zuneigung zu gewinnen. Nachdem sich seine Bemühungen als wirkungslos entpuppen, droht er, Xavier umzubringen, sodass Beth einen furchtbaren Handel eingeht…
 
 

Eigene Meinung

 
Nachdem sich „Halo“ rückblickend als buchstäblich ereignislos entpuppt hat, ging ich eher lustlos an „Hades“ heran. Umso größer war meine Überraschung als ich plötzlich weniger interessiert, als richtiggehend gefesselt war.
 
Am Schreibstil hat sich natürlich nichts verändert. Nahtlos knüpft die Geschichte an ihren Vorgänger an, auch die Perspektive ändert sich nicht. Dafür nimmt die Handlung an Tempo auf und – man will es gar nicht glauben – es passiert was!
 
Der Hades ist ein interessanter Schauplatz, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass die Autorin das Ganze ins Lächerliche gezogen hat. Während das Königreich des Himmels im reinsten Glanz erstahlt, komplex und strukturiert ist, wird die Hölle modernisiert und Luzifer als ein möchtegern Cowboy dargestellt, der „Opa Luzi“ genannt wird – ernsthaft?
 
Charaktertechnisch hat sich einiges getan. Während Beth im Hades vor sich hinschmort und vor Sehnsucht vergeht, schließen sich Gabriel und Ivy mit Xavier und Molly (!) zusammen, um Beth zu befreien. Dabei erhalten sie unerwartet Hilfe vom Erzengel Michael, der definitiv eine Klasse für sich ist. Dass Molly dabei ist, weckt bei mir ziemlich widersprüchliche Gefühle. Zum Einen ist es gut, spielt sie doch eine zentrale Rolle, andererseits ist sie so nervig! Wie dumm kann ein Mädchen denn sein? Und warum gibt sich die natürliche Beth eigentlich generell mit den Highschool Girlies ab? Das hab ich schon im ersten Band nicht verstanden.
Allerdings bringt Molly Gabriel dazu, sich von einer anderen Seite zu zeigen und das wiederum finde ich spannend. Ich hoffe sehr, dass das im finalen Band nicht untergeht.
 
Die Geschichte ist eine klare Steigerung zum Vorgänger. Sie war frischer, spannender und temporeicher. Die 400 Seiten vergingen wie im Flug und ich war motiviert genug, um sofort zum dritten Band zu greifen.
Schade war nur, dass alles so glatt ging…die einzigen Hindernisse auf ihrem Weg waren berechenbar und leicht zu überwinden. In der Hölle gab es zwar Versuche, Beth zu schaden, aber letztlich hat sie nicht mal einen Kratzer. Ganz ehrlich, ich hab schön härtere Disneyfilme gesehen.
 

Fazit

   
   
Alexandra Adornettos „Hades“ ist eine gelungene Fortsetzung, die „Halo“ bei weitem  übersteigt. Manche Charaktere entwickeln sich weiter, können sich von einer anderen Seite zeigen und andere betreten das erste Mal die Bühne. Die Atmosphäre in der Hölle hatte einen ganz eigenen Charme, leider wurde das Böse leicht ins Lächerliche gezogen, wodurch an Spannung verloren ging. Das faszinierende hierbei ist, dass es wirklich spannende Stellen gab und man tatsächlich von einer Handlung sprechen kann. Die offensichtliche Steigerung wird belohnt – 4/5 Bücher!
Source: ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/2013/03/rezension-hades-von-alexandra-adornetto.html
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review 2013-04-22 08:34
[Rezension] Heaven von Alexandra Adornetto
Heaven - Alexandra Adornetto

Autorin: Alexandra Adornetto
Originaltitel: Heaven
Dt. Erstausgabe: 03/2013
Verlag: rororo
Format: Hardcover
Seitenzahl: 448
ISBN-10: 3499216027
ISBN-13: 978-3-499-21602-2
Preis: 17,95 €

 

Inhalt

 
Beth und Xavier sind wieder glücklich vereint. Um das auch offiziell zu machen, brennen sie durch und heiraten heimlich. Natürlich bleibt das nicht ohne Folgen und schon bald befinden sie sich auf der Flucht.
Auf der Flucht vor den himmlischen Heerscharen und Luzifer, der Rache für seinen toten Sohn fordert…
 

Eigene Meinung

 
Heaven“ von Alexandra Adornetto ist der passende und vorhersehbare Abschluss dieser „himmlischen“ Trilogie.
 
Auch der finale Band knüpft ohne größeren Zeitsprung an den Vorgänger an. Der gewohnt locker leichte Schreibstil lädt zum Lesen ein und die Geschichte beginnt ziemlich vielversprechend.
Xavier und Beth wollen aller Welt beweisen, dass sie zusammen gehören und gehen den Bund der Ehe ein. Natürlich werden dabei alle unguten Gefühle ignoriert, das warnende Erdbeben, bei dem beinahe der Verlobungsring abhanden gekommen wäre, erst recht.
 
Danach sind Himmel und Hölle hinter den beiden her – das klingt doch nach Action, oder? Tja, falsch gedacht. Frau Adornetto versucht, Spannung aufzubauen, aber bei mir sprang der Funke schlicht nicht über.
 
Die Protagonistin geht völlig in der Rolle der Egoistin auf und alle anderen Figuren haben darunter zu leiden. Eine unüberlegte Entscheidung folgt auf die andere und lässt den Leser kopfschüttelnd zurück. Anderen Charakteren werden Nebenrollen gewährt, die vielversprechend anmuten und dennoch alle im Sand verlaufen. Zum Schluss musste ich mich ernsthaft fragen, was das alles sollte. Das Traurige daran ist, dass es dabei ausgerechnet um die Figuren ging, die dem kritischen Leser ans Herz wachsen werden. Leider, leider dreht sich ja alles um Beth. Da ist es ja fast kein Wunder, dass sie die reinste Egoistin ist.
 
Ich muss gestehen, dass es einige wenige Szenen gab, die den alten Trott aufgefrischt haben und mich sogar zum Schmunzeln bringen konnten. Dafür überwogen die langweiligen Szenen und die großen Wendepunkte, die einfach nur lächerlich waren.
 
Habe ich im ersten Band noch gemeckert, dass einfach nichts passiert ist, bin ich hier einfach nur fassungslos, dass dieser Band trotz – oder wegen? - der vorhandenen Handlung, tausendmal schlechter ausfällt. Ich hatte das Gefühl, dass Frau Adornetto zeitweise ohne Sinn und Verstand geschrieben hat. Ich könnte Euch tausend Beispiele nennen, aber Spoiler sind hier auch keine Lösung.
Immerhin gefällt mir die Farbgebung des Covers – immerhin ein Pluspunkt.
 

Fazit

 
Alexandra Adornettos „Heaven“ rundet diese Trilogie lückenhaft ab. Im Gegensatz zum ersten Band passiert sogar richtig viel, leider sprang bei mir kein Funke über. Die Charaktere verblassen neben dem strahlenden Egoismus der Protagonistin Beth, während ihre vielversprechenden Nebenhandlungen im Sand verlaufen. Es gab keine Szene, die mich nicht aufgeregt hätte… für mich schlicht der schlechteste Band der Trilogie. 2/5 Bücher!
 
Source: ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de/2013/03/rezension-heaven-von-alexandra-adornetto.html
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