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review 2018-11-26 20:17
Wenn die Zwillingsschwester plötzlich spurlos verschwindet
Stern des Nordens - D.B. John,Sabine Län... Stern des Nordens - D.B. John,Sabine Längsfeld,Karen Witthuhn

Washington DC im Jahr 2010: Seit zwölf Jahren ist die Zwillingsschwester von Jenna Williams, einer Assistenzprofessorin, verschwunden. Angeblich ist sie bei einem Badeunfall im Meer bei Südkorea ums Leben gekommen. So jedenfalls steht es in dem Bericht der Polizei. Als Expertin für Land und Sprache überredet das CIA Jenna zu einer geheimen Mission, die sie nach Nordkorea schickt. Die 30-Jährige, eine Halbkoreanerin mit afroamerikanischen Wurzeln, ist fest entschlossen, die vermisste Schwester zu finden…

 „Stern des Nordens“ von D.B. John ist ein spannender und erschütternder Thriller.

Meine Meinung:
Das Buch besteht aus 57 kurzen Kapiteln. Sie werden von einem Pro- und einem Epilog eingerahmt. Erzählt wird aus der Sicht unterschiedlicher Personen, was zu mehreren Erzählsträngen führt. Die Handlung umfasst einen Zeitraum von 1998 bis 2012 und springt zwischen mehreren Orten hin und her. Dieser Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist flüssig, angenehm, detailliert und anschaulich. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Ich habe das Buch nur ungern zur Seite gelegt.

Im Mittelpunkt des Thrillers steht Jenna Williams, die während der Geschichte eine ziemliche Entwicklung durchmacht. Auch Frau Moon, eine Bäuerin in der Provinz, und Cho, ein treuer Parteifunktionär des nordkoreanischen Regimes, sind reizvolle Charaktere.

Die Geschichte nimmt nach dem spannenden Prolog zu Beginn nur langsam Fahrt auf, wird aber stetig spannender. Beim Lesen habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt. Die Auflösung ist überzeugend und schlüssig. Allerdings wird die Handlung zum Ende hin unnötigerweise etwas übertrieben und überzogen, was den insgesamt sehr positiven Gesamteindruck ein wenig schmälert.

Das Setting Nordkorea hat mich sehr angesprochen und ich habe gerne mehr über das Land und die dortigen Verhältnisse erfahren. Mir gefällt sehr gut, dass sich der Thriller sehr nah an wahren Begebenheiten orientiert und eine Thematik aufgreift, die in der westlichen Unterhaltungsliteratur wenig behandelt wird. Gekonnt werden Fakten und Fiktion verwoben. An vielen Stellen wird die fundierte Recherche des Autors deutlich.

Ein Pluspunkt ist auch das Zusatzmaterial. Ein Glossar erklärt nordkoreanische Wörter im Buch. Sehr interessant und lesenswert sind darüber hinaus die zusätzlichen Anmerkungen am Ende des Thrillers, die das Geschehen im Buch einordnen und die tatsächlichen Gegebenheiten schildern.

Die dargestellten Lebensumstände in Nordkorea sind aufwühlend und bewegend. Aspekte wie der Alltag in einem Arbeitslager, Exekutionen und andere Grausamkeiten werden aufgegriffen. Somit regt der Thriller auch zum Nachdenken an.

Das stimmungsvolle Cover gefällt mir. Der deutsche Titel lehnt sich am englischsprachigen Original an und passt ebenfalls gut.

Mein Fazit:
Mit „Stern des Nordens“ ist D.B. John ein Thriller gelungen, der nicht nur unterhalten, sondern auch berühren kann. Er hat für spannende und informative Lesestunden gesorgt.

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review 2018-11-04 14:21
Rezension | Jane Austen - Jagd auf das verschollene Manuskript von Kathleen Flynn
Jane Austen - Jagd auf das verschollene ... Jane Austen - Jagd auf das verschollene Manuskript - Kathleen Flynn,Sabine Schilasky

Beschreibung

 

Rachel und Liam wurden für ein ganz spezielles Projekt ausgewählt: das Jane Austen Projekt. Durch fortschrittliche Technologie reisen der Schauspieler und die Ärztin nach London in das Jahr 1815 zurück. Ziel ihrer Mission ist es, sich über Henry Austen seiner berühmten Schwester und Schriftstellerin Jane anzunähern um das verschollene Manuskript “Die Watsons” sowie Janes Briefe an ihre Schwester Cassandra zu retten.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase in der Regency-Zeit finden Rachel und Liam tatsächlich Zugang zur Familie Austen. Als ihre Freundschaft zu Henry, Jane und Cassandra sich zu vertiefen beginnt, gerät die Mission jedoch in Gefahr.

 

Meine Meinung

 

Bereits das florale Cover von Kathleen Flynns Debütroman “Jane Austen – Jagd auf das verschollene Manuskript” konnte bei mir punkten. Die Kurzbeschreibung hatte mein Interesse dann völlig geweckt. Zeitreisen und Jane Austen – das musste ich einfach lesen! Schließlich schlägt mein Herz für Jane Austens wundervolle Romane und ihre spitze Zunge schon seit Jahren, und die Kreuzung mit einem Zeitreiseabenteuer klingt mehr als verlockend.

 

"Im Regency-London konnte einem alles Erdenkliche passieren." (Jane Austen – Jagd auf das verschollene Manuskript, Seite 19)

 

Kathleen Flynns Schreibstil lässt sich angenehm flüssig lesen, so dass ich keine Probleme hatte in die von ihr erschaffene Welt einzutauchen. Die Hauptprotagonisten Rachel und Liam stammen aus einer Zukunft, in der es den Menschen möglich ist durch die Zeit zu reisen. Durch diese tolle Errungenschaft erschließen sich der Menschheit unzählige Möglichkeiten, und so entstand das Jane Austen Projekt. Unter vielen Bewerbern wurde der Schauspieler Liam und die Ärztin Rachel auserkoren in das Jahr 1815 zu reisen um die Familie Austen zu infiltrieren und die Chance zu nutzen, das verschwundene Manuskript “Die Watsons” zu retten. Nachdem die Zukunft aus der Liam und Rachel stammen kurz umrissen wurde geht das Regency-Abenteuer auch gleich los.

 

Mit viel Liebe zum Detail lässt Kathleen Flynn die Epoche zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebendig werden und fängt dabei die Atmosphäre in den unterschiedlichsten Situationen ein. Teegesellschaften, Einladungen zum Dinner oder Bewerbungsgespräche mit Hausbediensteten werden genauso fein gezeichnet wie die Persönlichkeiten die in diesen Szenarien wandeln. Die Geschichte wird aus Rachels Sichtweise erzählt, wodurch man einen guten Einblick bekommt, wie sich die Rolle der Frau in den letzten Jahrhunderten verändert hat. Kaum zu glauben wie mühsam es Frauen in so manchen Belangen hatten und wie gut es doch ist, als Frau im 21. Jahrhundert leben zu dürfen.

 

Besonders aufgeregt habe ich der Begegnung mit Kathleen Flynn’s Jane Austen entgegengefiebert. Zugegebenermaßen hatte ich etwas Angst davor, mir könnte die von der Autorin entworfene Jane nicht zusagen. Doch als es dann soweit war, und die Zeitreisenden tatsächlich der berühmten Autorin begegneten, lösten sich meine Vorbehalte in kürzester Zeit in Wohlgefallen auf.

 

Der Buchtitel verspricht eigentlich eine Jagd, doch wer darauf hofft wird enttäuscht werden. Passend zur beschaulichen Regency-Zeit schreitet der Handlungsverlauf eher gemächlich als nervenaufreibend spannend dahin. In meinen Augen passt der englische Originaltitel “The Jane Austen Project” um einiges besser zum Inhalt. Ich selbst habe den an Austen angelehnten Stil jedoch sehr genossen und das hat die fehlende “Jagd” auch sogleich wieder wett gemacht.

 

"In einer schmerzlichen Sekunde der Selbsterkenntnis wurde mir bewusst, dass ich anscheinend immer schon so gelebt hatte: schlafwandelnd, unvorbereitet, nur an mich selbst denkend." (Jane Austen – Jagd auf das verschollene Manuskript, Seite 365)

 

Der größere Teil des Romans spielt sich in der Regency-Zeit ab und wurde wirklich wunderbar von der Autorin ausgearbeitet. Die Details über Rachel und Liams Herkunftszeit bleiben jedoch recht schwammig und so fühlte ich mich in den abschließenden Kapiteln nicht mehr so recht zu Hause. Die beiden Zeitreisenden kehren nämlich von ihrer Mission in eine Welt zurück, deren Beständigkeit und Funktionsweise sich mir nicht erschloss. Aufgrund dieses fraglichen Romanendes ziehe ich einen Punkt in meiner Bewertung ab und vergebe 4 von 5 Grinsekatzen.

 

Fazit

 

Ein vergnüglicher wie auch kreativer Zeitreiseroman der vor allem für Jane Austen Liebhaber ein stimmungsvolles Leseerlebnis bereit hält.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-jane-austen-jagd-auf-das-verschollene-manuskript-von-kathleen-flynn
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review 2018-08-16 18:45
Vom Regen in die Traufe
Storm - Die Auserwählte - Virginia Bergin,Sabine Reinhardus

Der tödliche Regen hat Ruby nicht kleingekriegt und mitten im Weltuntergang entdeckt sie enrneut Furchtbares: Das Militär sucht fieberhaft nach einem Gegenmittel, dazu führt es Experimente an Menschen durch! Sie wähnt außerdem ihre Freunde in Gefahr und startet eine rubymäßige Rettungsaktion durch.

"Storm. Die Auserwählte" ist der Folgeband von "Rain. Das tödliche Element" und setzt kurze Zeit nach dem Vorgänger an.

Ruby hat sich nach den schrecklichen Ereignissen im ersten Band in ihrem Haus verbarrikadiert und hofft, dass sie ihr Vater abholen wird. Ihre Tage verbringt sie mit absolut desorganisiertem Verhalten, sie verliert sich in Selbstmitleid, sie hat Angst, und wagt nicht, auf die Suche nach anderen Menschen zu gehen.

Zur Erinnerung: Die Menschheit ist so gut wie ausgerottet, weil im Regen ein tödlicher Virus ist, der eine sehr grausige Wirkung hat. Bisher hat sich Ruby mit ihrer jugendlichen Ignoranz selbst vor dem Schlimmsten bewahrt, obwohl der Großteil ihrer Familie oben im Schlafzimmer verwest.

Als plötzlich die Glocken klingen - ja, eine unheimliche Vorstellung, wenn es ansonsten immer still gewesen ist - fasst sich Ruby ein Herz und geht der Ursache auf den Grund. Bis sie einer alten Schulfreundin gegenüber steht. 

Und dann verliert sich die Handlung leider in den Ereignissen. Ich hatte mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut, weil ich Rubys flapsigen Ton, ihre Umgangsformen und das Teenie-Gehabe an vorderster Front beim Weltuntergang unterhaltsam gefunden habe. Diesmal färbt ihr Wesen allerdings zu sehr auf die Handlung ab, weil die genauso chaotisch wie Ruby auf mich wirkt. 

Ruby fährt hier hin und dorthin, dann kommt sie kurz an, trifft jemanden, und ist wieder dahin, und kämpft nebenher gegen das Militär und den Virus an. Die Ereignisse haben auf mich desorganisiert, chaotisch und ohne Handlungsverlauf gewirkt. Dabei blieb die Spannung auf der Strecke, es wurde mit der Zeit uninteressant und hat daher auch wenig glaubwürdig gewirkt.

Zumindest bleibt Ruby ihre schnodderige Art erhalten, die mir unheimlich gut gefällt. Sie ist ein normaler Teenager, der mit der Situation total überfordert ist. So steht sie zwischen dem fürchterlichen Weltuntergang und Glitzer-Make-up, während sie versucht, einen Plan zu fassen, worin sie wahrscheinlich auch früher nicht gut gewesen ist. Ich weiß von anderen Meinungen, dass sich manche Leser mit Ruby nicht anfreunden können, und sie als unsympathisch empfinden. Dennoch wirkt sie auf mich durchaus real, weil viele Teenager schon damit überfordert sind, ohne fremde Hilfe am Morgen aufzustehen, da kann man am Ende der Welt ebenso wenig Helden erwarten.

Ich finde es schade, dass die Handlung der soliden Idee und Rubys Wesen nicht gerecht geworden ist. Zwar war ich gerne ein weiteres Mal mit ihr unterwegs, doch diese Fortsetzung ist leider hinter meinen Erwartungen geblieben. 

Allerdings habe ich das Ende als tröstlich empfunden, ich mochte die Vorstellung, wie Ruby auf ihre Weise die Kurve kriegt, und bin schlussendlich froh, dass ich die Dilogie vollständig gelesen habe.

Wer unbedingt wissen möchte, wie es Ruby letztendlich ergeht, sollte sich erneut mit dem Glitzergirl in den Regen wagen. Auch wenn es nicht ganz den Erwartungen entspricht, darf man sich zumindest einen interessanten Ausgang versprechen. 

 

 

Die Dilogie:
1) Rain. Das tödliche Element
2) Storm. Die Auserwählte

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2018-07-14 16:57
Lost In Math
Lost in Math: How Beauty Leads Physics Astray - Sabine Hossenfelder

[I received a copy of this book from NetGalley.]

I can’t say for sure that I understood everything in this book, since my knowledge of physics in general is very patchy, but overall, I liked its tone, and its global idea, because I can get why one would be easily led astray by theories that look ‘beautiful’. It’s something that I feel is very human, after all, as we often look for a form of harmony in the world surrounding us, if only to try and make sense of it. Perhaps the fundamental, underlying laws of nature don’t make that much sense, or don’t always look like they do, and so we try to understand them in ways that would reconcile us with an apparent lack of… meaning, maybe? But what if the theories we pursue, albeit ‘pretty’ and nicely wrapped, turn out to be wrong? Shall we keep pursuing those, in the hopes that we just haven’t seen proof yet due to technological limitations, for instance? It seems that the answer to this isn’t so clear-cut. (The LHC being a good example. I’m tremendously excited by the LHC, and what it allowed to prove so far… but while we got the Higgs boson, we still haven’t gotten supersymmetry.)

The book also gave me pointers about things of which I clearly don’t know enough, especially in order to understand where the author comes from, so I know I’ll have to focus on those at some point in order to learn more.

As a side note, I don’t know, but I don’t feel particularly bothered by the ‘ugliness’ of the Standard Model. It may be in part because all I know about it, I learnt on my own, without following the regular cursus, so I never approached it with any specific idea in mind? We’ll see once I’ve studied more.

Conclusion: Definitely interesting, although don’t approach it if you know next to nothing to physics, since some ideas won’t make sense otherwise.

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review 2018-07-09 07:14
Lost in Math by Sabine Hossenfelder
Lost in Math: How Beauty Leads Physics Astray - Sabine Hossenfelder

TITLE:  Lost in Math:  How Beauty Leads Physics Astray

 

AUTHOR:  Sabine Hossenfelder

 

PUBLICATION DATE:  12 June 2018

 

FORMAT:  ARC ebook

 

ISBN-13:  9780465094257

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NOTE: I received an Advanced Readers Copy of this book from NetGalley. This review is my honest opinion of the book.

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Book Description:

"Most physicists think of beauty as the royal road to discovery; a leading critic shows it is instead the road to nowhere.
Whether pondering black holes or predicting discoveries at CERN, physicists believe the best theories are beautiful, natural, and elegant, and this standard separates popular theories from disposable ones. This is why, Sabine Hossenfelder argues, we have not seen a major breakthrough in the foundations of physics for more than four decades. The belief in beauty has become so dogmatic that it now conflicts with scientific objectivity: observation has been unable to confirm mindboggling theories, like supersymmetry or grand unification, invented by physicists based on aesthetic criteria. Worse, these "too good to not be true" theories are actually untestable and they have left the field in a cul-de-sac. To escape, physicists must rethink their methods. Only by embracing reality as it is can science discover the truth.
"

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Lost in Math is the story of how aesthetic judgement drives contemporary research; how theoretical physicists produce ideas that are "highly controversial and yet exceedingly popular, speculative yet intriguing, pretty yet useless"; and how these theories are untestable but the physicist believes them to be too good not to be true.  

In the past, scientists observed the world around them and performed experiments.  Then they developed theories to explain these observations.  These theories would then be tested against addition observations and experiments.  These days, theoretical physicists (especially in particle physics) concoct theories that are only supported by beautiful mathematics, and which can never be confirmed by experiments or which are unlikely (due to cost and difficulty) to be examined experminentally.

In an effort to find out what went wrong with theoretical physics, Hossenfelder interviews several physicists and takes a look at the current popular physics theories.  The author makes a convincing case that this reliance on the beauty/maths-only criteria to determine which theories to study and promote has resulted in a lack of progress in certain physics fields.  In the author's own words, "in the end the only way to find out which theory is correct is to check whether it describes nature; non-empirical theory assessment will not do it".  

The writing style of this book is conversational and accessible (for the most part - just pretend the physics is Star Trek physics), and the topic covered is important not only for physicists.  I did find the physics explanations somewhat baffling but then most of the physicists interviewed state that no-one understands quantum physic.  However, this book is a book about how physicists work, not about the physics itself, so it didn't matter much.  I found this book to be interesting and informative.

 

 

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