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review 2014-01-14 18:52
"Das Skript" von Arno Strobl
Das Skript - Arno Strobel

Ich weiß nicht, ob es Euch auch manchmal so geht: Man liest so die Rezensionen von anderen Lesern und meint, das Buch muß ich jetzt aber auch unbedingt mal lesen.So ging es mir mit diesem Buch, und ich muß gleich hinzufügen, dass ich gern Krimis lese, auch gern mal etwas blutiger (jedenfalls manchmal). Also begann ich zu lesen und dachte mir immer, na ja, ja, auch etwas spannend, ziemlich blutig, aber naja, so richtig gefällt es mir eigentlich nicht. Die Figuren und auch die Handlung konnte mich nicht wirklich mitreißen. Irgendwie hatte ich immer so etwas, wie ein schlechtes Gewissen, wo es doch so viele begeisterte Stimmen zu dem Buch gibt, dass bei mir keine richtige Begeisterung aufkommen wollte.

So habe ich es gegen meine sonstige Gewohnheit, spätestens nach 50 Seiten zu entscheiden, ob ich weiterlese, mich bis zum Ende durchgequält und würde es nicht wirklich weiterempfehlen.

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review 2013-08-07 07:12
Zu Beginn etwas träge
Das Skript - Arno Strobel

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen.

 

Arno Strobels Bücher haben bei mir bisher einen unsteten Eindruck hinterlassen. “Der Trakt” hat mir sehr gut gefallen. “Das Wesen” konnte mich dagegen  gar nicht fesseln. “Das Skript” hat nun wieder Boden gut gemacht. Somit steht es quasi 2:1 ;)
Dabei hatte ich auf den ersten  Kapiteln durchaus noch Bedenken, da die Geschichte für mich nicht recht in die Gänge kommen wollte. Die unappetitliche Post schreckte mich nur mäßig und auch die Ermittlungen der Polizei habe ich bis dahin noch nicht als besonders interessant empfunden.
Darüber haben mich die beiden Ermittler aber ganz gut hinweggetröstet. Andrea Matthiessen und Stefan Erdmann sind vom Wesen und Vorgehen her so verschieden, dass ich diese Kapitel gerne genutzt habe um sie kennezulernen. Ich mag es, wenn Hauptcharaktere so unterschiedlich sind und zudem auch Ecken und Kanten haben. Eben wie diese beiden. Das ist immer reizvoll.
Schließlich hat mich die Story dann aber doch noch gepackt. Als die ersten ernsthaft Verdächtigen auftauchten und sich der Hintergrund der “Post” nach und nach zu erschließen begann, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders interessant ist es deshalb, weil die Geschichte einen kleinen Einblick ins Buchwesen, hinter die Kulissen eines Verlages und in das Leben und Arbeiten eines Autors gewährt. Dabei merkt man, dass Arno Strobel hier quasi aus dem Nähkästchen plaudert. Will heißen, die Schildrungen sind niemals unglaubwürdig, obwohl sie mitunter skurril wirken. Aber man hat nie das Gefühl, Unmöglichkeiten zu lesen.
Schön auch, dass es ein überschaubarer Kreis Verdächtiger ist. Da fängt man irgendwann automatisch an, selber Vermutungen anzustellen. Die Auflösung hat mich dann trotzdem überrascht. Im Nachhinein betrachtet aber auch wieder nicht. Denn man weiß ja eigentlich: stille Wasser sind tief ;)
Für mich hätte es gerne noch eine Schippe mehr “Psycho” in diesem Psychothriller sein dürfen. Ich habe “Das Skript” als guten, aber eben ganz normalen Thriller empfunden. Die Auflösung war mir zu bodenständig. Man musste  nicht groß überlegen um sie zu durchblicken. Und es ist für mich eben ein Merkmal eines Psychothrillers, wenn man über die Auflösung ein wenig nachdenken muss ehe man sie komplett durchblickt. Aber das ist meine ganz persönliche Vorliebe.

 

Wer schon den “Trakt” und das “Wesen” gelesen hat, wird sich vom Schreibstil und damit auch vom Leseverhalten sofort wieder einfinden. Ich finde, Arno Strobels Psychothriller lesen sich sehr gut, flüssig und leicht. Hätten mich die ersten Kapitel nicht durch ihren Inhalt ausgebremst, hätte ich dieses Buch wohl an höchstens drei Abenden ausgelesen gehabt.

 

Optisch reiht sich das “Skript” prima neben dem “Trakt” und dem “Wesen” ein. Ein schwarzer Hintergrund mit einem düster-schattigen, aber wirkungsvollen Motiv, und dazu der leicht erhabene Titelschriftzug. Dieses Aussehen steht einem Thriller gut.

 

Fazit:  “Das Skript” kommt für mein Empfinden etwas schwer in die Gänge, was aber die Hauptcharaktere gut ausgleichen können. Langweilig wird es also nicht. Dann wendet sich das Blatt jedoch und die Handlung legt an Tempo und Spannung ordentlich zu. Wer Arno Strobels bisherige Thriller mochte, der macht auch mit “Das Skript” nichts falsch.

Source: leserattz.wordpress.com/2012/03/13/rezension-das-skript-arno-strobel
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review 2012-05-07 23:48
Das Skript
Das Skript - Arno Strobel Erster Satz: Sie war nackt und sie fror erbärmlich. Inhalt: Bei .. taucht ein kurioses Päckchen auf. Es enthält einen Keilrahmen auf den eine Haut gespannt ist und darauf steht der Buchtitel: Der Leser. Den Ermittlern Herrn Erdmann und Frau Matthiessen ist schnell klar, dass es sich um Menschenhaut handelt und es nicht nur bei einer solchen grotesken Botschaft bleiben wird. Denn eine junge Frau ist spurlos verschwunden und scheint diejenige gewesen zu sein, der die Haut vom Rücken geschnitten worden ist. Jeden Tag werden nun ähnliche Pakete entdeckt und passend zur Tat Leichen gefunden. Nach einer exakt blutigen Romanvorlage seziert hier der Mörder seine Opfer und geht Schritt für Schritt nach den Ausführungen des Autors vor. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt für die Beamten, denn im Buch starben viele Frauen. Meine Meinung: Das Cover sieht nun wirklich nicht sehr vielversprechend auf, doch nach kurzer Lektüre stellt sich alsbald heraus, dass es eine tiefere Bedeutung ins sich trägt, als gedacht. Die Spannung wird auf der ersten Seite aufgebaut und bleibt stetig erhalten. Es gab kein Kapitel beim Lesen, bei dem ich das Buch freiwillig aus der Hand gelegt hätte. Mit dem ersten Buch, das ich nun von Arno Strobel gelesen habe, hat er mich mit seiner Sprachgewandheit sofort in die Fänge einer doppelbödigen Geschichte genommen. Die schriftstellerischen Fähigkeiten haben mich hier sehr überzeugt. Strobel schafft es, nicht nur eine abgebrühte Geschichte aufs Papier zu bringen. Er haucht seinen Figuren das nötige Leben ein, damit sie nicht wie Puppen an Fäden gesteuert umher laufen, sondern eigenständige Charaktere sind und für sich selbst Verantwortung zeigen. Die Protagonisten haben es mir angetan. Zum einen ist da die überkorrekte Frau Matthiessen, über die lediglich von Herrn Erdmann berichtet wird. So findet der Leser auch die Vergangenheit um diese interessante Persönlichkeit heraus, da ihr Partner in diesem Fall zum ersten Mal mit ihr ermittelt. Letzterer wird was die Eigenheiten angeht nicht ganz so genau beschrieben. Dafür erfährt man sofort, was in seinem Denkerhirn vor sich geht und wie er die gehörten Aussagen der verschiedenen Menschen beurteilt. Selten bekommt man beim Lesen so tiefe Einblicke in die Psyche und somit in die Denkweise der Figuren. Meistens liegt es daran, dass sich die Autoren entweder selbst zu wenig mit ihren Protagonisten auseinander gesetzt haben. Besonders spannend empfand ich bei "Das Skript" auch die Idee der Handlung an sich. Schließlich dreht sich alles um eine Mordserie, bei der der Täter einen veröffentlichten Thriller exakt kopiert. Und dann geht es in besagtem Thriller auch noch darum, dass auf die Hautfetzen junger Frauen Textausschnitte eines Buches veröffentlicht wurde, um die Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen. Wenn das mal nicht nach einer kreativen Idee nach der anderen schreit! Auf etwa 400 Seiuten fiebert man mit den Kommissaren regelrecht mit und ich selbst merkte, wie ich Figuren verdächtigte, die Idee beim nächsten Dialog wieder verworf und nur noch verwirrter wurde. Es bleibt wirklich bis zum Ende spannend und wird dabei nicht zu eklig detailreich - was die Verstümmerlungen der Frauen an geht. (Letztere Beschreibungen fand ich im Übrigen am aufregendsten und ich wollte schon fast zu den Kapiteln springen, in denen es um die Opfer ging.) Schreibstil und Plot harmonieren bei "Das Skript" sehr gut und lassen keine Zweifel aufkommen, dass dieses Buch-Projekt nur als 'gelungen' gewertet werden kann. Mein Fazit: Absolut nervenaufreibend und doppelbödig. Es macht einfach Spaß mit den Figuren zu ermitteln! Dafür ~ 5 Sterne ~
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