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review 2016-09-17 10:35
ziemlich fies :)
Leise, stirb leise: Kriminalroman (dtv Unterhaltung) - Reinhard Rohn

Ich war mir nicht ganz sicher, was ich erwarten sollte ... und wurde positiv überrascht!

Der Protagonist ist kein Sympathieträger, vielleicht konnte ich deshalb die "Einkreisung" viel ungehinderter genießen. :)

Geheimnisvolle SMS, raffinierte Intrigen gegen seine komplette Familie ... und er kann sich an niemanden wenden, weil sonst sein Geheimnis auffliegen würde.

Interessant konstruiert und spannend gemacht!

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review 2015-06-28 10:45
Endlich fertig!
Stirb, mein Prinz - Sybille Uplegger,Tania Carver

Ich bin überhaupt nicht begeistert. Der Anfang hat noch relativ schnell Lust auf mehr gemacht, aber das war dann zumindest bei mir, ganz schnell vorbei. Immer mehr Charaktere kamen dazu und immer weniger nachvollziehbare Handlungsstränge wurden einem hingeworfen. Ich bin ziemlich schnell gar nicht  mehr richtig mitgekommen und wusste oft nicht über was oder von wem ich jetzt eigentlich grad lese. Das hat sich dann so hingezogen und ich war zwischendurch echt verärgert weil einige Entwicklungen echt nicht zusammengepasst hatte und alles immer verworrener wurde so das das lesen einfach keinen Spaß gemacht habe. Bis zu Seite 300 ca habe ich sogar überlegt das Buch abzubrechen, ich kann gar nicht sagen warum ich dann doch weitergelesen habe. Während der letzten etwa 70 Seiten kam dann hin und wieder zum Glück doch noch wenigstens ab und zu sowas wie Spannung auf, aber ich war echt froh als ich das Buch “geschafft” habe.

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review SPOILER ALERT! 2015-05-13 14:42
Wo ist der Prinz?
Stirb, mein Prinz: : 6 CDs - Tania Carver
"Wenn Tania Carver Ihnen keine Angst macht
brauchen Sie professionelle Hilfe." Val McDermit
 
Eine Einleitung erspare ich mir, wer den Klappentext gelesen hat, weiß worum es gehen soll. Und deshalb fange ich direkt an und verpasse diesem Werk eine volle Breitseite Kritik: Titel, Cover und Klappentext sind so dermaßen irreführend und unpassend- schlimmer geht es nicht. Ganz zu schweigen von diesem Zitat, welches Krimi-Autor McDermit zugeschrieben wird.
Direkt hinterher möchte ich ein Geständnis setzen, ich bin weder ein Thriller noch Krimi- Fan. Will heißen, ich kenn mich da kaum aus. Wie einige vielleicht wissen, bin ich dennoch für jedes Hörbuch oder Hörspiel dankbar, denn ich pendel’ im Jahr mehrmals auf den bundesdeutschen Autobahnen je sieben Stunden am Stück umher. Daher vielen Dank, für diese Leihgabe.

Nachdem nun klar ist, dass kein Prinz, kein Seil und kein Pink in diesem Werk vorkommen und auch irgendwie das alte Haus - dieses Wahnsinns: „Haus des Grauens“ nur am Anfang eine Rolle spielt, kann man der gebotenen Geschichte folgen ohne sein Hirn allzu sehr verdrehen zu müssen. Im zweiten Anlauf habe ich es dann auch geschafft bis zum Ende zu hören. Beim ersten Mal bin ich schlichtweg auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Die Stimme von Achim Buch ist wunderschön und einschläfernd. Besonders beeindruckt hat mich aber der ‚litauische Akzent‘ den Buch ab und an hervorgehoben hat - Charakterspezifisch. Was eher nicht so gut war: seine Interpretation der weiblichen Rollen. Das Problem daran ist, dass man einfach nicht erkennt (wenn es nicht vorher dabei gesagt wird) ob es eine Frau oder ein Mann sein soll. Da das aber auch beim Lesen nicht sofort klar wäre, kann ich dies verzeihen.


"Einsatzbesprechung:
So viel zum gegenwärtigen Kenntnisstand."
 
Phil Brennan, um den geht es wohl eigentlich und seine Lebensgefährtin und Profilerin Marina sollen die Protagonisten sein. Ich sage ‚sollen‘, da diese sich wohl schon in den beiden voran gegangenen Bänden gefunden haben zu einem Paar. Dies wird immer mal wieder angedeutet und wir bekommen hier noch allerhand andere Charaktere aus dem Polizistenteam kredenzt.
Der neue Chef vom Dienst: DCI Glas. Dann den Filou Micky, die hübsche Annie, Adrian, Jane und Rose Martin (die wieder einsatzfähig ist). Ex-Bulle Don Brennan, später ergänzt um die Beamten Fennel und Clemens.
Auf der Seite der Opfer sitzen der im Vorspann erwähnte Fin, Donna und der kleine Junge Ben, dessen Mutter Faith direkt zu Anfang überfahren wird. In die Liste der Komparsen/ Sprechrollen finden sich: Ex-Freund Daryl, Jenny (Kinderpsychologin), Kontaktmann Steward und Samuel vom Krankenhauspersonal ein. Sowie die Rollen: Lynn, die beim Anwalt arbeitet und Paul, der Penner.
Auf der Gegenseite erwarten uns die ‚Ältesten‘ des „Gartens“: „Wächter“, „Gesetzgeber“, „Lehrer“, „Missionar“, „Seher“ und „Gärtner“.

Die knapp acht Stunden Spielzeit umreißen ein paar wenige Tage vom Entdecken des Hauses, in dessen Keller Fin hinter knochigen Gitterstäben auf seine rituelle Opferung wartet - über drei Einsatzbesprechungen bei den Polizisten und der entsprechenden nachfolgenden Ermittlerarbeit - bis hin zur Auflösung aller Handlungsstränge.
Nichts an dieser Geschichte ist mysteriös oder irgendwie nebulös. Durch die klaren logischen Denkansätze der Polizisten, sowie der nüchternen Betrachtungen der Profilerin wirkt alles nicht halb so spannend, wie man meinen möchte. Recht schnell erkennt Marina, dass es sich um einen Kalender handelt, nachdem der wahnsinnige Serienmörder im Keller seine Opfer hinrichtet. Und somit ist auch klar, dass die Zeit knapp ist.
"Blumen (rot, blau, gelb), Käfig (Wartezelle, alte Menschenknochen), Werkbank (Geruch), Zeichen an der Wand (kein Pentagramm aber ein Stern), Gartengeräte (modifiziert), erdiger Geruch (Pflanzen- und Körpersäfte)


"Das Haus der Geheimnisse und das Haus der Mysterien.
Und dazwischen lag ein Friedhof."

Immer wieder wird auf die Geschichte von Kain und Abel angespielt. Später auf einen Visionär, der mit Liebe und Menschlichkeit einen ‚Garten Eden‘ erschaffen wollte für diejenigen, die wie er dachten. Passend dazu schicken die ‚Ältesten‘ die immer mal wieder auftauchen unter ihren Titeln, aber nie mit den realen Namen oder einer Beschreibung ihres Äußeren oder Geschlechts, „Gärtner“ als Attentäter aus. Wobei aber schnell klar wird, dass diese amtierenden Anführer selbst diese Waffe los werden wollen.

Während der Pinkelpause am Rastplatz ‚Birkenhain‘ gibt es die Kapitelüberschrift: „Herbsteinbruch“ und die Geschichte schlägt einen neuen Weg ein, bei dem klar wird, dass Phil Brennan ein Geheimnis hat, welches unmittelbar mit diesem gefunden Kind zusammen hängt. Daher holt Phil seinen Vater Don mit ins Team, der der ganzen Geschichte die entscheidenden Hinweise schon vor Ablauf des Finales bietet. Denn der „Gärtner“ will sein ‚erwähltes Kind‘ als Opfer zurück und holt es sich aus dem Krankenhaus. Dabei gerät einiges außer Kontrolle. Während die unsympathische Rose Martin sich mit dem Unfall von Faith beschäftigt. Auch diese scheinbare Nebenhandlung gerät in den blutigsten Umständen aus dem Ruder.

Ganz fix wird dann übergeleitet zur Überschrift: „Wintertod“ und im Epilog zum „Frühlingserwachen“.
Gerade die letzte CD kommt mit einem ganz anderen Stil daher. Bis zu dieser war sorgsam die Spannung aufgebaut und alles minutiös durchdacht und geplant. Schließlich überschlagen sich die Szenen und wechseln wild in den verschiedenen Einsatzorten hin und her.


Fazit:

Es geht hier um: Geldgier, Macht, Einfluß und Sadismus. Menschenhandel, Zwangsprostitution, Korruption und Rituale. Verdrehte hehre Ziele und „Mittelschichtsmoral“. Außerdem stehen bei dieser Autorin Familienbande ganz hoch im Kurs, auch oder gerade die über die Blutsverwandschaft hinaus.
Familie ist mehr als Biologie.“ Und eine Donna erkennt, dass sie für den Sohn ihrer besten Freundin längst mütterliche Gefühle entwickelt hat und sich natürlich um ihn kümmern wird, komme was oder wer da wolle. Eine heimliche kleine Heldin dieses Stücks, die wie eine Löwin für das Junge kämpft, auch wenn sie immer wieder betont wie wenig sie mit Ben anfangen kann. Der epische Kaffeebecher wandert, aber so was von, in meine Liste der: ‚Waffen des täglichen Bedarfs die ihre Eigenschaft als ‚Rette den Tag‘ Accessoire unter Beweis gestellt haben‘. 


Darüber hinaus gibt es an der Arbeit der Polizei nichts zu meckern. Und ich hatte lange Zeit keine Ahnung wer der Mörder ist. Und zu sagen: „Es war der Gärtner! Es ist immer der Gärtner!“ ist für eine Tania Carver zu einfach gedacht. Auch wenn es diesmal, zumindest für das Offensichtliche stimmt. Sei es drum, in knapp acht Stunden jedoch die eine knappe Woche umreißen, kann sie sich aber leider keiner Sackgassen widmen, wenn sie nicht das zwischenmenschliche Miteinander zwischen Micky und Lynn beziehungsweise zwischen Micky und Annie („Fast!“) übergehen möchte. Auch eine Überleitung zu einem möglichen nächsten Teil gab es nicht, aus meiner Sicht. 

Ich schätze, da mir das hier keine Angst gemacht hat, sollte ich wohl, wie empfohlen, professionelle Hilfe suchen.
'Key, die auszog das Fürchten zu lernen'...

Daher bin ich bei der Vergabe der Punkte nicht so spendabel wie die Polizei und spreche keine Beförderungen aus - die ja sowieso abgelehnt werden.

Es gibt von mir durchschnittliche Punkte
Donna: "Möchtest du ein Sandwich?"
Ben: "Au ja!"
Donna: "Mach' mir auch eins!"
Source: lesekatzen.blogspot.de/2014/10/rezension-stirb-mein-prinz-horbuchby-key.html
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text 2014-12-12 22:33
Jüngste Rezensionen
Stirb leise, mein Engel - Andreas Götz
Half the Day is Night - Maureen F. McHugh

Hallo meine lieben Mitleser!

Zwei Blogs parallel zu führen sorgt offenbar für Verwirrung. Deswegen habe ich völlig vergessen meine jüngsten Bucherlebnisse hier einzustellen.
Der Einfachheit halber verlinke ich die beiden Rezensionen heute einfach mal.

Stirb leise, mein Engel
-> Ein Jugenbuch-Krimi/-Thriller. Halb aus Sicht des Killers, halb allwissender Erzähler.
-> 3 Sterne

Half the Day is Night
-> Unterwasser Science Fiction aus den 90ern. Leider ziemlich schlecht gealtert, daher ein Fall für eine typisch sarkastische Verriss-Rezension
-> 1 Stern (weil man keine 0 vergeben kann)

Source: moyasbuchgewimmel.de
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review 2013-11-01 09:17
Meine Erwartungen wurden erfüllt und ich wurde gut unterhalten
Schwesterlein, komm stirb mit mir - Karen Sander

Produktinformation

"Eine Frau wird in ihrer Wohnung brutal ermordet. Hauptkommissar Georg Stadler fühlt sich an einen früheren Fall erinnert. Ein Serienmörder? Keiner der Kollegen glaubt daran: Denn für die erste Tat sitzt bereits ein Verdächtiger in Haft. Stadler bittet die Psychologin Liz Montario um Hilfe. Sie hat im Vorjahr spektakulär eine Mordserie gelöst. Liz sagt zu, trotz eigener Sorgen: Denn jemand schreibt ihr anonyme Drohbriefe. Jemand, der zu viel über sie weiß. Es kommt zu weiteren Morden. Und Liz erkennt: Die Taten scheinen mehr makabre Inszenierung als das Werk eines echten Serienmörders."


Wirkung

Ich muss sagen, dass mich das Cover diesmal nicht all zu sehr angesprochen hat, weil ich auch keinen Zusammenhang zum Inhalt des Buches herstellen konnte. Der Titel hat mich dafür sehr angesprochen, hat mir jedoch leider zu viel vom Buch verraten .. ich meine wer ein bisschen kombinieren kann und schon öfter Bücher dieser Art gelesen hat ... ihr wisst was ich damit sagen möchte. Die Produktinformation fand ich wiederum ziemlich gut, weil es wirklich sehr wenig vom eigentlich Inhalt verraten hat.


Positives

Als aller erstes muss ich den Schreibstil der Autorin loben, sie schreibt wirklich sehr angenehm flüssig, man fliegt gerade so durch die Seiten. Auch für die Charaktere hat die Autorin ein gutes Maß gefunden. Ich mag es nicht, wenn die Protagonisten in Thrillern zu emotionalbeladen sind, so etwas passt meiner Meinung nach zu Liebesromanen, aber nicht in einen Thriller. Trotzdem konnte man sich gut in Liz und Georg hinein versetzen, ihr Ängste und Gedanken nachvollziehen. Ich mochte, glaube ich, die Passagen am liebsten, die über Georg geschrieben wurden. Er war mir einfach sympathisch und geradeheraus, Liz war mir manchmal einfach zu zimperlich, zu empfindlich. Die Idee hinter der Story war gut und auch die Umsetzung hat mir - mit kleinen Kritikpunkten - gut gefallen. Es war spannend, es gab viele Cliffhanger (was ich besonders mag) und man konnte am Anfang noch nicht durchblicken wer nun der Übeltäter ist..


Negatives ...

leider nur am Anfang. Leider wusste ich schon von Anfang an einige Aspekte zu dem Fällen, die man wahrscheinlich noch nicht hätte wissen sollen, das gab leider ein paar Minuspunkte für die Spannung. Schließlich wusste ich dann ab circa der Hälfte wer der Täter sein wird. Ich habe zwar gehofft, es gäbe noch eine überraschende Wendung, aber diese blieb leider aus.


Zitat

"Die Wohngegend galt als exklusiv, die Häuser waren schick, die Limousinen, die in den Einfahrten parkten, schwarz und teuer. Doch der Tod war hier genauso hässlich wie überall. Vielleicht sogar ein bisschen hässlicher."

-Aus 'Schwesterlein, komm stirb mit mir' von Karen Sander-

 

Bewertung: Note 2 {gut}

Das Buch konnte meine Erwartungen nicht übertreffen, es war auch viel besser als Durchschnitt, deswegen bekommt dieses Buch eine 2 von mir. Es hat mich gut unterhalten, es gab spannende Moment und ich habe mich mit den Protagonisten sehr wohlgefühlt. Ich würde dieses Buch allen Lesern empfehlen, die gerne mal einen Thriller lesen würden, bei dem man nicht viel nachdenken muss.

Source: www.lottasbuecher.de/2013/11/karen-sander-schwesterlein-komm-stirb.html
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