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review 2017-12-26 09:22
Schaurig und skurril
Hex: Roman - Julian Haefs,Thomas Olde Heuvelt

Inhaltsangabe

Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los... 

 

Meine Meinung 

Endlich habe auch ich dieses Buch gelesen. In der Bücherwelt ist es meiner Meinung nach wieder ein Buch, welches die Meinungen in Top oder Flop teilt.

Gerade dann macht mich ein Buch noch neugieriger.

Viele loben die Atmosphäre und die gruseligen Szenen, andere haben mehr erwartet und bekamen nicht das, was ihnen vorschwebte.

 

Ich machte mich also allein auf die Reise nach Black Spring und wollte mir meine eigene Meinung bilden. In meiner Überschrift verwendete ich das Wort „skurril“, denn dies war die Geschichte für mich vor allem in den ersten Kapiteln. Auf den ersten Seiten war ich baff, denn ich konnte überhaupt nicht einordnen um was es da geht. Die Familie Grant hielt sich in ihrem Haus auf und sprach davon, dass Grandma wieder da ist. Diese dreht sich mit zugenähten Augen und einem zugenähten Mund in Richtung des Hausherren Steve Grant und diesem fällt nichts anderes ein, als ihr einen Spüllappen über den Kopf zu legen.

Ich dachte nur, wo bin ich denn hier gelandet.

Schnell wurde klar, dass es sich bei Grandma um die Hexe Katherine handelt.

Von da an fand ich das Setting und vor allem die Grundidee um Katherine, ihr Auftreten und die entscheidenden Regeln, die jeder Einwohner von Black Spring befolgen sollte, unheimlich gut.

 

„Die Einwohner lebten nach strikten Regeln, weil sie an diese Regeln glaubten und sie ohne Widerstand oder Unmutsäußerungen annahmen. Kinder saugten die Gebote der Notverordnung schon mit der Muttermilch auf:

Du sollst nicht mit der Hexe verkehren.

Du sollst an Ortsfremde kein Wort über sie verlieren.

Du sollst dich an die Besucherbestimmungen halten.

Und die Todsünde: Du sollst der Hexe niemals und unter gar keinen Umständen die Augen öffnen.“ (S. 93f.)

 

Dies sind die wichtigsten Regeln in der Stadt. Und schnell wurde klar, dass die Erwachsenen im Buch mit diesen Regeln und mit Katherine aufgewachsen sind. Jeder hielt sich an den Vorgaben, es wurde ein HEX- Kontrollraum im Ort eingerichtet, der dazu dienen soll, jeden Winkel der Stadt zu überwachen, um immer zu wissen, wo die Hexe sich gerade aufhält.

Anders als bei den Erwachsenen wird schnell klar, dass die Kinder bzw. Teenager im Ort ein deutlich größeres Problem damit haben, dieser ständigen Überwachung und den Regeln ausgesetzt zu sein. Die HEX- Zentrale hat Zugriff auf jedes Handy, auf jeden Computer, da gibt es keine Chance Geheimnisse untereinander zu haben, geschweige denn auszutauschen. Tyler, der Sohn der Grants, welcher in diesem Buch eine wichtige Rolle einnimmt, führt zu dem eine Beziehung mit einem Mädchen außerhalb der Stadt. Vor allem seinen Eltern ist klar, dass diese Beziehung keine Zukunftsaussichten hat.

 

Die Jugendlichen um Tyler Grant wollen ausbrechen aus diesem vorgeschriebenen Muster. Tyler, als Youtuber immer mit seiner Kamera unterwegs, erstellt eine Website namens „Augenauf“, auf die die Mitarbeiter der Hex- Zentrale keinen Zugriff haben. Dort tauschen sich die Jungs aus und planen Aktionen, welche nicht nur sie, sondern den gesamten Einwohnern von Black Spring zum Verhängnis werden können. Die Jungs filmen die Hexe, machen sich damit über sie lustig und als Leser spürt man diese aufkeimende, brodelnde Atmosphäre sehr gut.

Katherine macht sich bereit!

Mit welchen Reaktionen die Hexe auftritt, sei an dieser Stelle nicht verraten.

Die Erfahrungen muss jeder Leser selbst machen.

 

Im Buch selbst erfährt man als Leser auch mehr zur Geschichte der Hexe, welche sich um das Jahr 1664 einordnet. Dieser Punkt war für mich sehr wichtig, da auf der Stadt ein Fluch liegt, der meiner Meinung nach einer Begründung bedarf. Diese bekommen wir.

 

Mit überraschenden Wendungen und Geschehnissen treibt der Autor den Leser bis zu einem gewissen Höhepunkt im Buch hin. Anarchie bricht aus, jeder gegen jeden und von einem ehemaligen Zusammenhalt unter den Anwohnern ist nichts mehr spürbar. Dieser Part bringt Schrecken und Action in die Geschichte und gefiel mir wirklich gut.

Auf den Seiten 298 und 299 brachte der Autor mich fast zum Herzstillstand. Ich dachte nur, dass kann doch jetzt nicht wahr sein. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinerlei Chance das Buch beiseite zu legen.

 

Dem Ende entgegen begleitet man Steve Grant.

Wer dachte, eine Anarchie, sei schlimm, den erwartet nun das völlige Chaos.

Mit mystischen Elementen versucht der Autor der Geschichte zu einem angemessenen Ende zu verhelfen. Mich konnte er mit diesem Ende leider nicht so sehr begeistern, wie der Geschichte, die dem Ende voranging.

Zum einen lag es tatsächlich an den mystischen Mitteln, die er in die Geschichte einbrachte. Zum anderen war es der Charakter Steve, mit dem ich am Ende einfach nicht mehr im Einklang war.

 

Mein Fazit

Ein Buch, welches ich persönlich als Horrorroman einordnen möchte und welches mich zum Großteil der Seiten wirklich begeistern konnte. Von skurrilen Begebenheiten über Herzaussetzer war bei mir alles dabei.

Ich hoffe wirklich mehr von diesem Autor zu lesen und kann eine Leseempfehlung aussprechen. Meine Kritik am Ende des Buches sollte hier niemanden beeinflussen. Es ist wieder eine persönliche Meinung und Du kannst dies schon wieder ganz anders empfinden. Also lesen und ein eigenes Urteil bilden.

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review 2017-12-19 19:00
Mit Katherine fängt der Horror an!
Hex - Thomas Olde Heuvelt

Eigentlich ist der Ort Black Spring ganz normal. Es ist ein beschauliches Städtchen im Hudson Valley in den USA. Allerdings liegt schon 300 Jahre lang ein Fluch auf der Stadt und die Bewohner haben gelernt, mit ihm bzw. mit ihr zu leben. Sie haben eine Hexe im Ort, die es vor der Öffentlichkeit zu verbergen gilt. Denn wenn die Augen der Hexe geöffnet sind, fängt der Horror erst an.

Thomas Olde Heuvelt hat mit „Hex“ einen Wahnsinns-Horror-Roman geschrieben, der mir so richtig unter die Haut gegangen ist. Ich hatte ja die leise Vermutung, dass man mit „Hex“ den üblichen Horror in den Händen hält, der schön in der Masse untergeht. Weit gefehlt! „Hex“ ist subtil, spannend und verursacht Gänsehaut!

Zuerst lernt man das Städtchen, seine Bewohner und natürlich die Hexe kennen. Black Spring ist an und für sich ganz normal, nur dass die hiesige Bevölkerung mit dem Fluch der Hexe belastet ist. Meistens begleitet man die Familie Grant, die aus Vater Steve, Mutter Jocelyn sowie den Teenie—Söhnen Tyler und Matt besteht. Durch sie lernt man das Leben in Black Spring kennen und ahnt, welche Bedrohung von der ortseigenen Hexe - Katherine - ausgeht. 

Denn Katherine bewegt sich frei durch den Ort, erinnert mit ihren zugenähten Augen und Mund an eine furchteinflößende Mumie, und kann schon mal mitten im Wohnzimmer stehen, wo man sie am besten mit einem Geschirrtuch bedeckt. 

Abgesehen von Katherines Erscheinungsbild hat allein die Anwesenheit der Hexe im Ort mir einen Schauer über den Rücken gejagt. Ein jahrhundertealtes Wesen, dass einfach so neben einem erscheint? Eine verfluchte Vettel, die eine ganze Stadt mit sich in die Dunkelheit ziehen kann? Beim Gedanken daran stellen sich bei mir die Zehennägel auf.

Während man zu Beginn das Leben mit und um die Hexe kennenlernt, den Fluch versteht und die Bedrohung begreift, baut sich eine wahre Gefahr für die gesamte Ortschaft auf: denn Tyler und seine Freunde möchten mit der Hexe an die Öffentlichkeit gehen.

Heuvelt nimmt eine bekannte Märchengestalt, die wir in ihren diversen Ausprägungen kennen, und baut sie in ein modernes Setting ein, was ihm auf unnachahmliche Weise gelungen ist. Obwohl Katherine mit ihrem Fluch hunderte Jahre am Buckel hat, wird sie in unsere moderne Welt mit Facebook und Blogs verschleppt. Was zuerst vielleicht sogar lächerlich erscheint, hat einen schonungslosen Bann, der einen immer weiter nach Black Springs zieht. Denn Katherine und ihr Fluch wirken so real, dass man nicht entkommen kann. 

Die Handlung war für mich unvorhersehbar und ich bin gespannt an den Seiten geklebt. Es war schaurig, gruselig und wird sehr ansprechend erzählt, obwohl der Autor einen ruhigen Grundton beibehält.


Außerdem zeichnet sich Heuvelt durch dichte Atmosphäre, eindringliche Erzählweise und überraschende Schockmomente aus. Zeitweise wird der Horror durch eine Brise Humor entschärft, nur damit es unbarmherzig weitergeht.

Genauso stelle ich mir guten Horror vor. Es gibt subtile Schauermomente, eine Moral, die hinter den Ereignissen steht und eine Geschichte, die für mich plausibel ist. 

Meiner Meinung nach hat Thomas Olde Heuvelt mit „Hex“ die Meisterprüfung für das Genre hingelegt. Ich habe mich gefürchtet, der Roman ist mir unter die Haut gegangen und die Handlung hat mich zum Nachdenken gebracht. Vergesst die Blair Hexe, erst mit Katherine fängt der Horror an!

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-09-15 13:59
Something Was Lost in Translation
HEX - Thomas Olde Heuvelt

Considering how many horror authors enthused about this book I was thinking that this book would go down as a classic that I would read for years to come. Instead I found most of the book to be very slow moving. I thought the whole witch who cursed a village thing would be interesting and scary, but the author has the characters treat her like a hilarious oddity.

 

 

Whoever is born here, is doomed to stay 'til death. Whoever settles, never leaves.

Welcome to Black Spring, the seemingly picturesque Hudson Valley town haunted by the Black Rock Witch, a seventeenth century woman whose eyes and mouth are sewn shut. Muzzled, she walks the streets and enters homes at will. She stands next to children's bed for nights on end. Everybody knows that her eyes may never be opened or the consequences will be too terrible to bear.

The elders of Black Spring have virtually quarantined the town by using high-tech surveillance to prevent their curse from spreading. Frustrated with being kept in lockdown, the town's teenagers decide to break their strict regulations and go viral with the haunting. But, in so doing, they send the town spiraling into dark, medieval practices of the distant past.

 

I can't really call anyone a main character in this book. We follow several families and of course more than a handful of people that are important to the story. I can see why a lot of people ended up DNFing this one, because having to track this many people through a so-so story just ends up boring after a while. I kept reading about what person A said or thought or did and I was bored out of my mind. 

 

I think the reason why King gets such a reaction out of me as a reader is that he puts you in other people's heads. I felt like Heuvelt kept up a wall between me and all of the characters in this book. I just didn't feel a thing when I finally got to the ending. 

 

The writing was technically correct. But once again, I didn't feel anything. Maybe because Heuvelt does a lot of scenes that you don't figure out what happened before until several pages down the line. I guess you can call it the literary version of a flash forward (man I do not miss Lost). 

 

I do think that one of the biggest misses for me was that Heuvelt moves the story to a U.S. city for the English translation. He also supposedly changed the ending for an American audience. I really wish that we had gotten a chance to just read the original story. Because for me, I thought the whole book was kind of a big miss. I didn't really get a very good sense of a town in the Hudson Valley that is dealing with a curse. Heuvelt throws in a few things about Youtube, an app that monitors the witch, and of course video cameras and all, but I still felt the book was off in a way I can't quite put my finger on. 

 

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text 2017-09-14 14:38
Reading progress update: I've read 100%.
HEX - Thomas Olde Heuvelt

Meh.

 

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text 2017-09-13 17:14
Reading progress update: I've read 56%.
HEX - Thomas Olde Heuvelt

 

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