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review 2014-06-12 19:36
So spannend das man vergisst zu atmen … und so erschreckend wahr
Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher

Zwei Wochen war es her, das Hannah sich das Leben nahm und Clay ein unerwartetes geheimnisvolles Päckchen nach Hause bekam. In dem Päckchen findet er sieben Kassetten. Die Kassetten, die Hannah vor ihren selbst gewählten Tod selber aufgenommen hat. Um zu erklären warum sie diesen Schritt ging. Und wer sie dazu letztendlich getrieben hat…

 

Sie weist mehrmals ausdrücklich darauf hin, das es besser wäre die Kassetten wirklich bis zum Ende zu hören und an die nächsten Personen weiter zu reichen, die genannt werden. Es sind dreizehn Personen, dreizehn Gründe. Machen sie dies nicht, werden die Kopien der Kassetten an die Öffentlichkeit gelangen, denn sie werden alle beobachtet!

 

Clay ist total fertig. Was hat er getan? Er hat Hannah doch immer so sehr gemocht und wäre so gerne mit ihr zusammen gewesen. Aber da waren ja diese Gerüchte…. Ständig sucht er die Schuld bei sich, hätte er mal. Aber nein, jeder war für sich selber verantwortlich, es war eine totale Kettenreaktion. Ein Grund führte zum nächsten…

 

Der Autor Jay Asher weiß es, wie man seine Leser an ein Buch fesselt! Innerhalb von wenigen Tagen hatte ich dieses Buch fertig. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. So wie Clay sich ständig fragte, wann er dran ist, wann er den Grund erfährt warum er diese Kassetten bekommen hat, fragt sich der Leser – verdammt, was ist passiert?! Was war der ausschlaggebende Punkt, das Hannah so entschieden hat?! “Der letzte soll zur Hölle fahren!” Das waren ihre Worte. Doch wer ist der letzte? Etwa Clay? Clay, der sich keine Schuld bewusst ist? Oder ist es Tony, der später auftaucht und die ganze Zeit still neben ihm sitzen bleibt und auch danach noch so lange im Auto vor Rosi’s bleibt und zu warten scheint?

 

Von Kassette zu Kassette wird es eigentlich schlimmer. Weil man weiß, das das was da passiert ist, in den heutigen Zeiten bittere Realität sein kann! Ich hab schon geglaubt, das die vorletzte Kassette doch eigentlich kaum noch zu toppen wäre, da ich dieses als grausam genug empfand, doch am Schluss – man versteht nur noch. Ich glaube wenn jemand in solch einer Situation steckt, dann ist das das schlimmste was einen überhaupt passieren kann!

 

Man darf nicht einfach über gewisse Dinge hinweg sehen! Man muss hin gucken! Füreinander da sein!

 

Ich mag von der Geschichte selber nicht zu viel zu verraten, aber ich kann soviel sagen, das Buch hat mich unheimlich berührt. Es ist kein bisschen verwirrend oder schlecht geschrieben. Clay selber erzählt die Geschichte und während Hannah erzählt, ist dies in kursiver Schrift gekennzeichnet. Es wird im fließenden Übergang erzählt, so dass man sich wunderbar hineinversetzen kann. Die Geschichte, die Bilder, es spielte sich vor meinen Kopf ab.

 

Mir ist zu Ohren gekommen, das es bald eine Verfilmung geben soll. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich neugierig auf diese. Es wird wahrscheinlich ein trauriger Film, aber zum wach rütteln.

 

Ich kann euch einfach nur sagen – ich empfehle euch unbedingt dieses Buch zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen!

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review 2014-03-13 12:34
Jay Asher - Tote Mädchen lügen nicht
Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher

Handlung: Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 7 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon.

 

Erster Satz: >>Sir?<<, wiederholt sie. >>Wann soll das Paket ankommen?.<<

 

Meine Meinung: Ich hatte wirklich hohe Erwartungen, da die Beschreibung sehr interessant und viel versprechend klingt. Jedes Mal, wenn ich das Buch auf deutsch oder englisch in der Hand hielt, wollte ich es unbedingt lesen.

 

Die Schreibweise ist sehr gewöhnungsbedürftig, da immer zwischen Hannah auf den Kassetten und Clays Gedanken hin und er gewechselt wird, was sehr verwirrend sein kann.

 

Auch die Art, wie Hannah von ihren Erlebnissen erzählte war sehr kalt und distanziert. Deswegen habe ich keinerlei Bezug zu ihr erlangen können, was sehr Schade ist, da das Thema eigentlich sehr ergreifend sein sollte.. Man sollte Mitleid mit ihr haben, man sollte sie verstehen können, aber das Gefühl kam einfach nicht an.

Natürlich ist jeder einzelne Grund, der sie zu dem Entschluss, Selbstmord zu begehen, gebracht hat absolut ernst zu nehmen, doch ist die Umsetzung der Erzählung eher weniger gelungen

 

Meiner Meinung nach konnte sich der Autor (38 Jahre, männlich) einfach nicht in die Rolle seiner eigenen Protagonistin einleben. 

 

 

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review 2013-10-19 12:46
Jay Asher - Tote Mädchen lügen nicht
Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher

Klappentext:

Man kann die Zukunft nicht stoppen, man die Zeit nicht zurückspulen – doch wer auf Play drückt, erfährt die Wahrheit.

Als Clay aus der Schule kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in den alten Kassettenrecorder, drückt auf >>Play<< – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat.
Mit Hannahs Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran,
Clay ist einer davon.

 

Autoreninfo von der Verlagsseite:

Jay Asher bekam die Idee zu dem Buch während einer Audioführung in einem Museum. Er war fasziniert von der Stimme in seinem Ohr, die ihm erklärte, was er sah. Sein erster Roman, „Tote Mädchen lügen nicht“, wurde weltweit zu einem sensationellen Erfolg. Der Autor lebt in Kalifornien.

 

Inhalt:
Clay Jensen findet vor der Haustür, als er von der High School kommt, ein an ihn adressiertes Päckchen. Er öffnet es und darin, 7 Kassetten jede mit einer Nummer versehen, aber ansonsten unbeschriftet. Als er einen Kassettenrecorder gefunden hat, legt er die erste Kassette ein und hört Hannah Bakers Stimme. Die Stimme des Mädchens, für die er schwärmte und dass vor zwei Wochen Selbstmord verübte.
Sie erklärt ihm, dass jede Seite einer Kassette für einen Menschen steht, dem sie eine Mitschuld gibt an ihrem Selbstmord, 13 um genau zu sein. Jeder der 13 wird nacheinander die Kassetten erhalten, derjenige dem die erste Seite gewidmet ist, gibt die gesamten Kassetten nach dem Abhören an den darauf folgenden weiter und jeder der Beteiligten hat eine Karte erhalten mit dem Weg von Hannahs Geschichte. Clay, der die Anordnungen hört, ist geschockt, denn er weiß nicht, welche Rolle er bei Hannahs Selbstmord gespielt haben soll. Er fängt an die Kassetten zu hören und begibt sich auf den Weg Hannahs Selbstmord zu verstehen…

 

Meinung:
Asher hat es geschafft zu zeigen, wie ein einziger Schneeball eine ganze Lawine auslösen kann.
Mir hat besonders gut die Idee gefallen, die Geschichte zwei Personen erzählen zu lassen, einmal von Hannah Baker, in Form der Kassetten und dann die Kommentierung des ganzen von Clay Jensen. Wobei ich sagen muss, dass mir Clay weder sympathisch noch unsympathisch rüber kommt, irgendwie ist er für mich nicht so greifbar, wie Hannah. Ihre Gefühlslage wird sehr differenziert dargestellt und als Leser macht man die ganze Entwicklung von Anfang bis zum Ende mit. Ich habe mich sehr oft gefragt, weshalb man die Anzeichen nicht bemerkt hat und ob wir alle so Ich-bezogen durch die Welt marschieren, wie Hannahs Schulkameraden.
Mir hat es sehr gefallen, dass Clays Kommentierung immer direkt hinter Hannahs Geschichte kam und nicht erst am Ende jeder Kassettenseite. So hat der Leser meines Erachtens einen besseren Blickwinkel bekommen, auch wenn es zu Beginn gewöhnungsbedürftig war, zwischen den beiden Erzählern hin und her zu wandern. Aber die Tastenzeichen, haben einem ja da weitergeholfen sowie die unterschiedlichen Schriftarten.
Die Art des Erzählens ist zwar immer gleichbleibend, es gibt keine Spannungsbögen wie bei einem Thriller, aber allein dadurch, dass man wissen will wieso Hannah Selbstmord verübte, bleibt man an der Geschichte dran bis zum Ende. Alle haben einen Anteil an Hannahs Selbstmord, der eine mehr und der andere weniger. Ich war zeitweilig sehr geschockt, über das was ich gehört habe und traurig über das, was Hannah durchgemacht hat.
Besonders das Ende der Geschichte hat mich berührt, aber liest es lieber selbst, sonst nehme ich zuviel vorweg.

 

Buchinfo:
Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht (13 reasons why)
Gebundene Ausgabe: 283 Seiten
Verlag: cbt 2009
ISBN-13: 978-3570160206

Preis: 14,95 €

Source: woerterkatze.wordpress.com/2009/09/11/jay-asher-tote-madchen-lugen-nicht
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review 2013-08-06 14:09
Nach den zahlreichen Lobeshymnen eher enttäuschend
Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher

Die Stimme der Toten, ein Ruf nach Leben

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon.

 

Ich habe mich von den vielen begeisterten Stimmen verleiten lassen und dieses Buch dann doch gelesen, obwohl ich es zunächst nicht geplant hatte. Aber vor allem die Idee, dass Hannah ihre Erklärung für ihren Selbstmord auf Kassette aufgenommen hat und nach ihrem Tod durch den Kreis ihrer Mitschüler wandern lässt, klang doch etwas zu verlockend. Anfangs hat ich dann aber genau diese Tatsache oft ein wenig verwirrt, halt diese Wechsel zwischen Clays Wirklichkeit und den Kassetten-Aufnahmen. Auch wenn es durch unterschiedliche Schriftart deutlich gemacht wird, fiel es mir zu Beginn schwer, beide Ebenen zu trennen und sie trotzdem schlüssig miteinander in Verbindung zu bringen, und der Handlung zu folgen. Das spielte sich dann aber doch noch ein, auch wenn es gedauert hat.
Mein viel größeres Problem mit “Tote Mädchen lügen nicht” besteht darin, dass ich Hannahs Geschichte nicht dramatisch genug finde. Klar, die Themen “Selbstmord” und “Mobbing” sind von Haus aus bereits brisante Themen und es gefällt mir, dass die Geschichte aufzeigt, wie das eine zur Ursache und das andere zur Konsequenz wird. Und ich bin auch kein sensationslüsternder “Gaffer”, aber das, was Hannah schildert ist mir einfach zu wenig um als Ursache für einen Selbstmord durchzugehen. Zudem ist es ja wirklich nicht so, dass Hannah so gar nichts im Leben zu lachen hat. Ihrer Familie ist sie wichtig, es gibt Leute wie Clay, denen sie ebenfalls keinesweg egal ist…Mobbing, das schließlich einen Suizid zur Folge hat, stelle ich mir dramatischer vor. Oder aber Jay Asher hätte Hannah einen anderen Charakter geben müssen als er es getan hat. Sie sensibler, depressiver und labiler darstellen. Doch bei mir hat Hannah weder den einen, noch den anderen Eindruck hinterlassen. Im Gegenteil erschien sie mir durchaus selbstbewusst, frech und auch mit einer guten Portion Sarkasmus ausgestattet.
Und ich glaube, bei einer solch “gestandenen” Hauptperson ist es auch schwierig über den Gefühls-Aspekt noch Boden gutzumachen. Das hätte sicher einiges gerettet: wenn Hannah nicht so cool rüberkommen würde, so dass man besser mit ihr fühlen und ein Stück weit Mitleid für die empfinden könnte. Aber das gibt Hannahs Typ ganz einfach nicht her.

 

Wie erwähnt sind die Passagen mit Clays Gegenwart und die mit Hannahs Erzählungen durch verschiedene Schriftarten gut voneinander zu unterscheiden. Die Trennung zwischen den Wirklichkeiten hat es mir zu Beginn aber auch nur optisch leichter gemacht, da musste ich mich einfinden, quasi den Rhythmus finden. Im Grunde lässt sich die Geschichte aber leicht lesen und da es auch inhaltlich längst nicht so schwere Kost ist, wie es hätte sein können, war es schnell gelesen.

 

Mit dem leuchtenden Rot ist das Buch zweifellos ein Hingucker im Regal. Zusammen mit dem vielversprechenden Titel weckt es sicher schnell die Aufmerksamkeit der Leser. Dennoch empfinde ich den Look als ebenso wenig spektakulär wie die Story zwischen den Deckeln.

 

Fazit:  Hier werden ernste Themen angegangen, ganz ohne Frage. Aber sie werden nicht so intensiv behandelt bzw dargestellt, dass der Zusammenhang zwischen Ursache (Mobbing) und Wirkung (Selbstmord) für mich schlüssig und nachvollziehbar gewesen wäre. Da hätte mehr kommen müssen. Entweder hätten die Demütigungen drastischer ausfallen müssen, die Hannah erlebt, oder aber sie hätte ein sensiblerer Charakter sein müssen.

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review 2013-06-16 13:36
[Rezension] Tote Mädche lügen nicht!
Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher



Thirteen Reasons Why



Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: Thirteen reasons why
Autor: Jay Asher
Übersetzt von: Knut Krüger
Verlag: Cbt
ISBN-10: 357030843X
ISBN-13: 978-3570308431
Erscheinungsjahr: 2009
Erscheinungsjahr Original: 2007
Band: 1
Preis: 8,99€

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren

Man kann die Zukunft nicht stoppen, man kann die Zeit nicht zurück spulen- doch wer auf Play drückt, erfährt die Wahrheit.

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...


Hannah hat sich selbst umgebracht. In diesem Buch geht es um die 13 Gründe die zu ihrem Selbstmord geführt haben. 13 Personen die daran Schuld waren. Um diesen 13 Personen mitzuteilen, dass sie an ihrem Tod mit Schuld waren, nimmt sie Kassetten auf. 7 Stück.
Als Clay eines Tages nach Hause kommt findet er diese 7 Kassetten. Nach und nach hört er sie sich an und erfährt die Gründe für Hannahs Tod. Und warum er mit daran Schuld ist.

"Sir?", wiederholt sie.

Das Cover ist jetzt nicht so der Hingucker, aber meiner Meinung nach passt es zum Buch. Hier finde ich allerdings das Originalcover schöner.

In dem Buch geht es hauptsächlich um Hannah BakerClay, aus dessen Sicht geschrieben wird, ist eigentlich nur eine Nebenrolle, obwohl er auch einer der 13 Personen ist, die zu Hannah's Selbstmord geführt haben.
Man erfährt die ganze Lebensgeschichte von Hannah durch 7 Kassetten, die sie kurz bevor sie sich umgebracht hat, aufnahm. Clay hört sich diese Kassetten an, und erfährt warum auch er zu den Gründen für ihren Selbstmord gehört.
Nun fragt sich natürlich warum wird ausgerechnet aus der Sicht von ihm geschrieben, und nicht aus der Sicht von einer der anderen 12 Personen? Wahrscheinlich, weil er derjenige ist, der höchstwahrscheinlich am wenigsten ausflippt, wenn er die Kassetten hört. Schließlich wird über ihn am wenigsten schlechte Sachen erzählt. Vielleicht, weil er nur indirekt daran beteiligt war. Vielleicht, weil er und sie fast zusammen waren, bevor sie sich zu dem Selbstmord entschlossen hat.
Nun, stellt euch vor, jemand der euch nahegestanden hat, bringt sich um und nimmt anschließend Kassetten, oder sagen wir besser CD's auf, die ihr euch anhören sollt. Und ihr hört die Stimme, und ihr hört die Gründe für seinen Selbstmord. Und fragt euch, wieso ihr nichts mitbekommen habt. Wieso ihr nicht gemerkt habt, wie sehr diese Person leidet. Nun, dann versteht ihr Ansatzweise, wie Clay sich fühlen muss.

Dieses Buch ist sehr emotional und an manchen Stellen durchaus traurig.

Spannung ist immer ein wenig schwierig zu definieren. Ich zumindest fand dieses Buch spannend, da man, wenn man erstmal anfängt das Buch zu lesen und die ersten Gründe für Hannah's Selbstmord herausfindet auch weiterlesen möchte und wissen möchte, was die anderen Gründe waren.
Man erfährt sehr sehr viel über Hannah's Leben und auch über die Personen, die darin eine Rolle spielten.
 

Es wird aus Clay's Perspektive/Präsens geschrieben. Da er allerdings fast die gesamte Zeit die Kassetten hört, ist fast das gesamte Buch kursiv gedruckt, denn da erzählt Hannah ihre Lebensgeschichte.

Der Autor hat es geschafft, mich mit diesem Buch mitzureißen, auf emotionaler Ebene, so wie auch auf der Ebene der Spannung. Ein sehr trauriges und emotionales Buch!

Das Buch hat mir in vielerlei Hinsichten gefallen. Zum einen ist es sehr emotional, zum anderen aber auch dennoch spannend. Jay Asher hat es, zumindest bei mir, geschafft einen mit einer sehr berührenden Geschichte vom Selbstmord eines Mädchens mitzureißen.

Mich zumindest hat das Buch zutiefst berührt.

Eine sehr emotionale Gesichte vom Selbstmord eines Mädchens+Ein toller Schreibstil+Viel Spannung= 5 von 5 Sternen.

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