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review 2017-02-13 07:31
All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven
All die verdammt perfekten Tage: Roman - Jennifer Niven,Alexandra Ernst

Worum geht es und wie war es?

 

Eines Tages begegnen sich Violet, die hübsche, perfekte und beliebte Violet, und Finch, der Freak, der Sonderling, der Spinner, auf dem Glockenturm ihrer Schule. Beide haben ein gemeinsames Vorhaben oder dachten zumindest, dass sie dieses Vorhaben hatten - Suizid. Doch Finch kann Violet überreden, es nicht zu tun und hilft ihr wieder vom Glockenturm herunter - in mehrerer Hinsicht... 

 

Ich möchte gar nicht so  viel von dem Inhalt des Buches erzählen, denn das verdirbt eindeutig die Spannung und nimmt sehr viel Dynamik aus der Erzählung. Ich war beeindruckt vom Schreibstil Jennifer Nivens und mochte die Aufteilung der Erzählung aus der Perspektive von Violet und Finch sehr. Beide denken unterschiedlich, aber beide suchen nach etwas im Leben. 

Diese Geschichte berühr, wühlt auf und hat mich nicht mehr losgelassen. Ich musste sie zu Ende lesen und war am Ende wie durchgerüttelt, aber in einem positiven Sinne. Und ja, ich habe auf den letzten Seiten einfach nur weinen müssen. Das Ende, auch wenn es sich schon ab der Mitte des Buches abgezeichnet hatte, traf mich, verletzte  und versöhnte mich zugleich. Es ist wirklich schwer zu beschreiben. 

 

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und die Warnung, dass es kein "Heile-Welt-Liebesroman" ist, sondern Dinge und Menschen auch kaputt gehen, oder um es mit den Worten des Buches selbst zu sagen: zerbrechen.

5 von 5 Sternen!!!

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text 2017-02-12 17:00
Reading progress update: I've read 65%.
All die verdammt perfekten Tage: Roman - Jennifer Niven,Alexandra Ernst

Und ich dachte, nach "Eleanor & Park" könnte mich so schnell kein Buch mehr gefangen nehmen. Wow.... 

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review 2016-06-03 11:53
In den emotionalen Abgrund hinab
All die verdammt perfekten Tage - Annina Braunmiller-Jest,Patrick Mölleken,Jennifer Niven,Alexandra Ernst

Finch schaut vom Glockenturm aus in den Abgrund hinab und fragt sich, ob ein perfekter Tag zum Sterben ist. Aber auch Violet ist offenbar aus einer ähnlichen Motivation dort oben aufgetaucht. Statt sich einzeln in die Tiefe zu stürzen, versuchen sie gemeinsam wieder nach unten zu kommen.

Obwohl dieses Buch allerorts in hohen Tönen gelobt wird, kann ich mich dem nicht ganz anschließen. Ja, es ist eine schöne Geschichte, sie ist traurig und teilweise herzzerreissend, doch sie hat mich nicht vollkommen überzeugt.

Die Geschichte wird abwechselnd von den Protagonisten Finch und Violet erzählt, wobei sich die Handlung auf ihre Freundschaft, gegenseitige Zuneigung sowie Unterstützung und Selbstmordgedanken stützt.

Laufend werden Statistiken zu Selbstmordarten eingestreut, die Finch trocken schildert und über die er nachdenkt. Denn er hat ein ausgeprägtes Interesse daran und beschäftigt sich ständig damit.

Der Junge selbst ist ein schwieriger Charakter, der mir im Verlauf der Handlung immer mehr auf die Nerven ging. Eigentlich stellt es sich so dar, als ob er ein Jugendlicher auf einem Selbstfindungstrip ist, was im Grunde genommen völlig in Ordnung ist. Jedoch hat er nicht nur eine Neigung zu diversen Selbstmordarten und Statistiken, die im Jugendalter gar nicht so abwegig ist, sondern zudem eine äußerst ungesunde Haltung sich selbst, anderen und dem Leben gegenüber, was mich rasch zu einer laienhaften Ferndiagnose verleitet hat, die sich im späteren Verlauf der Geschichte sogar bestätigt hat.

Violet hat es ebenfalls schwer, weil sie den Unfalltod ihrer Schwester verarbeiten muss und sie die Oberflächlichkeit ihres bisherigen Lebens zum Zweifeln bringt. Da scheint der charmant-witzige Finch ein wahrer Lichtblick zu sein.

Beide Jugendliche haben nicht nur vom Glockenturm dem Tod ins Auge gestarrt, sondern befinden sich in psychologischer Betreuung und daher kann ich einfach nicht nachvollziehen, dass keiner merkt, was hier vor sich geht. Natürlich sagen Jugendliche nicht die Wahrheit, wenn sie einem Psychologen gegenübersitzen - wie übrigens die meisten Erwachsenen auch - aber ein Profi hätte meiner Meinung nach schon viel, viel früher ernsthaft Alarm geschlagen und es gar nicht so weit kommen lassen.

Die Traurigkeit liegt also nicht nur im Schicksal der Jugendlichen, in ihren Bewältigungsstrategien und dem Versuch sich gegenseitig zu stützen, sondern im sozialen Umfeld, das hier vollkommen versagt hat.

Trotzdem gefällt es mir, wie Finch und Violet gemeinsam versuchen, dem depressiv-apathischen Sog ihres Daseins zu entgehen und sich dazu auf eine emotionale Wanderschaft quer durch ihren Bundesstaat begeben.

Die Erzählung ist sehr emotional aufgebaut und konnte mich trotzdem nicht tief genug berühren. Die Situation von Finch und Violet hat auf mich zu realitätsfern gewirkt, sodass ich ihnen nicht glauben und mich nicht ganz auf sie einlassen konnte. Entweder bin ich zu kaltherzig oder die Geschichte war mir zu aufgesetzt, wobei es wahrscheinlich eine Mischung aus beiden Gründen ist.

Wenn ich diese Aspekte nicht weiter berücksichtigte, bleibt aber trotzdem eine sehr schöne, zarte Liebesgeschichte, die von den schwierigen Seiten des Lebens, dem Erwachsenwerden und dem Umgang mit Trauer erzählt.

 

© NiWa

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review SPOILER ALERT! 2016-02-19 19:36
All die verdammt perfekten Tage
All die verdammt perfekten Tage: Roman - Jennifer Niven,Alexandra Ernst

Zum Inhalt:

Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

 

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

 

Annina Braunmiller und Patrick Mölleken fangen die Atmosphäre dieses gleichermaßen zauberhaften wie tragischen Romans auf zutiefst berührende Art und Weise ein. 

 

Meine Meinung: 

 

Als erstes möchte ich einmal auf die Stimmen zu sprechen kommen, denn ein Hörbuch steht und fällt meiner Meinung nach mit den Sprechern. Bei diesem Hörbuch muss ich sagen, passte alles sehr gut zusammen. Die Stimmen waren angenehm und passend zur Geschichte, es wurde für mich sogar die Gefühlslage der Protagonisten durch die Stimme der Sprecher deutlich. 

 

Meiner Meinung nach ist auch gut rüber gekommen, dass es Violet nach und nach immer besser ging, was bei Finch leider nicht so war. 

 

Man hat bei dieser tragischen Liebesgeschichte einfach mit gelitten, zum Ende hatte ich richtig Beklemmungen, das letzte Kapitel anzuhören. 

 

Ich habe es nicht bereut, bei dieser Geschichte zum Hörbuch gegriffen zu haben, die Sprecher haben die Geschichte sehr gut rüber gebracht. 

 

Alles in allem hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen, ich kann auf jeden Fall eine Kauf- und Hörempfehlung geben, von mir bekommt das Buch/Hörbuch 4,5 Sterne. 

 

 

 
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text 2016-01-29 21:36
All die verdammt perfekten Tage
All die verdammt perfekten Tage: Roman - Jennifer Niven,Alexandra Ernst

Theodore Finch und Violet Markey gehen auf die gleiche Schule, aber ausgerechnet auf dem Glockenturm der Schule lernen sie sich kennen. Beide hatten das gleiche Ziel: zu springen. Doch Finch überredet Violet, wieder nach unten zu steigen - und geht mit. Ab diesem Zeitpunkt verbindet die beiden eine Gemeinsamkeit und langsam kommen sie sich näher. Und merken beide, dass der jeweils andere Hilfe braucht, um wieder Freude am Leben zu empfinden. Es entsteht eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit unbestimmten Ausgang.

Theodore Finch ist ein außergewöhnlicher Junge. Seine Stimmungsschwankungen führen dazu, dass er jeden Tag daran denkt, sich das Leben zu nehmen und wie er es wohl am Besten tun könnte. Bis er Violet kennenlernt. Ab diesem Zeitpunkt hat er nur eine Mission: Violet das Leben wieder schmackhaft zu machen.

Die Art, wie die Autorin an das Thema herangeht, lässt vermuten, dass sie selbst mit dem Thema "Selbstmord bei Jugendlichen" konfrontiert war. Dies bestätigt sie auch im Nachwort und ihre hingebungsvolle Recherche ist im Roman auch spürbar.

Damit ist auch nachvollziehbar, dass sie manchmal schon etwas sehr ins Detail geht und anfängt, sich etwas zu verzetteln.

Ihr Hauptprotagonist Finch ist eine sehr traurige Gestalt. Er versteckt sich hinter seinem gekünstelten Gehabe und einer von ihm selbst bestimmten Art von Sarkasmus. Keiner kennt den wahren Finch, den sensiblen, hochintelligenten und depressiven jungen Mann, der durch seine verkorkste Kindheit den Lebenswillen so gut wie verloren hat.

Violet hat bei einem Unfall ihre ältere Schwester verloren und versinkt in Schuldgefühlen und ihrer Trauer. Keiner kann sie herausholen. Sie zieht sich von allen zurück. Auch bei ihr scheint der Lebenswille abhanden gekommen zu sein. Nur ist es bei ihr die pure Trauer, die sie davon abhält, wieder in ihr altes Leben zurückzukehren.

Ich bin mit gemischten Gefühlen an das Buch herangegangen. Selbstmord bei Jugendlichen ist kein leichtes Thema, aber ich muss letztendlich sagen, dass die Autorin dies sehr gut umgesetzt hat. Mit viel Gefühl, umfangreicher Kenntnis und dem Hang zu Dramatik ergibt sich hier eine gelungene Mischung.

Gerade Finch ist ein sehr gelungener Charakter. Aber auch die Nebencharaktere sind in meinen Augen hervorzuheben. So Finchs Mutter oder seine Schwester Kate. Bei beiden ist die Hilflosigkeit schon fast spürbar und ich habe mir mehrmals gewünscht, dass ich einfach helfen könnte.

Aber nicht nur der Wunsch nach dem Selbstmord steht im Mittelpunkt. Es wird auch die Freude am Leben vermittelt, die Möglichkeiten, die man hat, die Zukunft, die man sich selbst gestalten kann und wie man sich selbst lieben lernt. Dabei finde ich es bemerkenswert, wie sensibel die Autorin mit allem umgeht und dass sie es schafft, dass man am Ende des Buches zum Nachdenken angeregt wird.

In mehreren Rezensionen haben ich gelesen, das Parallelen zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gesehen werden. Ich musste zwar am Ende auch daran denken, finde aber, dass die Autorin eine vollständig andere Geschichte geschaffen hat, weil sich im Gegensatz zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" die Protagonisten aussuchen, ob sie ihrem Leben ein Ende setzen oder nicht.

Finch und Violet arbeiten zusammen an einem Schulprojekt und haben es sich zum Ziel gesetzt, einige Ziele in Indiana, dem Staat, den sie leben, zu erwandern. Die Ziele, die die beiden erkunden, sind dabei so banal, dass sie wieder so interessant sind, dass ich sie mir gerne mal ansehen würde.

Die tragische Geschichte um die beiden Teenager steigert sich allmählich und bietet einem am Ende dann doch eine kleine Überraschung, die mich etwas sprachlos zurückgelassen hat. Ich hatte wirklich gehofft, dass die Autorin das Ruder noch einmal herumreißt. Aber trotzdem war ich zufrieden mit dem Ausgang.

Fazit:
Zwei Teenager auf ihrem Weg zurück in das Leben, dass sie sich wünschen.

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