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review 2017-06-18 07:40
Das Rätsel um die Schattenfrau wird gelüftet
Das Erbe der Macht. Schattenchronik 2: Feuerblut - Andreas Suchanek

Der zweite Sammelband „Schattenchronik 2“ der Reihe „Das Erbe der Macht“ enthält die drei Ebooks „Feuerblut“, „Silbersplitter“ und „Schattenfrau“. Auf insgesamt 334 Seiten wird der Kampf um den Wall von Licht- und Schattenkämpfern fortgeführt, der im ersten Teil begonnen hat. Hauptakteure dieser Serie sind Magier und die sogenannten „Unsterblichen“, die aus berühmten Personen der Geschichte bestehen, wie z.B. Johanna von Orléans und Leonardo da Vinci.

Bereits der erste Band war eine positive Überraschung für mich, denn ich hatte zunächst von einer Ebook-Serie nicht viel erwartet. Doch die Geschichte konnte mich absolut überzeugen, und der zweite Band setzt nun noch eins drauf.

Inzwischen kennt man die Charaktere besser und fiebert mit ihnen mit. Viele Geheimnisse, die im ersten Teil entwickelt wurden, werden nun aufgedeckt und fortgeführt, so dass neue Fragen entstehen. Der Autor versteht es meisterlich, einen Spannungsbogen aufzubauen und zu halten, so dass ich das Buch wieder innerhalb weniger Tage verschlungen habe.

Die Handlung ist trotz ihrer Komplexität nicht zu kompliziert, so dass ich der Story immer folgen konnte, auch wenn nicht immer jedes Detail klar war. Das erhöht aber für mich den Wiederlesewert des Buches, denn im ersten Rutsch musste ich einfach ganz schnell wissen, wie es weitergeht. Beim zweiten Lesen würde ich die Geschichte mehr mit ihren Details genießen. Das finde ich hervorragend gemacht und toll geschrieben!

Ich kann den Mini-Hype um diese Serie absolut verstehen, und kann es jedem Fantasy-Fan ans Herz legen, der gerne in eine Welt voller Magie eintaucht. Fans von Harry Potter und Nicholas Flamel werden hier voll auf ihre Kosten kommen, allerdings würde ich es aufgrund der Komplexität erst ab 16 Jahren bzw. für Erwachsene empfehlen.

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review 2017-04-12 07:57
Soziopath
Heliosphere 2265 - Band 31: ... In das Licht (Science Fiction) - Andreas Suchanek,Arndt Drechsler,Anja Dyck
"Das war einfach."
Ja ja, mal eben schnell direkt weiterlesen. Ist nicht. Deswegen gab es vorgestern auch die Rezi zu Teil 30. Und heute die zu 31. Aber das sieht nur so aus, als hätte ich die beiden direkt hintereinander gelesen. Ich bin einfach nur wieder spät dran mit meinen Rezensionen ("Horzion Zero Dawn" sei Dank) und dies stellt einen plumpen Versuch der Vertuschung dar. Da ich wirklich nicht gut darin bin, wie ihr seht, schätze ich umso mehr die Auswirkungen in diesem Teil. Da ich auch hier nicht spoilern will, darf ich ein wenig auf den letzten Teil eingehen (ohne auch den hier zu offenbaren.)

Einfach. Ha, ha. Nichts ist einfach oder unkompliziert im suchanek’schen Kosmos. Das wissen wir Nachzügler LR Teilnehmer bestens. Und wie ich es gesagt habe, in der letzten Rezi: Wir haben es geschafft, mal wieder die Schiffe in die Werft zu schicken. Das ist echt so ein Dauerbrenner in Heliosphere. Wollen wir mal die zahllosen Opfer dieser Zerstörung nicht herunterspielen, aber das macht die Serie schon mit aus. Genauso wie Norikos Mom zu einem festen Bestandteil der ‚erweiterten Crew‘ geworden ist und man sie nicht missen möchte.

 
"Was zum Sjöberg...?"
Totgeglaubte leben länger. Das wissen wir in dieser Serie ja schon länger. Immerhin haben wir ja die Köpertauschmaschine der Zeitreisenden kennenlernen dürfen. Aber nicht nur diese Technologie beherrscht 2265. Die Medizin ist auf einem ganz neuen Niveau angekommen. Scheinbar kam nur noch nie jemand auf die Idee auch Machtbesessenheit und Rache auszumerzen. Schade aber auch. Dann würden uns vermutlich aber diverse Aufhänger fehlen, die in diesem Zyklus weiterhin zum tragen kommen. Und der Klappentext allein informiert uns ja auch schon über die Aktionen gewisser Personen. Ich würde jetzt noch hinzufügen, dass gewisse Hundealiens (deren Namen mir zu lang sind, obwohl sie nur aus Silben bestehen, um sie sich zu merken) zurück im Geschehen sind und das ist gut so. Als nächstes hoffe ich natürlich darauf, dass Aury wieder auftaucht.

Darüber gibt es in diesem Teil ein paar Dinge, mit denen ich mal wieder nicht so gut klar komme, wie mit der technischen Weise. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich diese Geister-Ebene von Noriko nicht so ganz mitnehmen konnte und wollte. Doch jetzt erfahren wir ein wenig mehr über die Fixpunkte der Zeit und deren Abhängigkeit voneinander. Und das ist eine recht schmerzhafte, sehr direkte Abhängigkeit. Wo soll das nur hinführen?
"In jeder Niederlage liegt eine Chance."
CABAL, ich finde ja man sollte diese K.I. mal mit CARA in ein und dasselbe Netzwerk loslassen und schauen, ob sie Baby-K.I. machen. Aber der „Soziopath“ in CABAL dreht ohnehin sein ganz eigenes Ding. Wie ich gehofft hatte. Man kann sich bei denen eben nie sicher sein. Und so herrlich jugendlich naiv CARA auch ist, so verhaltensgestört erscheint einem CABAL als Ausgleich. Fast schon wie Cross und Sjöberg. Unser glohrifizierter Held der Solaren Republik, Hoffnung des ganzen Universums und sogar Sarahs Respektsperson; der der immer da ist  und ihm gegenüber der der leider immer noch da ist und es sabbernd kaum mehr abwarten kann die Türen zu seiner Hölle für Jayden zu öffnen und ihn Willkommen zu heißen.

Da hilft uns dann das nette Geplänkel zwischen Kendra und der Ärztin ihres Schiffes auch nicht mehr darüber hinweg, dass wir glauben zu wissen, wer hier Weiß und wer Schwarz ist. Im nächsten Moment sind wir froh, dass wir hier und da doch noch jemanden retten können, nur um uns mit der ganzen Tragweite von Langzeitschäden konfrontiert zu sehen. Die Solare Republik platzt seit der Aufnahme aller Sternkopf-Befreiten aus allen Nähten und es ist wirklich nicht hilfreich, dass sie nur über einen atomar versuchten Planeten verfügen, ihr System aussieht wie ein Golfplatz und dann auch noch Gefahr aus dem Inneren droht. Was die Fliege jedoch mit den Sensoren zu tun hat, müsst ihr selbst lesen.
 

Fazit: 
Das kleine Video hier hat jetzt rein gar nichts mit dem Band zu tun. Außer natürlich der Teil mit dem Licht. Daher lasst meine Assoziation einfach auf euch wirken und versucht mal abzuschätzen was ich damit meinen könnte.

(siehe Blog)

Wer natürlich genaueres wissen will, sollte bei Band 1 anfangen und sich durch alle Höhen und Tiefen kämpfen. Und vielleicht mögt ihr mir ja dann mal berichten, ob ihr das genauso empfunden habt.

Zum Urteil werfen wir mal einen Blick in die Saphirglasröhre.

Source: lesekatzen.blogspot.de/2017/04/rezension-heliosphere-2265-in-das-licht.html
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review 2017-04-12 07:55
Honigtopf
Heliosphere 2265 - Taschenbuch 15: "Projekt: NORTHSTAR" & "Aus dem Schatten ..." - Andreas Suchanek,Arndt Drechsler
"Spielen wir ein Spiel"
Wir sind mal wieder an einem dieser schicksalsträchtigen Zahlen angekommen. 6,12,18,24,30 … erkennt ihr das Muster? Wie gewohnt geht es mit der IL HYPERION in andere Sektoren des Weltalls und man versucht irgendwie an jeder Front gleichzeitig zu kämpfen, um gegen den scheinbar übermächtigen Feind der Ash’Gul’Kon alles zusammenzuraffen, was möglich ist. Seien es neue und bessere Schiffe, alte Kameraden, die wieder aufgetaucht sind, aber leider darniederliegen. Seien es neue Erkenntnisse oder Verbrüderungen. Glücklicherweise ist unser Commodore Cross ja inzwischen in einem ganzen Verband unterwegs, den er befehligen darf. Von dem einige nicht so ganz nach seiner Pfeife tanzen wollen und er mal erfahren darf wie das ist, wenn man ständig mit den Zähnen knirschen muss. Etwas für das er ja sonst immer ganz gern verantwortlich ist.

Zusätzlich nehmen wir uns die Zeit uns noch ein Tattoo zuzulegen und trinken weiter unsere Vikos. Der gesamte Teil ist jedoch von einem nahen Unheil überschattet. Und ich habe alle Nase lang um eine andere Person gebangt, die mir doch inzwischen ans Herz gewachsen ist. Umso erstaunlicher war dann das Ende, denn [ach ja, Spoiler und so.]

"Doch sie wollte nicht zu pessimistisch sein."
Wir breiten über das die Geschehnisse in diesem Teil einfach mal den Mantel des Schweigens. Es ist nämlich mit Band 30 einer jenen Teile die so richtig reinhauen und dementsprechend ist beinah schon jedes Wort zu viel. Doch wir können uns dennoch ein paar Fragen widmen. Zum Beispiel dieser hier: Warum hat eine Wissenschaftsstation nie Offensivwaffen? Oder auch: Warum man mit einem einzelnen Partikel schiessen sollte?

Zu maulen habe ich, wie immer im suchanek’schen Kosmos vor allem auf hohem Niveau. Da mir oft die Kapitelangaben zu viele Informationen enthalten und die (scheinbar) auch mal ein wenig durcheinander geraten. Aber das kann man alles nur schwer nachvollziehen, wann auf welchem Schiff, im welchem System, welcher Tag und welche Uhrzeit ist und ob alle Handlungsstränge wirklich zeitgleich stattfinden. Da springt es dann schon mal ein wenig hin und her, obwohl wir im letzten Band schon ein Stück weiter waren, als dieser anfängt. Zerstört den Handlungsverlauf jetzt aber nicht. Wir wechseln eben die Point of Views, um alle Entscheidungen im Gesamtzusammenhang betrachten zu können. 
 
"Sie glauben, es handelt sich um einen Honigtopf."
Was übrigens mit der IL HYPERION geht, kann man auch mit dem ganzen Verband machen. Was ich meine? Na klar, die Vorahnung, dass mehr als ein Schiff sicher noch schönere Ziele abgeben als ein einzelnes, zum drauf ballern. Außerdem passiert auch so einiges in der Solaren Republik, was Schlimmes erahnen lässt. Aber wenigstens geht auch mal einer derjenigen drauf, die wir eh nicht leiden können. Wie das aber so ist, wenn schon mal gestorben wird, trifft es immer diejenigen mit, denen wir nichts Böses wünschen, weil sie einfach schon zu viel Mist erlebt haben.

Zudem gibt es dann noch so neue Charaktere wie: Kendra, die ich spontan nicht leiden kann. Und dabei dachte ich es gäbe doch schon genug Idioten, die sich Cross und unserer Lieblingscrew in den Weg stellen. Sjöberg und sein Marionettentheater sind ja neben den Ash’Gul’Kon und Mother Coss nicht die einzigen, die man hier ständig im Auge behalten muss. Was aber auch schwierig ist, da die Aliens sich in diesem Band sehr still verhalten. Verflucht aber auch.
Schön ausgestaltet sind dann die Übergänge in dem kleinen retardierenden Moment, in dem wir mit Wonne uns CARA anschließen und mal Mäuschen an Deck des Schiffs spielen und dabei so einige interessante Einblicke erhalten. Von Noriko und Guilia, Task und Larik, Petrova und Tauser, HoloTess und Alpha, Sarah und Lukas.

 

Fazit: 
Ich kann mich an dieser Stelle nur immer wiederholen: Nicht quer einsteigen. Man verpasst schlichtweg zu viel. Obwohl es immer nur wohldosierte 120Seiten „Häppchen“ sind. Für diesen Band hatte ich auch leider keine Feuerzeuge mehr zum in den Garten pfeffern. Habe mir aber mittlerweile einen neuen Vorrat angelegt, mittlerweile weiss ich bei Heliosphere einfach, dass ich sie brauchen werde. 
 
Mitnehmen sollte man auch die Bonusszenen auf der Homepage zu diesem Band und jetzt möglichst schnell weiterlesen in „... In das Licht“. Das hält doch keiner aus! Nebenbei kann man sich auch ab jetzt mit dem Spin-Off beschäftigen. Und sobald ich kann, werde ich die ersten 3 Teile desselben einschieben.

Urteil: Das kann doch nicht wahr sein.

Source: lesekatzen.blogspot.de/2017/04/rezension-heliosphere-2265-aus-dem.html
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review 2017-04-12 07:33
Po-Phos
Heliosphere 2265 - Band 29: Projekt NORTHSTAR (Science Fiction) - Andreas Suchanek,Arndt Drechsler,Anja Dyck
"Haben Sie gerade gezuckt?"
Gezuckt, jawohl, Sir. Habe ich, mein Augenlid hat heute 'nen ziemlichen Tic. Woher der wohl kommt? Vielleicht davon, weil ich mich manchmal an einem Heliosphere-Band mit seinen 120 Seiten länger aufhalten kann, als an einem 500 Seiter. Und wenn das dann auch noch immer mit so lustigen Kommentaren wie in unseren Nachzügler-LeseRunden einhergeht, ja, dann können schon mal Augenlider zucken. Besonders wenn der Band dann zu Ende geht und man genau weiss, dass als nächstes die Zyklus-Kracher-Halbzeit bevorsteht. Also gar nicht mehr lange aufgehalten und lieber gleich weiter lesen. Denn das Spin-Off ist auch in greifbarer Nähe.

Die Frage in diesem Teil richtet sich aber, so viel möchte ich verraten, nach den Bärten. Jawohl, es geht um den Bart. „Denn nur hart reimt sich auf Bart. Zart reimt sich auf glatt rasiert.“ (Poetry Slam - Patrick Salmen - rostkupferbraunbronze) Sjöberg trägt einen Bart und er hat gewiss nur deshalb so viel Macht im Universum, weil er einen trägt, das macht nämlich männlich und reif und hart und … sorgt dafür, dass Alpha auch mal einen wollte, als er noch ein Kind (äh, ein Klonfrischling) gewesen war. Er hielt das für vertrauenerweckend. Und noch ein dritter im Bunde lässt uns über einen Nebensatz wissen, dass er sich neuerdings das Rasieren schenkt. Ihr seht also, Bart ist wirklich SEHR wichtig, auch in 2268.
"Ihr seid ein verdammter Kindergarten."
- "Ja Sir!"
Außerdem wichtig: Po-Phos. Das ist die einzig wahre Abkürzung für „Polymer-Photolumineszenzstreifen“ - keiner weiss was es ist, aber es ist irgendein Sci-Fi Kram und man kann sie auch hervorragend zweckentfremden zum damit herumtüddeln wie ein Cheerleader. Das ist zwar nicht der Zweck der Streifen, aber das haben wir so in der LeseRunde beschlossen und bisschen Spaß muss sein. Wir „kööönnen“ ja nicht alle so naiv-kindlich drein schauen wie Alpha und alle Nase lang auf Trigger-Wort-Zuruf in Ohnmacht fallen. Wir Leser sind schließlich alles andere als ‚verändert‘. Wir sind echt, keine Holo-Ausgaben unserer Selbst, wir haben keine bioneuronale Tattoos, keine Mini-Maschinen in unseren Körpern, keine Killchips implantiert, keine DNA Veränderungen. Wir altern auch ganz normal und wir springen gewiss nicht durch Tachyonentunnel oder werden gar lebende Gefäße für solche dehnende Zeitannomalien.

Da fällt es einem doch gleich einfacher der Handlung zu folgen. Mit dem neu gegründeten Verband (denn Captain Crossi ist ja befördert worden) folgen wir Michalews nett gemeintem Rat und suchen den Titelgebenden Ort auf. Wir als Leser sind uns jedoch darüber im Klaren, dass man manchen Leuten einfach keinen Glauben schenken darf. Und es hilft auch nicht, den Autor austricksen zu wollen. Dieser macht fröhlich weiter und schickt die IL HYPERION und ihre angeschlossenen Verbandsschiffe weiterhin auf Missionen, bei denen immer irgendwas zerbombt wird.


"Ich hasse Logik."
Sehr schön fand ich in diesem Teil ja Isam Ortega, weil ich den alten Haudegen so richtig gern habe. Leider kann der auch eine ganz schön beleidigte Schnute ziehen und es bleibt abzuwarten, wie loyal er wirklich ist. Auch sehr schön ist Lu, weil einem die Hundealiens wirklich langsam schon gefehlt haben. Apropos gefehlt, ich vermisse Aury. Dafür kommt aber endlich Alpha wieder. Wen ich so gar nicht vermisse sind Figuren aus den Rückblenden. Diese (die Rückblenden, nicht die Figuren) sind zwar ganz schön, weil sie einzelne Charaktere näher bringen, jedoch springen wir in diesem Band deshalb auch ganz gern mal hin und her und sympathisch, seien wir ehrlich, war uns diese Tante eh nicht.

Zwischen JET Schiffen, Holo-Decks, Nanojammern und menschlichem Erbgut, vergessen wir mal für eine kleine Weile die Bedrohung der Ash’Gul’Kon. Stattdessen buddeln wir ein wenig in der Vergangenheit und freuen uns über den dicken Knall am Ende des 29. Teils. Der auch echt langsam Zeit wurde. Dazu gibt’s seit einigen Folgen ein bisschen Bonusmaterial in Form von kurzen Einzelszenen, die das ganze abrunden und die man auf jeden Fall mitnehmen sollte.

 

Fazit: 
Bitte nicht quer einsteigen. In dem Fall macht das bestimmt keinen Spaß. Es fehlt einfach zu viel. Fangt vorne an, genießt es, dass schon 40 Teile veröffentlicht sind. Sowohl als Ebook, als auch teilweise als HC und Hörspiel. Die Charaktere hauen sich ganz gern Sprüche um die Ohren, der verbaute Humor kann aber auch gelegentlich mal aus dem Stealth auftauchen. Über allem liegt eine universelle Bedrohung, gegen die man entsprechende Gegenmaßnahmen versucht zu finden. Die Lösungswege laufen parallel, die Menschen machen das was sie am besten können, sich gegenseitig in die Parade fahren. Mit der Serie kann man wirklich nicht viel falsch machen.

Diesen Band mochte ich, bestimmt mehr als den ein oder anderen, bestimmt nicht so sehr wie diesen oder jenen. Wisst ihr, wie unglaublich schwer es ist auf einer Skala von 1-5 die verschiedenen Teile der fortlaufenden Serie zu benoten? Weil die Teile alle ineinander greifen und aufeinander aufbauen. Überall sind wichtige Hinweise verstreut, Auslassen oder Überspringen ist nicht. Es ist gut so wie es ist, als Teil eines Ganzen. Im dem Sinn: hinsetzen und weiterlesen.

(Und ja, ich habe für die letzten drei Teile keine Rezi geschrieben, ich kam Ende letztes Jahr einfach nicht mehr dazu. Sorry.)

Urteil: Ich ‚zähle dann mal hüpfende Parliden‘

Source: lesekatzen.blogspot.de/2017/02/rezension-heliosphere-2265-projekt.html
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review SPOILER ALERT! 2017-04-12 07:28
intergalaktischer Glückskeks
Heliosphere 2265 - Band 25: Die alte Macht (Science Fiction) - Andreas Suchanek,Arndt Drechsler,Anja Dyck
"Wir tun das, was wir immer tun."
Und was ist das?
Für jeden einen Lesekatzen-Gummipunkt, der jetzt denkt: Rezensionen schreiben. Für jeden Zwei, der denkt: Ah, Heliosphere, Key liest weiterhin die Teile von vor einem Jahr in den LeseRunden auf Lovelybooks. Einen dritten Gummipunkt, für diejenigen unter euch, die sagen: Die IL HYPERION ist mal wieder zusammen geschossen worden.
Wir befinden uns mit eben diesem Schiff im TrES 2 System - das kann man suchmaschinen und findet die Kreativität der Namensgebung der NASA in Bezug auf 750Lichtjahre entfernte Exoplaneten. *Fähnchen schwenk

Schon im letzten Teil waren wir dort, zusammen mit all den anderen, die zum Möbiusband aufgebrochen waren um Richard Meridians Jahrhundertplan und seine Kuckuckseier aufzuhalten. Jetzt sind wir schon durch so viele Abenteuer geschifft, haben Raum und Zeit hin und zurück durchquert und wofür das alles? Um jetzt den nächsten Zyklus zu starten. Das Außenteam, bestehend aus Jayden, Lukas, Giulia und Sarah steckt in Schwierigkeiten. Die Schleife steht kurz vorm Explodieren, doch die Interferenzen verhindern das Bernsteinfunkeln um die Crew da raus zu holen.


"Die Zähne zusammenbeißen und irgendwie überleben."
Mich machen die Überlegungen an diverse Zeitverschiebeparadoxen wirr. Da kommen jetzt 328 Sporenschiffe angeschossen und sind wie aus dem Winterschlaf erwacht, da sie, trotz aller Zeitsprünge bisher in ihrer Gefängnisblase kaum Zeitverlust hatten und was findet die Chefingenieurin heraus? Richtig, dass die blöden Aliens jetzt Monate Zeit haben aufzurüsten und sich auf die neue Situation einzustellen, während in der Echtzeit nur Stunden vergehen. Stunden in denen die Assassinenschiffe Führungslos um sich ballern. Die Piraten Reißaus nehmen, Noriko um jeden Preis ihr Außenteam wieder zurückholen will und die EMPIRE ihren an akuter Blutarmut leidenden Imperator ebenfalls wiederbeschaffen will.

Ob sich das zeitlich ausgeht? Eher nicht. Denn wenn etwas schief geht, dann so richtig. Man könnte sagen, dem Wunderheld Cross geht Fortuna fremd. Was, wie später festgestellt, anscheinend an all den Technikern liegt, die dem Aberglauben aufsitzen, sollte man einmal an Bord der legendären HYPERION gearbeitet haben, hätte man sich ein Stück vom intergalaktischen Glückskeks abgebrochen. Auch Sjöberg und seine ge-sjöberg-ten Marionetten haben mehr Happy End als ihnen zusteht und das obwohl Jay die EMPIRE noch mal ordentlich ärgert und ihnen auf der Nase herum tanzt. Sein letzter Harakiri-Move, bevor wir die Szenen wechseln und zurück auf den '18Loch Golfplatz' der Republik rund um Pearl kehren.


"Unter Eingeweihten nennen wir das die Cross-Krankheit."
Kopfschmerzen sind vorprogrammiert, zur DNA gibt es RNA und CARA hat Bücher geschrieben. Nein, also nicht die künstliche Intelligenz selbst, sie hat nur aus ihrem Speicher ihrer Raum/Zeit repliziert. Erstaunlicherweise mit dem lustigen Detail, dass es nun zweierlei Versionen von gestandener Literatur im Kanon gibt. Janis' Haare sind nass, die Techniker mögen auch in 2265 Techno-Mukke und abgesehen von der erstaunlichen Entwicklung der 'Neo-Marines' mit Riechzungen ist die Zukunft nicht so sehr weiter entwickelt wie man denken mag. Wenn ich eine Chance sehe die frei gelassenen Ash'Gul'Kon aufzuhalten, dann damit, den wuchtigen Hammer der Bürokratie einzusetzen.

Ihr glaubt ich scherze? Au contraire, unsere moderne Gesellschaft mit ihren Kopien, Durchschlägen und Paragraphen, mit ihren Formfehlern und Widerspruchsfristen, ihren 'Verschlimmbesserungen' und dem Haushalts Etat hat da einiges zu bieten, was denen schon noch die Gemütlichkeit austreiben wird.
Man stelle sich nur einmal vor, sie müssten eine Steuererklärung abgeben - die Nachzahlung für all die Zeit wird horend.
 

Fazit: 
Spaß beiseite, Spoiler kommt raus, ihr seid enttarnt und da hilft euch auch die Stealth-Technologie nicht mehr. Es ist und bleibt schwer Rezensionen zu laufenden Serien zu verfassen. Darüber hinaus bleiben die Bände in gewohnter Kürze bestehen. So kann man sie schnell lesen und auf den nächsten Band harren. Doch mitunter birgt es die Gefahr immer etwas zu sagen, was schon zu viel sein könnte. 

Ich würde ohnehin nicht empfehlen quer einzusteigen. Lieber bei Teil1 anzufangen. Mittlerweile gibt es ja genügend Auswahl: Ebooks in einem Rutsch, die HCs (mit immer 3zusammengefassten Teilen) oder die qualitativen Hörspiele. Tatsächlich fange ich langsam an, nach einem Heliosphere-Wiki zu schreien, Elena zum Beispiel hätte gern das Glossar wieder (LR-LB) und wenn wir schon dabei sind, darf es auch gern mittlerweile ein Personen-/ Orteverzeichnis geben.
Source: lesekatzen.blogspot.de/2016/10/rezension-heliosphere-2265-die-alte.html
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