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review 2016-08-01 12:43
Kolbarnet av Monica Kristensen

Review of Norwegian mystery (in Swedish translation)

 

För några veckor sen läste jag färdigt Kolbarnet, en deckare som utspelar sig på Svalbard. På mer än ett sätt är det här en lite annorlunda kriminalroman. På sista tiden har det förekommit flera böcker och tv-serier som utspelar sig i lite ovanligare miljöer. Jag är en av dem som tycker det är intressant.

 

Man får verkligen en känsla av det klaustrofobiska stämningen i ett så här litet samhälle, med den isiga vildmarken runtomkring. Boken börjar med att förskolan Kolbarnet har lite problem med att lokalisera alla barnen. De senare har hittat sätt att gömma sig. Dessutom förstår man att någon står och spanar på barnen och lite senare får man veta att någon brukar ge barnen godis. Ganska snart försvinner en liten flicka. Redan från början misstänker man flickans pappa som inte har någon bra relation med sin fru. Man tror att man lätt kommer att hitta flickan igen och sökandet bedrivs kanske inte så energiskt som det borde.

 

Så tillstöter komplikationer och man börjar ana att scenariot med en pappa som tagit med sig sin lilla dotter på en oplanerad utflykt kanske inte riktigt stämmer. Det pratas bland annat om "den sjätte mannen" som tydligen är en gammal skröna om ett spöke i gruvan. Dessutom förekommer det diverse intriger bland befolkningen i Longyearbyen. Till slut utvecklas fallet till en kamp mot klockan om man ska kunna hitta flickan i tid.

 

Författaren är, lite oväntat, eller, med tanke på miljön i boken, kanske inte så oväntat, en av Norges främsta polarforskare. Hon har en doktorsexamen från Cambridges universitet, men skriver alltså också deckare. Och det får man nog säga att hon klarar bra.

 

Jag tycker det här är en bra och välskriven deckare som jag kan rekommendera till alla som gillar pusseldeckare, och gärna de som utspelar sig i en lite ovanlig miljö. Som mina läsare nog vet vid det här laget föredrar jag ett bra mysterium framför en andlöst spännande thriller, men den här boken är lite både och. Spänningen är lite lågmäld men byggs upp efter hand. I det här fallet har jag inget att invända.

 

 

Source: tonica.dreamwidth.org/125469.html
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review 2015-01-28 13:30
Zwei starke Frauen, die in der Arktis zu sich selber finden
Insel der blauen Gletscher: Norwegenroman - Christine Kabus

Sehr gut gefallen hat mir, dass wir die Geschichte auf zwei Zeitebenen aus Sicht zweier sehr unterschiedlicher Frauen erzählt bekommen, die beide auf ihre ganz eigene Art und Weise stark und entschlossen sind. Beide machen spannende Entwicklungen durch, und ich fand besonders interessant, wie man als Leser die fremdartige Welt der Arktis durch ihre Augen sieht.

 

Im Jahr 2013 folgen wir der Geschichte aus Sicht von Hanna. Hanna hat sich einen Großteil ihres Lebens um andere gekümmert und ihre eigenen Bedürfnisse hintenangestellt. Jetzt bricht ihr Leben plötzlich rund um sie herum zusammen, und statt sich im Selbstmitleid zu suhlen, krempelt sie die Ärmel hoch und macht sich tatkräftig daran, sich ein neues Leben als Reisejournalistin aufzubauen. Ich fand sehr

bewundernswert, wie mutig, einfallsreich und positiv sie die Dinge angeht.

 

Im Jahr 1907 wird die Geschichte dagegen aus Sicht von Emily beschrieben. Sie ist eine selbstbewusste junge Frau, die mehr von ihrem Leben erwartet, als den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit entspricht. Sie will nicht nur den Mann heiraten, den ihre Eltern für sie aussuchen, und dann den Rest ihres Lebens mit Dingen verbringen, die als schicklich erachtet werden, wie Handarbeiten und Hausmusik. Als sich ihr unverhofft die Chance bietet, anstelle ihres Bruders, als junger Mann verkleidet, eine Forschungsreise anzutreten, ergreift sie diese mit beiden Händen.

 

Es erfordert schon eine ganz besondere Art von Stärke, in dieser Zeit auch nur darüber nachzudenken, als junge Frau eine Forschungsreise in die Arktis anzutreten! Sie ist also quasi eine Vorreiterin der Emanzipation, und ich habe ihren Teil der Geschichte mit besonderem Vergnügen gelesen. Was für ein unglaubliches, spannendes Abenteuer!

 

Nur manchmal war Emily für mich zu sehr die talentierte Superfrau, die alles kann: Im Schießen ist sie ein wahres Naturtalent. Sie packt kräftig auf dem Schiff mit an und tut dabei als untrainierte junge Frau Dinge, die einem körperlich durchtrainierten Seemann schwer fallen würden. Sie erinnert sich scheinbar an alles, was sie je gehört oder gelesen hat - so wird z.B. erwähnt, wie sehr die endlosen Vorträge ihres älteren Bruders über Waffen und Technik sie langweilen, aber sie kann dennoch fehlerfrei und detailliert daraus zitieren, um die Männer auf dem Schiff mit ihrem Wissen zu beeindrucken. Und so weiter und so fort...

 

Aber dennoch war Emily ein Charakter, den ich schnell lieb gewonnen und über den ich gerne gelesen habe.

 

Auch die Nebencharaktere sind bunt und lebendig beschrieben. Auf dem Schiff, mit dem Emily reist, treiben sich z.B. richtige Unikate rum, und man weiß als Leser bei keinem so richtig, welche Ziele er eigentlich verfolgt - auf jeden Fall sind nicht alle der Forschung wegen dort...

 

Die Liebesgeschichte zwischen Hanna und Kåre ist herzerwärmend und romantisch, und ich habe direkt mit beiden mitgefühlt und mir gewünscht, dass es für sie ein Happy End geben wird.

 

Die Liebesgeschichte in Emilies Teil der Geschichte hat mich etwas weniger überzeugt - ich will hier noch nicht zu viel verraten, aber die Auflösung erschien mir ein wenig zu konstruiert und unglaubwürdig.

 

Das Buch ist unglaublich informativ: Bergbau, Landschaft, Flora, Fauna, wissenschaftliche Forschung, Geschichte, Geographie... Alles ist wahnsinnig gut recherchiert und dabei unterhaltsam geschrieben, so dass es auch Laien mit Vergnügen lesen können! Wenn man schon einmal in der Arktis war, erkennt man viele kleine, liebevolle Details wieder - ich war immer wieder sehr überrascht, Dinge in der Geschichte wiederzufinden, die ich schon halbwegs vergessen hatte. Und wenn man noch nie dort war, dann könnte ich mir vorstellen, dass man das nach der Lektüre dieses Buches nachholen möchte!

 

Alles ist so wunderbar beschrieben, dass man es bildlich vor sich sehen und beinahe schon hören, riechen und schmecken kann. Und das ist sicher nicht nur für Arktisfans ein Lesevergnügen. Aber wer sein Herz ohnehin schon an die Arktis verloren hat, für den ist das Buch einfach ein Muss.

 

Die Auflösung des Ganzen hat mir im Prinzip gut gefallen. In meinen Augen ein kleines Manko: am Ende der Geschichte wird nicht wirklich aufgeklärt, was mit einem der wichtigsten Menschen in Emilies Leben geschieht; das hätte ich als Leser doch gerne noch gewusst.

 

Fazit:
Für Arktisfans ein Muss, aber auch für Fans gut geschriebener Gegenwartsliteratur ein lohnendes Buch. Der Leser folgt zwei Frauen, die in den Jahren 1907 und 2013 aus ganz unterschiedlichen Gründen in die Arktis reisen und dabei nicht nur sich selber finden, sondern auch die Liebe.

 

Eine spannende, originelle Mischung aus historischen Ereignissen, informativem Reisebericht und persönlicher Entwicklung zweier grundverschiedener Frauen - meines Erachtens lesen sich die 622 Seiten mühelos und unterhaltsam runter.

Source: mikkaliest.blogspot.de/2015/01/insel-der-blauen-gletscher-von.html
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