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review 2018-10-10 03:19
A gripping thriller featuring a uniquely disqualified hero
Dead Blind - Rebecca Bradley

There are two gripping stories in this novel -- the primary one isn't the crime story (odd for a work of crime fiction), but it is the better executed of the two. Which isn't a slight to the secondary story, at least not intentionally.

 

Let's start with the crime -- DI Ray Patrick and his team are investigating an international organ smuggling ring. Every time I've run into this kind of story -- in print or on TV -- it has always been effective. Something about the idea of harvesting organs from people (who may or may not survive the process for at least awhile) to transplant into people who may or may not survive (given the less than ideal facilities for such activities) has always disturbed me. Then when my son was diagnosed with renal failure and we were told he'd need a kidney transplant, these kind of stories became more nightmarish for me. So yeah, basically, this was right up my alley.

 

Thankfully, he'd received his kidney a couple of weeks before I read this one, so it didn't end up costing me sleep. Incidentally, the facts and figures about transplants, the need for them and the lack of donors, etc. all lined up with everything we'd been told. Yes, there are differences in protocols between the two medical systems, but on the whole, what Patrick and the rest learned matched what I'd learned. When it comes to thins kind of thing in novels, I'm always wondering how much the author fudged and how much came from research -- I'm happy to say that Bradley got this right.

 

So this story -- from how the ring operates to how Patrick and the rest investigate is very satisfying.

 

Which leaves the primary story. Patrick comes back to work from a nasty automobile accident, mostly recovered from his physical injuries. But that's not the only injury he sustained. Patrick now is dealing with prosopagnosia, aka "face blindness." Through some clever guesswork, and a whole lot of luck, he's never revealed it to anyone other than his ex-wife (so she can help him with his kids). Now back at work, Patrick is attempting to hoodwink everyone into thinking he's okay, because he doesn't want to risk not losing his job.

 

On the one hand you want to see him pull off his silly scheme, on the other, you want to see him be the man of integrity everyone thinks he is and be honest with his colleagues and friends. Especially when Patrick's inability to discern or remember faces jeopardizes the investigation.

 

Watching Patrick try to remember people via other means while trying to lead an investigation, and deal with the ramifications of the disorder in his personal life gives the book its emotional weight. And it delivers that in spades.

 

Patrick's team is full of some pretty well-drawn characters, which also applies for the other people in his life -- grounding the more outlandish flavorings of the other stories. I enjoyed the read and found it gripping -- looking forward to seeing more from Bradley.

Source: irresponsiblereader.com/2018/10/09/dead-blind-by-rebecca-bradley-a-gripping-thriller-featuring-a-uniquely-disqualified-hero
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review 2018-08-01 09:26
Durch die Augen einer blinden Frau
The Broken Kingdoms - N.K. Jemisin

N.K. Jemisin verdankt ihre Karriere als erfolgreiche Schriftstellerin zum Teil ihrem Vater. Als sie 30 wurde, durchlebte sie eine Art Midlife-Crisis. Sie entschied, dass sie bestimmte Dinge in ihrem Leben erreichen wollte. Sie wollte herausfinden, ob das Schreiben, bisher ein Hobby, für sie eine Zukunft bereithielt. Unsicher, wie sie beginnen sollte, recherchierte sie und stieß auf den angesehenen jährlichen Schreibworkshop Viable Paradise. Ihr Vater borgte ihr das Geld für Viable Paradise. Glücklicherweise ist Noah Jemisin ein leidenschaftlicher Fan von Science-Fiction und hatte als Künstler durchaus Verständnis für die kreativen Pläne seiner Tochter. Der zweite Band ihrer „Inheritance Trilogy“, „The Broken Kingdoms“, kann als wundervolles Huldigung für ihn interpretiert werden.

 

Oree Shoth ist eine ungewöhnliche Künstlerin. Im Schatten des Weltenbaumes bietet sie ihre Skulpturen auf dem Markt von Shadow feil, in der Stadt, die 10 Jahre zuvor Sky hieß. Ihre Kunstwerke versetzen die Menschen in Staunen. Niemand traut ihr zu, Schönheit zu erschaffen. Oree ist blind. Ihr Augenlicht ist verloren, doch sie hütet ein delikates Geheimnis: ihr Geist nimmt Magie wahr. Die Magie der Götter und der Gotteskinder. Die Magie ihrer Gemälde. Das strahlende, wunderschöne Leuchten überzeugte sie, ein bedauernswertes Geschöpf aufzunehmen, das sie eines Morgens in der Gosse fand. Den Namen ihres schweigsamen Hausgastes kennt sie nicht, aber sie weiß, er muss ein Gotteskind sein. Oder etwas anderes. Sie nennt ihn Shiny. Gerade jetzt ist sie froh, ihm ein Heim bieten zu können, denn ein Mörder lehrt Shadow das Fürchten. Die Opfer sind Gotteskinder. Wer könnte über die Macht verfügen, ihnen die Herzen aus dem Leib zu reißen? Oree sorgt sich um ihre Freunde. Sie verschwendet keinen Gedanken daran, dass auch sie selbst in Gefahr sein könnte…

 

„The Broken Kingdoms“ ist ein Kunstwerk in Schrift. Es gleicht einem Gemälde: leidenschaftlich, farbenreich und intensiv. Unwiderstehlich. Verführerisch wie bereits der erste Band „The Hundred Thousand Kingdoms“, aber ausgereifter. Die Weiterentwicklung, die N.K. Jemisin in dieser Fortsetzung zeigt, ist beeindruckend. Ihre sprachliche Ästhetik weckt zielgerichtet künstlerisch anmutende Bilder, die stark von der speziellen Wahrnehmung ihrer Protagonistin geprägt sind. Sie lässt ihre Leser_innen durch die Augen einer blinden Frau sehen, einer Künstlerin, die die Schönheit verschlungener, komplexer Muster zu würdigen weiß. Ich mochte Oree sehr, obwohl ich mich anfangs an die Perspektivverschiebung gewöhnen musste. Im letzten Band stand Yeine im Fokus, in „The Broken Kingdoms“ taucht sie nur am Rande auf. Ich fand jedoch schnell heraus, dass mir Oree leichter ans Herz wuchs. Sie ist nahbarer, greifbarer und bodenständiger, nimmt aktiver an ihrer eigenen Geschichte teil. Da sie nicht aus einem Elfenbeinturm heraus agiert, sondern in den Straßen von Shadow zu Hause ist, zwischen ganz normalen Menschen, ist auch ihre Beziehung zu den Göttern und Gotteskindern nachvollziehbarer. Sie dient als sympathischer Bezugspunkt, um zu verstehen, wie tief die Verbindung zwischen Göttlichen und Sterblichen in Shadow ist. Das ganze Universum ist bis in den kleinsten Winkel von göttlicher Macht durchdrungen, untrennbar vom Irdischen. Ein wunderbares, eindrucksvolles Beispiel für diese organische Wechselwirkung ist der Weltenbaum, den Yeine 10 Jahre zuvor aus der Himmelsfestung Sky wachsen ließ. Die Ausmaße des Baums zwangen die Bevölkerung der Stadt Sky, sich eine Existenz um ihn herum aufzubauen. Sie mussten sich anpassen. Der vergleichsweise große Zeitsprung erlaubte N.K. Jemisin, in Sky authentische, weitreichende Veränderungen umzusetzen. Nicht nur erhielt die Stadt einen inoffiziellen Namen, der dem Schatten des Weltenbaums Tribut zollt, zwischen seinen Wurzeln entstanden ganz neue Viertel. Die Erlösung von Itempas zog eine revolutionäre Glaubensfreiheit nach sich, die die Menschen mit Freuden nutzen, seit die Gotteskinder zurückkehrten. Nichtsdestotrotz ist Orees Verhältnis zu den Gotteskindern selbst innerhalb dieser Atmosphäre religiöser Offenheit außergewöhnlich und ihre Vertrautheit mit ihrem Hausgast Shiny ist es erst recht. Ihre erblühende Freundschaft ist meiner Ansicht nach der Kern von „The Broken Kingdoms“. Shiny ähnelt Prometheus: ein Gott, der seiner Bestrafung nicht entkommen kann. Er leidet. Er empfindet Schmerz. Er kann nicht sterben. Doch Oree überwindet sein Leid. Sie lehrt ihn Demut, Mitgefühl und Selbstlosigkeit. Sie taut seine eisige Distanz zum Leben, weckt in ihm Emotionen, die er lange, lange Zeit erfolgreich verdrängte und erinnert ihn daran, wer er einst war. Sie hingegen lernt durch ihn, wie sehr die menschliche Vorstellung der Götter von sterblichen Sehnsüchten und Bedürfnissen bestimmt ist. Sie sind zwei Seiten derselben Münze. Anhand ihrer Beziehung illustriert N.K. Jemisin subtil, dass das Machtgefüge zwischen Göttern und Sterblichen keineswegs eindeutig ist. Omnipotenz ist keine Einbahnstraße.

 

N.K. Jemisin beweist in „The Broken Kingdoms“, dass eine Geschichte nicht nur packend, sondern auch ästhetisch ansprechend sein kann. Es gefällt mir, wie sie die High Fantasy interpretiert, die mittlerweile ja gern mit Kraftausdrücken und Brutalität um sich wirft. Der Wert sprachlicher Eleganz und eines reichen, üppigen Schreibstils sollte nicht unterschätzt werden. Jemisin malt ein Bild mit Worten, eine filigrane Szenerie, die von Macht, Pein und Liebe handelt. Ich bewundere, wie anmutig sie philosophische Themen verarbeitet, ohne ihre Leser_innen zu verlieren. Literatur ist eine einzigartige Kunstform, weil sie alle unsere Sinne auf einmal anzusprechen vermag. Was wir lesen, stellen wir uns vor. Ich glaube, N.K. Jemisin ist sich dieser Magie bewusst und spielt mit ihren Grenzen. Deshalb ist „The Broken Kingdoms“ ein Kunstwerk: es ist ein Fest für alle Sinne.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/07/31/n-k-jemisin-the-broken-kingdoms
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review 2018-07-21 14:34
Vom Ansatz her richtig, richtig gut, aber ...
Blind Date mit der Liebe - Kari Lessir

Ninas Leben dreht sich um die Arbeit und sogar beim Joggen denkt sie nur daran. Im Anzeigenverkauf muss man eben immer Vollgas geben. Doch sollte man im Park vielleicht seine Umgebung nicht völlig vergessen. Denn auf einmal rennt sie einen richtig heißen Typen um, der ihr daraufhin ordentlich die Leviten liest.

Der heiße Typ ist nämlich blind und sieht es gar nicht ein, dass andere keine Augen im Kopf haben. Schnell erholt sich Nina von ihrem Fauxpas und Jan bandelt mit ihr an.

Mir war mal wieder nach einem Liebesroman und ich dachte mir, dass ich mit "Blind Date mit der Liebe" goldrichtig liege. Mich hat an dem Buch das Thema Blindheit beim Kennenlernen und sich Annähern gereizt, weil es mal etwas anderes zu lesen ist.

Jetzt aber zurück zu Nina und Jan, die in diesem Roman regelrecht aufeinander prallen. Diese Eingangsszene fand ich sehr charmant und ich hoffte, dass die Handlung im weiteren Verlauf ebenso hinreissend erzählt wird. 

Leider musste ich die Hoffnung aufgeben und kann der Autorin derzeit nur ihre ausgezeichneten Ideen zugute halten. 

Jans Blindheit ist natürlich stark im Vordergrund und sämtliche alltägliche Situationen, die damit einhergehen, werden exzellent beschrieben und wunderbar umgesetzt. 

Doch Jans Handicap wird im zwischenmenschlichen Bereich absolut überthematisiert. Nina beginnt für ihn Gefühle zu entwickeln und Jan geht es ebenso. Als Leser habe ich mich gefragt, was die Grundlage für diese Emotionen ist? Denn sie sprechen ausschließlich über die Behinderung. Es dreht sich einfach alles darum! Mir ist schon klar, dass solche Umstände eine große Rolle spielen und man sich beiderseits fragt, ob man überhaupt eine Beziehung eingehen will und zu einem gemeinsamen Leben fähig ist. Jedoch muss man vorher den anderen Menschen kennenlernen, bevor man an mögliche amouröse Entwicklungen denkt. Protagonist Jan wird komplett auf seine Blindheit reduziert und Nina ist schmückendes Beiwerk dazu.

Außerdem haben etliche Handlungen auf mich nicht schlüssig gewirkt. Sei es, dass Jan mal etwas ausprobieren will, was er sich bisher nicht getraut hat und dieses Vorhaben trotz Unsicherheit vor Publikum angeht, in der einen Minute tough und in der nächsten einfach armselig wirkt, oder wie der Antagonist der Story reagiert. 

Leider wird der Strang um Jans ‚Gegenspieler‘ ziemlich abstrus und verliert für mich komplett an Glaubwürdigkeit. Die Grundstory hätte mit Jan und Nina meiner Ansicht nach schon gereicht, weil mit dem Thema Blindheit schon von Vornherein sehr viel Konfliktpotential vorhanden ist.

Hingegen hat sich die Autorin bei anderen Facetten - zum Beispiel Jans emotionalem Verfall - wieder richtig viel Gedanken gemacht und diesen Hergang hervorragend geschildert.

Ganz ehrlich gesagt, dieser Roman hat auf mich einfach unfertig gewirkt und ein professionelles Lektorat wäre für die Autorin bestimmt hilfreich gewesen. Der Spannungsbogen hängt durch, die Zwischentöne fehlen und dramaturgisch wurde gravierend daneben gegriffen, was mir richtig weh in meiner Leserseele tut.

Obwohl das jetzt eine schlechte Kritik an diesem Werk ist, fand ich es vom Ansatz her richtig, richtig gut. Ich würde „Blind Date mit der Liebe“ lieber als Konzept oder Entwurf verstehen, aus dem noch ein fundierter und großartiger Roman entstehen kann. Bedauerlicherweise kann ich keine Leseempfehlung aussprechen, sollte die Geschichte aber eines Tages auf soliden Füßen stehen, würde ich sie sehr gern ein weiteres Mal lesen.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2018-07-13 22:00
Blind Love (Cowboys and Angels #5) by Kelly Elliott
Blind Love - Kelly Elliott

 

Every angel should have her own cowboy. Tripp and Harley are haunted by an incomplete past, an unfinished love and a motherlode of pain. Secrets destroyed what had once been so beautiful. Will anger and pride continue to stand in the way? Tripp is a man with a plan. His career is his first priority, until his heart gets in the way. Harley is the woman he can't forget and the heartache he can't forgive. Blind Love is a tale of two stubborn people finding their way back to love. The climb is treacherous, the emotions run deep, but so do the secrets that tore them apart in the first place. Can they learn to forgive, before they lose their second chance? Elliott is a shining star when it comes to matters of the heart. She reels in with seduction, but adds an edge of mystery and heart to balance out the mushy stuff.

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review 2018-04-22 20:44
Running Blind
Running Blind - Venona Keyes,Kim Fielding

4 stars for the first half, 3 stars for the second half.

 

I was really enjoying this book and didn't even mind that the romance didn't kick in until near the halfway point. I liked Kyle and liked seeing how he adapted to his blindness and how he didn't let it slow him down for too long. He had moments of anger and self-pity, but they were just moments. This is very much a story of recovery. I do wish we'd been shown more of his time in rehab, but I liked what we did get.

 

Then Seth shows up and it was just too late in the book to really develop the romance in a satisfying way. There was no doubt that the two clicked right away, and that they both had their reasons for not wanting to jump into a relationship. But I didn't really feel like the "I love you"s were earned when they showed up. Maybe if the authors hadn't felt the need to give Seth some baggage (in the form of a previous relationship, not his aging mom, who is delightful) that took up time that could have been used to better establish Kyle and Seth as a couple, that might be different. Instead, time is spent on this side story that really could take up a whole book on its own but barely gets the attention it deserves. It felt like it was thrown in there to give the relationship some unneeded angst, or make Seth a little less perfect. Then milestones are jumped right over or referred to in passing.

 

What saved the second half was again Kyle's continued recovery and learning to not just live with being blind but also rediscovering his sense of adventure that he'd had when he was younger. And I like that the struggles he encounters with other, well-meaning people weren't over the top - except Derek. What a tool that guy was. Kyle had to figure out what he could still do in his job as a narrator and voice actor, and how to navigate the world and convention circuits on his own.

 

Oh, yeah, and the pushy, meddling sister is in full force in this book. *sigh* Can we please stop including this character in romance books? Don't get me wrong, I love how supportive Lily was for her baby bro and how much they clearly love each other. But there's a way to be supportive without being obnoxious.

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