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review 2018-05-04 08:00
The Cat Dancers
The Cat Dancers - P.T. Deutermann

I've finally decided to work my way through the 30 or so Dutch books that are still standing unread on my shelves. As I'm almost exclusively reading English for the last few years, these books had been forgotten a bit. Cat Dancers was the book longest on my shelf so that's why I decided to pick it up now.

While some books, like wine, get better with age, this was not one of those. The story felt so incredibly dated and late-90s (part of me is to blame for leaving the book on my shelves for so long after buying it in a sale long ago). Especially the parts on internet and computers. It was a much more difficult book to focus on, because my thoughts kept wandering to basically anything else. For this kind of books, there was little real policing and everyone was constantly jumping to (the wrong) conclusions.

On a more positive note: The name will make sense after reading the book.

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url 2017-08-01 15:50
August Kindle Firsts -- unusual number of translations (Prime members can select one free ahead of scheduled publication)
The Judgment of Richard Richter - Ellen Elias-Bursać,Igor Štiks
The Heart Echoes - Tiina Nunnally,Helena von Zweigbergk
Song of Edmon (The Fracture Worlds Book 1) - Adam Burch
When They Come for You (Harper McDaniel) - James W. Hall
P.S. from Paris - Marc Levy
All the Little Children - Jo Furniss

As has become usual, none of these are traditionally or self published and instead are all from Amazon imprints.

Source: www.amazon.com/kindle-dbs/kindlefirst
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review 2017-03-13 18:54
Die Geschichte ist sehr ausbaufähig
Casting: Spiel um Dein Leben - Yvonne Richter
Lovis und Jo leben in einer Welt, die von Castings beherrscht wird. Wenn man das Casting gewinnt, erhält man einen guten Preis. Essen, Wohnung oder Schule, alles kann gewonnen werden. Doch man muss dafür einiges tun. Es geht klassisch, wie z. B. singen, kochen oder mit seinen Talenten angeben. Aber je höher der Einsatz, umso besser auch der Gewinn. Die Welt besteht nur noch daraus, zu bestehen oder gnadenlos unterzugehen. Wer nichts kann, wird ausgemustert. Lovis und Jo wollen ausbrechen und versuchen einen Weg zu finden, sich aus dem System zu befreien und trotzdem ein gutes Leben zu führen. 
 
Für diese Rezension muss ich etwas weiter ausholen. 
Zuerst war ich überrascht, mit welch "kindlicher" Sprache die Geschichte doch erzählt wird. Nach Beendigung des Buches kann ich deutlich sagen, dass es sich eher um ein dystopisches Kinderbuch handelt. Erwartet hatte ich jedoch eine Dystopie für Teenager bzw. junge Erwachsene. Und mit etwas mehr Härte, Brutalität und "Düsternis".
 
In kurzen, einfachen Sätzen wird die Story erzählt. Hierbei wird allerdings nicht viel Wert auf die Beschreibung der Umgebung oder der Orte gelegt (außer in der zweiten Hälfte des Buches, aber auch nicht so ausgeprägt wie gewünscht), sondern eher auf das Miteinander der einzelnen Charaktere bzw. die Castings. 
 
Lovis und Jo sind zwei Jugendliche, die sich mit eben diesen Castings über Wasser halten. Diese Castings scheinen allerdings eher Spielshows zu sein, bei denen der Gewinner eben einen Preis erhält, der es ihm möglich macht, seine Zukunft oder seinen Unterhalt zu gestalten. Gewinne sind z. B. eine Wohnung (für einen begrenzten Zeitraum), Essen, Kleidung oder auch ein Schulbesuch. Je "intensiver" das Casting, umso höher auch der Preis. Lovis hat schon einiges gewinnen können, doch zusammen mit Jo, die er bei einem Casting kennenlernt, bei dem es Essen zu gewinnen gibt, versucht er nun, aus dem System auszubrechen und einen Weg zu finden, ein Leben zu führen, ohne ständig an irgendwelchen Spielen teilnehmen zu müssen.
 
Die Grundidee fand ich sehr ansprechend, nur leider hat es in meinen Augen nicht so mit der Umsetzung geklappt. Dies lag teilweise auch daran, dass das Buch eben sehr kindgerecht gehalten wurde. Auch der Zusatz "Spiel ums Leben" ist für mich falsch gewählt. Denn eigentlich geht es zu keiner Zeit darum, dass jemand sein Leben gefährdet. Gewinnt man nicht, geht man eben leer aus und probiert es bei einer anderen Show.
 
Lovis und Jo blieben mir auch etwas fremd. Sie sind zwar sehr forsch und auch clever, stürzen sich in Abenteuer und versuchen, ihre Interessen mit allen Mitteln durchzusetzen, doch konnte ich keinen Bezug zu ihnen herstellen. Sie bleiben blass. Ihr Verhalten war für mich teilweise nicht nachvollziehbar. Auch war es mir unklar, warum die Erwachsenen sich so sehr von den Kindern bevormunden lassen. Wenn Lovis, Jo und deren Freunde eine Idee hatten, wurde diese von den Erwachsenen anstandslos angenommenen und umgesetzt. Die Autorität wurde dadurch untergraben und es kam mir am Ende so vor, als wären die Erwachsenen die "Dummen", die keine Ahnung hätten und auf die Jugendlichen angewiesen sind.
 
Auch die Entwicklung dieser dystopischen Welt ist mir etwas zu "schnelllebig". Lovis z. B. kann sich noch erinnern, mit seiner Mutter in einem Haus mit Garten gewohnt zu haben. Aber als die Castings überhand nahmen, wurde alles umgekrempelt und Lovis Mutter arbeitet nun in einer Fabrik, hat ein kleines Kämmerchen für sich zum Schlafen und ihr Sohn pendelt munter von einem Casting zum nächsten, um sich über Wasser zu halten. 
 
Aber auch bei den anderen Kindern, die nach und nach auftauchen, ist dies so. Viele haben keine Eltern mehr (warum, wird nie erwähnt). Auch sie schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Wer keine Wohnung hat, muss im Park schlafen. Wer kein Essen hat, muss es sich erbetteln oder stehlen. Und irgendwie scheint alles so einfach gestrickt, jeder nimmt dies wortlos hin. Dass es aber vor kurzem (ich denke in etwa 10 Jahre) noch normal war, dass jeder ein geregeltes Leben mit Dach über dem Kopf und Job hat, ist wie aus dem Gedächtnis gelöscht.
 
Wie gesagt, die Grundidee ist gut, die Details sind jedoch nicht ausgereift. Als Kind würde ich wahrscheinlich gar nicht so viel Sachen in Frage stellen, weshalb ich das Buch - wie oben schon geschrieben - eher als Kinderbuch ansehen würde. Als Erwachsener fehlen mir jedoch die Tiefe, die Ursache sowie weitreichende Erklärungen zu dem Wieso und dem Weshalb.
 
Die gewählten Namen der Charaktere waren ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Allen voran schon "Lovis", der Name des Hauptcharakters. Aber auch die Castingmenschen hatten Namen, bei denen ich mehrmals den Kopf schütteln musste. Kami Katze, QuasselnStrippe oder gar Herr Kon To waren dann doch zuviel des Guten und ich werte das Buch nun endgültig als eine Kindergeschichte ab.
 
Die Aufmachung des Buches muss ich jedoch wieder positiv bewerten. Alles ist lilafarben gehalten und der Schnitt ist ebenfalls sehenswert. Er ist in rosa gehalten und so wirkt das Buch von außen her sehr edel aufgemacht. 
 
Das Ende war dann doch etwas überraschend, jedoch viel zu schnell. Auch hier hätte ich mir gerne etwas mehr Erklärung gewünscht.
 
Fazit:
Schade, dass die Idee nicht so gut mit der Umsetzung harmoniert.

 

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review 2017-02-25 15:57
Deadly Burial - Jon Richter

The storyline is good. The death of an ex-wrestler champion, performing on a bleak island, is a bit of a novelty. The wrestling circus, especially the second rate one, is well depicted.The main characters are well developed and all in all, there is a certain atmospheric tension. 

I know this is a debut so....but nevertheless there is something lacking  ( style? stricter editing?....) As for the denouement, it is frankly disappointing, not to say a complete shambles. 

 

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review 2016-12-19 01:53
Odysseus und Kara Ben Nemsi treffen tausendundeine Nacht in Afrika und Oliver Twist in London
Wassermusik - T.C. Boyle,Werner Richter

Am Anfang habe ich mich sehr über das Thema von Boyles Roman gefreut, denn Afrika kannte ich literarisch abgebildet so gut wie gar nicht außer Trojanov und Conrad, und die typische episch breite Fabulierkunst von T.C. Boyle war auf den ersten Seiten dieser Geschichte eher ein Vorteil als ein Manko: Man roch förmlich sowohl die afrikanische Wüste als auch das dreckstarrende, nach Fäkalien stinkende London.

 

....und dann musste es der Autor dermaßen übertreiben - übrigens ein Paradefehler von T.C. - sodass ich teilweise am Ende des ersten Teils wirklich ein bisschen genervt war. Man kann fast von määndernder Sprache sprechen, hier geben sich bis zum Erbrechen ausufernde Manierismen, methaphernschwangere Beschreibungen und einige böse Anachronismen derart übel die Klinke in die Hand, flankiert von der Beihilfe eines Übesetzers, der auch gaaanz tief im Wörterbuch der fast nie verwendeten abstrusen Synonyme gekramt hat, sodass es mich als Leser manchmal richtig geschüttelt hat.

 

"Es ist ein Alptraum. Wie der Versuch, den Himalaya auf Rollschuhen zu bezwingen oder den Ärmelkanal mit einer eisernen Kanone am Bein zu durchschwimmen. "

 

Mein Lese-Mitstreiter Armin nannte es ganz treffend Gewimmel und genau wie ein kleinkindliches Wimmelbilderbuch ist die Geschichte strukturell aufgebaut. Die aus dem Ruder gelaufene Erzählsprache, die Zillionen von Figuren, die diesen Roman bevölkern, die hundert kleinen Handlungsstränge. Es passiert manchmal viel zu viel, sodass sich das Gehirn zu verknoten droht. Auch die Beziehungen der Figuren untereinander sind derartig mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb (a la man trifft sich im Leben mindestens 6 Mal) konzipiert, dass dem Leser bald klar wird: Dies ist die 6. Potenz der der Fiktion, die Urmutter des Märchens, das Lehrbuch des Baron von Münchhausen, wenn er denn je eines gehabt hätte.

Odysseus und Kara Ben Nemsi treffen tausendundeine Nacht in Afrika und Oliver Twist in London.

 

....und dann kann man sich als Leser ganz allmählich wieder anfreunden mit diesem außerdordentlich schrägen Konzept, man könnte es auch eine satirische Überspitzung des Genres Abenteuerroman bzw. -märchen nennen und vermag auch den Witz dahinter ein bisschen zu schätzen. Zum Beispiel meine persönliche LieblingsFigur Ned Rise, der Auferstehungslazarus mit passendem Namen, den man wie eine räudige Katze mindestens neunzehn Mal totschlagen muss, bis er endlich wirklich die Radieschen von unten sieht und nicht mal dann funktioniert es. Oder der zweite Hauptprotagonist Mungo Park, fast ein Odysseus, der aber nicht wie sein griechisches Vorbild mit gewiefter Verschlagenheit brilliert, sondern wie ein tumber Tor mit mehr Glück als Verstand durch das Boylsche Abenteuer stolpert und dem letztendlich seine unsagbar dummdreiste-dämliche britische Präpotenz in fernen Landen zum Verhängnis wird. Oder Mungos Geliebte und Frau Allie, die irgendwann verständlicherweise aus sehr menschlichen Gründen aus ihrem Penelpoe-Komplex ausbricht..... Ihr seht schon, nahezu alle Haupt-und Nebenfiguren sind extrem liebevoll entwickelt, auch jede einzelne auf der afrikanisch-maurischen Seite, was eben zwangsläufig zum oben erwähnten Gewimmel führt.

 

Die bildhafte anachronistische Sprache versöhnte mich dann in einigen Szenen mit ihrem Humor zum Beispiel als ein Arzt die Wiederauferstehung von Ned Rise erlebt:

 

Wäre ein Wunder des Weges gekommen und hätte ihn georfeigt, als er eben über seinem kleinen Bier und den Keksen saß, er hätte es höchstwahrscheinlich angebrüllt und dahin zurückgejagt, wo es hingehörte, und falls er erbost genug gewesen wäre, ihm auf lateinisch einen kleinen Vortrag über die empirische Unmöglichkeit seiner Existenz gehalten.

 

Was mich an Boyle in all seinen Werken faziniert, ist die enorme Recherchearbeit des Autors. Sehr viel Fachwissen wird punktgenau, realistisch und detailgetreu in den Plot eingewebt, das erstaunt und begeistert mich immer wieder, denn ich weiß, wieviel Arbeit so etwas erfordert, und dass sich die meisten Autoren nicht diese Mühe machen. Auch diesmal hat T.C. gute Arbeit geleistet. Zufällig stolperte ich erneut über den urgrauslichen Guineawurm, dessen Bild ich damals mit 21 Jahren erschüttert und angewidert in Pschyrembels klinischem Wörterbuch betrachtet habe. In diesem Lexikon für Medizinstudenten wird genau beschrieben, wie man den Wurm mit einem Staberl aufwickelt, was auch in der Geschichte detailgetreu thematisiert wird. Diesmal stieß ich aber erstmals in seinen Werken auch auf einen vermeintlichen Recherchefehler, bin aber ob der Stärke Boyles fast geneigt zu glauben, dass er hier möglicherweise mehr weiß als ich. Die notgeile österreich-ungarische Gräfin wird als eine Base des englischen Königs dargestellt, was angesichts der Adelsbeziehungen zwischen Habsburgern und Welfen sehr unwahrscheinlich ist. Nun aber wieder zur Geschichte.

 

Der letzte Teil des Afrikabenteuers und somit die zweite Expedition zum Niger begeisterte mich doch sehr und entschädigte auch für manche ausufernden Exzesse davor sowohl im Plot, in den Figuren und auch in der Sprache, da einige Szenen, schräge Kausalitäten und Verbindungen sich erst ganz zum Schluss aufklären. Das Finale gipfelt sowohl metaphorisch als auch real im zwangsläufigen Treiben in die Arme der Feinde mit Exitus und Auferstehung. Jeder Charakter erntet genau das, was er/sie verdient, insofern ist Boyle derart konsequent, dass es eine Freude ist und er tatächlich ein Mitglied einer übergeordneten Gerechtigkeitsliga sein könnte :D

 

Fazit: Ich bin mit Blut, Schweiß, und Tränen durch Afrika und London gewandert, habe mir Blasen geholt, mich geekelt und mich angestrengt, ich habe viel gelernt, mich abgemüht, ABER DAS ABENTEUER HAT SICH GELOHNT!

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