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review 2015-06-08 07:30
Fall 1 für Dirk Gentlys Holistische Detektei
Der elektrische Mönch - Benjamin Schwarz,Douglas Adams

Dirk Gently ist ein Privatdetektiv der ganz besonderen Art: Anstatt sich an konventionelle Ermittlungsverfahren zu halten, schwört er auf Quantenphysik, Hypnose und natürlich kalte Pizza. Deshalb kommt er auch immer zu unerwarteten und höchst überraschenden Ergebnissen. Als Richard MacDuff, ein Computerprogrammierer, plötzlich Hauptverdächtiger in einem Mordfall wird, schreitet sein alter Kumpel Dirk sofort zur Tat. Die ganze Sache ist jedoch viel komplexer, als es den Anschein hat. Wird es Dirk Gently gelingen, Licht in dieses Verwirrspiel von wahrhaft kosmischen Ausmaßen zu bringen? (Heyne)

 

Natürlich bin ich an dieses Buch mit großen Erwartungen herangegangen. Es ist schließlich ein Douglas Adams-Roman. Aber leider waren (wie so oft) die Erwartungen zu groß. Die Handlung verliert sich in vielen einzelnen Handlungssträngen, die letztendlich zwar alle miteinander verbunden sind, aber das wird dem Leser erst ab etwa der Mitte des Buches so langsam bewusst - vorher ist Tappen im Dunkeln angesagt. Auch hatte ich mir vorgestellt, dass es um eine richtige Ermittlung in einem wie auch immer gearteten Mordfall gehen würde. Stattdessen trifft man (ebenfalls erst in der Mitte des Buches) auf einen schrägen Privatdetektiv mit unbestimmtem Ziel und abgedrehten Methoden.

Was mich ebenfalls gestört hat, ist die Tatsache, dass sich sämtliche Beschreibungen von Vorkommnissen etwas in die Länge ziehen. Dem gegenüber stehtein Holterdipolter-Ende, das zwar alles Vorhergehende erklärt, in seiner Kürze aber nicht zum Rest des Buches passt.

Alles in allem sollte man eher bei den Anhalter-Romanen bleiben, denn Der Elektrische Mönch war leider eher enttäuschend.

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review 2010-05-12 00:00
Der Elektrische Mönch (Dirk Gently's Holistische Detektei, #1) - Douglas Adams Dirk Gently's Holistische Detektei (man beachte den Deppen-Apostroph der deutschen Ausgabe) oder auch der Elektrische Mönch ist ein typisches Douglas Adams Buch, in dem die Realität wie wir sie kennen sich windet und biegt und irgendwie nicht mehr die gleiche bleibt. Ob er es wirklich geschafft hat ein neues Genre: das erste Geister-Horror-Wer ist der Täter-Zeitmaschinen-Romanzen-Komödien-Musical-Epos zu erschaffen, wie er es auf dem Klappentext verspricht? Ein wenig von all dem ist auf jedenfalls in diesem Buch zu finden, und ich finde anders als bei den „Anhalter“-Romanen, geht hier alles ein wenig langsamer und lesefreundlicher zu.
Der Held selbst wird am Anfang nur erwähnt, als ein mysteriöser Mensch mit sonderbaren Talenten, er taucht erst zur Mitte des Buches auf. Zuvor erfahren wir, wie Richard MacDuff sein ziemlich "nerdiges" Leben lebt, lernen den Professor für Chronologie aus Cambridge kennen und schlagen uns mit einem seltsamen Mönch herum, einer Art Roboter, geschaffen um zu glauben, wo der Mensch nur noch Zweifelt, während Richards Chef, Gordon Way, unter seltsamen Umständen ums Leben kommt.
Wie soll das alles nur zusammen passen? Dafür gibt es Dirk Gently, der seine Fälle immer aus dem großen Zusammenhang löst und sich niemals in den Details verliert... und schließlich bleibt dann noch die große Frage nach dem Leben, dem Universum und... ach nein, das ist das falsche Buch, diesmal geht es doch um Schrödingers Katze oder auch die Frage: „Wenn im Wald ein Baum umfällt, macht er dann, wenn niemand da ist, überhaupt ein Geräusch?“
Wie schon in den „Anhalter“-Romanen weckt Adams beim Lesen seiner Bücher das Interesse an Physik, Methaphysik und ähnlich, selbst wenn es einen Leser wie mich trifft, der davon einfach keine Ahnung hat... aber heutzutage gibt es für solche Fälle ja Hilfe im Word-Wide-Web.
Wegen des schnodderigen Endes des Buches, das nicht alle Fäden wirklich aufgreift und beendet und für manches Phänomen, das Adams einfach so dort stehen lässt, würde ich eigentlich noch ein halbes Sternchen abziehen, doch da dies nicht geht und der Autor meines Wissens nach einer der ersten war, der so wenig um Realität gab und sich so gern in seinen Parallelwelten austobte, bleibt es bei den vier Sternchen. Douglas Adams ist einfach Kult.
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