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review 2017-09-24 12:37
Ein Reisebericht aus dem Urwald
Die Stadt des Affengottes: Eine unbekannte Zivilisation, ein mysteriöser Fluch, eine wahre Geschichte - Douglas Preston,Jürgen Neubauer

In diesem Sachbuch erzählt der Autor Douglas Preston von seiner Expedition in den Dschungel von Honduras. Dort soll es eine noch unerforschte "Weiße Stadt" geben, deren Ruinen in den Tiefen des Waldes verborgen sind.
Im ersten Teil des Buches schildert Preston die Vorbereitungen auf diese Reise und erzählt viel über die Geschichte von Honduras sowie über die gefährliche Lanzenotter, die dort im Urwald zuhause ist.
Anschließend beginnt die Expedition und Preston nimmt uns mit auf seine Reise. Natürlich ist das sehr exotisch, und von Schlangen über Mücken bis hin zu Jaguaren ist alles dabei. Es ist interessant, wie die Gruppe vorgeht und welche Entdeckungen sie machen. Was ist mit den Einwohnern der weißen Stadt passiert? Wurden sie verjagt, ermodet oder starben sie an einer Krankheit?
Letzteres wird immer wahrscheinlicher, als Preston mit den Teilnehmern der Expedition längst wieder zuhause in den USA ist. Plötzlich werden einige von ihnen krank. Erst nach mehreren Arztbesuchen finden sie die Ursache: Leishmaniose. Über diese Krankheit erfährt man im letzten Teil des Buches dann auch sehr viel.
Ich fand das Buch durchaus interessant, aber es hatte auch seine Längen. Man sollte sich auf jeden Fall für die Geschichte von Honduras und Leishmaniose interessieren, da diese Themen einen Großteil des Buches ausmachen. Die Expedition an sich dagegen ist eher kurz, wenn auch gut beschrieben. Aufgelockert wird der Reisebericht durch einige Fotos Prestons, die er während der Reise gemacht hat.
Das Buch kann ich vor allem biologisch, archäologisch und historisch interessierten Personen empfehlen. Ich fand es selbst nur bedingt interessant und lese daher lieber wieder Prestons tolle Romane!

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review 2017-09-24 12:09
DUE OR DIE by Jenn McKinlay
Due or Die - Jenn McKinlay

A puppy is in the returned book bin. The husband of the new President of the Friends of the Library is murdered. A nasty nor'easter hits. It is up to Lindsay and her friends to find the killer before he/she strikes again.

I like these characters. I like their interactions and the teasing Lindsay gets about Sully. The story was good. I did figure out the who and part of the why. I needed the ending to fill out the rest of the why. I'll be reading more of this series.

 

 

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review 2017-09-24 11:59
Im Selbstmordwald
Suicide Forest: Horrorthriller (Die beängstigendsten Orte der Welt) - Jeremy Bates,Andreas Schiffmann

Ganz in der Nähe von Tokyo gibt es einen Ort, der Angst einjagt. Der Aokigahara - auch Suicide Forest genannt - zieht Menschen zum Sterben an. Jährlich werden bis zu 200 Leichen aus dem Wald entfernt und eine Gruppe junger Leute schaut sich diesen Ort mal aus der Nähe an.

Jeremy Bates hat mit diesem Horrorthriller einem Ort Leben eingehaucht, der für das Sterben steht, denn der Aokigahara ist beängstigende Realität. 

Eine Gruppe junger Leute möchte eigentlich auf den Mount Fuji marschieren. Doch das schlechte Wetter hält sie von diesem Vorhaben ab und sie beschließen stattdessen im Selbstmordwald zu campen.

Das Setting des Aokigahara ist ein unschlagbarer Rahmen, der eigentlich nur gut sein kann. Jeremy Bates lässt seine Charaktere durch den Wald spazieren und beschreibt dieses Erlebnis äußerst lebendig, sodass ich mich fühlte, als ob ich bei ihnen dabei gewesen bin. Er beschreibt den düsteren Wald, die dichten Baumkronen und die merkwürdige Stille, sodass man sich selbst zwischen den hohen Bäumen wähnt. 

"Wer vorgibt, sich im Dunkeln nicht zu fürchten, hat noch niemals im Aokigahara Jukai übernachtet." (S. 294)

Natürlich geht eine deutliche Anspannung mit jedem Schritt einher. Man weiß, dass man jederzeit auf eine baumelnde Leiche oder Selbstmordutensilien treffen kann und rechnet mit dem Schlimmsten. Dabei habe ich beim Lesen ständig daran gedacht, dass es diesen Wald wirklich gibt, und mich mit morbiden Interesse ängstlich umgesehen.

Bates’ Charaktere sind gut gelungen, weil sie mal nicht aus den genreüblichen Typen bestehen, sondern eher authentisch wirken. Sie sind fast alle Mitte Zwanzig und weg vom jugendlichem Leichtsinn. Sie möchten einfach nur dieses faszinierende Abenteuer angehen, wobei sie sich schon der fehlenden Pietät bewusst sind. Protagonist Ethan ist ein amerikanischer Englischlehrer in Tokyo, der aus erster Hand von den Geschehnissen im Wald erzählt. Dabei zeichnet sich ab, dass er ein ganz normaler Typ ist, der sich mit dem Ausflug in den Suicide Forest der Gruppendynamik stellt.

Die Gruppe selbst in ein zusammengewürfelter Haufen, der großteils lose miteinander verbunden ist. Kollegen, alte Schulfreunde und neue Bekanntschaften haben sich zufällig zusammengefunden und gehen die gruselige Erkundungstour gemeinsam an.

Leider hat mir der Showdown weniger gefallen, weil es mir zu übertrieben war. Meiner Meinung nach hätte der Selbstmordwald allein schon genug Schaueratmosphäre hergegeben und wäre ohne die letztendliche Wendung gut ausgekommen. Andrerseits hat der Autor damit für einen logischen Schluss gesorgt, was man auch nicht außer Acht lassen darf.

Bemerkenswert ist die Mischung aus dokumentarischen Hintergrundwissen und einer fiktiven Romanhandlung, die äußerst spannend zu lesen ist. Während der Autor von Japan, der Gesellschaft und den Geschichten des Aokigahara Jukai erzählt, gehen die Ereignisse an diesem Ort ihren eigenen Weg. Die Figuren tauschen sich aus, denken über Fakten nach oder hören von beängstigenden Sagen, während die Handlung weiterläuft. 

"... denn diesem Wald wohnt eine kranke Macht inne, dass er sich ins tiefste Unterbewusstsein winden und primitivste Ängste wecken kann." (S. 294)

Für mich ist „Suicide Forest“ ein Horrorthriller par excellence, der gekonnt Fakten und Fiktion vereint, dabei Lust auf weitere beängstigende Orte macht und ich dem geneigten Leser empfehlen kann.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-09-23 16:25
Bedrückende Geheimnisse
Die Geheimnisse der Welt: Roman (Taschenbücher) - Lisa O'Donnell,Stefanie Jacobs

Michael ist elf als seine Welt aus Fußball und Freunden durch ein Erwachsenengeheimnis aus den Fugen gerät. Ein Geheimnis, das der Grund für die Verletzungen seiner Mutter ist.

Lisa O’Donnell geht in diesem Roman den Geheimnissen der Welt auf den Grund. Sie thematisiert Familienbande, den Zusammenhalt, und wie rasch diese ins Wanken geraten können.

Zuerst lernt man als Leser den 11jährigen Michael kennen und der ist richtig süß. Er ist ein normaler Junge, der gern Fußball spielt, mit seinen Freunden für einen Talent-Wettbewerb probt und den wässrigen Eintopf seiner Großmutter runterwürgt. Er mag Schokolade und ‚Dirty Alice‘ hat es ihm auch angetan, obwohl er das garantiert abstreiten wird.

Weitere Figuren sind Michaels Eltern und Großmutter, die eine kleine, feine Familie bilden. Zwar rauchen alle wie ein Schlot und schauen sich fluchend die Politik von Margaret Thatcher im Fernsehen an, dennoch haben sie es ganz gut im Leben und können Michael ein gutes Zuhause geben.

Diese unbeschwerte Kindertage sind vorbei als seiner Mutter etwas Schreckliches geschieht, worüber sie nicht reden will. Michael kommt nach und nach den Geheimnissen des Lebens auf die Spur und merkt, dass die Erwachsenenwelt manchmal sehr beschwerlich ist. 

Es wird von Michael aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch einnehmende Authentizität geschaffen wird. Lisa O’Donnell hat ein eigenes Talent ihren Charakteren Leben zu geben. Sie fühlt sich einzigartig in die Gedankenwelt von Kindern ein und schafft es, die Welt aus ihren Augen zu sehen. Dabei lässt sie Graustufen zu und räumt ein, wie verwirrend die Erwachsenenwelt auf einen kleinen Menschen wirkt.

Viele Äußerungen und Ereignisse kann Michael nicht einordnen und natürlich kann er mit 11 Jahren keine Prioritäten setzen. Er schätzt etliche Situationen nicht richtig ein und weiß eben nicht, ob etwas auf ihn nur bedrohlich wirkt oder tatsächlich bedrohlich ist. Auf der anderen Seite tut er sich schwer, die Erwachsenen und ihr Verhalten zu verstehen. Warum lacht seine Granny Mas Freundinnen ins Gesicht und spricht hinterher so schlecht über sie?

Die Handlung an sich ist sehr gut erzählt und unvorhersehbar aufgebaut. Mit vielen Vermutungen lag ich genau wie Michael falsch und manches Mal konnten wir beide die Welt nicht verstehen. Nur zum Ende hin ist der Spannungsbogen zwischenzeitlich mal abgeflaut, was sich aber im Showdown wieder gefangen hat.

Ich habe sehr gern Michaels Familie kennengelernt, bin mit ihm und seinen Freunden spielen gegangen, habe verwundert den Erwachsenen zugesehen oder mich mit ihm kurzerhand in sein Zimmer verzogen.

Meiner Meinung nach ist es ein Buch, das für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geschrieben ist, mit ernsten Themen besticht und Offenheit gegenüber Kindern vertritt. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-09-23 16:12
Actionthriller mit Ekelfaktor
Die Brut - Sie sind da (Brut-Reihe 1) - Ezekiel Boone,Argon Verlag,Wolfgang Wagner

Beängstigende Summgeräusche, eine verstorbene Wandergruppe, ein mysteriöser Flugzeugabsturz und eine Atombombe in China - man kann nicht daran zweifeln, dass sich hier etwas zusammenbraut.

Und dieses Etwas ist klein, schnell und tödlich.

„Die Brut“ ist ein weltumspannender Actionthriller mit wissenschaftlichem Unterton. Die Menschheit wird von grausigen, kleinen Biestern bedroht, die man im realen Leben mit einer zusammengerollten Zeitung verscheucht oder richtig brutal mit dem Staubsauger zu Leibe rückt: es geht um Spinnen und sie sind überall!

Das Phänomen der Killerspinnen beginnt harmlos mit einer Wandergruppe im Amazonasgebiet, es taucht in Indien auf, bis es sich auf Minneapolis stürzt. Ganz still und heimlich bricht eine Spinnenplage über die Welt herein.

Damit ist der Ekelfaktor natürlich hoch. Vielen Menschen graust vor Spinnen, sogar dann, wenn sie harmlos sind. Wenn sie auch noch in alles verschlingenden Schwärmen auftauchen und die Existenz der Menschheit bedrohen, ist Gruselstimmung gewiss.

Ich gebe zu, ich habe etliche Male kalte Schauer am Rücken gespürt, wenn sich dieses Getier durch Städte, Wälder oder Menschen gefressen haben. Hier hat Ezekiel Boone eindeutig einen Nerv getroffen, der für Gänsehaut sorgt.

Die Handlung und der Aufbau selbst entsprechen dem gängigen Actionthriller-Wissenschafts-Roman, der sich großteils in den USA zuträgt. Zwar werden immer wieder Nebenschauplätze wie Indien eingeblendet, doch das Hauptgeschehen spielt sich rund um’s Weiße Haus in den Vereinigten Staaten ab. 

Dementsprechend werden auch die Figuren in die Geschichte eingeführt, die rund um’s Oval Office der Präsidentin angesiedelt sind.  Politische Berater oder Wissenschafter - sie haben fast alle eine Verbindung zur ersten Reihe der Entscheidungsträger und sind damit in weltumspannende Entscheidungen involviert.

Die Erzählung wird von einer Blockbuster-Kino-Stimmung getragen, die mit viel Action, wechselnden Perspektiven und grauslichen Szenen spielt, damit man vielleicht nicht zu viel von der doch vorhersehbaren Handlung merkt.

Denn damit bin ich bei meiner Kritik angelangt. Es handelt sich eben um einen sehr typischen Ablauf, der zwar gut das Kopfkino anregt, aber nicht unbedingt mit neuen Perspektiven aufwarten kann.

Die Hörbuchumsetzung ist äußerst gelungen. Trotz der unterschiedlichen Perspektiven wusste ich immer genau, wo ich mich gerade befinde und die Anspannung der Situation wird ausgezeichnet transportiert.

Alles in allem habe ich mich durch „Die Brut. Sie sind da“ gut unterhalten gefühlt und der Spinnenfaktor hat für ordentliches Grauen im Kopf gesorgt. Für Leser und Hörer, die sich für Actionthriller in Blockbuster-Manier erwärmen, spreche ich eine Empfehlung aus, weil sie bestimmt ekelhaft-schöne Stunden mit diesem (Hör-) Buch verbringen werden.

 

 

Die Reihe:

1) Die Brut. Sie sind da
2) Die Brut. Die Zeit läuft
Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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