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review 2018-04-12 21:11
Für jung und alt
Die drei Magier - Das gestohlene Drachen... Die drei Magier - Das gestohlene Drachenfeuer - Matthias von Bornstädt,Rolf Vogt

Conrad, Mila und Vicky werden wieder in Algravia gebraucht. Der böse Zauberer Rabenhorst ist wieder da und er sorgt für Ärger. Die drei müssen versuchen eine kommende Eiszeit auszuhalten.

Es ist das dritte Buch um die drei Freunde mit dem magischen Geheimnis. Auch in diesem Buch gibt es wieder eine Menge ansprechender Bilder, welche die Geschichte sehr gut unterstützten und auch ergänzen.

Das Buch ist ab acht Jahren empfohlen, wie bei den anderen Beiden, passt diese Altersempfehlung sehr gut. Die Sätze und die Sprache sind dem Alter angemessen, aber auch mir als Erwachsene macht das Lesen Spaß. Diese Geschichte hat mir ein wenig besser gefallen, als die beiden davor, wahrscheinlich, weil ich ein großer Fan von Drachen bin und nun endlich welche vorkommen.

Ich bin sehr gespannt, welche Abenteuer die drei noch erwartet.
Das Buch ist für junge und ältere Leser ein Lesevergüngen.

Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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review 2018-04-09 06:06
Ansammlung von unverständlichen Romantikern
Die drei Marias (WAT) (German Edition) - Rachel de Queiroz,Ingrid Führer

Eigentlich fand ich das Buch sprachlich gut gemacht und auch angenehm zu lesen, aber ich hatte enorme Probleme mit den Figuren, mit ihrer Handlungsmotivation und mit den Beziehungen der Figuren untereinander. Ich konnte gar so wenig mit den Charaktären anfangen und die Autorin hat mir die inneren Antriebe dieser Protagonisten auch nicht so ausführlich genug erklärt, dass ich sie verstehen konnte. Auf Grund dieses Unverständnisses meinerseits bleiben in meinem Gedächtnis die Figuren also extrem flach.

Dabei fing der erste Teil der Geschichte schon mal sehr gut an. Das Szenario in der Klosterschule habe ich 7 Jahre lang (also von 6-13) genauso am eigenen Leib erlebt: Die Abschottung - die Nonnen, die irgendwie nur in Ausnahmefällen menschlich reagierten, einerseits, weil sie so entrückt des normalen Lebens in der Hinwendung zu Gott, andererseits weil manche tatsächlich sehr bösartig waren. Sie waren auch in meiner Schule  kaum geeignet, Kinder zu erziehen. Auch diese Sonderstellung und die glühende Beneidung der externen Schüler, die nach der Schule rausdurften, und die kasernierten internen Internatsschüler - und bei uns gabs noch die dazwischen, die im Halbinternat HORT bis zum Abend erzogen wurden (ich war übrigens in dieser Gruppe). Auch diese Ausgrenzung von unehelichen Kindern kenne ich zur Genüge - ich wurde mit 6 Jahren meiner 1. Volksschulklasse als "das Produkt einer Sünde" vorgestellt. Das hat mich aber damals nicht gekränkt, da ich von meinen Pflegeeltern atheistisch erzogen wurde, und mit dem Konstrukt "Sünde" damals glücklicherweise nicht vertraut war bzw. sogar das Wort nicht kannte. Auch die durch die Abschottung und Fehlerziehung ohne menschliche Wärme verursachte fast krankhafte Entwicklung zu Klosterschulganserln, die sich bezüglich des männlichen Geschlechts komplett unrealistische romantische Vorstellungen machen, kenne ich zur Genüge und auch diese tiefen Frauen-Freundschaften, die sich einfach nicht verändern, obwohl man sich Jahre - bei mir waren es bei einer Freundin 33 und bei der anderen 20 - nicht gesehen und aus den Augen verloren hat, hab ich kennengelernt.

ABER: und jetzt kommt das traurige ABER: Wo bleibt das Erwachsenwerden der Figuren in dieser Geschichte? Wo bleibt die Rebellion gegen das alles? Keine meiner ehemaligen Freundinnen ist in diesem romantischen Stadium steckengeblieben, schon auf der Schule haben wir uns in der Pubertät zu Rebellinnen zu gnadenlosen Kritikerinnen entwickelt. Bei uns gabs fast nur 2 Extreme - entweder gefangen fürs Kloster oder sehr unromantische pragmatische atheistische Rebellin. Kaum eine in meiner Klasse ist als gläubige Christin aus dieser Hölle herausgegangen - von denen, die wirklich in die Welt gegangen sind.

Und das fehlt mir bei den Protagonisten - sowohl bei den Mädchen, die in der Klosterschule waren, als auch bei den Männern. Die Adoleszenz, die Entwicklung. Und da starten eben die für mich unverständlichen Ungereimtheiten.

Hier startet nun mein Spoileralarm

* Angeblich ist eine der drei Marias laut Information auf dem Buchrücken im Kloster. Warum lebt sie dann mit Maria Augusta zusammen?
* Dieser Trottel, der sich in Guta verliebt hat, warum bringt er sich um? Er hat noch nicht mal versucht, ihr Herz zu gewinnen, er hat sie nicht mal um ein Rendez-vous gefragt. Stattdessen ergeht er sich in schwärmerischer Minne, die mir schon bei Clemens Brentano, Walther von der Volgelweide und Goethe also in der Zeit der ritterlichen Romantik sehr unverständlich war und die heutzutage wirklich recht selten und undenkbar ist. Außerdem ist er tatsächlich eine sehr ambivalente mysteriöse Figur - einerseits zu feige in Sachen Liebe, die ihn quält, zu handeln - andererseits geht er todesmutig in einen Selbstmord, den ich durch den schmerzhaften Tod nicht mal meinem ärgsten Feind zumuten würde. Verliebt in die Todessehnsucht und in die Vorstellung einer unerfüllten Liebe, nach deren Erfüllung man sich nicht zu fragen traut. Also das muss mir Frau de Queiroz dann schon genauer erklären, was in diesem Hirn vorgeht - tut sie aber leider nicht.
* auch der zweite Mann in Gutas Leben, der jüdische Arztanwärter Isaak, ist schon wieder so ein schwärmerischer Romantiker. Die Frau, die er (angeblich) liebt, lässt er von dannen ziehen, ist wieder zu feige, zu fragen und bittet sie nicht, bei ihm zu bleiben und zu heiraten, auch wenn sich dadurch sein Problem der Abschiebung gelöst hätte. Er kann ja vor lauter Liebeskrankheit die Nostrifikationsprüfungen für den Doktor Med nicht machen, die ihm eine unbefristete Aufenthaltsbewillung beschert hätten. Wie hat er denn mit so einem Charakter überhaupt den Doktor in Griechenland geschafft? Den bekam man auch damals nicht unbedingt nachgeschmissen.
* und Guta in Angst vor einer Schwangerschaft, die natürlich auch tatsächlich eintritt, kriegt auch nicht den Mund auf. Sie nimmt lieber die Schande in Kauf und liebt es, sich leidend dieser zu Hause auszusetzen, als einmal die Frage nach dem Zusammenbleiben mit ihrer großen Liebe zu stellen? Was ist schwieriger oder peinlicher? Zu fragen "wollen wir zusammenbleiben" oder die andere Konsequenz für beide, sich ins Unglück bzw. in richtig schwere Nachteile in der Zukunft zu stürzen und die vermeintliche große Liebe nur als etwas theoretisches auszuleben, dem man ewig nachweint. Hat sie das Kind übrigens verloren oder irgendwie nachgeholfen? Fragen über Fragen.

(spoiler show)


Ok dass es solche Charaktäre gibt, ist gar nicht unwahrscheinlich und auch dass solche Personen einander möglicherweise magisch anziehen. Das ist sogar gut für den Plot, solche kuriosen Figuren einzubauen, denn das macht den Handlungsablauf überraschend und spannend. Aber was denken Sie? Was ist ihre Motivation? Warum zum Teufel machen sie das? Diese Anworten bleibt mir Frau de Queiroz leider schuldig und genau deshalb hat mir das Buch nur mittelmäßig gefallen.

Fazit: Ein recht ungewöhnlicher guter Plot, der mich leider durch die flache Figurenentwicklung und die fehlenden Erklärungen zum inneren Antrieb von fast allen Figruen zu ihren ungewöhnlichen Handlungen sehr unbefriedigt zurücklässt. Ich bin kein Fan dieses Stils von Autoren ala "Leser erklär es Dir selbst" das ist meiner Meinung nach schon die Aufgabe des Schriftstellers und nicht meine.

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review 2018-03-03 08:45
Rasantes Abenteuer
Über das tiefe Meer: 3 CDs (Die drei Opale, Band 1) - Sarah Driver,Laura Maire,Wolfram Ströle

Das Mädchen Maus ist eine Piratin. Sie lebt bei ihrer Großmutter, die Kapitänin eines großen Schiffes ist, während ihr Vater auf Reisen ist. Doch eines Tages kehrt ihr Vater nicht zurück und die Crew bekommt einen neuen, zwielichtigen Steuermann. Bald findet Maus heraus, dass das Märchen über die drei Opale nicht bloß eine Geschichte ist. Mutig stellt sie sich dem bevorstehenden Kampf... 


Das Hörspiel war eine echte Überraschung für mich. Gleich zu Beginn startet es actionreich und mit neuen, frischen Ideen in die Geschichte. Aufgrund des Covers hatte ich eher eine Story für jüngere Kids erwartet, doch das ist es ganz und gar nicht. Es geht richtig zur Sache: es wird gekämpft, gelitten und gestorben. Die Protagonistin ist 13 Jahre alt und jünger sollten die Zuhörer meiner Meinung nach auch keinesfalls sein. 


Die Story ist durchgehend spannend und bietet Charaktere, die interessant und vielschichtig sind. Es gibt nicht nur Gut und Böse, sondern auch vieles dazwischen. Toll fand ich die Idee mit dem Walgesang von Maus' Bruder Sperling und den "Tierschnak" von Maus mit ihrem Adler. Diese Personen haben mich in ihren Bann gezogen, so dass ich immer weiterhören musste, um zu wissen, wie es ihnen ergeht. Sie machen eine Menge mit und mir war das teilweise schon etwas zu viel. 


"Über das tiefe Meer" ist ein rasantes Abenteuer auf hoher See, mit fantastischen Tierwesen und vielen Kämpfen, dass von Laura Maire spannend vorgelesen wird. Sie schafft eine tolle Atmosphäre für den ersten Teil dieser Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde.

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review 2017-10-28 13:54
Eine bewegende Geschichte über Musik und Bruderliebe
Drei Worte auf einmal - Maria Knissel

Chris ist ein normaler Junge. Er mag Fußball, seine Noten sind ok und endlich darf er wie sein Vater das Saxophon spielen. Immer schaut er zum großen Bruder Klaus auf, der lässig in seinem verrauchten Zimmer sitzt und die Beatles liebt. Doch dann klopft es eines Nachts an der Tür und damit ändert sich das ganze Leben. Klaus hatte einen Motorradunfall und wird nie mehr derselbe sein.

Maria Knissel hat einen ergreifenden Roman geschrieben. Es geht um Behinderung, um Perspektiven und um die menschliche Würde. Gleichzeitig spielt Musik eine wichtige Rolle, die dem tristen Alltag eine schöne Note gibt.

Chris ist ein kleiner Junge als der ältere Bruder Klaus mit dem Motorrad verunglückt. Er weiß noch wie Klaus ganz leger in seinem Zimmer saß, eine Zigarette im Mundwinkel und voller Optimismus in die Zukunft sah. An mehr erinnert er sich von damals nicht. Klaus hat es schlimm erwischt und er hat es grad noch so geschafft. Geistig und körperlich behindert, wird nun das familiäre Leben von seinen Bedürfnissen bestimmt und die Familie ergibt sich der Hilflosigkeit.

Die Geschichte von Chris und Klaus spielt in den 70er-Jahren und beruht auf einer wahren Begebenheit. Zwar sind etliche Elemente erfunden, dennoch gab es Klaus wirklich, der hier stellvertretend für verunfallte Koma-Patienten steht. Dabei erstreckt sich die Erzählung über mehrere Jahrzehnte und man sieht, dass sich bei der Behandlung und Therapie solcher Patienten etliches getan hat.

Zuerst erlebt man die erschreckende Situation, wie aus dem vitalen, großen Bruder mit den langen Haaren ein hilfloses, kahlrasiertes Bündel geworden ist. Der Mund steht offen, Sabber rinnt ihm aus dem Mundwinkel und Chris kann nicht begreifen, was da geschehen ist. 

Mich hat gewundert, dass die Eltern nicht mit ihm über Klaus gesprochen haben. Niemand hat ihm erklärt, was ihm zugestoßen und wie nun mit dem großen Bruder umzugehen ist. Sie haben Chris einfach ausgeklammert und sich nur mehr auf Klaus konzentriert. Chris ist keinesfalls böse auf Klaus, sondern ich hatte das Gefühl, dass er der Einzige ist, der ihn genauso liebt wie er ist. Als Musiker weiß er wie wichtig es ist, zuzuhören und dringt dadurch zu seinem großen Bruder vor.

So spielt die Musik durchgehend eine große Rolle. Chris ist begeisterter Saxofonist und gibt sich im späteren Berufsleben der Musik hin. Dabei ist es immer Klaus, an den er denkt, weil ihm der große Bruder sehr wichtig ist.

Die Musik an sich sind die wenigen fröhlichen Momente, denn der gesamte Roman ist von einer schwermütigen Atmosphäre durchtränkt: die Mühe der Eltern, das harte Leben, das dadurch entsteht, und die Hilflosigkeit gegenüber der Behinderung, mit der sie umgehen müssen. 

Maria Knissel geht vor allem auf den Umgang mit behinderten Menschen ein. Sie zeigt, dass sie für die Gesellschaft häufig gar nicht mehr ‚menschlich‘ sind. Sie werden selten persönlich angesprochen oder ihnen wird kaum echte Hilfestellung gewährt. Es gilt, das ‚Problem‘ so rasch wie möglich aus den Augen zu schaffen, weil sich niemand damit auseinandersetzen will.

Chris begehrt sein Leben lang gegen diese Einstellung auf und schafft es, dass sich Klaus zumindest in seiner Gegenwart als Mensch fühlen kann.

„Drei Worte auf einmal“ ist daher eine bewegende Geschichte über Musik, Behinderung und Bruderliebe, die ich interessierten Lesern ans Herz legen kann.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-10-24 12:02
Wie eine Tat im Affekt ein Leben voller Schuld bestimmt
Drei Tage und ein Leben: Roman - Pierre ... Drei Tage und ein Leben: Roman - Pierre Lemaitre,Tobias Scheffel

An einem Tag im Dezember 1999 verschwindet im französischen Dorf Beauval der sechsjährige Rémi. Mit einer großen Aktion wird nach dem vermissten Jungen gesucht. Am dritten Tag zwingt ein schwerer Sturm die Einwohner des Ortes in ihre Häuser. Nur der zwölfjährige Antoine, der mit seiner Mutter in der Gemeinde lebt, weiß, was wirklich passiert ist: Er hat das Kind im Affekt durch den Schlag mit einem Stock getötet, weil er wegen des plötzlichen Todes eines geliebten Hundes außer sich war. Antoine entschließt sich, zu schweigen und die Tat zu vertuschen. Er hat Angst davor, entdeckt zu werden. Doch wie lässt es sich mit dieser schweren Schuld leben? Und wird man ihm auf die Schliche kommen?

Mit „Drei Tage und ein Leben“ schildert Pierre Lemaitre eine beklemmende und tiefgründige Geschichte eines sehr jungen Mörders.

Meine Meinung:
Die Handlung spielt in drei unterschiedlichen Jahren. Erzählt wird mit Zeitsprüngen erst aus dem Jahr der Tat, also 1999, und später aus den Jahren 2011 und 2015. Die Geschichte beginnt mit einem langsamen Erzähltempo. Die Spannung steigert sich aber allmählich, als es zu dem tragischen Ereignis kommt.

Mir hat der leise, aber dennoch eindringliche Schreibstil des Romans sehr gut gefallen. Dem Autor gelingt es, eine intensive, etwas düstere Atmosphäre zu schaffen. Berühren konnte mich das Buch aber nicht zuletzt wegen des Inhalts. Trotz der grausamen Tat schaffte der Autor es, dass ich – vor allem anfangs - Mitgefühl für Antoine entwickeln konnte. Auch die übrigen Personen des Buches wie die Bewohner des Dorfes werden authentisch geschildert.

Obwohl der Täter schon vom ersten Kapitel an klar ist, ist der Roman fesselnd und besonders aus psychologischer Sicht sehr interessant. Daher habe ich gespannt weitergelesen, obwohl der Inhalt nur schwer aufzunehmen und zu verdauen war. Gut gefallen haben mir auch die unerwarteten Wendungen.

Gestört haben mich letztlich nur einige Kleinigkeiten. Die Übersetzung ins Deutsche wirkte auf mich an einigen Stellen holprig bis leicht fehlerhaft. Meinen Lesefluss ein wenig ausgebremst hat außerdem der Tempuswechsel zwischen dem ersten und zweiten Kapitel.

Mein Fazit:
Es handelt sich um ein ungewöhnliches Buch, das aufwühlt und nachdenklich macht. Obwohl oder gerade weil es keine leichte Kost ist, ist die Geschichte lesenswert. Ein Roman, der sicher noch eine Weile bei mir nachhallen wird.

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