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review 2017-05-10 11:54
Rezension | Die Schöne und das Biest von Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve
Die Schöne und das Biest - Gabrielle-Suz... Die Schöne und das Biest - Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve,Sonja Häußler

Beschreibung

 

Erfolglos tritt der verarmte Kaufmann und Vater von sechs Töchtern und sechs Söhnen seine Heimreise an, als ein Unwetter ihn zur Rast zwingt. Schutz findet er in einem geheimnisvollen Schloss in dem er auf mysteriöse Weise mit Nahrung versorgt wird. Kurz bevor er zur Weiterreise aufbricht, pflückt er eine Rose und wird von eim gar scheußlichen Biest aufgehalten. Der Kaufmann kann erst weiterziehen, nachdem er das Versprechen abgegeben hat, eine seiner Töchter zu schicken, die aus freiem Willen zu dem Biest ins Schloss zieht.

 

Die jüngste Tochter des Kaufmanns, die einfach nur „Die Schöne“ genannt wird, und sich von ihrem Vater eine Rose wünschte, nimmt diese Aufgabe völlig selbstlos an, indem sie aus freien Stücken die Schuld ihres Vaters bei dem Biest abträgt. Die Schöne rechnet fest damit vom Biest verspeist zu werden, doch auf dem Schloss erwartet sie etwas völlig anderes…

 

Meine Meinung

 

Als ich auf diese bibliophile Ausgabe des Märchenklassikers „Die Schöne und das Biest“ aufmerksam wurde, stand für mich sogleich fest, dass dieses schöne Buch unbedingt in mein Buchregal einziehen muss. Bisher kannte ich nämlich nur die diversen (Film-)Adaptionen von Disney, ARD und Co. sowie das Musical. Schon seit meiner Kindheit bin ich in die unglaublich romantische Geschichte, den Charakter von Belle, sowie in die wundervolle Musik verliebt.

 

Bei dieser Ausgabe handelt es sich allerdings um die ursprüngliche Geschichte über „Die Schöne und das Biest (bzw. das Tier)“ von der französischen Schriftstellerin Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve, die bereits Mitte des 18. Jahrhunderts veröffentlicht wurde. Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass diese ursprüngliche Geschichte nur in den grundlegenden Dingen mit der allseits bekannten Interpretation von Disney übereinstimmt.

 

Wer hier nach den lebendigen Schlossgegenständen wie Herrn von Unruh, den Kerzenständer Lumière, Madame Pottine und ihren Sohn Tassilo Auschau hält wird nicht auf seine Kosten kommen. Bei der Originalgeschichte wird das Augenmerk viel mehr auf Tiere im Schloss sowie wundersame Einrichtungsextras gelegt. Außerdem spielen Feen und die wahre Abstammung von der Schönen im Vordergrund.

Auch wenn ich, zugegebener Maßen, zuerst etwas enttäuscht über die großen Differenzen war, konnte mich die wunderschöne Sprache und Stil der Schriftstellerin sowie die märchenhaft magische Geschichte in ihren Bann ziehen. Es bereitete mir nur umso mehr Freude, diese unbekannten Seiten der Geschichte kennen und lieben zu lernen. „Die Schöne und das Biest“ ist wirklich ein toller Märchenklassiker der auf allen Ebenen überzeugt!

 

Die wunderschönen Illustrationen und interaktiven Details der Designkünstler MinaLima machen „Die Schöne und das Biest“ zu einer ganz besonderen Buchperle die man nicht mehr aus der Hand legen möchte! Falls ihr Liebhaber schön gestalteter Bücher seid, und Geschichten nicht nur lesen sondern erleben wollt, dann solltet ihr hier definitiv zugreifen. (Psst: Eine ebenso wundervoll gestaltete Ausgabe gibt es bereits von „Peter Pan“ und „Das Dschungelbuch“ folgt im Juli!)

 

"Du hast selbst erkannt, dass es dich zärtlich liebt; und es ist weit besser, einen liebevollen Ehemann zu haben, als einen, dessen einziger Vorteil seine schöne Erscheinung ist." (Seite 91/92)

 

"Niemand anders als du hätte den Mut aufgebracht, sein Wort auf Kosten der eigenen Neigung zu halten oder sein Leben in Gefahr zu bringen, um das des eigenen Vaters zu retten. Und niemand außer dir darf hoffen, dass ihm zur Belohnung ein solches Glück beschieden wird wie das, das dir deine Tugend eingebracht hat." (Seite 114)

 

Fazit

 

Die ursprüngliche Geschichte des beliebten Märchenklassikers ist zauberhaft und urromantisch zugleich!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-schoene-und-das-biest-von-gabrielle-suzanne-barbot-de-villeneuve
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review 2014-03-19 14:19
Die Schöne und das Biest mal anders (:
http://d202m5krfqbpi5.cloudfront.net/books/1371652590l/15839984.jpg
INHALT:
Betrothed to the evil ruler of her kingdom, Nyx has always known her fate was to marry him, kill him, and free her people from his tyranny. But on her seventeenth birthday, when she moves into his castle high on the kingdom's mountaintop, nothing is as she expected—particularly her charming and beguiling new husband. Nyx knows she must save her homeland at all costs, yet she can't resist the pull of her sworn enemy—who's gotten in her way by stealing her heart.

 
MEINE MEINUNG:
Die Inhaltsangabe klingt zwar nach dem typischen Kitsch, aber ich muss sagen, dass sich das in dieser "Beauty and the Beast"-Adaption deutlich in Grenzen hält. Natürlich haben wir einen Schuss Romantik, aber die Protagonistin verfällt dem "Demon Lord" nicht sofort und schmachtet ihn auch nicht nächtelang an, sondern hat tatsächlich ihre Aufgabe im Kopf. Das Setting ist in griechisch-römischer Zeit angesiedelt (so ganz klar hat sich das für mich nicht herausgestellt) und ist durchzogen von Mythen und Sagen und interessanten Geschichten. Allgemein hat der Roman eine tolle magische Atmosphäre und auch die Hauptfigur hebt sich deutlich von anderen Romanheldinnen ab, da ihr Charakter nicht idealisiert wird, sondern sie aufgrund ihrer zahlreichen negativen Gefühle und Fehler sehr menschlich wirkt. Nichtsdestotrotz fehlte mir noch ein Ticken mehr Spannung, weswegen es leider nicht ganz für vier Sterne gereicht hat.
 
-Kurzformat-
Schreibstil: ✶ ✶  || Idee: ✶ ✶ ✶ || Charaktere: ✶ ✶ || Lesespaß: ✶ ✶  || Sonstiges (Plot, Welt, Logik, Tempo, Humor): - || Gesamt: ✶ ✶ ✶ 1/2 
 
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