logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: elefant
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
review 2017-05-10 17:14
Rezension | Elefant von Martin Suter
Elefant - Martin Suter Elefant - Martin Suter

Beschreibung

 

Durch Zufall entdeckt der Obdachlose Schoch vor seinem Schlafplatz einen kleinen rosafarbenen Elefanten, den er zunächst aufgrund seiner Größe für ein Spielzeug hält. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es sich bei dem Elefanten um ein richtiges Lebewesen in Miniaturform handelt, dass im Dunkeln sogar leuchtet.

 

Der entzückende Mini-Elefant ist das Ergebnis eines Experiments des Genforschers Roux, der sich mit seinem süßen Forschungsobjekt eine große Sensation und einen entsprechenden finanziellen Reibach verspricht. Doch Roux hat die Rechnung nicht mit dem burmesischen Elefantenpfleger Kaung und weiteren Menschen gemacht, die den kleinen Elefanten vor seinem Schicksal beschützen.

 

Meine Meinung

 

In Martin Suters neuesten Roman mit dem Titel „Elefant“ habe ich mich schockverliebt! Anders kann man es überhaupt nicht ausdrücken – die Begegnung mit dem ganz und gar entzückenden Minielefanten und den wundervollen Menschen die alles erdenkliche unternehmen, um dieses einzigartige Geschöpf vor der Sensationslust und Gier böser Menschen versuchen zu beschützen, hat einen emotionalen Tiefgang der mich sofort abholt.

 

"Er war seit der ersten Begegnung mit dem kleinen Wesen verzaubert von dessen – Anmut." (Seite 174)

 

Die näheren Informationen und Hintergründe zum Minielefanten werden erst nach und nach gelüftet, daher spannt sich ein angenehmer Spannungsbogen über die gesamte Erzählung. Von Langeweile also keine Spur! Ganz im Gegenteil – ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hatte den Roman in einem Rutsch verschlungen.

In einem flüssigen und nicht allzu ausladenden Stil erzählt Martin Suter eine außergewöhnliche Geschichte aus diversen Perspektiven die im Plot zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft hin- und her springen. Im Mittelpunkt steht das Ergebnis eines Genexperimentes des Forschers Roux zu den so genannten „Glowing Animals“, wobei mehr durch Zufall ein Elefant in Miniaturformat mit einer rosaroten Hautfarbe entsteht, der im Dunkeln leuchtet.

 

Man taucht zuerst in die Obdachlosenszene Zürichs ein, die man durch Schoch näher kennen lernt. Dadurch wird auch das Thema Alkoholismus und die Tierhaltung der Obdachlosenszene angeschnitten. Die Begegnung mit dem kleinen Elefanten bringt schließlich Schochs komplettes Leben durcheinander. Er möchte auf keinen Fall den putzigen Elefanten sich selbst überlassen und sucht sich Hilfe. Schnell wird allerdings klar, dass er der Elefant etwas besonderes ist und der vermeintliche Schöpfer Roux mit Nachdruck nach ihm sucht. Der Obdachlose Schoch und weitere Protagonisten des Romans können sich der Anmut des rosaroten Elefanten nicht entziehen und legen somit Roux immer wieder Steine in den Weg. Ein spannendes Katz- und Mausspiel entsteht. Der Ausgang bleibt bis zum Ende ungewiss (auch wenn man evt. so eine Ahnung über ein mögliches Ende im Kopf haben kann).

 

Die Charaktere sind zwar etwas klischeebehaftet, jedoch mochte ich sie trotzdem sehr gerne! Der Genforscher Roux hat schwer an einer vergangenen Niederlage zu knabbern und setzt seine ganze Energie in sein Projekt und die Suche nach dem rosafarbenen Elefanten. Damit ist ein wunderbarer Bösewicht geboren der ohne jegliche Moral und Menschlichkeit handelt und vor allem durch seine Machtgier glänzt. Im Gegenzug dazu gibt es mit dem Obdachlosen Schoch, der sich aus eigenem Antrieb für ein Leben auf der Straße entschieden hat, einen Protagonisten der das komplette Gegenteil verkörpert.

 

Fazit

 

Ein absolut wundervoller Roman, der perfekt eine emotionale sowie spannende Geschichte zwischen Genexperimenten und diversen Lebensgeschichten spannt. Lesevergnügen pur!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-elefant-von-martin-suter
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2014-11-24 17:33
"Piąty elefant" Terry Pratchett
Piąty elefant - Terry Pratchett

Jako, że świat jest dyskiem, to nie ma przed nim ucieczki. Nawet jak zeskoczysz z krawędzi, to wpadniesz na jednego z czterech słoni i odbijesz się z powrotem.  Dlatego więc po raz kolejny dałem się wciągnąć w przygody komendanta Vimesa oraz kapitana Marchewy, zaserwowane przez jednego z bardziej znanych Brytyjczyków świata. Tym razem przyszedł czas na odwiedziny w sąsiednim państwie.

 

Vimes jako, że po małżeństwie z lady Sybill został diukiem, awansował na ambasadora. Może on sam, nie uważa tego za awans, lecz musi się podporządkować. Zostaje wysłany na misję dyplomatyczną do Uberwaldu, a więc krainy krasnoludów, wilkołaków, wampirów no i oczywiście ogromnych pokładów tłuszczu. Jako swój orszak postanawia więc wziąć ze sobą Cudo Tyłeczek(wyzwoloną krasnoluda [nie ma żeńskiej formy krasnoluda]) oraz trolla Dedrytusa(w Uberwaldzie cały czas toczy się wojna pomiędzy nimi i krasnoludami). Tak więc na ciepłe przywitanie liczyc nie mogą. Okazją do  tej dziwacznej delegacji jest koronacja nowo wybranego krasnoludzkiego króla. W tak kruchej sytuacji, każdy chce uszczknąć dla siebie kawałek tortu nawet, jeżeli jest on z tłuszczu.

 

"Piąty elefant" to mistrzowsko zbudowany kryminał z dużą dawką akcji oraz oczywiście jak przystało na Pratchetta humoru. Wyjątkowo proporcje w jakich są rozłożone te gatunki literackie są mistrzowsko zrównoważone. Zdarzało się, że czasem książki tegoż autora wydawały mi się zbyt abstrakcyjne i przez to niezrozumiałe. Tutaj książka sama się czyta. Ukazanie tajników dyplomacji oraz szpiegostwa jest wspaniałe, a smakowite kąski jak więzień Patrycjusza Leonard albo gadający mały kundelek, czy też pojawiająca się kilka razy Śmierć dodają smaku całości. 

 

Nie mam zastrzeżeń do "Piątego elefanta". Ksiażka jest zabawna, wciągająca, frapująca oraz oczywiście ma ukrytą mądrość i przesłanie. Nie tak oczywiste jak poprzednie tomy, ale, nic nie jest tym, na co wygląda. Tak jak tytułowy elefant. Zachęcam do lektury

Like Reblog Comment
review 2012-03-25 00:00
Der Fünfte Elefant (Scheibenwelt, #24) - Terry Pratchett,Andreas Brandhorst Der Start in den Roman ist herrlich genial. Gleich auf der ersten Seite werden ganz wichtige Fragen der Menschheit auch in der Scheibenwelt philosophisch erörtert und interpretiert: "Wenn ein Millionen Tonnen schwerer zorniger Elefant vom Himmel fällt, ohne dass jemand da ist, der ihn hört - veruracht er dann ein Geräusch". So geht es dann in traumhaften Bildern weiter, denn in Ankh-Morpork wurde neuerdings Parkraumbewirtschaftung eingeführt und Geschwindigkeitsübertretungen streng geahndet.
Leider verliert die Geschichte dann erheblich an Schwung, vor allem wenn man fast alle Figuren schon aus "Helle Barden" kennt. Ich finde das gesamte Universum und die Phantasie von Pratchett grenzgenial, aber er hätte vielleicht nicht ganz so viele Bücher zu den gleichen Teilaspekten der Scheibenwelt schreiben sollen.

Meine Beurteilung resultiert auch daraus, dass ich schon mehr als 20 Bücher über die Scheibenwelt gelesen habe, und ich schon viel zu vertraut mit den Figuren bin. So ist für mich wahrscheinlich die Qualität zu einem Hygienefaktor geworden, den ich nicht mehr so zu schätzen weiß, weil ich es schon so gewohnt bin und ständig Neues erwarte.

Fazit: Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

PS: Aus aktuellem Anlass habe ich mich wieder mal mit dieser wichtigen philosophischen Frage am Beginn meiner Rezension beschäftigt und eine humoristische Auseinandersetzung mit der Frage in einem Diskussionsforum gefunden, die auch über den Tellerrand der Philosophie hinausschaut
More posts
Your Dashboard view:
Need help?