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review 2016-04-30 16:21
Irland im Mittelalter! Ein reines Spektakel
Die Herren der Grünen Insel: Roman - Kiera Brennan

Inhaltsangabe

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

 

 

Meine Meinung

Als riesen Fan von Irland, dem Land an sich und seinen typischen Merkmalen, war dieses Buch ein Must-Read für mich. Der einzige Fakt, von dem ich mich überraschen lassen wollte, war die Zeit, in der das Buch spielt, Irland im Mittelalter. Weder habe ich bisher viele Bücher gelesen, die in dieser Zeit spielen, noch kenne ich mich mit der mittelalterlichen Geschichte Irlands aus.

 

Umfassen tut das Buch die Jahre 1151 – 1172 und auch wenn es nur ein minimaler Ausschnitt der Mittelalterzeit ist, konnte die Autorin dem Leser diese Zeit sehr gut verbildlichen und beschreiben. Ich habe nun ein Bild vor mir und zum Teil ist es ein sehr erschreckendes Bild.

 

Wer bei diesem Buch auf eine romantische Abenteuerreise durch Irland hofft, sei gewarnt, Krieg, Gewalt und einiges an Blut fließen im diesem Buch und ich fand es unheimlich spannend diese Themen und deren Umsetzung in Schriftform zu verfolgen.

 

Weiterhin interessant ist die Vielzahl der Charaktere, die einem anfänglich noch Kopfzerbrechen verschaffen, zum einen weil es so viele Namen sind und zum anderen, weil die Namen in gälischer Schreibweise verwendet wurden. Für das Feeling im Buch war dies die bessere Wahl. Als Leser muss man sich erst dran gewöhnen oder des Öfteren im Personenverzeichnis am Ende des Buches blättern, dort findet man die Namen in anglisierter Lautschrift.

Beim Lesen fällt wohl jedem Leser gleich eine Besonderheit auf. Denn Kiera Brennan stellt nicht die großen Charaktere, Könige und andere Machthaber in den Fokus, sondern die kleinen Leute, wie Händler, Sklaven und Angehörige von „den Großen“. Für mich macht dieser Punkt das Buch und die Geschichte nur zu etwas noch Größerem, da man aus der Sicht der Kleinen die Geschehnisse und Situationen zur vergangenen Zeit viel besser nachempfinden kann. Vor allem wenn es um die Nachteile als Niedriggestellter/Niedriggestellte geht.

Und dennoch haben auch die Kleinen Wünsche und Vorstellungen und versuchen in dieser Geschichte etwas zu bewirken.

 

Das Kiera Brennan schreiben kann, merkt man bei diesem Buch recht schnell und wer sich ein wenig mit der Autorin beschäftigt hat, weiß wie ernst sie ihre Recherche zu ihren Büchern nimmt. Als großer Irland-Fan reist sie sehr häufig und besucht ihre Schauplätze bzw. lässt nach Besuchen bestimmte Orte zu ihren Schauplätzen werden.

Ich selbst durfte auf der LBM 2016 auf sie treffen. Ihre Lesung war toll, ihre visuellen Eindrücke von Irland ebenso. Nach nur einmal sehen kann ich sagen, Kiera Brennan ist eine unheimliche sympathische Autorin und hat mit „Die Herren der grünen Insel“ ein tolles Werk erschaffen, zu dem sie mit Sicherheit eine besondere Liebe verbindet.

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Zwischenzeitlich musste auch ich mich allerdings durch ein paar Längen kämpfen. Ich weiß weniger, ob es daran lag, dass ich den Händler Pól nicht mochte oder ob seine Erzählstränge wirklich anders gestaltet wurden. Zu dem brauchte es anfänglich doch seine Zeit um in dieses Buch zu finden.

Aber dennoch sei allen gesagt, diese Zeit um ins Buch zu finden, sollte man sich nehmen. Wer dieses Buch frühzeitig abbricht, verpasst eine Menge!

 

Mein Fazit

Kiera Brennan konnte mir das Mittelalter in Irland näher bringen und ich mag diese Zeit mit seinen Ereignissen. Dieses Buch toppt mit einer wahninnig guten Recherche und besonderen Charakteren.

Am Ende des Buches war ich doch ein wenig geknickt, dass es vorbei ist, aber das ist es ja gar nicht. Denn es geht weiter…

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review 2016-03-29 11:00
Ein etwas anderer Riley. Trotzdem toll!
Helenas Geheimnis: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

Inhaltsangabe

Wie viel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?

Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt...

 

Meine Meinung

Dieses Mal geht es nach Zypern und in der Hinsicht hat die Autorin wieder voll meinen Geschmack getroffen. Man merkt, dass sie die jeweiligen Länder in ihren Büchern kennt beziehungsweise sie genaustens recherchiert hat. Ich liebe dieses Fakt.

 

Wie Riley Leser es gewohnt sind, schreibt sie ihre Werke immer mit zwei Erzählsträngen und wenn man die Rezensionen zu ihren Büchern verfolgt, genießen die meisten Leser den Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt.

Der Prolog startet in der Gegenwart 2016 und dann geht es plötzlich mit 2006 weiter. Gespannt habe auch ich auf die weit vergangene Zeit gewartet, aber da wollte einfach nichts kommen. Beim Lesen habe ich mich des Öfteren gefragt, wie ich das finden soll, dass das gesamte Buch ausschließlich in der Gegenwart spielt, aber nach der Hälfte des Buches war es mir eigentlich egal, denn ich mochte die Story und das Feeling. Wer nicht ganz auf die Vergangenheit verzichten will, darf sich gegen Ende dann doch auf ein, zwei Kapitel freuen, die in den 90er spielen.

 

Wer eine große Ansammlung von Charakteren mag, ist hier gut bedient, denn in Pandora, das Haus auf Zypern, welches Helena geerbt hat, kommen so einige Charaktere zusammen. Anfangs sah es nach einem entspannten Familienurlaub aus, schnell wurde jedoch klar, dass es eher in Chaos ausarten wird.

Helena selbst konnte mich dieses Mal nicht von sich überzeugen. Ich will nicht sagen, dass ihr Charakter blass erschien, aber er wurde meiner Meinung nach dramatisiert. Und dies bezieht sich nicht nur auf ihre Person, sondern auch auf ihr Geheimnis, aber da mag jeder Leser eigene Ansichten haben.

 

Wie bereits erwähnt, erwartet euch auf Zypern Spiel, Spaß und Überraschung.

Es ist auf jeden Fall eine turbulente Zeit mit Baustellen an vielen persönlichen Beziehungen. Für mich mal wieder ein absoluter Pluspunkt, ist, dass Lucinda Riley am Ende für mich wieder einen tollen Bogen schlägt. In „Helenas Geheimnis“ gibt es nicht die bekannte Zusammenführung von Vergangenheit und Gegenwart, sondern eher dass alle Charaktere, die einem im Buch begegnet sind, am Ende nochmal zusammengeführt wurden. Ich fand es passend und sehr schön zu lesen.

 

Nun ein Fakt, der mir persönlich nicht aufgefallen ist, aber der von einigen anderen Lesern gelobt wurde, ist, dass „Helenas Geheimnis“ nicht von Sonja Hauser, sondern von Ursula Wulfekamp übersetzt wurde, welche bereits neben Hauser bei „Der Engelsbaum“ mit übersetzt hat. Viele empfanden den Lesefluss als deutlich angenehmer. Ich mochte bisher alle Übersetzungen, auch das ist wieder Geschmackssache.

 

Da ich seit ein paar Jahren immer sehr gerne die Danksagungen lese, bin ich froh, dass ich es auch hier getan habe. Frau Riley erzählt hier weniger warum sie dieses Mal auf die Vergangenheit verzichtet hat, allerdings erfahren wir, wie sie auf die Idee für „Helenas Geheimnis“ gekommen ist und wofür dieses Buch steht.

Da empfindet man das Buch am Ende doch gleich noch ein wenig anders.

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Was mir in diesem Buch allerdings gefehlt hat, ist die Spannung, das Mitraten und Mitfiebern. Helenas Geheimnis hat mir das nicht ausgereicht, dieses war fast zu schnell raus und für mich, wie bereits erwähnt, ein wenig harmlos.

Und auch an Emotionen hat Lucinda Riley in diesem Buch gespart.

 

Mein Fazit

Mit „Helenas Geheimnis“ zeigt uns Lucinda Riley, dass sie auch anders kann.

Ja, ich habe den typischen Vergangenheitsstrang auch vermisst, aber für mich zählen der Gedanke hinter dem Buch und das Urlaubsfeeling. Für alle, die sich nach Urlaub sehnen, ist dies eine gute Buchwahl!

Source: leseblick.blogspot.de/2016/03/rezension-helenas-geheimnis.html
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review 2016-03-09 11:11
Leider wusste man nach Band 1 schon zu viel
Daringham Hall - Die Entscheidung: Roman - Kathryn Taylor

Inhaltsangabe

Ben Sterling kann es sich selbst kaum erklären: Seit er auf Daringham Hall eintraf, ist nichts in seinem Leben mehr wie vorher. Und das liegt nicht nur daran, dass seine lange verschollene Familie ihn auf ihrem Landsitz in East Anglia so unerwartet freundlich aufnimmt – auch seine Gefühle für die Tierärztin Kate bringen den sonst so beherrschten Unternehmer aus dem Gleichgewicht. Soll er wirklich glauben, dass er in England eine Zukunft hat? Noch ahnt er nicht, dass jemand im Hintergrund weiter Intrigen spinnt – und dass ausgerechnet Kate ihn dazu bringen wird, seine Entscheidung für Daringham Hall noch einmal zu überdenken...

 

Meine Meinung

Achtung!

  1. Band einer Reihe

 

Wer da im Hintergrund weiter Intrigen spinnt, war mir hier ja bereits nach Band 1 klar, was ich auch als Kritikpunkt ansehe. Hätte die Autorin darum ein Geheimnis gemacht, wäre dieses Buch neben seinen Liebesgeschichten auch mit Spannung und Rätseln bestückt gewesen.

 

Nach dem ersten Band setzen sich im zweiten die drei Liebesgeschichten fort.

Ich vermute, dass die Geschichte um Ben und Kate in dieser Reihe im Vordergrund stehen sollte. Bei Kate und Ben dreht sich alles nur um dieses Hin und Her, was ich hier fast störend finde.

Finden sie nach diesem Band nun endgültig zu einander?

Aus diesem Grund toppt ein anderes Pärchen die beiden meiner Meinung nach.

Da finde ich dieses Miteinander viel amüsanter und deren Geschichte und Verhalten miteinander passt einfach.

 

Natürlich setzen sich hier auch die Familienereignisse fort, wobei Ben im Mittelpunkt steht. Die Familie Camden teilt sich so zu sagen in zwei Lager auf, die einen stehen zu Ben, die anderen können oder wollen ihn in ihrer Familie nicht willkommen heißen.

Zu dem spielt in diesem Teil das Thema Vater-Sohn-Beziehung eine große Rolle. Dies fand ich wiederum toll zu verfolgen. Auch die Emotionen werden im 2. Band angekurbelt und ich hoffe, dies setzt sich im letzten Teil fort. Denn ein wenig Tragik brauch doch fast jedes Buch oder?

 

Wer die Intrigen spinnt, wie Ben zu seiner neuen Familie steht und ob er seiner Rache nachgeben kann, all dies verrät euch Daringham Hall – Die Entscheidung.

Um welche Entscheidung es geht und wie sie ausfallen wird, ich bin gespannt.

 

Wieder positiv zu erwähnen ist, dieser unheimlich flüssige Schreibstil. Es passt

einfach von vorne bis hinten und es ist super angenehm diese Reihe zu lesen.

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Wenn man es genau betrachtet, passiert in diesem Band allerdings nicht recht viel. Natürlich kommt die Geschichte voran, aber anscheinend nicht so schnell, wie ich es mir wünschen würde. Mir fehlt es gerade in Hinsicht auf die Familiengeschichte weiterhin an Spannung und plötzlichen Wendungen.

 

Im dritten Band erhoffe ich mir, dass es bergauf geht und die ersten beiden Teile toppen kann.

 

Mein Fazit

Trotzdem die Geschichte nicht wirklich voran kommt und ähnliche Themen wie im ersten Band im Vordergrund stehen, lese ich die Reihe sehr gerne und bin gespannt, wie die Geschichte ausgehen wird.

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review 2016-03-08 07:28
Wie nicht anders zu erwarten ein gelungener Roman!
Das Seehaus: Roman - Kate Morton,Norbert Möllemann,Charlotte Breuer

Inhaltsangabe

Eine Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft

Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.

Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld…

 

Meine Meinung

Wie lange musste ich auf dieses Buch warten.

Dann wurde meine Vorfreude aufgrund des Designwechsels ein wenig getrübt, aber das Können zum Schreiben hat Frau Morton natürlich nicht abgelegt.

 

Schon allein der Prolog ist sowas von vielversprechend. Auf der einen Seite denkt man, die Autorin verrät zu viel, auf der anderen Seite, merkt man schnell, dass man mit dieser Vermutung komplett falsch liegt, denn eigentlich weiß man nichts.

 

Wer die Bücher von Kate Morton kennt, weiß, dass auch ihre Romane immer auf zwei Zeitebenen spielen. Ich liebe diese Vermischung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Bisher bin ich meist eine Verfechterin der Charaktere und der Handlung in der Vergangenheit gewesen, aber Morton zeigt mir endlich mal, dass es auch anders geht.

In „Das Seehaus“ konnte mich anfänglich die Geschichte um die Polizistin Sadie in der Gegenwart deutlich mehr fesseln, als die beginnende Geschichte der Edevane Tochter Alice im Jahr 1933.

Ich liebe alte und verlassene Häuser und die Autorin bot mir hier die perfekte Kulisse an, aus der sich eine tolle Geschichte herausbilden sollte. Sadie erfährt von der Familie Edevane, die das Anwesen verlassen hat und von ihrem Schicksal, welches die gesamte Familie zerrissen zu haben scheint. Das jüngste Kind der Familie, Theo wurde in der Nacht dieser atemberaubenden Mittsommernachtsparty entführt. Und wie kann Sadie als beurlaubte Polizistin anders, als nochmal ein Auge auf diesen 70 Jahre zurückliegenden Fall zu werfen. Zusammen mit ihrem Großvater, dem Bibliothekar der Stadt und dem damals Ermittelnden Polizisten versucht sie das Geheimnis zu lösen.

 

Anfangs total gepackt von der Gegenwart, konnte mich nach und nach auch die Vergangenheit in seinen Bann ziehen. Die Autorin nahm sich zum Ziel uns die Geschichte vieler Charaktere, vor allem Mitglieder der Familie Edevane in der Vergangenheit zu erzählen. Erschienen viele Charaktere zu Beginn sehr blass, kann man so hinter jede Fassade blicken und ist gewillt, sich in die Gedanken und Handlungsweisen jeder Person hineinzuversetzen. Die Idee dahinter ist einfach super.

Nach und nach bringt Morton beide Zeitebenen zusammen und ich kann abschließend nicht sagen, in welcher Ebene ich mich wohler gefühlt habe. Beide haben ihre ganz besonderen Momente und Handlungsinhalte.

 

Für mich in diesem Buch das Highlight war hier der Punkt, wie gut mich die Autorin an der Nase herumführen konnte. Wie zum Prolog bereits erwähnt, ist man sich zwischenzeitlich immer so sicher, das Rätsel gelöst zu haben und man fragt sich, was da jetzt noch kommen soll und dann dieser Moment, in dem es diese Wendung gibt und jegliche Ideen zur Lösung des Geheimnisses in ein tiefes schwarzes Loch fällt. Ich hatte zwischenzeitlich glaub ich alle Charaktere im Verdacht und wusste weder ein, noch aus. Aber gerade dies kenne ich nicht von den anderen Romanen und es hat mich zum einen in den Wahnsinn getrieben, zum anderen hat es mich begeistert, wie Kate Morton mit mir gespielt hat.

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Einen Kritikpunkt möchte ich in Hinsicht auf das Ende anbringen. Es war für mich letztendlich zu vorhersehbar. Das mag vielleicht nicht jedem so gehen, aber ich fand es dann doch ein wenig zu offensichtlich.

Der Ausgang der Verstrickungen zwischen den Charakteren hat mir einfach nicht hundertprozentig zugesagt.

 

Mein Fazit

Wie von der Autorin nicht anders zu erwarten, ist auch „Das Seehaus“ ein gelungener Roman, der sich meiner Meinung nach allerdings von ihren anderen Büchern unterscheidet, in dem er mit mehr Verwirrung und mehr Rätseln punkten kann. Ihre Ideen, ihr Setting und ihr Schreibstil machen auch dieses Buch zu einem Lesevergnügen.

 

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review SPOILER ALERT! 2016-03-04 15:11
Winternachtssonne
Winternachtssonne - Christelle Zaurrini

Zum 1. Teil Sommernachtswende: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_1_12?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Ddigital-text&field-keywords=sommernachtswende&sprefix=sommernachtswende%2Cdigital-text%2C186

Zum Buch: http://www.amazon.de/WinterNachtsSonne-Christelle-Zaurrini-ebook/dp/B01CBYAY8U/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1457101748&sr=8-1

Zum Inhalt:

 

 

Seit dem Tod ihrer Eltern ist Bettys Kopf ein düsterer Ort voller Schmerz und tiefer Abgründe. Bevor sie sich in ihrer Trauer vollkommen verlieren kann, schickt ihr Bruder sie in eine Therapie, wo sie Aiden kennen lernt, in dessen Kopf dieselben Schatten hausen. Für eine Zeit scheint es, als könnten sie sich gegenseitig retten, doch dann beginnt für beide der Alltag wieder und Aiden scheint wie ausgewechselt. Gezwängt in Muster, die er nach all den Jahren nicht mehr ablegen kann, verletzt er Betty immer wieder. Ist ihre Verbindung stark genug, um die Rollen, in denen sie Zuflucht gefunden hatten, aufzugeben? Die Fortsetzung von Sommernachtswende 

 

 

Meine Meinung: 

Ich habe ja auch den ersten Teil Sommernachtswende gelesen. 

 

Jetzt ist der Nachfolgeband Winternachtssonne erschienen und ich habe ihn sofort gelesen. Hier geht es überwiegend um Dylans kleine Schwester Betty, die mittlerweile 17 Jahre alt ist, aber auch die anderen Charaktere aus dem ersten Band kommen hier in diesem Buch vor. 

 

Betty hat immer noch große Probleme, mit dem Tod ihrer Eltern, die vor einigen Jahren tödlich verunglückt sind, klarzukommen. Sie lebt mit ihrer kleinen Schwester ja seitdem mit ihrem großen Bruder Dylan zusammen in dem Elternhaus. Allerdings hat sie das Gefühl, dass alle Beteiligten mit dem Tod der Eltern schon abgeschlossen haben und fühlt sich einfach unverstanden. Dann eröffnet Dylan ihr auch noch, dass sie für eine gewisse Zeit in eine andere Stadt umziehen müssen. 

 

Ich muss sagen, ich konnte mich total gut mit Betty identifizieren, da meine Eltern, als ich 20 Jahre alt war, in einem Abstand von fünf Wochen auch gestorben sind. Ihre Gefühle waren für mich einfach total nachvollziehbar. Am Anfang eines Kapitels hat Betty auch immer sozusagen das Wort an ihre verstorbenen Eltern gerichtet, das fand ich immer sehr emotional. 

 

Der Autorin ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen, diese Gefühlslage realitätsnah darzustellen. Auch der Schreibstil war toll.

 

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich kann eine klare Lese- und Kaufempfehlung aussprechen, mir haben beide Bücher gleich gut gefallen. Von mir bekommt das Buch 4 - 4,5 Sterne.

 
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