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review 2016-03-31 14:38
Ein märchenhaftes Abenteuer über die Rettung der Welt!
Thalam: Die Hüter der Erde - Gabriele Ennemann

Inhalt:

 

Gideon dachte nicht im Traum daran, dass er einmal ein richtiger Held werden würde. Doch ein heimlicher Ausflug und eine gravierende Beobachtung bei der feindliche Jäger an der Küste von Thalam landen, lassen die Ereignisse überstürzen. Vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen sollen, werden erwählt und Gidion ist einer von ihnen.

Doch die abenteuerliche Reise in die unbekannte Unten-Welt birgt viele Gefahren und geheimnisvolle Wesen kreuzen ihren weg. Doch das unausweichliche rückt immer näher, denn es kommt zum entscheidenden Krieg der über das Überleben der Welt entscheiden wird …

 

Meine Meinung:

 

Man merkt richtig wieviel Herzblut die Autorin Gabriele Ennemann in diesen Fantasy-Roman gesteckt hat. Ihre Leidenschaft kommt durch eine bildhafte Gestaltung der Schauorte, lebendige Protagonisten und eine Handlung voller Fantasy zum Vorschein, die auch während des Lesens auf den Leser überschwappt.

 

Da die Handlung aus der Sicht des jungen Auserwählten Gidion erzählt wird, bekommt man einen deutlichen Eindruck über ihn, seinem Leben und kann an seinem Reifeprozess von Anfang hautnah miterleben. Aber auch die anderen Charaktere bekommen durch den Erzählstil ordentlich Glanz und Farbe verpasst und werden zu einem wichtigen Bestandteil der Gruppe. Doch was noch besser gefiel war, dass man das Gefühl hatte durch eine Märchenwelt zu wandern, was durch die verschiedenen Wesen auf die man während der Reise trifft, ausgelöst wurde. So kann man sagen, dass für jeden Geschmack ein Favorit in Protagonistenform vorhanden ist zu dem man sich mehr hingezogen fühlt oder den man auch eher verabscheut.

 

Der Schreibstil ist genauso wie die Handlung und Protagonisten märchenhaft, malerisch und passend führ die Zielgruppe gewählt. Man schreitet sehr schnell voran und Langeweile kommt, obwohl manche Geschehnisse vorhersehbar sind, absolut nicht auf.

 

Fazit:

 

Die märchenhafte Gestaltung der Welt, Handlung und Protagonisten verwandelte das Buch in eine unterhaltsame und ereignisreiche Jugendlektüre, die der Zielgruppe passend gestaltet ist und sich zu einer Leseempfehlung herauskristallisierte.

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review 2015-12-06 12:05
[Rezension] Gabriele Ennemann - Thalam - Die Hüter der Erde
Thalam: Die Hüter der Erde - Gabriele Ennemann

Titel: Thalam - Die Hüter der Erde
Autorin: Gabriele Ennemann
Verlag: Riverfield Verlag
Erschienen: September 2015
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Ausgabe: Hardcover

ISBN: 978-3-9524523-2-5
Preis: 19,90 Euro [Print]
          15,99 Euro [E-Book]

 

 

 

 
Ich bedanke mich recht herzlich für das spannende Leseexemplar 

 

Klappentext: 

Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...

Dieser Roman für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren schlägt eine Brücke zwischen zwei Welten, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Der Autorin wurde schon im Grundschulzeugnis attestiert: »Gabriele hat zu viel Fantasie.«

Die Autorin: 
 
 
Gabriele Ennemann, geboren 1963, lebt mit ihrer Familie in Essen. Das Schreiben begleitet sie seit ihrer Kindheit. Nach einer Ausbildung im Einzelhandel tauschte sie ihre vertraute Arbeit gegen ein Taxilenkrad und betrieb viele Jahre interessante Studien am ‚lebenden Subjekt‘. Sie wechselte ein weiteres Mal den Beruf und wurde Fahrlehrerin. Heute ist sie in einem Seniorenzentrum beschäftigt und arbeitet mit psychisch erkrankten Menschen. In ihrer knapp bemessenen Freizeit genießt sie es, in der Natur zu sein und zu schreiben. 
»Thalam – Die Hüter der Erde« ist ihr Fantasyroman Debüt.
 

 

Meine Meinung: 

Ich war von Anfang in der Geschichte um Thalam und habe mitgefiebert.
Thalam ist ein kleines Dorf in dem der 15jährige Gidion wohnt. Eines Tages erfährt er von seinem Pflegevater, dass er zu der vierköpfigen Avantgarde gehört, die die Lebensachse beschützen sollen. Diese ist gestohlen worden und es gehört zu seinen Aufgaben, sie wieder zu holen. Nach einer Audienz beim König beginnt für Gideon das große Abenteuer.
Zusammen mit Leona und Levinor. zwei Auserwählte zieht er los, um die Menschen und Erde vor dem Untergang zu retten.

Gabriele Ennemann hat ein ganz tolles Fantasybuch erschaffen, indem nicht immer die üblichen Fabelwesen vorkommen. Sie hat große Phantasie und einen sehr authentischen Schreibstil, der es mir einfach gemacht hat, in das Buch hineinzufinden.
Die Geschichte ist zum größten Teil aus Gideons Sicht erzählt, so dass man wirklich mitten drin ist. Natürlich bekommt man durch die Perspektive der Feinde auch sehr viel mit.
Thalam ist ein richtig schönes Fantasybuch für Kinder ab 10 Jahren.

Mein Fazit: 

Gabriele Ennemann ist ein schöner Debüt-Roman gelungen, den ich absolut weiterempfehlen kann und er nicht nur für Jugendliche gedacht ist.
Schöne Charaktere, eine unvergessene Kulisse und sehr spannende Geschichte.

Meine Bewertung: 5/5 
Source: beatelovelybooks.blogspot.de/2015/12/rezension-gabriele-ennemann-thalam-die.html
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review 2015-10-25 20:33
Thalam: Die Hüter der Erde - Gabriele Ennemann

In meinen Augen ist der größte Pluspunkt des Buches seine enorme Originalität! Gabriele Ennemann lässt die so komplexe wie märchenhafte Welt Thalam in schillernden, lebhaften Details vor dem Leser auferstehen. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken!

 

Leider hatte ich aber dennoch so meine Probleme mit dem Buch.

 

Zum Teil liegt es wohl daran, dass die Geschichte irgendwo im Niemandsland zwischen Kinder- und Jugendbuch angesiedelt ist. Gidion, der Held der Geschichte, ist 15 Jahre alt, was ja eigentlich auch Leser dieser Altersgruppe anspricht, der Schreibstil kam mir aber eher einfach und kindlich vor.

 

Der Inhalt las sich für mich ebenfalls wie ein Kinderbuch, denn ich vermute, sprechende Tiere, niedliche Blumenelfen und kauzige Wichtel werden zwar Kinder und junggebliebene Erwachsene bezaubern, für viele Jungs im Teenageralter aber einfach zu uncool sein.

 

Tatsächlich wird das Buch auch für Kinder ab 10 Jahren empfohlen - für diese Altersgruppe fehlte mir aber ein wenig die passende Identifikationsfigur!

 

Die Ereignisse werden dem Leser überwiegend aus Gideons Sicht erzählt, wodurch er direkt dazu eingeladen wird, mit ihm mitzufühlen. Am Anfang werden die wichtigsten Dinge, die der Leser wissen muss, vermittelt, indem Gidions Ziehvater ihm Dinge erklärt - was mir ein wenig konstruiert vorkam, aber auch jungen Lesern den Einstieg leicht macht.

 

Leider war für mich nicht immer alles schlüssig. Es waren oft die kleinen Details, die mich stutzig machten und mich ein wenig aus der Geschichte rissen.

 

Auch die Charaktere machten es mir nicht immer einfach.

 

Außer Gidion besteht die Avantgarde, also die Gruppe junger Helden, die Thalam retten sollen, aus der etwa gleichaltrigen Leona, sowie der etwas älteren Dawn und dem Kronprinzen Levinor.

 

Wie schon gesagt, mir kam Gidion oft viel jünger vor, als er eigentlich sein sollte. Abgesehen davon fand ich ihn aber sympathisch und ich konnte auch gut mir ihm mitfiebern!

 

Auch Leona wirkte auf mich häufig eher wie ein Kind. Sie langweilt sich schnell und reagiert patzig, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht, ist aber ansonsten gutherzig, pfiffig und mutig.

 

Für Dawn und Levinor konnte ich dagegen einfach kein richtiges Gespür entwickeln. Ich habe nicht das Gefühl, sie wirklich zu kennen!

 

Am schwersten machten es mir aber die Bösewichte. Sie erschienen mir sehr eindimensional - sie sind böse, weil sie eben böse sind, und sie haben Spaß daran. Außerdem benehmen sich die beiden gefährlichsten Widersacher manchmal geradezu kindisch und verbringen einen Großteil des Buches damit, dass sie in der Gegend umher irren und mit ihren Plänen keinen Schritt voran kommen. Dadurch wirkten sie auf mich nicht sehr bedrohlich!

 

Überhaupt wollte für mich so recht keine Spannung aufkommen. Es wird viel davon gesprochen, was für schreckliche Dinge passieren könnten oder in der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit geschehen werden, weil die Lebensachse gestohlen wurde - aber man bekommt als Leser diese Bedrohung nicht unmittelbar mit. Ich habe einfach nicht gespürt, dass die Zeit drängt und die Welt in großer Gefahr ist.

 

Es braucht sehr lange, bis die vier Mitglieder der Avantgarde tatsächlich losziehen, um die Welt zu retten! Und dann verläuft die Reise zunächst ziemlich ruhig. Es wird viel gerastet, es werden wundersame Wesen bestaunt... Es dauert mehr als 200 Seiten, bis sich den jungen Helden überhaupt mal ernsthaft etwas in den Weg stellt.

 

Meist erledigen sich die Schwierigkeiten denn jedoch relativ problemlos, oder sie kommen tatsächlich in eine lebensbedrohliche Situation, meistern sie aber nicht selbst, sondern müssen gerettet werden.

 

Ich hätte mir manchmal gewünscht, dass Gidion und seine Freunde mir viel deutlicher zeigen, warum das Schicksal ausgerechnet sie ausgewählt hat, zur Avantgarde zu gehören!

 

Fazit:
Die Geschichte ist wunderbar fantasievoll und originell! Aber leider konnte ich mit den Charakteren nicht immer warm werden; besonders die Bösewichte wirkten auf mich eher flach. Auch die Spannung fehlte mir, so dass sich die Geschehnisse für mich etwas zogen...

 

Ich will nicht behaupten, dass "Thalam" ein schlechtes Buch ist, aber mich konnte es einfach nicht komplett überzeugen, so leid es mir tut.

Source: mikkaliest.blogspot.de/2015/10/thalam-die-huter-der-erde-von-gabriele.html
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