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review 2015-06-21 12:42
Rezension: Bethany Griffin - Das Lied des roten Todes
Das Lied des roten Todes (Das Mädchen mit der Maske, #2) - Bethany Griffin

Mit "Das Lied des roten Todes" setzt Bethany Griffin konsequent ihre Geschichte um Araby, Will, Elliot und deren Kampf um das Überleben und die Zukunft ihrer Stadt fort. Dabei schafft die Autorin es immer wieder, mit neuen Wendungen zu überraschen, die man so einfach nicht erwartet hätte. Sie macht es ihren Protagonisten nicht gerade leicht, denn die Gefühle so ziemlich aller fahren hier ordentlich Achterbahn. Leider werden so manche Szenen, die wirklich Spannung aufbauen, viel zu schnell aufgelöst. Man hat das Gefühl, die Autorin hat den Gedanken nie ganz beendet, sondern möchte schnellstmöglich zum nächsten Ereignis kommen. Dadurch wirken ihre Ideen unausgegoren und nehmen die Spannung ganz schnell wieder weg, obwohl doch soviel Potenzial dahinter steckt und durchaus noch mehr aus der Geschichte herauszuholen wäre. Gerade wenn man bedenkt, wie grausam Prinz Prospero ist oder auch Malcontent. Da gab es Situationen, aus denen man eigentlich sicher nicht so leicht hätte entkommen können und das fand ich schon ein wenig schade. Damit will ich nicht sagen, dass es den Protagonisten zu leicht gemacht wurde, denn Schicksalsschläge haben sie trotzdem zu verkraften, wie auch schon im ersten Band. Leider konnte man dabei gar nicht so wirklich mitfühlen, da die Autorin -in Form von Ich-Erzählerin Araby- stellenweise recht gefühllos erzählt. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass es sich um bloße Aufzählungen handelt und das hat mich dieses Mal oft gestört. Trotzdem gelingt es ihr auch hier wieder, die düstere Atmosphäre zu transportieren, ebenso wie die Hoffnungslosigkeit auf Seiten der restlichen Bevölkerung. Das Finale der Dilogie endet rund, alle Handlungsstränge werden abgeschlossen und es bleiben keine Fragen mehr offen, so dass man als Leser zumindest dahingehend nicht unbefriedigt entlassen wird.
Fazit:
Leider konnte mich "Das Lied des roten Todes" nicht so sehr begeistern, wie der 1. Band. Bethany Griffin hat durchaus tolle Ideen, die jedoch viel zu schnell abgehandelt werden und so die Spannung, die gerade aufgebaut wurde, zerstören. Die düstere Atmosphäre, einige interessante Charaktere und das runde Ende können immerhin teilweise darüber hinwegtrösten.

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review 2015-06-07 12:29
Rezension: Jennifer L. Armentrout - Opal: Schattenglanz
Obsidian, Band 3: Opal. Schattenglanz - Anja Malich,Jennifer L. Armentrout

"Opal - Schattenglanz", der dritte Band der Reihe um Katy und Damon, konnte mich wieder absolut fesseln und begeistern. Nachdem schon Band 2 "Onyx - Schattenschimmer" wirklich spannend und überraschend war, geht es hier genauso weiter.
Die Beziehung zwischen Katy und Damon entwickelt sich weiter, genau wie beide Protagonisten. Damon ist unerwartet liebevoll und romantisch, hat - wie auch schon in den ersten beiden Teilen - einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und bleibt seinem Charakter trotzdem treu, denn seine Sprüche bleiben unverändert arrogant und witzig. Katy ist ein Kämpferherz. Zwar hat sie durchaus Angst vor gewissen Dingen, doch trotzdem tut sie alles für ihre Freunde, denn insgeheim gibt sie selbst sich die Schuld an allem Schlimmen, was passiert ist. Mit Dawson ist ein interessanter neuer Protagonist aufgetaucht, den man schwer einschätzen kann. Leider bleibt er ein wenig blass und hätte meiner Meinung nach gerne noch ein bisschen mehr Platz in der Geschichte finden dürfen. Dass auch Katys und Damons andere Freunde eine größere Rolle spielen durften, als noch in den Vorgängern, hat mir gut gefallen. Andere Protagonisten, mit denen man nach dem Ende des 2. Bandes eher weniger gerechnet hätte, tauchen wieder auf und die Autorin versteht es immer wieder, mit überraschenden Wendungen, die Geschichte auf einem hohen Spannungslevel zu halten. Auch ihr Schreibstil ist gewohnt flüssig und gefühlvoll, so dass man sich wieder sehr gut in Katy hineinversetzen kann.
Das Ende dieses 3. Bandes ist ein ziemlich gemeiner Cliffhanger, der die Wartezeit auf den 4. Band "Origin - Schattenfunke", welcher im Dezember diesen Jahres erscheinen soll, nicht gerade erleichtert. Eigentlich kann man gar nicht anders, als weiterzulesen, denn nicht nur die Charaktere wachsen dem Leser immer mehr ans Herz, auch die Spannung steigt und weitere Geheimnisse scheinen kurz vor der Entdeckung zu stehen.
Fazit:
Mit "Opal - Schattenglanz" schafft Jennifer L. Armentrout es wieder, noch eine Schippe drauf zu legen. Spannung; tolle Charaktere, die sich kontinuierlich weiterentwickeln; ein wunderschöner Schreibstil und unerwartete Wendungen machen dieses Buch zu einem Pagetuner. Aber Vorsicht: Band 3 endet mit einem bösen Cliffhanger, der die Wartezeit auf Band 4 schier unerträglich macht.

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