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review 2015-06-30 19:58
Getrieben: Durch ewige Nacht - Veronica Rossi

 

 

Roar musterte sie lange und eindringlich, den Hauch eines Lächelns in den Augen. „Das ist kein wirres Zeug, Aria. Es ist das, was passiert. Die Wahrheit.“ Er drückte ihre Hand und ließ sie dann los. „Bitte verschone mich nie damit."

 

 

 

Inhalt:

Nach ihrem Wiedersehen mit Perry, der nach Vales Tod nun Kriegsherr der Tiden ist, begleitet Aria ihn zu seinem Stamm. Fast alle Außenseiter sind ihr gegenüber allerdings nicht gerade freundlich gesinnt, da sie eine Siedlerin ist. Aber nicht nur Aria fällt es bei den Tiden nicht leicht. Perry muss dafür kämpfen, dass seine Entscheidungen anerkannt werden und sein Volk vertraut nicht immer so ganz in ihn, wie er es vielleicht gedacht hatte. Nachdem die Anfeindungen gegen Aria immer schlimmer werden, beschließt sie zusammen mit Roar den Stamm zu verlassen und ihren ursprünglichen Plan, zum Stamm der Hörner zu gehen und nach der Blauen Stille zu suchen, um Talon, der in Reverie festgehalten wird, zu befreien, weiter zu verfolgen...

 

Meine Meinung:

Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um wieder in die Geschichte zu kommen, obwohl der zweite Band direkt an die Handlung von Band eins anschließt. Aber schon nach den ersten zwei bis drei Kapiteln war ich wieder vollkommen gefangen in der Welt, die Veronica Rossi sich erdacht hat. Das Buch war wirklich spannend und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

Aria und Perry als Protagonisten sind mir wirklich sehr sympathisch und ich kann mich gut in sie hineinversetzen.

Aria hat im ersten Teil ihre Mutter verloren und hat es sich nun als Ziel gesetzt, die Blaue Stille zu finden und damit Talon zu befreien. Sie ist, wie man sie schon am Ende des ersten Buches kannte, eine starke Frau, die für ihre Überzeugungen eintritt. In der Zeit in der sie und Perry getrennt waren, hat sie sich noch weiterentwickelt, was auch ihm schon zu Beginn auffällt. Sie versucht im Verlauf des Buches herauszufinden, wer sie eigentlich ist und wohin sie gehört, zu den Außenseitern oder zu den Siedlern. Das alles schiebt sie allerdings ein wenig zur Seite, um sich nur auf das Ziel die Blaue Stille zu finden zu konzentrieren.

Perry macht im zweiten Teil eine große Entwicklung durch. Er muss sich in die Rolle des Kriegsherren einfinden. Am Anfang hat er damit einige Probleme, z. B. wenn es darum geht, sein Volk davon zu überzeugen, dass seine Entscheidungen die richtigen sind. Aber im Laufe des Buches wächst er immer mehr in diese Rolle hinein und fühlt sich davon auch immer wohler. Auch Roar spielt wieder eine große Rolle, da er zu Beginn auch bei den Tiden lebt und dann mit Aria zu den Hörnern zieht, um Liv wiederzusehen.

Roar ist immer noch eine meiner Lieblingsfiguren. Man erfährt im zweiten Teil auch ein bisschen mehr von Arias und Roars gemeinsamer Zeit, die am Ende des ersten Teils (soweit ich mich erinnere) nur kurz erwähnt wird. Die beiden sind sich sehr nahe und verstehen sich sehr gut. Aria redet mit Roar im Verlauf der Geschichte über viele Dinge, über die sie mit Perry nicht geredet hat.

Außerdem lernt man im zweiten Teil noch weitere wichtige Figuren kennen, wie z. B. Perrys Gefolgsleute oder den Stamm der Hörner und auch Liv, Perrys Schwester.

Die Welt, die Veronica Rossi geschaffen hat, hat mich natürlich im zweiten Band genauso fasziniert, wie im ersten. Die Ätherstürme bedrohen immer mehr das Land der Tiden und auch die Kuppeln, in denen die Siedler leben, und die Suche nach der Blauen Stille wird damit immer dringender. In „Getrieben“ wird allerdings das Leben der Außenseiter noch genauer beschrieben. Allerdings gerät auch das Leben der Siedler nicht aus dem Blickfeld. Außerdem nimmt die Blaue Stille, die ja im ersten Teil nicht viel mehr als eine flüchtige Hoffnung war, im zweiten Teil immer mehr Form an.

 

Fazit:

„Getrieben – Durch Ewige Nacht“ ist eine tolle Fortsetzung der Reihe um Aria und Perry. Die Hauptfiguren entwickeln sich weiter und die Handlung nimmt immer mehr Form an. Die Handlung des zweiten Teils hat mich absolut gefesselt und ich freue mich auf den letzten Teil der Trilogie und das spannende Finale!

 

 

Wertung: 4 ½ von 5 Smarteyes

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review 2013-06-16 14:13
[Rezension] Getrieben durch ewige Nacht
Getrieben: Durch ewige Nacht - Veronica Rossi


Through the Ever Night (Under the Never Sky, #2)



Titel: Getrieben durch ewige Nacht
Originaltitel: Through the ever night
Autor: Veronica Rossi
Übersetzt von: Franca Fritz und Heinrich Koop
Verlag: Oetinger
ISBN-10: 3789146218
ISBN-13: 978-3789146213
Erscheinungsjahr: 2013
Erscheinungsjahr Original: 2013
Band: 2
Preis: 17,95€

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14-17 Jahre



Der dritte Band erscheint im März 2014.

Manchmal muss man sich trennen, um zueinander zu finden.
Während Perry sich noch als neuer Stammesführer behaupten muss, hat Aria mit den Vorurteilen seines Volkes zu kämpfen, dass sie nicht anerkennen will. Zunehmend sieht Aria sich Anfeindungen ausgesetzt, bis schließlich sogar ein Giftschlag auf sie verübt wird. Um Perry zu schützen, beschließt sie daher schweren Herzens, den Stamm zu verlassen. Gemeinsam mit Perrys bestem Freund Roar begibt sie sich auf die gefährliche Suche nach der "blauen Stille"- jenem sagenumwobenen Ort, der Perrys Stamm Schutz vor den gewaltigen Ätherstürmen bieten könnte. Doch als sich die Lage zuspitzt, scheint eine gemeinsame Zukunft für Aria und Perry ferner denn je..
.
Aria ist wieder da und Perry ist jetzt Kriegsherr, allerdings wird er nicht von allen Stammesmitgliedern akzeptiert und seine Entscheidungen werden nicht immer von allen gutgeheißen. Auch gegen Aria, die eine halbe Siedlerin ist, scheinen sie etwas zu haben. Auch generell haben sie etwas gegen Siedler. Kein Wunder, dass manche aus dem Stamm der Tiden Aria nicht gerade freundlich behandeln. So beschließen Aria und Perry ihrer Beziehung geheim zuhalten. Gemeinsam wollen sie sich auf die Suche nach der blauen Stille machen, um den Äther Stürmen zu entfliehen. Doch dann wird Aria von einem Mitglied der Tiden fast vergiftet und beschließt alleine loszuziehen...

Aria war hier.

Beim Cover finde ich vor allem schön, dass es einheitlich zu den restlichen Bänden ist. Aber besonderes schön finde ich es nicht.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Es wird aus der Sicht von Aria und Perry (Peregrine) geschrieben.
Aria ist eine halbe Siedlerin, weshalb sie, als sie zu Perry's Stamm kommt (Perry ist inzwischen ja der Anführer) nicht ganz so herzlich aufgenommen wird. Sie wird von Perry's Stammesgefährten fast vergiftet und auch so, wird sie nicht gerade freundlich behandelt. Doch sie lässt sich dadurch nicht verunsichern, sondern bliebt stark, was mir sehr gefallen hat. Sie hat sich auch so insgesamt, gegenüber dem ersten Teil sehr verändert. Sie ist selbstbewusster geworden und lässt sich nicht so leicht unterkriegen, sehr sympathische Eigenschaften, die mir im ersten Teil ein wenig gefehlt haben. Aber weiter zu Perry. Perry ist inzwischen Anführer der Tiden, was aber nicht von allen Stammesmitgliedern gutgeheißen wird. Also nur ein weiter Grund, warum Aria möchte, dass sie ihre Beziehung gegenüber des Stammes geheim halten. Perry ist nicht von der Idee begeistert, sieht aber ein, dass es nicht gerade vorteilhaft wäre, wenn sein Stamm wüsste, dass er mit einer Siedlerin zusammen ist. Vor allem, weil er eh schon nicht von allen als Kriegsherr akzeptiert wird. Aber auch Perry lässt sich davon nicht unterkriegen. Er sucht sich Rat bei seinen Freunden und versucht trotz alledem, die richtigen Entscheidungen zu fällen, was ihm dann auch meistens gelingt.


Nun zu der Spannung. Das Buch fängt relativ spannend an, allerdings konnte ich mich zuerst nicht so ganz darin zurecht finden. Dies kann aber auch daran liegen, dass es schon ziemlich lange her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Die Handlung ist auch an sich sehr spannend. Dazu kommt dann noch der Schreibstil, aber dazu später etwas.
Durch viele verschiedene, größere aber auch kleinere Katastrophen gelingt es der Autorin die Spannung stets zu halten. Dazu gehört  wie z.B. oben schon einmal gennant der Vergiftungsversuch an Aria. 

Kommen wir zum Schreibstil. Das Buch ist in der 3. Person, Vergangenheit geschrieben. Es wird aus der Sicht von Aria und Perry (Peregrine)erzählt. 
Die Autorin hat es geschafft, die Spannung zu halten und mit einem tollen Schreibstil zu glänzen. Durch ihren Schreibstil ist das Buch stets spannend und flüssig zu lesen.

Insgesamt ist es ein sehr schönes Buch. Mir haben die Charaktere total gut gefallen und ich fand sie sehr sympathisch. Die Handlung an sich ist auch sehr schön. 
Auch wenn ich mich nicht mehr ganz an den ersten Teil erinnern kann, weiß ich noch, dass mir auch dort der Einstieg in das Buch nicht besonders leicht gefallen ist. Ähnlich wie auch hier. Obwohl es hier höchst wahrscheinlich an der Tatsache liegt, dass ich mich, wie schon gesagt, nicht besonders gut an die Handlungen aus dem ersten Teil erinnern kann.

Tolle Charaktere+Tolle Handlung+Viel Spannung= 5 von 5 Sternen.



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review 2013-05-26 00:00
Getrieben. Durch ewige Nacht
Getrieben: Durch ewige Nacht - Veronica Rossi OMG, I can't wait that long for the next book!!
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