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review 2017-01-02 08:25
Reality-TV im Horror-Wald
Dark Wood: Horrorthriller - Thomas Finn

Sechs Mitarbeiter einer Hamburger Werbeagentur sollen die Firma retten. Nein, es geht gar nicht darum, Aufträge an Land zu ziehen, sondern sie gehen den Kampf gegen den drohenden Konkurs in einer Reality-TV-Show an. Dazu müssen sie in den norwegischen Wäldern gefährliche Aufgaben bestehen, die sich rasch als das geringere Übel herausstellen …

Thomas Finn hat aktuelle Themen wunderbar mit dem genreüblichen Grauen vereint. Die Idee einer Reality-TV-Show, die zahlungsunfähigen Unternehmen eine letzte Chance gibt, finde ich recht originell, weil sie außerdem einiges an Konfliktpotential bereit hält. Wer an die Kollegen und Kolleginnen seiner eigenen Firma denkt, weiß, dass bei sechs Personen garantiert so manch schwieriger Charakter dabei sein kann oder man sich eben nicht mit allen gut versteht. Zusätzlich zu dieser Ausnahmesituation setzt er die Truppe im dichten Wald in Norwegen ab, wo sie von der TV-Crew mit hundsgemeinen Aufgaben drangsaliert werden, und alles nur, um den eigenen Arbeitsplatz zu retten.

Allein die Situation gibt einiges her und meiner Ansicht nach hat sie der Autor wirklich gut in die norwegischen Wälder versetzt.

Die Werbemacher an sich stehen allerdings sehr im Vordergrund. Hier haben wir die typische Horror-Story-Gruppenkonstellation, wobei sich Dagmar als Protagonistin herauskristallisiert. Sie ist eher das stille Wasser, die sich im Berufsalltag immer zurückgehalten hat, jetzt aber durch ihre umgängliche, bodenständige Art im Mittelpunkt der Ereignisse steht. Durch die unterschiedlichen Charaktere - neben Dagmar haben wir u.a. den Nerd, den Profilierer und einen sexy Vamp muss es natürlich ebenso geben - entsteht schon allein in der Gruppe einiges an Reibungsfläche, was durch die entwürdigenden und anstrengenden Aufgaben der Reality-TV-Show nicht gerade verbessert wird.

Doch plötzlich geraten die Ereignisse aus dem Ruder und die Kollegen wissen nicht so recht, ob all das Teil der Show ist, oder sie es mit einer reellen Gefahr zu tun haben, die es im norwegischen Wald auf sie abgesehen hat.

Dieses - doch typische - Horrorelement fand ich gut ausgearbeitet. Die Werbemacher wissen nicht so recht, was sie von manchen Ereignissen halten sollen und erkennen rasch, dass es nun richtig brenzlig werden könnte. Hierzu wird man in die dichten Wälder Norwegens versetzt. Rundherum ist nichts! Im Umkreis mehrerer Kilometer steht einfach nur ein Baum neben dem anderen und mittendrin ist ein See, der auch nicht einladend wirkt. Dabei wundert es die Mitarbeiter nicht, dass in dieser Gegend etliche Menschen verschwunden sind …

Die Handlung selbst und die Hintergründe sind meiner Meinung nach plausibel und in sich logisch, wobei hier sogar Mythen, Sagen, Legenden und die Geschichte Norwegens reinspielen. Aber gerade so, wie ich es nicht erwartet hätte.

Der Erzählstil hat mir gut gefallen und ich fand es spannend, mit dieser Truppe im Wald zu hocken. Man ist verwirrt, man hat Angst und man spürt, dass Gefahr von außen und sogar innerhalb der Gruppe droht. Denn die Figuren haben allesamt nichts zu verschenken. Jeder von ihnen möchte den anderen übertrumpfen und mit dem Preisgeld nachhause gehen.

Meiner Meinung nach hat Thomas Finn dem typischen Horrorelement Wald und der genreüblichen Gruppe durch die Idee der Reality-TV-Show ordentlich Pep eingehaucht und insgesamt einen spannenden, leicht schaurigen, Horror-Thriller hervorgebracht, den ich richtig gern gelesen habe.

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review 2016-12-07 14:06
Thomas Finn | Dark Wood
Dark Wood: Horrorthriller - Thomas Finn Das uralte Grauen ... ja, nun, wo isses denn? Survive! heißt die fiktive Trash-Game-Show, für sie sich die Protagonisten beworben haben. In dieser Spielshow können Mitarbeiter von Firmen mitmachen, die kurz vor dem Bankrott stehen. Hauptgewinn ist ein Preisgeld, welches die jeweilige Firma wieder saniert. Ebenso kann einer der Mitspielenden Kollegen einen saftigen Geldpreis einheimsen. Mit Unterstützung des Publikums. Du lernst die Figuren kennen, während sie sich für die Show vorstellen. Ein angemessen schmieriger Moderator führt erste Interviews durch. Danach geht es sofort ab nach Norwegen, wo unsere Helden in ein verlassenes Waldgebiet ausgesetzt werden. Präpariert ist die ganze Gegend mit Kameras, - Dschungel lässt grüßen, - damit das heimische Publikum verfolgen kann, wie gut sich die Gruppe beim Lösen der einzelnen Aufgaben schlägt. Am Ende jeder Aufgabe winkt weitere Ausrüstung; auch das Essen muss sich erkämpft werden. So weit, so gut. Finn bleibt in der dritten Person Singular und wechselt seine Perspektiven durch; sprich jede Figur kommt mal dran. Das gelingt ihm recht gut, auch wenn seine Figuren sich nur durch ein oder zwei Merkmale unterscheiden. Zum auseinanderhalten die Figuren in der Interaktion miteinander ist so eine einfache Charakterisierung super, ab und an habe ich mich beim Lesen dennoch kurz gefragt, wer denn nun gerade im Kapitel erzählt ... und entschieden, dass es egal ist. Die Perspektiven sind vom Stil her absolut gleich, der Fokus liegt meist auf den Figuren neben dem gerade erzählenden Charakter, dass man genau so gut einen auktorialen Erzähler hätte wählen können. Überhaupt ist das Buch zum großen Teil ein Kammerspiel zwischen den Kollegen. Jeder hat sein Geheimnis und so manch einer hat noch eine Rechnung offen. An und für sich mag ich Kammerspiele oder Bücher, die von der Interaktion der Figuren leben. Die Rechnung würde aufgehen, würde sich das Ganze nicht so ewig hin ziehen. Ich ertappte mich mehrmals dabei, wie ich mich fragte, wann denn die Geschichte endlich los geht. Der Klappentext verspricht eine Bedrohung, ein "uraltes Grauen"... ja, wo isses denn? Außerdem sind die Figuren allesamt unsympathisch. Bis auf Katja. Und Dagmar. Wobei ich Dagmar am Schluss auch nicht mehr leiden konnte. Diese Figur hat der Autor mir durch einen Satz, bzw. eine Handlung auch noch verdorben. Sympathieträger schafft er nicht, der Herr Finn. Ich meine, wenn sich die Figuren untereinander in der Wolle haben, okay. Von dieser Spannung lebt ein großer Teil des Buches. Aber man sollte die Fehler der Figuren vielleicht nicht derartig gestalten, dass Du als Leser denkst: Ach, dann kratzt doch einfach ab! Trotzdem war das Buch ganz unterhaltsam, sprich, es lässt sich wirklich leicht lesen. Ein wenig wollte ich doch wissen, was denn nun schief läuft, im Staate Norwegen. Die Lösung allerdings ... na ja. Ich sag dazu mal nichts. Eine super - tolle Enthüllung ist des Rätsels Lösung nicht. Passt eher zum allgemeinen Grundtenor: Nett - aber gut ist was anderes.
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quote 2016-12-02 15:35
Survive! Kämpft um euer Überleben!

Dagmar sah auf dem kleinen Monitor im Backstage-Bereich des Aufnahmestudios, wie der Moderator in Siegerpose das Mikrophon in die Höhe reckte, während hinter ihm auf einer riesigen Videoleinwand ein schäumender und von bewaldeten Hängen gesäumter Wildwasserbach in den Fokus rückte.
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review 2013-10-11 20:16
Updated Review of The Heaven's Rise by Christopher Rice
The Heavens Rise - Christopher Rice

While the copy I received after the initial complaint about it being unreadable was still rife with formatting issues, I was able to read it with only a level of mild annoyance.  

 

The blurb on Amazon:

 

New York Times bestselling author Christopher Rice brilliantly conjures the shadowed terrors of the Louisiana bayou—where three friends confront a deadly, ancient evil rising to the surface—in this intense and atmospheric new supernatural thriller.

It’s been a decade since the Delongpre family vanished near Bayou Rabineaux, and still no one can explain the events of that dark and sweltering night. No one except Niquette Delongpre, the survivor who ran away from the mangled stretch of guardrail on Highway 22 where the impossible occurred…and kept on running. Who left behind her best friends, Ben and Anthem, to save them from her newfound capacity for destruction…and who alone knows the source of her very bizarre—and very deadly—abilities: an isolated strip of swampland called Elysium.

 

 


The story hooked me immediately, and it was a fast paced yet well written journey through the lives of Ben, Anthem, Marshall, and Nikki and the horror Marshall became and Ben, Anthem, and Nikki's stand against him.  But the climactic scene and finish felt rushed and lacking.  That being said, it was an enjoyable, if not a terrifying, ride and I would recommend.  

 

While it isn't exactly fair to compare him to his mother (Anne Rice) and her talent- he lacks the age and experience she has under her belt, I don't see him writing his way to her level of fame- at least not in the horror or thriller genre.

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review 2013-10-06 14:10
A Kiss Before Dying by Ira Levin
A Kiss Before Dying - Ira Levin

2.5 stars.

Well, it wasn't that bad actually. They are actually a few moments in the book that I really I liked. However, the book as a whole didn't quite achieve the kind of effect that would have made it memorable. This is just another quick reading to pass the time except in my case, it wasn't. The longer the storytelling went, the quicker I fell to sleep. Nope, certainly didn't work out for me. I had had my hope though. 

What you need to know is it definitely piqued on my interest when I started reading A Kiss Before Dying. The classic premise this story is based on about a gold digger searching for rich girls undoubtedly holds its lure for me. The story started rather well, actually. We were first introduced to this handsome young man who had got his eyes set on the inheritance of this girl, Dorothy who he was currently dating. Only that his plan came with quite an unexpected hitch; Dorothy was pregnant and she would be disinherited if her father found out. This young man was angry alright. Angry with himself but mostly with the girl. So, he began to plan. Hence, one thing lead to another. I can't say much without revealing the plot but I was mostly hooked for the first two parts of the book. 

What I liked best about this book is how Levin's introduces the main character to his readers. I think it was quite brilliant. I didn't even realize Levin didn't put a name to his antagonist until I was well into the second part of the story which I cannot comment any further in the fear of spoiling the story for you. But man oh man, that was brilliant. I was like, "No, it couldn't be. I was sure Levin mentioned this guy's name on the first part of the book." But of course, when I leafed through the pages again, none of the 84 pages of them mentioned this guy's name except for the excessive use of pronoun "he". Not that I'm complaining though. Like I said, it was brilliant and it certainly added up more bone-chilling suspense to this book. 

The young man himself made quite an fascinating read. He became the man he was because of the way he was raised. Indirectly, A Kiss Before Dying emphasizes on the important of raising a family correctly

As interesting as this book could get, it was also tedious. The book was quite out of proportion, truth to be told. It was a loooooong read before the story reached its climax and it wasn't until the third part of the book. A little bit overkill, won't you say? Mainly, the first two parts of the books served to highlight how desperate and mean this young man would get which I deem as unnecessary. Therefore, when the story reached its climax, it only had like few pages to go before it ended. Now that totally killed it. If this story were to be revised, I'd suggest for the person to start somewhere in Part 2 and onwards. 

I liked Levin's writing style, the story was promising only to fall flat as the end product didn't quite yield the result that I had had in mind. Thus, the 2.5 star rating.

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