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review 2018-05-10 16:19
How to Read a Book by Adler and Van Doren
How to Read a Book: The Classic Guide to Intelligent Reading - Charles Van Doren,Mortimer J. Adler

What a nerdy and wonderful book this turned out to be.  It is exactly what the title would indicate - it is a book about how to bast read books.  It focuses on non-fiction, but it also addresses how the same rules apply to works of literature, poetry, etc...  While I don't believe there is anything revolutionary in this book to someone who is an avid reader, it is incredibly well organized and it made many great points that made me pause and think about how focused I am as a reader - particularly of history.  I rarely stop to take any notes, and I rarely reread books I love until years after I read it the first time.  I think I would be better served slowing down with some works of non-fiction and making sure I take everything out of it I need to fully understand the point.  Highly recommended for those who enjoy reading books about books or who want to take a step back and think about their reading.  It is not a book you necessarily have to read exclusively until you finish.  I read a few chapters at a time and then came back to it and think I enjoyed it more that way.

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review 2018-03-27 16:54
Centuries of Change: Which Century Saw The Most Change? - Mike Grady,Ian Mortimer

I found this very interesting, Mortimer takes various centuries and examines change during those centuries, pointing out that without this then that wouldn't have happened and at the end of each chapter he selects one thing that he prefers over all of them. It's a whirlwind tour of the world, well mostly Western Europe and some of America after invasion, but it's endlessly fascinating to hear what he selects. His coda (which is what he narrates) is also interesting and would be interesting to revisit in later years to see if much of what he posits would come true.

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review 2018-02-06 07:57
Zauberzunge oder Eichelhäher?
Tintentod (Tintenwelt, #3) - Cornelia Funke

Cornelia Funkes liebevoll gestaltete Website ist eine wahre Schatzkiste. Eine Stunde habe ich mich durch ihren Internetauftritt gelesen und weiß nun, dass sie ein Islandpony namens Jarpur besaß, gern eine gruselig anmutende Mischung aus Eistee und Limonade trinkt und sich seit 2015 in den USA selbst verlegt, weil die Differenzen mit ihrem Verlag unüberwindbar waren. Dort fand ich auch den Blogpost, der belegt, dass Frau Funke an einer Fortsetzung ihrer „Tintenwelt“-Trilogie arbeitet. Leider ist dieser Post vom Dezember 2016 und seitdem… Gerüchte, aber nichts Konkretes. Auf meiner persönlichen Prioritätenliste steht dieser potentielle neue Band nicht besonders weit oben. Ich bin erst einmal froh, die originale Trilogie mit „Tintentod“ endlich abgeschlossen zu haben.

 

Das Leere Buch brachte furchtbares Unglück über die Tintenwelt. Obwohl Mortimer den Natternkopf hereinlegte und seine Künste als Buchbinder einsetzte, um die weißen Seiten langsam verfaulen zu lassen, ist der Tyrann weiterhin am Leben. Geschwächt von seiner Verbindung zu dem Buch, dahinsiechend und verrottend, lässt er seinen Zorn an der unschuldigen Bevölkerung aus. Die Rebellen des Schwarzen Prinzen können nicht überall zugleich sein, nicht einmal der legendäre Eichelhäher. Mo hadert mit seiner Verantwortung für das Leid der magischen Buchwelt. Von Gewissensbissen gequält begibt er sich wieder und wieder in Gefahr. Währenddessen wünscht sich Resa nichts sehnlicher, als heimzukehren. Sie will die Tintenwelt verlassen und auch Meggie wird von Heimweh geplagt. Nur Mo will nicht gehen, bevor er das Unrecht, das er anrichtete, wieder gut machen kann. Als ihm Violante die Hässliche einen Pakt vorschlägt, um ihren Vater endgültig zu beseitigen, zögert Mo nicht lange, ihr Angebot anzunehmen. Doch Violante ist noch immer die Tochter des Natternkopfes. Verdient sie sein Vertrauen?

 

Herrje, was für ein Auf und Ab. Meine Erfahrungen mit der „Tintenwelt“-Trilogie sind die reinste Achterbahnfahrt. Erst das Desaster mit „Tintenherz“; dann das zwei Jahre andauernde, mühsame Überwinden meiner Enttäuschung, um dem zweiten Band eine Chance einzuräumen; die Erleichterung, in „Tintenblut“ eine spannende, mitreißende Geschichte vorzufinden und nun das (vorläufige) Finale „Tintentod“, welches das Niveau des Vorgängers leider nicht aufrechtzuerhalten vermag. Hoch, runter, rechts, links, Schraube und Überschlag – es war alles dabei. Man kann über die „Tintenwelt“ sagen, was man mag, aber ich kann zumindest nicht behaupten, dass sie meine Emotionen nicht in Aufruhr versetzt hätte. Nichtsdestotrotz hätte ich mir natürlich einen anderen Ausgang meiner Reise mit Mo und Meggie gewünscht. Ich fand „Tintentod“ durchschnittlich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Cornelia Funke bis ins Detail wusste, welche Geschichte sie im letzten Band erzählen wollte. Vielmehr wirkte es, als habe sie sich mit einem groben Plan zum Schreiben hingesetzt, begonnen und sich treiben lassen. Dadurch weist das Buch Längen auf, in denen die Handlung kaum Fortschritte verzeichnet. Es enthält inhaltliche Schleifen, die lediglich dazu dienten, der Autorin Zeit zu verschaffen, auf die nächste zündende Idee zu warten. Bestimmte Nebenhandlungsstränge hätten drastisch gekürzt oder zielgerichteter gestaltet werden können. Auch hatte ich den Eindruck, dass den Figuren unnötig viele Steine in den Weg gelegt werden. Nichts will ihnen reibungslos gelingen, Erfolgserlebnisse sind rar gesät. Daher gestaltete sich die Lektüre oft frustrierend. Ich glaube, die Ursache für diese Ziellosigkeit liegt in der Verschiebung des Fokus. In den ersten beiden Bänden folgten die Leser_innen primär Meggie – nun steht Mortimer im Mittelpunkt, wovon die Geschichte nicht profitierte. Obwohl sein innerer Konflikt zwischen seiner Identität als Zauberzunge und seiner Rolle als Eichelhäher durchaus nachvollziehbar ist, reitet Frau Funke für meinen Geschmack zu sehr darauf herum und schickt Mo in eine Richtung, die ich nicht länger gutheißen konnte. Sein selbstloses Verantwortungsbewusstsein für die Tintenwelt in allen Ehren, doch er geht zu weit. Er riskiert nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben seiner Frau und seiner Tochter. Wäre ich mit Mo verheiratet, ich hätte ihm gebührend den Kopf gewaschen und ihn ermutigt, andere Lösungen zu finden. Doch natürlich kann man diese Initiative von der zurückhaltenden Resa nicht erwarten und Meggie vergöttert ihren Vater zu sehr, um sein Handeln ernsthaft zu kritisieren. Ich finde Meggies Verhältnis zu ihren Eltern merkwürdig. Die beinahe lächerlich tiefe Liebe zu Mo steht in krassem Kontrast zu der Respektlosigkeit, mit der sie ihre Mutter behandelt. Manchmal beschlich mich sogar das Gefühl, Meggie sei eifersüchtig auf Resa. Sie erkennt Resas Autorität überhaupt nicht an. Der Fairness halber muss ich erwähnen, dass Resa diese allerdings auch nicht einfordert. Sie lässt sich von ihrer Tochter abwatschen, herunterputzen, ohne auf die natürliche Rollenverteilung zwischen Mutter und Kind zu bestehen. Sie ist ein zerbrechliches, zartes kleines Vögelchen. Wie passend, dass sie sich im Verlauf der Geschichte in eine Schwalbe verwandelt.

 

„Tintentod“ war nicht das Finale der „Tintenwelt“-Trilogie, das ich mir erhofft hatte. Mal davon abgesehen, dass sich Cornelia Funke mit der Verschiebung des Fokus meiner Meinung nach keinen Gefallen tat und ich das ganze Werk als unstrukturiert empfand, war ich auch mit dem Ende nicht glücklich. Es entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen. Trotz dessen bin ich nicht abgeneigt, es mit der ominösen Fortsetzung, so sie denn irgendwann erscheinen sollte, zu versuchen und kann mir ebenfalls vorstellen, meine Fühler in Richtung „Herr der Diebe“ und „Reckless“ auszustrecken. Meine Geschichte mit Cornelia Funke wird weitere Kapitel haben. Es muss möglich sein, mich mit der gefeierten Bestsellerautorin zusammen zu bringen. Ich gebe nicht auf. Noch nicht.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/02/06/cornelia-funke-tintentod
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review 2017-12-31 05:55
Second Chances and Hope
The Outcasts of Time - Ian Mortimer

What would you do if you knew that you were dying? Would you take your fate and hope for the best, or try and make a deal?
John and William are two brothers who are living through the black plague. As people die around them, they work on getting back home, just hoping that they can make it alive. As they pass the dead and dying, John wonders about his soul, and whether he would make it to heaven or not. As they pass a young couple on the road, John notices a baby, and he refuses to leave the child even though the parents are dead of the plague. As they carry the screaming babe through the night, William curses his brother, but John could not allow the child to die alone on the side of the road. They head to the home of an acquaintance, who is nursing a child of her own and can at least feed the child until they can read their own home. But as they enter the home and the woman goes to care for the child, it is discovered that he is plague ridden. The brothers leave the home, and are soon sick themselves, but John heard a voice telling him to go to a certain spot. 
Once there, they both hear a voice, although it tells them different things, they are given an amount of time, each day will be 99 years in the future, and they can see the changes that are coming. As they set out, the changes are shocking, and dangerous. 

This was an exciting read. I had a hard time putting it down. As John and William work their way through the different centuries they remember home, and do their best to make the most of their situation. As time goes on, and the days dwindle, both are ready for death and the end of their suffering. John suffers through the choices that he has made, wondering if anything he did made any difference. 
This shows the good and the bad of each century. While there are some who enjoy the suffering of those around them, there are those who are determined to do good, and to try and make the world around them a better place. Hope and chance - the ability to work through the challenges of what life throws at you, and the eventuality of what the choices of one person in the past could have on the future generations. 

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review 2017-12-30 15:54
16 Tasks of the Festive Season: The Light Joker - Christmas at the Old Bailey (and Elsewhere)
Rumpole at Christmas - Bill Wallis,John Mortimer

Rumpole at Christmas is a collection of previously uncollected Rumpole short stories written late in John Mortimer's life: there are some minor inconsistencies vis-à-vis the main body of the series, but what really matters here is that Mortimer's craftsmanship and sense of humor was going strong until the very end.  All the old familiar faces are present in one story or another -- She Who Must Be Obeyed of course, but also Claude and Phyllida Erskine-Brown (Phyllida née Trant, aka "the Portia of Our Chambers"), soapy Sam Ballard and  other QCs (Queen's Counsel or rather, "Queer Customers"), the Timsons and assorted other not-so-law-abiding members of the general populace, the spectre of the Penge Bungalow murders ("the case I tried alone, without a leader"), Rumpole's expertise in blood spatter patterns and his exchanges on the subject with Dr. Ackerman, the expert witness, Judges "Mad Bull" Bullingham and "the Gravestone" Graves -- and plenty of good old Christmas spirit; including a thieving Santa in the Equity Court Chambers (who repents upon being caught red-handed by Rumpole).

 

Since Rumpole is enjoying an evening by the fireside on the cover of this audio edition, I've decided to use this read for my application of the Light Book Joker -- a book that has the words “light”, “candle”, “lamp”, “sun” or “fire” in its title or features any of these five things on its cover --, which I'm going to use to replace the book ordinarily called for on Quaid-e-Azam (Square 14, "a book set in Pakistan or in any other country that attained sovereign statehood between August 14, 1947 and today").

 

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