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review 2018-03-27 16:54
Centuries of Change: Which Century Saw The Most Change? - Mike Grady,Ian Mortimer

I found this very interesting, Mortimer takes various centuries and examines change during those centuries, pointing out that without this then that wouldn't have happened and at the end of each chapter he selects one thing that he prefers over all of them. It's a whirlwind tour of the world, well mostly Western Europe and some of America after invasion, but it's endlessly fascinating to hear what he selects. His coda (which is what he narrates) is also interesting and would be interesting to revisit in later years to see if much of what he posits would come true.

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review 2018-02-06 07:57
Zauberzunge oder Eichelhäher?
Tintentod (Tintenwelt, #3) - Cornelia Funke

Cornelia Funkes liebevoll gestaltete Website ist eine wahre Schatzkiste. Eine Stunde habe ich mich durch ihren Internetauftritt gelesen und weiß nun, dass sie ein Islandpony namens Jarpur besaß, gern eine gruselig anmutende Mischung aus Eistee und Limonade trinkt und sich seit 2015 in den USA selbst verlegt, weil die Differenzen mit ihrem Verlag unüberwindbar waren. Dort fand ich auch den Blogpost, der belegt, dass Frau Funke an einer Fortsetzung ihrer „Tintenwelt“-Trilogie arbeitet. Leider ist dieser Post vom Dezember 2016 und seitdem… Gerüchte, aber nichts Konkretes. Auf meiner persönlichen Prioritätenliste steht dieser potentielle neue Band nicht besonders weit oben. Ich bin erst einmal froh, die originale Trilogie mit „Tintentod“ endlich abgeschlossen zu haben.

 

Das Leere Buch brachte furchtbares Unglück über die Tintenwelt. Obwohl Mortimer den Natternkopf hereinlegte und seine Künste als Buchbinder einsetzte, um die weißen Seiten langsam verfaulen zu lassen, ist der Tyrann weiterhin am Leben. Geschwächt von seiner Verbindung zu dem Buch, dahinsiechend und verrottend, lässt er seinen Zorn an der unschuldigen Bevölkerung aus. Die Rebellen des Schwarzen Prinzen können nicht überall zugleich sein, nicht einmal der legendäre Eichelhäher. Mo hadert mit seiner Verantwortung für das Leid der magischen Buchwelt. Von Gewissensbissen gequält begibt er sich wieder und wieder in Gefahr. Währenddessen wünscht sich Resa nichts sehnlicher, als heimzukehren. Sie will die Tintenwelt verlassen und auch Meggie wird von Heimweh geplagt. Nur Mo will nicht gehen, bevor er das Unrecht, das er anrichtete, wieder gut machen kann. Als ihm Violante die Hässliche einen Pakt vorschlägt, um ihren Vater endgültig zu beseitigen, zögert Mo nicht lange, ihr Angebot anzunehmen. Doch Violante ist noch immer die Tochter des Natternkopfes. Verdient sie sein Vertrauen?

 

Herrje, was für ein Auf und Ab. Meine Erfahrungen mit der „Tintenwelt“-Trilogie sind die reinste Achterbahnfahrt. Erst das Desaster mit „Tintenherz“; dann das zwei Jahre andauernde, mühsame Überwinden meiner Enttäuschung, um dem zweiten Band eine Chance einzuräumen; die Erleichterung, in „Tintenblut“ eine spannende, mitreißende Geschichte vorzufinden und nun das (vorläufige) Finale „Tintentod“, welches das Niveau des Vorgängers leider nicht aufrechtzuerhalten vermag. Hoch, runter, rechts, links, Schraube und Überschlag – es war alles dabei. Man kann über die „Tintenwelt“ sagen, was man mag, aber ich kann zumindest nicht behaupten, dass sie meine Emotionen nicht in Aufruhr versetzt hätte. Nichtsdestotrotz hätte ich mir natürlich einen anderen Ausgang meiner Reise mit Mo und Meggie gewünscht. Ich fand „Tintentod“ durchschnittlich. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Cornelia Funke bis ins Detail wusste, welche Geschichte sie im letzten Band erzählen wollte. Vielmehr wirkte es, als habe sie sich mit einem groben Plan zum Schreiben hingesetzt, begonnen und sich treiben lassen. Dadurch weist das Buch Längen auf, in denen die Handlung kaum Fortschritte verzeichnet. Es enthält inhaltliche Schleifen, die lediglich dazu dienten, der Autorin Zeit zu verschaffen, auf die nächste zündende Idee zu warten. Bestimmte Nebenhandlungsstränge hätten drastisch gekürzt oder zielgerichteter gestaltet werden können. Auch hatte ich den Eindruck, dass den Figuren unnötig viele Steine in den Weg gelegt werden. Nichts will ihnen reibungslos gelingen, Erfolgserlebnisse sind rar gesät. Daher gestaltete sich die Lektüre oft frustrierend. Ich glaube, die Ursache für diese Ziellosigkeit liegt in der Verschiebung des Fokus. In den ersten beiden Bänden folgten die Leser_innen primär Meggie – nun steht Mortimer im Mittelpunkt, wovon die Geschichte nicht profitierte. Obwohl sein innerer Konflikt zwischen seiner Identität als Zauberzunge und seiner Rolle als Eichelhäher durchaus nachvollziehbar ist, reitet Frau Funke für meinen Geschmack zu sehr darauf herum und schickt Mo in eine Richtung, die ich nicht länger gutheißen konnte. Sein selbstloses Verantwortungsbewusstsein für die Tintenwelt in allen Ehren, doch er geht zu weit. Er riskiert nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben seiner Frau und seiner Tochter. Wäre ich mit Mo verheiratet, ich hätte ihm gebührend den Kopf gewaschen und ihn ermutigt, andere Lösungen zu finden. Doch natürlich kann man diese Initiative von der zurückhaltenden Resa nicht erwarten und Meggie vergöttert ihren Vater zu sehr, um sein Handeln ernsthaft zu kritisieren. Ich finde Meggies Verhältnis zu ihren Eltern merkwürdig. Die beinahe lächerlich tiefe Liebe zu Mo steht in krassem Kontrast zu der Respektlosigkeit, mit der sie ihre Mutter behandelt. Manchmal beschlich mich sogar das Gefühl, Meggie sei eifersüchtig auf Resa. Sie erkennt Resas Autorität überhaupt nicht an. Der Fairness halber muss ich erwähnen, dass Resa diese allerdings auch nicht einfordert. Sie lässt sich von ihrer Tochter abwatschen, herunterputzen, ohne auf die natürliche Rollenverteilung zwischen Mutter und Kind zu bestehen. Sie ist ein zerbrechliches, zartes kleines Vögelchen. Wie passend, dass sie sich im Verlauf der Geschichte in eine Schwalbe verwandelt.

 

„Tintentod“ war nicht das Finale der „Tintenwelt“-Trilogie, das ich mir erhofft hatte. Mal davon abgesehen, dass sich Cornelia Funke mit der Verschiebung des Fokus meiner Meinung nach keinen Gefallen tat und ich das ganze Werk als unstrukturiert empfand, war ich auch mit dem Ende nicht glücklich. Es entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen. Trotz dessen bin ich nicht abgeneigt, es mit der ominösen Fortsetzung, so sie denn irgendwann erscheinen sollte, zu versuchen und kann mir ebenfalls vorstellen, meine Fühler in Richtung „Herr der Diebe“ und „Reckless“ auszustrecken. Meine Geschichte mit Cornelia Funke wird weitere Kapitel haben. Es muss möglich sein, mich mit der gefeierten Bestsellerautorin zusammen zu bringen. Ich gebe nicht auf. Noch nicht.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/02/06/cornelia-funke-tintentod
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review 2017-12-31 05:55
Second Chances and Hope
The Outcasts of Time - Ian Mortimer

What would you do if you knew that you were dying? Would you take your fate and hope for the best, or try and make a deal?
John and William are two brothers who are living through the black plague. As people die around them, they work on getting back home, just hoping that they can make it alive. As they pass the dead and dying, John wonders about his soul, and whether he would make it to heaven or not. As they pass a young couple on the road, John notices a baby, and he refuses to leave the child even though the parents are dead of the plague. As they carry the screaming babe through the night, William curses his brother, but John could not allow the child to die alone on the side of the road. They head to the home of an acquaintance, who is nursing a child of her own and can at least feed the child until they can read their own home. But as they enter the home and the woman goes to care for the child, it is discovered that he is plague ridden. The brothers leave the home, and are soon sick themselves, but John heard a voice telling him to go to a certain spot. 
Once there, they both hear a voice, although it tells them different things, they are given an amount of time, each day will be 99 years in the future, and they can see the changes that are coming. As they set out, the changes are shocking, and dangerous. 

This was an exciting read. I had a hard time putting it down. As John and William work their way through the different centuries they remember home, and do their best to make the most of their situation. As time goes on, and the days dwindle, both are ready for death and the end of their suffering. John suffers through the choices that he has made, wondering if anything he did made any difference. 
This shows the good and the bad of each century. While there are some who enjoy the suffering of those around them, there are those who are determined to do good, and to try and make the world around them a better place. Hope and chance - the ability to work through the challenges of what life throws at you, and the eventuality of what the choices of one person in the past could have on the future generations. 

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review 2017-12-30 15:54
16 Tasks of the Festive Season: The Light Joker - Christmas at the Old Bailey (and Elsewhere)
Rumpole at Christmas - Bill Wallis,John Mortimer

Rumpole at Christmas is a collection of previously uncollected Rumpole short stories written late in John Mortimer's life: there are some minor inconsistencies vis-à-vis the main body of the series, but what really matters here is that Mortimer's craftsmanship and sense of humor was going strong until the very end.  All the old familiar faces are present in one story or another -- She Who Must Be Obeyed of course, but also Claude and Phyllida Erskine-Brown (Phyllida née Trant, aka "the Portia of Our Chambers"), soapy Sam Ballard and  other QCs (Queen's Counsel or rather, "Queer Customers"), the Timsons and assorted other not-so-law-abiding members of the general populace, the spectre of the Penge Bungalow murders ("the case I tried alone, without a leader"), Rumpole's expertise in blood spatter patterns and his exchanges on the subject with Dr. Ackerman, the expert witness, Judges "Mad Bull" Bullingham and "the Gravestone" Graves -- and plenty of good old Christmas spirit; including a thieving Santa in the Equity Court Chambers (who repents upon being caught red-handed by Rumpole).

 

Since Rumpole is enjoying an evening by the fireside on the cover of this audio edition, I've decided to use this read for my application of the Light Book Joker -- a book that has the words “light”, “candle”, “lamp”, “sun” or “fire” in its title or features any of these five things on its cover --, which I'm going to use to replace the book ordinarily called for on Quaid-e-Azam (Square 14, "a book set in Pakistan or in any other country that attained sovereign statehood between August 14, 1947 and today").

 

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review 2017-11-15 16:33
The Outcasts of Time by Ian Mortimer
The Outcasts of Time - Ian Mortimer

This novel is beautiful in its prose, fascinating in its historical detail, and emotive in its themes on humanity and the passing of time. I was first drawn in by the promise that renowned historian Ian Mortimer would be taking readers on an adventure through time. Finding that this book does that while also making thought provoking statements on the human condition, I was helpless to put it down once I started it.

The story of John of Wrayment and his brother begins in 1348 during a devastating outbreak of the plague. One would think that any time might be preferable as an escape from the fate of man during that time, but such does not prove the case through John's eyes. He sees the plague as 'a second Flood. God is clearing the land. Not with water but with pestilence.' Yet, he is even more horrified by what he discovers when he accepts a supernatural offer to live his remaining six days on earth, each 99 years further into the future than the last.

The brothers explore Exeter and its surrounding area through the ages, the cathedral where John has sculpted those he loves into the faces of angels and disciples, serving at their centering point regardless of the century. John at first finds comfort in finding the face of his wife there, but his fear and anxiety is enhanced as the statues that seemed so permanent crumble and wear away the further he gets from his own time. Out of all the changes he sees, this seems to impact him the most. The loss of his own work and what was supposed to be eternal memorial of his family.

When we think about traveling into the future, I think we expect to see progress and increased happiness. Certainly, we would think that one leaving the time of the plague would see that, but that is not what John notices. He is confused by what we would call advances. 'We worked long days and had straightforward pleasures. But now, so many things are easier - yet what does the world do? It revels in causing suffering and killing.' John is horrified at the loss of faith that he observes. 'We were far more united and accepting of God's will. In this new century, people are all divided and unsatisfied, hoping that God will smile on them personally.' 

John wishes only to do good in order to please God, but the further he gets from his own time, the more he realizes that is no longer a key goal of the people. He is also frustrated by his inability to perform a heroic deed in any era. Due to his bedraggled state and lack of possessions, he finds himself at the mercy of others rather than able to help them. 'If Christ were living in this day and age, would He not have ended up in a workhouse?'

'Every day is composed of . . . of an unpredictable horror - no, of a horrific unpredictability.'

It seems that time travel is not all it is cracked up to be.

Each day/century brings John closer to his death and he grows eager for it. Though he is disappointed in his failure to do a great deed for God, he cannot tolerate what he witnesses occurring in the world. 'Men are starting to direct things that rightly only God should control.....Men've strived to compete and outdo one another, as if nothing is the will of God and everything is the will of man.' Instead of being impressed by progress, John sees only disintegration of faith and character.

Thankfully, there are a few bright spots included in John's six day journey. He meets at least one kind person in each time, and it is these small comforts that enable him to move forward.

I was eager to discover what would happen to John once his time was up, but I will not reveal it here. I will only say that the ending was satisfying and reiterated the message that John had already taught us, 'What is important is what does not change - that mothers and wives are so happy when they hear that their sons and husbands are alive that they run around the house yelling for joy; that men do their duty in the face of great danger not purely for themselves but for all their community.'

An amazing read - my favorite of this year.

The man who has no knowledge of the past has no wisdom.

I received this book through NetGalley. Opinions are my own.

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