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review 2015-09-22 14:41
Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht, aber nicht fasziniert
Kalte Gräber - Elizabeth Heiter

Inhaltsangabe

Elizabeth Heiter nimmt den Leser mit auf eine nervenaufreibende Reise in die Welt der Serienmörder.

Jeder Fundort erzählt eine Geschichte. Und diese lässt FBI-Profilerin Evelyn Baine das Blut in den Adern gefrieren. Die Leichen zweier entsetzlich misshandelter junger Frauen, senkrecht bis zum Hals im feuchten Waldboden eingegraben. Die Gesichter zerstört durch Witterung und wilde Tiere. 
Das Werk des "Totengräbers von Bakersville".

Scheinbar willkürlich macht er Jagd auf junge Frauen und hortet ihre Leichen. Evelyn weiß, um den Totengräber zu erwischen, muss sie ihm geben, was er will – und das ist sie selbst.

 

Meine Meinung

Absoluter Pluspunkt für mich war gleich zu Beginn die Verbindung von Story zu Cover und Titel. Für mich ist es immer wichtig, dass ich beim Anblick des Covers die Geschichte wiederfinde, dass ist hier absolut der Fall.

 

Wie es meist so ist bei einem Reihenauftakt, bekommt man häppchenweise die Geschichte der Protagonisten erzählt. Und Evelyn Baine hat für meinen Geschmack eine interessante und spannende Geschichte im Nacken.

Bereits mit 12 Jahren beschließt sie zum FBI zu gehen.

Warum?

Weil damals ihre beste Freundin entführt wurde und es bis heute keine Spur vom Täter, von der Freundin selbst oder von den anderen Kindern, die aus ihrem Kinderzimmer entführt worden, gibt. Somit stand ihre Berufung schnell fest, sie möchte als Profilerin Serientäter aufspüren und zur Strecke bringen.

 

Der Fall des „Totengräbers von Bakersville“ stellt sich als gar nicht so einfach heraus. Ein Profil zu erstellen ist schwer, weil ein Motiv fehlt. Das Motiv des Täters ließ die Autorin lang im Dunkeln, was ich ja immer mag, um meine eigene Fantasie in Schwung zu bringen. Hier kam ich nicht drauf.

Der Täter ist schlau, soviel weiß sie und sein Modus Operandi hat mir sehr gefallen, es war mal etwas anderes, Leichen, die senkrecht eingegraben wurden.

Ein Punkt der die Geschichte anfänglich in eine spannende Richtung lenkte, war das einzelne Kapitel aus der Sicht des Täters beschrieben wurden und ich hoffte, dass die Autorin dies beibehält. Im Endeffekt waren es für mich zu wenig solcher Passagen, gerade gegen Ende hätte dieser Wechsel zwischen den Perspektiven Täter – Opfer für mehr Spannung sorgen können.

 

Das Ende fand ich ganz gut, außer dass die Protagonistin wieder ihr Ding gemacht hat und einzelne Szenen zum Schluss zu abstrakt waren. Alles was danach kam war ok.

____________________________________________________________

 

Ein großes Manko für mich ist hier die Auswahl der Charaktere. Evelyn ist schon spannend, aber ihr Charakter nimmt im Buch eine leichte Entwicklung ins Negative an. Auch die anderen Ermittler waren jetzt nicht meins und nicht unbedingt diejenigen, die in Erinnerung bleiben.

 

Und für mich wurde der Täter zu früh entlarvt.

Im letzten Drittel dachte ich nur, was soll denn da jetzt noch alles kommen?!

 

Mein Fazit

Ein Reihenauftakt mit Potenzial.

Der Fall gefiel mir, nur an der Spannung und an den Charakteren ist mehr herauszuholen. Allerdings las es sich sehr flott und ja, Band 1 und die Vorgeschichte der Profilerin machen Lust auf Band 2.

In diesem geht es um die Entführung ihrer damaligen 12-jährigen besten Freundin Cassie, welche dem „Kinderreimkiller“ in die Hände geraten ist und auch Evelyn sollte eins seiner Opfer werden…

 

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review 2015-08-28 20:04
Eine ganz besondere Freundschaft
Glück und Glas: Roman - Lilli Beck

Inhaltsangabe

Glück und Glas, wie leicht bricht das?

Am 7. Mai 1945 werden Marion und Hannelore in der Frauenklinik in der Münchner Maistraße geboren. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, wachsen sie wie Schwestern auf und sind unzertrennlich. Doch als Marion sich an ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag verliebt, zerbricht ihre Freundschaft. Während der Kalte Krieg immer mehr eskaliert, die Studenten auf die Straße gehen und die ersten Kommunen entstehen, trennen sich ihre Wege endgültig. Die widerspenstige Marion wird Fotomodel, hat großen Erfolg im Beruf, aber kein Glück in der Liebe. Hannelore studiert Jura, um Anwältin zu werden, doch das Leben hat andere Pläne mit ihr. Jahrzehnte später, am 7. Mai 2015, wollen sie ihren siebzigsten Geburtstag zusammen feiern – doch kann die Zeit alle Wunden heilen?

 

 

Meine Meinung

Dieses Buch ist wieder ein Beweis dafür, dass man nie eine Story unterschätzen sollte. Dieses Buch hat mein Interesse geweckt, weil es in der Nachkriegszeit spielt und ich diese gerne in Büchern dargestellt lese.

Zudem ist das Cover einfach traumhaft hübsch und schon hier merkt man die Wärme der Freundschaft der beiden Mädchen.

 

Und beim Lesen bekam ich mit, dass die Autorin und auf eine Reise mitnimmt.

Wer wie ich dachte, es geht um 2 Erzählstränge, einmal den des Jahres 1945 und den des Jahres 2015, den muss ich nun enttäuschen. Denn Lilli Beck hat viel mehr für uns Leser! Zusammen mit der Autorin und der Vielzahl von Charakteren durchleben wir die Zeit von 1945 – 2015 mit seiner Vielzahl von Ereignissen.

Ob die ersten Jahre nach dem Krieg, die Lebensverhältnisse und die Stimmung oder die Studentenunruhen im Jahre ´68. Die Autorin konnte uns vieles so nahe bringen, weil sie vieles selbst erlebt hat und das merkt man beim Lesen absolut.

 

Die beiden bedeutendsten Charaktere im Buch sind eindeutig Marion, später Moon und Hannelore, später Lore. Beide sind am gleichen Tag auf die Welt gekommen und verbrachten so viele Jahre gemeinsam.

Eine Freundschaft der besonderen Art, wobei beide Mädchen unterschiedlicher nicht sein konnten. Marion aus armen Verhältnissen ist für mich eine Träumerin. Hannelore aus wohlhabenden Verhältnissen eine Realistin. Und beide beeinflussen sich und ihre Geschichte unheimlich in diesem Buch.

 

Das charakteristischste Merkmal dieser Freundschaft ist für mich ein gegenseitiger Eintrag ich das Poesiealbum der anderen:

„Glück und Glas, wie leicht das bricht“, welches ein Sprichwort ist und auch gleichzeitig den Ursprung des Titels darstellt.

Und Lilli Beck zeigt auf, welche Schwierigkeiten sich den beiden Frauen in den Weg stellen und wie sie diese meistern.

Der Grund des Bruches der Freundschaft, welcher im Klappentext angesprochen wird, war vorhersehbar. Doch die Autorin schaffte es bis weit hinein ins Buch mich an der Nase herumzuführen. Toll, dass man in einem Roman ein wenig Spannung und Wirr Warr einbringen kann.

 

Einen absoluten Pluspunkt bekommt dieses Buch auch wegen der Vielzahl von interessanten und liebenswerten Charakteren.

Mit viel Talent rundet die Autorin am Ende fast alle Geschichten der verschiedenen Charaktere ab.

Der Schreibstil war sehr gut lesbar, locker und echt.

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Um ein Highlight-Buch zu werden haben mir hier Emotionen gefehlt.

Es gab da so einige Themen, bei denen mehr Gefühl absolut angebracht war. Da dies nicht der Fall war, kamen die Charaktere manchmal kalt und unnahbar rüber.

 

Und ein Thema welches für mich zu offen stehen gelassen wurde, war Marion und ihre Familie. Die die das Buch bereits gelesen haben, wissen vielleicht was ich meine.

 

Mein Fazit

Ein nahezu perfektes Buch der Autorin Lilli Beck.

Ein Buch über eine ganz besondere Freundschaft, die unter einige harte Proben gestellt wurde.

Für mich war es eine Zeitreise der ganz besonderen Art. Als Leser war man einfach mittendrin und dies ist der exzellenten Recherche zu verdanken.

Für die Bestbewertung fehlten mir einzelne kleine Fakten und mehr Emotionen, die bei diesem Thema auf jeden Fall möglich gewesen wären.

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review 2015-08-23 12:02
Interessantes Thema, schockierende Geschichte
Ich will doch bloß sterben, Papa: Leben mit einer schizophrenen Tochter - Michael Schofield,Carsten Mayer

Inhaltsangabe

Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei das unvorstellbar. Doch tatsächlich, zwei Jahre später lautet die Diagnose: Schizophrenie. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer „Freunde“. Stimmen flüstern ihr ein, aus dem Fenster zu springen, um sich selbst zu töten, oder ihrem jüngeren Bruder Gewalt anzutun. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie unter der Belastung auseinanderzubrechen droht.

 

Meine Meinung

Ich musste wirklich kurz überlegen, ob ich hierzu eine Rezension schreiben kann, denn ich merke, ich denke hier sehr persönlich.

Zum einen schockieren mich solche Geschichten, zum anderen spielt hier eindeutig mein Beruf als Ergo- und Schmerztherapeutin mit ein, was eine wertungsfreie Rezension kaum zulässt.

(wundert euch nicht, dass ich mal Jani und in den Zitaten Janni schreibe, dass Mädchen hat ihren Namen selbst des Öfteren abgeändert)

 

Vom Aufbau und Schreibstil ist dieses Buch sehr gelungen. Michael Schofield, der Vater kann uns seine Eindrücke gut vermitteln. Die Kapitel sind mit Daten betitelt.

Das ein Vater und nicht die Mutter so eine Geschichte erzählt, ist selten und das merkte ich beim Lesen immer wieder. Die Ich-Form war ständig da und sehr oft ertappte ich mich, dass ich beim Lesen die Mutter Susan vor mir hatte und nicht Michael. Einfach ein Denkfehler meinerseits, aber ab und zu führte das zu Verwirrung.

 

Zu den Charakteren selbst wollte ich mich erst gar nicht äußern, denn es sind reale Menschen, die niemand erschaffen hat. Man steckt als Leser nicht in dieser Situation drin, erlebt dieses zum Teil nervenzerreißende Leben nicht mit.

Dennoch erscheinen für mich beide Elternteile im Buch als sehr schwache Persönlichkeiten. Die Mutter meist noch mehr, als der Vater.

Beide gehen das Thema Jani falsch an.

Dass sie das Mädchen über alles lieben, glaube ich sofort. Aber der Weg bis dahin, bis die Diagnose Schizophrenie gestellt wurde, war ein harter Weg und manchmal haben sie ihn sich selbst erschwert.

 

Jani selbst war von klein auf ein außergewöhnliches Mädchen, fast zu außergewöhnlich, dass ich mich manchmal fragte, ob das wirklich eine wahre Geschichte ist. Zum Beispiel hier:

„Janni war von Anfang an Frühentwicklerin und konnte schon mit acht Monaten sprechen, mit 13 Monaten kannte sie sämtliche Buchstaben, die großen wie die kleinen, selbst wenn sie auf der Seite lagen oder auf dem Kopf standen. Mit 18 Monaten sprach sie in grammatikalisch korrekten Sätzen und stellte sich anderen mit den Worten vor: Ich heiße Janni Paige und bin 18 Monate alt.“ (S. 18)

 

Dies ist nur ein Beispiel, welches ihr Vater im Buch anführt. Mit 6 besaß Jani einen IQ von 146. ABER der Test, der gemacht wurde reichte nicht aus, denn sie erreichte hier 99,9%, dh. der wahre IQ lag wohl noch deutlich höher.

Diese Tatsachen lassen mich staunen und gleichzeitig bin schockiert, dass es sowas gibt.

 

Und dann wäre da noch Jani’s Bruder Bodhi. Michael und Susan Schofield bekamen ein weiteres Kind, um Jani in Hinsicht auf ihre soziale Interaktion zu unterstützen. Wenn sie mit anderen nicht spielt, dann vielleicht mit ihrem Bruder und dann kam alles so anders. Bereits beim Lesen, war mir klar, dass Bodhi keine „normale“ Entwicklung durchmachen wird. Er hat als Kleinkind einfach zu viel mitbekommen. Ja, als Schmerztherapeutin waren da einige sehr schockierende Szenen im Buch, bei denen ich mir dachte, dass wird Folgen haben.

Auch hier möchte ich niemanden angreifen, aber die Eltern haben sich oftmals falsch verhalten, was nicht aus Absicht heraus passierte, sondern aus Unwissenheit.

 

Vor allem das letzte Drittel wurde sehr emotional. Ob der Titel zu hundert Prozent passt, weiß ich nicht. Mich zumindest ließ er anderes erahnen.

 

Ein krönender Abschluss war Michael’s persönliche Verbindung zu diesem Lied.


„Der Song heißt nicht „Beautiful Life“, er heißt „Beautiful Day“ und will sagen, wenigstens dieser Tag, dieser heutige Tag, kann schön sein.“ (S. 329)

 

Mein Fazit

Wow! Wieder mal hat mich eine wahre Geschichte um das kleine Mädchen Jani komplett erwischt. Dieses Buch lässt einen beim Lesen nicht los und im Nachhinein auch nicht.

Eine Bewertung fällt hier wirklich schwer, denn bewerte ich die Geschichte, die Personen oder einfach nur das Buch (Schreibstil, Aufbau usw.) und blende die Geschichte und meine Meinung dazu aus?

Im Nachhinein ist es jedoch eine Geschichte, die ich weiterverfolgen werde. Vielleicht schreibt Michael Schofield ein weiteres Buch über die Jugendjahre seine Tochter und evtl. bezieht er auch das Schicksal seines Sohnes mit ein.

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review 2015-08-22 09:49
Ein ausbaufähigher 1. Teil mit sexy Besetzung
Thoughtless: Erstmals verführt - (Thoughtless 1) - Roman - Sonja Hagemann,Susan Stephens

Inhaltsangabe

Seit zwei Jahren ist die schüchterne Kiera in einer glücklichen Beziehung mit Denny. So überlegt sie nicht lange, als er ein Jobangebot in Seattle bekommt, und zieht mit ihm in die neue Stadt, um ihr Studium dort zu beenden. Bei Dennys Freund aus Kindertagen, Kellan Kyle, mieten sie ein Zimmer. Er ist der lokale Rockstar, Herzensbrecher und sieht verboten gut aus. Als Dennys Job ihn länger aus Seattle wegführt, kommt die einsame Kiera, die sich inzwischen in der Stammkneipe von Kellans Band etwas dazuverdient, ihrem neuen Mitbewohner näher. Was freundschaftlich beginnt, entwickelt sich bald zu etwas Intensiverem, Verbotenem – zu einem Spiel mit dem Feuer...

 

Meine Meinung

Der Klappentext verrät 3 Dinge, die für mich dieses Buch widerspiegeln.

…schüchterne Kiera

…Kellan Kyle sieht verboten gut aus

…Spiel mit dem Feuer

 

Mit diesem Genre, welches für mich einen Mix aus Erotik und New Adult darstellt, freunde ich mich in letzter Zeit immer mehr an.

Natürlich geht es fast immer um das gleiche Thema: verzwickte Beziehungen und so ist es auch hier.

 

Entscheidend warum ich dieses Buch lesen wollte, war für mich, die 3er Konstellation im Buch. Kiera zieht mit ihrem Freund Denny bei dessen Kumpel Kellan ein.

Anfangs schien Kiera für mich eine annehmbare Protagonistin zu sein, mit der Zeit wurde sie dennoch als junge, schüchterne, naive und wenig entscheidungsfreudige Frau dargestellt. Gerade losgelöst vom Elternhaus, beginnt für sie in Seattle ein ganz neuer Lebensweg und ihr Gefühlschaos steht ihr dabei mächtig im Weg.

Ihr Freund Denny schien mir sehr erwachsen und zielstrebig, allerdings schaffte es die Autorin allein mit Worten, dass er nett und sympathisch rüberkam, aber wenig reizvoll für die Frauenwelt.

Dahingegen gab Stephens bei seinem Kumpel und dem gemeinsamen Mitbewohner Kellan alles. Durch schreiberisches Talent erschuf sie einen Gott. Dieser Mann ist interessant, geheimnisvoll, selbstbewusst, verboten gutaussehend und wahnsinnig reizvoll. Kein Wunder, dass Denny in der Geschichte neben ihm untergeht.

 

Aber für die Story ist das DER entscheidende Punkt.

Denn Kiera passiert das, was wohl einigen Frauen passiert wäre, sie fühlt sich unheimlich zu ihrem Mitbewohner Kellan hingezogen.

 

Natürlich möchte ich dieser Geschichte nicht so viel vorweg nehmen, denn dieses Hin und Her, diese Geheimniskrämerei war doch das, was den Reiz an der Story ausmachte.

 

Den Schreibstil und das ganze Drumherum gefiel mir sehr. Es war einfach mal anders. So eine Grundkonstellation habe ich noch nicht in einem Buch vorgefunden. Dann der Rockstar, Kiera als Kellnerin in der Bar, wirklich tolle Ideen.

 

Die Geschichte selbst wird von Kiera erzählt.

Und ich muss jetzt schon sagen, ich kann es kaum erwarten, bis ich den Band aus der Sicht von Kellan in der Hand halte. Ob das Buch schmelzen wird??^

 

____________________________________________________________

 

Das einzige was dieses Buch heruntergezogen hat, war wirklich nur der Charakter Kiera. Anfangs verstand ich sie und alle, die sie am Anfang schon verachten, sollten sich einmal in ihre Lage versetzen. Hier fand ich ihr Verhalten noch total nachvollziehbar.

Im letzten Drittel konnte ich ihre Entscheidungen jedoch gar nicht mehr nachvollziehen. Es war einfach wenig erwachsenes Verhalten erkennbar.

Alle die es gelesen haben, werden sich außerdem fragen, wieso die Autorin immer und immer wieder betonte, wie Kiera errötete. Es war mit der Zeit so nervig, wie wenn jemand am Ende eines Satzes immer „ne“ sagt. Man achtet irgendwann nur noch darauf.

 

Mein Fazit

Ein Auftakt, der mit einer etwas anderen Protagonistin mehr hätte punkten können. Aber ich bin optimistisch, dass sie sich eventuell in den Folgebänden weiterentwickelt und aus ihren Fehlern lernt. Die gewisse Erotik war vorhanden und das Thema der 3er Konstellation war sehr interessant.

Ich werde die Reihe weiterlesen, denn die Reihe hat glaub ich Potenzial nach oben.

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review 2015-08-16 16:22
Ein Buch, in das man wirklich eintauchen kann
Spiel der Zeit: Die Clifton Saga 1 - Roman (Die Clifton-Saga) - Martin Ruf,Jeffrey Archer

Inhaltsangabe

Die Schicksale zweier Familien. Eine verborgene Wahrheit. Das Ringen um Freundschaft und Liebe.

England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind...

 

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich wirklich bereits nach 35 Seiten beiseitegelegt, weil ich den Klappentext im Einband gelesen habe und dachte „nein, jetzt weißt du doch schon wie es ausgeht“.

Da ich aber NIE ein Buch abbreche, habe ich es nochmal versucht und was soll ich sagen? Ein Glück!

Diese Offenheit im Klappentext macht beim Lesen plötzlich nichts mehr aus, weil es gerade um dieses Geheimnis geht, es immer wieder offen ausgesprochen wird und dennoch für einige Charaktere tragische Folgen mit sich bringt.

Und genau das ist das faszinierende an der Story, wir als Leser verfolgen über eine Zeitspanne von 1919-1940 die Geschichte des kleinen Harrys.

Und der Autor schaffte es durch seinen sehr leichten Schreibstil, dass man der Geschichte schnell verfallen ist, und dennoch alles so bildhaft und hautnah vor sich sieht. Immer wieder liest man die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel, das heißt die erzählenden Charaktere wechseln und der Übergang ist Archer immer wieder geglückt.

 

Ich liebe England als Setting und ich liebe die Zeit der Weltkriege und Jeffrey Archer tat alles Mögliche, damit dies auch so bleibt. Romane, welcher hier spielen sind einfach immer von besonderem Wert und meist sehr emotionsgeladen.

Ein weiterer Bestandteil sind Geheimnisse in diesem Buch und das nicht wenige, der Moment, wenn wir deren Auflösung immer näher kommen, ist für mich jedes Mal ein grandioses Gefühl.

 

Highlight dieses Buches sind für mich eindeutig die Charaktere.

Jeffrey Archer bringt uns Personen unterschiedlichsten Standes und unterschiedlicher Herkunft näher, welche alle eine eigene bewegende Geschichte zu erzählen haben. Besonders in Erinnerung werden mir die Geschichten von Harry’s Mutter Maisie Clifton und von Harry’s Freund und Ziehvater Jack Old Tar in Erinnerung bleiben, denn hier hat Archer Unglaubliches erschaffen.

 

Das Leben aller Charaktere dreht sich um Harry Clifton und daher stellt er bis zur letzten Seite den Mittelpunkt dieses Buches und vielleicht auch dieser Buch-Reihe dar.

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Leider bin ich gerade zum Ende hin nicht mehr richtig warm geworden mit dem erwachsenen Harry, einfach weil ich einige seiner Entscheidungen nicht mehr so ganz nachvollziehen konnte.

 

Im Verlauf der Geschichte näherten wir uns immer mehr dem Ausbruch des 2. Weltkrieges und deren erste Folgen in Hinsicht auf Harry und sein Leben. Allerdings muss ich sagen, dass Band 1 gerne vor dem Krieg hätte enden dürfen und Band 2 mit dem Kriegsausbruch fortsetzen können.

Alle die das Buch gelesen haben, wissen, dass es dann nicht diesen bösen Cliffhanger gegeben hätte, aber da wäre dem Autor mit Sicherheit auch noch was anderes eingefallen, um uns Leser an der Stange zu halten.

 

Und die Ungewissheit in Hinsicht auf einen bedeutenden Charakter (Hugo B.) der Geschichte lässt mich etwas nachdenklich zurück.

Für mich schoss Archer also einmal zu weit voraus und ließ eine Geschichte irgendwie außer Acht.

 

Mein Fazit

Ein toller Auftakt mit nur kleinen Schwächen.

Jeffrey Archer erschuf hier eine tolle Geschichte um den kleinen Jungen Harry, der mittlerweile ein erwachsener Mann ist. Für alle die einen besonderen Roman suchen, der einen mitnimmt auf eine Reise durch die Geschichte, der sollte zu diesem Buch greifen!

Ich bin unheimlich gespannt, wie sich der Autor die Fortsetzung in Band 2 gedacht hat. Bisher kann ich mir noch so gar nicht vorstellen wo es hingeht.

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