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review 2017-10-16 21:09
Gefühlvoller Debütroman
Morgen ist es Liebe: Roman - Monika Maif... Morgen ist es Liebe: Roman - Monika Maifeld

In einer sehr kalten Nacht wenige Tage vor Weihnachten will sich Martin in einem Weinberg das Leben nehmen. Er hat schon die Schlaftabletten in der Hand, als er unfreiwillig und zufällig Zeuge eines Unfalls wird. Die 33-jährige Alexandra verunglückt auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier mit ihrem Wagen. Bewusstlos ist sie in dem auf dem Dach liegenden Auto gefangen, aus dem Martin sie nur mit Mühe befreien kann. Ihr Retter verschwindet. Doch ihn lässt der Gedanke an die Frau nicht mehr los – ebenso wenig wie der an den Abschiedsbrief, der aus Versehen bei Alexandra gelandet ist…

Monika Maifelds schriftstellerisches Debüt „Morgen ist es Liebe“ ist ein unterhaltsames und gefühlvolles Liebesdrama.

Meine Meinung:
Erzählt wird aus mehreren Perspektiven. Gut gelingt es der Autorin dabei, den Leser in die Gedankenwelt der Hauptfiguren eintauchen zu lassen. So hat mich der Roman bereits ab der ersten Seite gepackt. Schon der Einstieg in das Buch hat mich sehr neugierig gemacht. Welche Schuld hat Martin auf sich geladen, dass er sich umbringen will? Die Hauptprotagonisten waren mir schnell sympathisch.

Zwar ist die Handlung wie bei vielen Liebesromanen insgesamt in einigen Punkten absehbar. Dennoch kam keine Langeweile auf, denn den Leser erwarten mehrere Wendungen. So konnte das Buch auch mit einigen spannenden Momenten aufwarten und wird nicht nur Romantikern gerecht. Abwechslungsreich wird die Geschichte auch dadurch, dass verschiedene Handlungsstränge miteinander verknüpft werden.

Ein Pluspunkt war für mich außerdem das Setting. Dass die Autorin die Handlung an der Mosel und nicht in einer der typischen Großstädte verortet hat, machte die Geschichte für mich interessant.

Sehr gut hat mir auch der angenehme und anschauliche Schreibstil gefallen, der sich sehr flüssig lesen ließ. Die Seiten flogen schnell dahin.  Das Cover finde ich ansprechend.

Mein Fazit:
Mit „Morgen ist es Liebe“ hat Monika Maifeld einen gelungenen, lesenswerten Debütroman vorgelegt, der sich perfekt für kuschelige Abende vor dem Kamin eignet – besonders zur Weihnachtszeit.

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review 2017-10-15 13:21
Rezension | Die Schlange von Essex von Sarah Perry
Die Schlange von Essex - Sarah Perry,Eva... Die Schlange von Essex - Sarah Perry,Eva Bonné

Beschreibung

 

London 1893.

 

Die junge Witwe Cora Seaborne zieht es nach dem Tod ihres Mannes aus der Hauptstadt nach Essex. In Begleitung ihres Sohnes Francis und ihrer Freundin Martha möchte die begeisterte Naturwissenschaftlerin nach Fossilien suchen

.

In Essex kommen Cora Seaborne Gerüchte über eine unheimliche Schlange zu Ohr, die ihr Unwesen in dem Küstenort Aldwinter ihr Unwesen treiben soll. Natürlich entfachen diese Geschichten Coras Neugier und so geht die Reise weiter nach Aldwinter. Dort gerät sie als Anhängerin der Wissenschaft mit dem Pfarrer William Ransome aneinander.

 

Meine Meinung

 

Sarah Perry ist es mit ihrem Roman „Die Schlange von Essex“ gelungen gleich mehrere wichtige Buchpreise in England (wie z. B. den Britischen Buchpreis) zu gewinnen. Durch diesen Überraschungserfolg und dem ansprechend gestalteten Buchcover wurde meine Neugier geweckt.

 

"Das Pendel schwingt von einem Jahr ins andere, und das Gesicht der Tiefe verfinstert sich." (Die Schlange von Essex, Seite 13)

 

Ich liebe die klassischen Romane von Jane Austen, Oscar Wilde und Co. und habe mich sofort in den poetischen und altertümlich anmutenden Schreibstil von Sarah Perry verliebt, der mich so sehr an die Werke der großen Weltliteratur erinnert hat. Das gelungene Setting im nebelverhangenen Essex hat direkt Bilder vor dem inneren Auge projiziert, was einfach perfekt zur Gothic Novel Note des Romans passt.

 

"»Sie haben bestimmt von der Schlange von Essex gehört, die einst der Schrecken von Henham und Wormingford war und vor Kurzem erst wieder gesichtet wurde?«" (Die Schlange von Essex, Seite 56)

 

Das Geheimnis und die Gerüchte um die Schlange von Essex sind Kern- und Angelpunkt der Geschichte. Dennoch steht nicht unbedingt die Schlange im Mittelpunkt, sondern die Menschen die sich in der unmittelbaren Umgebung des Geschöpfs bewegen und leben. Sehr eindrucksvoll und mit viel Liebe zum Detail hat Sarah Perry ihren Charakteren Leben eingehaucht, so dass man fast das Gefühl hat die Personen würden direkt vor einem stehen.

 

Das Augenmerk liegt auf der jungen Witwe Cora Seaborne die sich der Wissenschaft verschrieben hat und nicht gerade als Frau des Londoner Stadtlebens daher kommt, sondern eher wie das blühende Leben vom Lande erscheint die am liebsten bequeme Kleidung trägt. Durch den Landpfarrer William Ransom der dem direkten Gegenteil von Coras Weltanschauungen entspricht, kommt Dynamik und eine knisternde Atmosphäre ins Spiel. Die beiden fühlen sich trotz der Umstände, dass William bereits verheiratet und ein Mann Gottes ist, unweigerlich zueinander hingezogen. Dies äußerst sich durch eine wunderbare Freundschaft in der Dinge wie Glaube, Liebe und wissenschaftliches besprochen und erörtert wird.

 

"»Ich bin durstig, so war es immer – mich dürstet nach allem. […]«" (Die Schlange von Essex, Seite 156)

 

Leser die eine spannende und temporeiche Lektüre bevorzugen, werden mit dieser Geschichte nicht glücklich werden. Sarah Perrys Roman lebt von der einmaligen Sprache (wirklich jede Seite ist ein Gedicht) und den zwischenmenschlichen Verstrickungen die typisch für einen Roman über das viktorianische Zeitalter sind. „Die Schlange von Essex“ ist ein ruhiges und tiefschürfendes Leseerlebnis, dass einen mit Haut und Haar erfasst.

 

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Vor allem Freunde der klassischer Literatur oder Liebhaber des viktorianischen Zeitalters dürften mit Sarah Perrys Roman „Die Schlange von Essex“ gut beraten sein.

 

Fazit

 

Es spricht soviel Herz uns Seele aus diesem Buch – einfach umwerfend!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/die-schlange-von-essex-von-sarah-perry
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review 2017-10-08 16:03
Monika Detering - Love me tender (booksnacks-Kurzgeschichte)
Love me tender (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe) - Monika Detering
Beschreibung:
Die Musik, die Liebe und das Leben
Damals war sie fünfzehn – in jenen 50er Jahren. Mit Träumen von Paris und der großen Freiheit. Mit roten Haaren in einer Straße, in der man blond war. Mit Elvis’ „Love me tender“ eroberte sie sich die Liebe. Aber sie blieb nicht fünfzehn, und das Leben räumte mit den Träumen auf. Jahre später holt der Tanz am Ufer des Flusses, die Begegnung mit jenem Fremden, jedoch alle Erinnerungen zurück.
 
Details:
Format: Kindle Edition / E-Pub
Dateigröße: 292 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 36 Seiten
Verlag: booksnacks.de; Auflage: 1 (14. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
 
Fazit:
Das Cover ist wirklich schön gestaltet, man sieht eine tanzende Frau auf einer Wiese, die sich im typischen Petticoatkleid im 50er Jahre Stil dreht. Ein schwungvolles Cover, welches die Zeit der 50er Jahre einfängt. 
Marlene ist am Abend ihres Lebens angekommen, doch sie erinnert sich immer wieder gerne an die Zeit zurück, als sie jung war und auch an die Zeit, als sie erlebt, wie schön das Leben sein kann, also sie noch von Paris und der grossen Freiheit des Lebens träumte. Aber auch die Erinnerungen an den Streit mit der Freundin und den Verlust der grossen Liebe spielen in die Erinnerungen mit ein und zeigen, dass das Leben nicht immer nur rosarot ist. 
Liebe und Schmerz liegen oft nah beieinander und das stellt auch Marlene fest, als sie sich erinnert an eine Zeit, die zwischen schön und schrecklich hin und her schwangt. 
Monika Detering schreibt sehr auf den Punkt, man kommt gut in die Kurzgeschichte hinein und bekommt ein Gefühl für das Lebensgefühl der 50er, welches die Kurzgeschichte sehr prägt. Sie packt das Ende eher zwischen die Zeilen, was aber gut ist, weil so wie man die Geschichte gefallen ist, so verlässt man sie auch wieder. 
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text 2017-10-01 14:24
Heiteres Jugendbuch
Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Lieb... Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe - Susanne Fülscher

Es handelt sich hierbei um ein heiter unterhaltsames Jugendbuch - mit toller Geschichte die hungrig macht. 
Ich finde Schreibstil und Protagonisten absolut gelungen - eine tolle Idee, die aber etwas an die Serie "türkisch für Anfänger" erinnert. 
Teilweise kann man das Gefühlschaos von LIV als Leser richtig nachvollziehen - dank des tiefen Einblicks, den man als Leser gewährt bekommt.

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review 2017-09-21 09:32
Stell dir vor, dass ich dich liebe von Jennifer Niven
Stell dir vor, dass ich dich liebe - Maren Illinger,Jennifer Niven

Worum geht es und wie war es?

 

Jack & Libby. Libby & Jack. Erst einmal sind das nur Namen, aber Jennifer Niven füllt diese Namen mit Leben und mit einer je eigenen Lebensgeschichte. Jack ist  ziemlich beliebt, gut aussehend und ist mit dem hübschesten Mädchen der Schule zusammen. ABER er hat auch ein großes Geheimnis. Er ist gesichtsblind. Er ist zwar mit dem schönsten Mädchen zusammen, aber er kann sich nicht an ihr Gesicht erinnern, er sieht ihr Gesicht nie im Ganzen und würde sie auch nie in einer Menschenmenge wiedererkennen. Jack erkennt nicht einmal seine Eltern oder Brüder wieder. 

Also baut er sein Leben lang an einem Lügengerüst, damit niemand etwas von dieser großen Schwäche bemerkt.

 

Libby fällt auf, kann sich gar nicht unsichtbar machen, denn sie ist übergewichtig: genauer noch: sie ist Amerikas fettester Teenager gewesen, musste aus ihrem Haus herausgeholt werden mit einem Kran und geht nun nach vielen Jahren wieder auf die öffentliche Schule... wie wird der Neuanfang? Ist es ein Neuanfang, wenn einen doch die Geschichten und Erinnerungen von früher einholen?

Und dann gibt es da auch jemanden wie Jack, der ihr das Leben noch einmal schwerer macht und ihr als dem fetten Mädchen auch noch eine Zielscheibe auf den Rücken pinnt.

 

Eigentlich scheint es schwer, eine Liebesgeschichte um diese beiden Charaktere zu kreieren, aber Jennifer Niven ist es gelungen und sie konnte mich mit ihrer Geschichte gefangen nehmen, ABER leider kommt das Buch nicht an "All die verdammt perfekten Tage" heran. Das Buch war eindrücklicher, während "Stell dir vor, dass ich dich liebe" ein bisschen an der Oberfläche blieb und mir manches zu kurz kam und zu schnell aufgelöst wurde. 

Es war ein gutes Buch, aber eben auch nicht mehr, weshalb ich nur 4 von 5 Sternen vergebe. 

 

 

 

 

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