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review 2015-12-15 16:45
Taschentuch-ARLAM!!!
For Good: Über die Liebe und das Leben - Ava Reed

„For Good – Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed ist ein tragischer Liebesroman.

 

Nach dem Tod von ihrem Ehemann Ben, lässt Charlie sich in ihrer Trauer einfach fallen. Sie hat keine Motivation zum Aufräumen, zum Essen, um mit ihrem Hund spazieren zu gehen und und und. Sie kann einfach aus dem Loch nicht mehr aus und hängt an ihren Erinnerungen fest.

 

Charlie lässt sich sehr hängen. Denn sie sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Ben war alles für sie. Sie hat das Gefühl missverstanden zu werden, braucht aber eigentlich trotzdem ihre Leute.

Früher hat sie nur so vor Leben und Energie gesprüht. Sie war herzlich und ist in ihrem Job als Tierärztin richtig aufgegangen.

 

Es gibt hier mehr oder weniger nur 4 Charaktere, die hervorstechen. Die anderen kommen eher am Rand vor. Von Charlie bekommt man sehr tiefe Einblicke. Auch ihre beste Freundin, ihren Ehemann und seinen besten Freund lernt man mit der Zeit besser kennen. Sie wirken alle sehr real.

 

Ava Reed lässt Charlie die Geschichte in zwei Strängen erzählen. Einmal die Momentaufnahmen, wie es ihr geht. Und auf der anderen Seite ihre Erinnerungen.

So lernt man als Leser auch die Vorgeschichte zu Charlie und Ben kennen. So kann lernt man die Charaktere besser kennen und kann einiges mit der Zeit deuten.

 

Da Charlie sehr real wirkt und die Autorin es geschafft hat Charlies Gefühle, ihre Kraftlosigkeit und auch ihre „hellen“ Seiten an den Leser zu transportieren, leidet man einfach mit. Oder freut sich mit ihr. Je nach dem Ob man in der Gegenwart ist oder in ihren Erinnerungen.

An einem Punkt versteht man Charlie dann vielleicht nicht mehr. Man kann nicht begreifen, warum sie wirklich alles hinwirft.

Doch nach dem Ende, wenn man alles nochmal durch geht, fallen einem folgende Zitate ein:

Ich kann nichts sagen, sie würde es sowieso nicht verstehen. 

„Nur weil man glaubt, etwas zu verstehen, heißt das nicht, dass man das wirklich tut.“

Keiner kann genau verstehen, wie Charlie sich fühlt. Denn jeder ist anders, liebt anders und fühlt anders.

Man fragt sich dann wie hätte ich reagiert als Charlie, als beste Freundin, als Elternteil, …

 

 

Das Cover zeigt eine junge, blonde Frau vor einem Kornfeld. Man sieht sie von hinten und kann erkennen, dass sie die Arme vor sich verschränkt hat. Es ist alles in Gelb gehalten.

 

 

Nach dem ich Spiegelsplitter von Ava Reed gelesen hatte und das Cover sah, war klar, dass ich „For Good“ lesen musste. Auch wenn ich es bei der Leserunde nicht gewonnen habe, habe ich es mir geholt. Das Buch hat mich einfach mitgenommen. Ich habe mit Charlie gelitten, gelacht und geweint. Ava Reed hat da ein sehr geniales Buch geschrieben, dass mich tief berührt hat.

 

Deswegen gibt es auch 5 von 5 Wölfe dafür!!!

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review 2015-12-15 00:00
For Good: Über die Liebe und das Leben
For Good: Über die Liebe und das Leben - Ava Reed Cover
Mir gefällt das Cover sehr gut. Es passt unglaublich gut zur Geschichte und hat einen schönen melancholischen Charakter. Ich mag die hellen und freundlichen Farben, die ja doch irgendwie im Kontrast zum etwas düsteren Thema des Buches passen.

Meine Meinung
Charlie hat ihren Mann Ben verloren. Er war ihr ein und alles. Dieser Verlust reißt ihr den Boden unter den Füßen weg und nimmt ihr die Luft zum Atmen. Alles woran Charlie denken kann, ist Ben.
Das Buch lebt von den Rückblenden, den Erinnerungen Charlies an ihren verstorbenen Mann. In diesen Erinnerungen wird von ihrem kennenlernen erzählt. Man erfährt, wie Charlie und Ben sich in einander verliebt und schließlich geheiratet haben.
Charlie ist Tierärztin und Ben Polizist. Sie lernen sich kennen, nachdem Charlie Bens Hund verarztet hat. Der Funke springt über und es dauert nicht lange bis sie lichterloh brennen. Charlie ist eine unglaublich liebenswerte Person. Sie liebt ihren Beruf und geht völlig darin auf. Ben geht ihr sofort direkt unter die Haut. Schnell verliebt sie sich in ihn und genießt seine Nähe.
Ben hatte es im Leben nicht leicht, doch als er Charlie trifft, ist das für ihn ein Glücksfall. Er betet sie beinahe an und erfüllt ihr jeden Wunsch.

Ich mochte beide Figuren sehr gerne. Sie sind mir ans Herz gewachsen. Einziges Manko war für mich Charlies Realität. Zu Beginn hat sie mir noch furchbar leid getan und ich hatte das starke Bedürfniss sie in den Arm zu nehmen. Doch je mehr ich gelesen habe, umso mehr wollte ich sie schütteln. Mir ist klar, dass jeder anders trauert, aber sie ist absolut darin aufgegangen und hat regelrecht darin gebadet. Das erschien mir manchmal etwas zu viel und etwas übertrieben. Mich hat sie damit einfach nicht erreicht, sondern das hat eher dazu geführt, dass ich diese Seiten überflogen habe, bis wieder die Vergangenheit mit Ben kam. Sie verliert jeglichen Bezug zur Rationalität. Die Geschichte hat es leider nicht geschafft mich zu Tränen zu rühren oder sonst irgendwie großartige emotionale Reaktionen hervorgerufen. Ich habe mich mit Charlie gefreut, ihre Trauer konnte ich jedoch nicht wirklich nachfühlen. Das fand ich sehr schade, denn dieses Buch lebt von der Trauer der Hauptfigur.

Positiv möchte ich jedoch noch den Erzählstil der Autorin hervorheben. Die Abwechselung zwischen Erinnerung und Realtiät fand ich gut. Mir hat es gefallen, mit Charlie zusammen durch ihre Erinnerungen zu wandern, denn dieser Teil ist der Autorin gut gelungen.

Mir gefällt die Geschichte von Ben und Charlie und ich finde sie ziemlich romantisch! Trotzdem muss ich sagen, habe ich nicht nur positive Gefühle. Es gab einfach am Ende zu viel, dass ich nicht verstehen oder nachempfinden konnte. Jeder Mensch trauert anderes, doch die Art wie Charlie ihre Trauer ausgelebt hat, war für mich völlig unverständlich. Das Buch lässt mich mit sehr stark gemischten Gefühlen zurück.

Wertung (2/5)

www.valaraucos-buchstabenmeer.com
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review 2015-06-03 11:29
Jules und Jim: BRIGITTE Die Liebesromane - Henri-Pierre Roché

Ich weiß nicht, was es ist, das mich an diesem Buch so begeistert, wenn nicht die Sprache und der ungewöhnliche Umgang mit den Figuren.

Die Geschichte ist denkbar simpel: Jules und Jim werden Freunde, führen endlose Gespräche und lernen über den Rest ihres Lebens verteilt eine Menge Frauen kennen, die allesamt (und die Js mit ihnen) extrem liberal eingestellt sind.

 

Roché urteilt niemals über seine Figuren und die Figuren urteilen auch nie übereinander. Vielmehr konzentriert sich die Erzählung immer ausschließlich auf den Augenblick, was mir unglaublich gefallen hat. Viele kleine Details klingen mehr nach tatsächlichen Ereignissen aus Rochés Leben (seine Freundschaft mit dem Schriftsteller Franz Hessel bildet die Grundlage für den Roman) und kommen plötzlich zum Vorschein. Ich mochte das, es hat der Geschichte Realität und Leichtigkeit zugleich verliehen.

 

Jetzt bin ich auf die Verfilmung von François Truffaut gespannt, der so begeistert von dem Buch gewesen sein soll, dass er es komplett auswendig lernte.

 

Meinen Eindruck vom Film werde ich in den nächsten Tagen auf meinem Blog Buchflimmern schildern.

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review 2014-02-13 17:22
Leben und Liebe
Leben und Liebe - Juli D. Finn

Inhalt:
Die Anthologie „Leben und Liebe“ von Juli D. Finn enthält fünf Kurzgeschichten, die sich um das Thema Coming-Out drehen und eine Bonusgeschichte, in der die Liebe im Vordergrund steht.
In „Lapdance“ lernt der Leser den 18-jährigen Florian kennen, der zwar schwul aber nicht geoutet ist und sich einer neuen Herausforderung stellen darf: seine Freunde überraschen ihn mit einem Stripteaseabend, der ganz anders endet, als gedacht. In „Geheime Gefühle“ wird Matti vor der gesamten Schule geoutet, als Klassenkameraden seinen eBook Reader in die Finger bekommen und muss sich fortan gegen Intoleranz und böse Kommentare wehren. „Amore Italiano“ ist eine sehr schöne Kurzgeschichte über die Stiefbrüder Milan und Stellan, die ihre Liebe ihren konservativen Eltern beichten wollen. „Flammendes Feuer erzählt die Geschichte von Julian, der offen zu seiner Homosexualität steht, jedoch nicht verrät in wen er wirklich verliebt ist. Die Kurzgeschichte „Romantische Herbstgefühle“ zeigt das Eheleben von Sandro und Milan, die eher aneinander interessiert sind, als an ihren streitenden Ehefrauen. In der Bonusgeschichte trifft der Fotograf Falco bei einem Termin im Kindergarten auf den Azubi Luca und kommt diesem schnell näher.

Eigene Meinung:
Juli D. Finn ist unter anderem Namen bereits im Gay Romancebereich bekannt und veröffentlichte auch schwule Romane bei einigen Verlagen. Mit „Leben und Liebe“ erschien eine Sammlung diverser Kurzgeschichten im Eigenverlag, die auch einzeln auf Amazon zu erwerben sind. Das kurze Büchlein dreht sich gänzlich um Liebe, Coming-Out und die Probleme, denen sich junge Männer dabei stellen müssen.

Die Autorin legt ein unterhaltsames Werk vor, bei dem sie das Grundthema Coming-Out unterschiedlich bearbeitet. Dadurch erhält man eine bunte Mischung, bei der für jeden etwas dabei sein dürfte. Positiv ist, dass nicht jede Geschichte in ein kitschiges Happy End mündet, sondern einige Episoden durchaus offen oder schlecht enden. Das gefällt zumindest mir, da es einfach realistischer ist.
Schön sind auch ihre Gedanken zu den Problemen, die junge Menschen bei ihrem Coming-Out haben. Sei es nun Matti in „Geheime Gefühle“, der sich gegenüber seiner Klassenkameraden behaupten muss und dabei über sich hinauswächst, oder Milan und Stella aus „Amore Italiano“, die ihren Eltern die Stirn bieten – Juli D. Finn spricht auch Probleme an, wenngleich die natürlich nur oberflächlich behandelt werden, da die Liebe im Vordergrund steht. Dennoch wünscht man sich bei einigen Geschichten eine tiefere Aufarbeitung oder eine Fortsetzung, um zu sehen, wie es weitergeht.
Positiv hervorzuheben, ist die Tatsache, dass Juli D. Finn bis auf eine Ausnahme keine Erotikszenen eingebaut hat. Mag sein, dass das einige schmerzlich vermissen, aber weniger ist manchmal mehr – in diesem Fall ist es angenehm, dass nicht jede Story mit einer Sexszene endet.
Leider wirken die meisten Geschichten ein wenig stereotyp, was auch auf die Figuren zutrifft. Es mangelt an ungewöhnlichen Wendungen innerhalb der Geschichten oder einer Pointe am Schluss. Zumeist weiß der Leser bereits am Anfang einer Kurzgeschichte, wie diese endet. Einzig bei „Flammendes Feuer“ ist ihr ein unerwartetes Finale gelungen, was dafür sorgt, dass diese Geschichte von allen am ehsten in Erinnerung bleibt, während man die anderen schnell wieder vergisst.

Der Stil ist in Ordnung. Juli D. Finn hat einen gefälligen, lockeren und einfachen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und passt zum Inhalt der Kurzgeschichten. Hin und wieder schleichen sich jedoch Rechtschreibfehler ins Buch, oder auch einige kleine Satzfehler. Das ist ein wenig schade, weil es zumindest mich immer wieder aus dem Lesefluss riss.

Fazit:
„Leben und Liebe“ ist eine nette Kurzgeschichtensammlung für zwischendurch, die das Thema Coming-Out durchaus interessant und spannend behandelt. Juli D. Finn bemüht sich um Abwechslung und realistische Geschichten, was ihr jedoch nur teilweise gelingt, da die Anthologie im Gay Romance Genre anzusiedeln ist und die Liebe einen großen Teil der Geschichten bestimmt. Dadurch wirken sie ein wenig stereotyp, was leider auch an den Charakteren liegt und verlaufen zu geradlinig, um länger im Gedächtnis haften zu bleiben. Aufgrund der kleinen Fehlerchen im Buch gibt es von mir 3 Sternchen mit Tendenz nach oben.

Source: www.like-a-dream.de
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review 2013-06-09 16:37
[Rezension] Conni,15 (Band 1): Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest Dagmar Hoßfeld
Mein Leben, die Liebe und der ganze Rest - Dagmar Hoßfeld

Wer kennt sie nicht, das liebe und quirlige Mädchen Conni Klawitter?? Die Conni-Bücher sind für Mädchen jeden Alters. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es viele Pixi-Büchlein, Papp- und Bilderbücher sowie Lern; Spiel und auch Malbücher. Kinder ab 6 Jahren werden ihren Spaß an Leselern-Büchern mit Conni haben, sowie auch Kinder ab 10 Jahren, denn dort kommt Conni in die weiterführende Schule. Nun gibt es den ersten Band der neuen Conni, 15-Reihe von der Autorin Dagmar Hoßfeld für Leser ab 12 Jahren, und wie begeistert ich als Erwachsene von dem Buch war, erzähle ich euch jetzt ...

Zunächst muss ich mal das frisch und jugendliche gestaltete Cover loben. Ich finde es zieht die entsprechende Altersgruppe wirksam an, und es passt sehr gut zu der Story.

Mir hat das Buch sehr gefallen, denn ich war neugierig darauf was inzwischen aus Conni, ihrer Familie und ihren Freunden geworden ist. 

Dagmar Hoßfeld hat einen frischen und jugendlichen Schreibstil, sodass die Seiten nur so dahinflogen. Ihr Erzählstil ist realistisch für Jugendliche in dem Alter von Conni. Auch ihre Hauptprotagonistin Conni ist  perfekt ausgearbeitet. Meiner Meinung nach hat Dagmar Hoßfeld Conni auch irgendwie nochmal neu erfunden würde ich sagen. Sie ist witzig, aufgeweckt und sehr sympathisch, und ich mochte es sehr ihren Alltag mitzuerleben, da die Geschichte in der Ich-Form von Conni erzählt wird. Ich als erwachsene Leserin konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, und ich fühlte mich sogleich wieder wie 15.

Connis Sorgen und Probleme, sowie ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit ihrem festen Freund Phillip, ihren Freunden und Eltern hat die Autorin wunderbar dargestellt, sodass man sich als Leser in einigen Situationen wie Stress in der Schule oder mit den Eltern oder auch das Thema der ersten Liebe wiederfinden konnte.

Ich habe gelacht, mit Conni mitgefühlt und gelitten, und auch die Veränderung/Entwicklung die sie und ihre Freunde während der Geschichte durchmachen, hat mir sehr gut gefallen. Die Probleme einer Jugendlichen sowie kleine Hinweise auf eine Lösung des Problems, hat die Autorin mit in die Geschichte einfließen lassen, genauso das die Veränderungen in einer Freundschaft oder in der Liebe einfach zum Leben dazugehören.

Ein klein bisschen enttäuscht bin ich allerdings von der Innengestaltung des Buches, denn in der Leseprobe findet man Randnotizen und Unterstreichungen in dem Tagebuch von Conni. Es wird auch so dargestellt, als würde man ein Ringbuch in der Hand halten. Schade das dies nicht so übernommen wurde, denn es hätte meiner Meinung nach dem Buch noch mal das gewisse Etwas verliehen ...

Fazit
5 von 5 Sternen
Source: printed-words.blogspot.de
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