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review 2017-04-30 00:00
Machandel
Machandel - Regina Scheer Ausführliche Rezension:
https://nouw.com/cwidmann/wie-es-war-und-geworden-ist-29814202
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review 2017-04-12 07:38
Schnabeltier
Gefährliche Lügen: Erbe der Sieben Wüsten IV - Helen B. Kraft
"Die Linie seines Kiefers wurde noch steiler,
falls das überhaupt möglich war."(S.360)
Was macht man, wenn man einfach keine Zeit findet, mehrere Bücher nachzuholen? In Keys Fall: Einfach quer einsteigen. Geht nicht überall, vielleicht habt ihr mitbekommen, dass mir das manchmal versehentlich passiert. Diesmal ganz bewusst, ich hatte schon seit langem das Gefühl, dass die ‚Bestien‘ von Helen B. Kraft meinen Geschmack treffen könnten. Und jetzt endlich mal in Angriff genommen. Zum Leidwesen einer anderen Serie und ein paar anderen Dingen (direkte Konkurrenz ist zB das Zocken von ‚Horizon Zero Dawn‘). Immer diese Entscheidungen! Bereut hat sie es nicht. Zeit mit dem Kobold Calliou und dessen menschlicher Gestalt: Cal zu verbringen, war es wert. Wäre der als Mensch nicht so ein Adonis, sondern hätte eher wirklich markante Züge, dann wäre der Mann over all top gut gelungen. Aber niemand hindert mich daran, mir den Mann vorzustellen, den ich will. Und das ist in dem Fall eher ein: Desmond Harrington. Und er ist grün. Punkt.

Wer die Serie noch nicht kennt, niemand hindert euch daran vorn anzufangen, chronologisch richtig, damit alle Charaktere und Hintergründe bekannt sind. Letztlich aber könnt ihr sicher auch mit Teil 3 anfangen, der inhaltlich in direkter Beziehung zu Teil 4 steht. Oder so wie ich machen: Irgendwo mitten rein. Manchmal lohnt sich das, weil man beim Lesen schon merkt: Alles klar, den Rest will ich jetzt auch. Ob mit oder ohne grüne Männer. Hauptsache mit Säbelzähnen, Hörnern und schrägen Kopfbedeckungen.



"Mundwasser kaufen, nur für den Fall."(S.133)
Was vorher geschah, lasse ich an dieser Stelle auch einfach weg. Ich weiss nur, dass zB Figuren auftauchen die es schon mal gab. Ich hoffe ich komme im Laufe des Jahres dazu die anderen Bände nachzuholen. Ich stelle euch direkt mal das Aussehen des Buches vor, denn wir hangeln uns brav an Prolog, Kapiteln mit sehr guten Zitaten und Epilog entlang. Diese Zitate weisen eine Besonderheit auf, normalerweise finde ich so was nämlich nicht so spannend. In diesem Fall jedoch sind es selanische Sprichworte oder Aussagen aus Reden früherer Charaktere (zB Cruth). Daher macht es umso mehr Vergnügen sie zu lesen. Der Prolog an sich ist dann an Grausamkeit kaum zu überbieten und lässt einen erst Mal richtig übel geschockt zurück. Schade ist dann, dass wir ein paar Zeitsprünge ausführen, um Nayas Kindheit und Jugend zu überspringen.

Wir landen schließlich in einem Flugzeug, einige Tage vor Nayas Geburtstag. Und nicht irgendein Geburtstag, sondern der mit dem sie zu den Erwachsenen zählen wird. Das ist für Bestieneltern eine ganz besondere Sache. Währenddessen ist Calliou in seinem Leben vollkommen aufgegangen, hat einen Job der ihm gut steht und viel Verantwortung, darüber hinaus ein Faible für die Prinzessin von Sela. Völlig untergegangen ist leider seine Freundschaft zu Daerog, die man nur ganz kurz zu sehen bekommen hat. Leider muss man sich hier auf das Wichtigste beschränken und das sind dies Mal die Kobolde. Und die Erbsen sind einfach nur toll. Leider stirbt immer einer aus ihren Reihen, wenn ein Kobold lügt und momentan scheint da einer echt Gefallen am Lügen gefunden zu haben. Cal soll das gefälligst aufklären. Obwohl er stattdessen viel lieber mit Naya flirten würde, die aber für ihn nicht mehr als das ‚Wir-kannten-uns-als-Kinder-Friend-Zone‘-Gefühl übrig hat.


"Wenn der Gefährte der Königin sich prügeln wollte,
würde keiner der Soldaten eingreifen
.
"(S.94)
Weiter geht es dann vor allem mit Pfirsich und Schokoladendüften, Schattenboxen, verschwundenen Bestien aus aller Herren Länder (Japan, Ukraine etc), einem hochkarätigen Streit zwischen der Königin Natalya und ihrem General Daemyan. Es geht um ein nicht unwichtiges Schnabeltierstofftier, gedungene Auftragskiller die einen Assassinen versuchen zu jagen, um den Tempel mit den Silberlichtfaltern, natürlich auch um Krieg. Andauernd hat hier irgendwer einen Kloss oder gleich Brocken im Hals. Die Kämpfe sind voller Blut, Schweiß und Urin. Das Ausweiden der Menschen, wie Nutzvieh, zum Erhalt der Gesundheit darf nicht fehlen und dann taucht auch noch so ein kreuzkomisches Kind auf, welches kryptische Anmerkungen hinterlässt.

Das Buch bietet eine abgeschlossene Haupthandlung, in der sich viele Rädchen drehen, belässt es am Ende kaum mit offenen Fragen, sondern mit einem Brief und einer Phiole. Darüber liegt das demonstrativ männlich dominante Gehabe von Alpha-Rüden. Während Naya als gefährliche Bestie eher wie ein verwöhntes Prinzesschen und Daddys Liebling rüberkommt, gewinnt sie ihre Stärke erst gen Ende. Cal ist jedoch das ganze Buch über konstant, findet nur endlich den Knopf, um seinen Kobold zu stehen.

 

Fazit: 
Dieses Buch kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen. Es ist für Erwachsene geschrieben, Blut, Schweiß, Brutalität, Sex (wahlweise auch miteinander) sind vorhanden und wem das nicht liegt, der wird hiermit nicht glücklich. Ansonsten gilt: Helen B. Krafts ‚Bestien‘ sind die deutsche Antwort auf G.A.Aiken und Nalini Singh. Wir haben ein tolles Königshaus, mit wunderbaren Charakteren gefüllt, die alle ihre eigene Geschichte erzählen wollen. Wir haben Magie und Gestaltwandlung, Teleportation und animalisches Gehabe und Gezicke. Ich mag es sehr. Ich mag auch die Runen auf den Körpern und Cruth noch eins, ich kann auch ab und an mit dem Wort ‚Schwanz‘ leben.

Was ich nicht so toll fand ist eben, die Freundschaft zu Daerog kam mir zu kurz, hinten raus stolpert es noch mal über Fallen und Existenzebenen und mehrere Kinder. Und dann eben ganz zum Schluß: … (sag ich hier nicht.) Dennoch bleibt der Stil mit einem Wort: süffisant. Bei aller Dramatik, Spannung, Kampfszenen, Aktion und Blutspritzigkeit findet eben auch Humor statt. Der sich oft subtil äußert, da man Charaktereigenschaften belächelt oder eben Handlungen grinsend benickt, weil man sich denkt: Ja, so typisch Bestie/ Kobold/ Mensch.


Gelungen
 
Source: lesekatzen.blogspot.de/2017/03/rezension-gefahrliche-lugen-erben-der.html
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review 2016-02-15 11:39
Harfenzorn
Harfenzorn - Tina Alba

Story:
Die Rache der Dunkelelfen löscht Silbersangs Clan nahezu vollständig aus. Nur er ist vom Clan der Hainhüter übrig, deren Aufgabe es ist den Götterstein zu bewachen und den Nithyara den Weg zu ihren Göttern offen zu halten. Verantwortlich für das Leid und einen grausamen Fluch, der der Welt der Nithyara einen ewigen Winter beschert, ist Rauchläufer, mit dem ihn mehr als Freundschaft verband. Da Einsamkeit für einem Nithyara auf längere Sicht der Tod bedeutet, macht sich Silbersang zusammen mit dem Nachtschleicher und Götterboten Frostfeuer auf gen Norden, wo er auf Hilfe hofft. Dort haben Mitternacht, Anführerin eines Clans, und der Kundschafter Sternenglanz durch Visionen erfahren, was geschehen ist. Sie nehmen Silbersang nicht nur bei sich auf, sie entdecken in ihm auch den einzigen Nithyara, der den schrecklichen Fluch brechen kann …

 

Eigene Meinung:
Der Fantasy-Roman „Harfenzorn“ ist der erste Band der Trilogie um die Nithyara und deren Schicksal. Bereits vor einigen Jahren erschien mit „Feuersänger“ ein Werk von Tina Alba, das die Welt und die Geschichte des Zwielicht-Elfen-Volkes thematisierte. Leser des alten Romans wird Silbersang bereits ein Begriff sein, ist er in „Feuersänger“ doch der zweite Hauptcharakter. Da das im Blitz Verlag erschienene Buch auch bei Machandel neu aufgelegt werden soll, kann man davon ausgehen, dass die Geschichte um Feuersänger in den kommenden beiden Bänden behandelt wird.

 

In „Harfenzorn“ lernt der Leser die Welt der Nithyara kennen, eines elfenähnlichen Volkes, das stark auf seinen Götterglauben baut und die eine sehr starke Bindung zueinander haben. Dies drückt sich darin aus, dass Nithyara einander brauchen, um ihr Seelenfeuer am Brennen zu halten und ohne die Nähe zu einem anderen irgendwann sterben würden. Mit diesem Hintergrund erzählt Tina Alba die Geschichte des jungen Silbersangs, der von seinem Freund Rauchläufer betrogen wird und einen Weg finden muss, den schrecklichen Fluch zu brechen, den er indirekt mit zu verantworten hat. Auf seinem Weg findet er in Mitternacht und ihrem Clan neue Freunde, in Sternenglanz jemanden, der ihm schnell mehr bedeutet, als die übrigen Nithyara. Nach und nach begreift Silbersang, welche Aufgabe vor ihm liegt und was er opfern muss, um den Fluch des Winters aufzuheben und den Nithyara neue Hoffnung zu schenken.

Inhaltlich erzählt Tina Alba eine interessante, spannende Geschichte, die Comicfans jedoch stark an „Elfenwelt“ von Wendy Pini erinnert: die Namen der Charaktere, der Zusammenhalt und der starke Götterglaube. Es ist offensichtlich, was die Autorin inspiriert hat. Auch einige Logiklücken fallen mit der Zeit negativ ins Gewicht – so ist das Dorf der Hainhüter zu Beginn des Buches zwei Wochen von Mitternachts Clan entfernt, später ist es nur noch eine Woche und kurz vor dem Finalkampf schaffen die Nithyara es binnen weniger Tage dorthin. Auch ist es schade, dass Sternenglanz zwar am Anfang als zweiter Hauptcharakter eingeführt wird, später jedoch kaum noch Beachtung findet und für die Handlung keine nennenswerte Rolle spielt. Bleibt zu hoffen, dass ihm in den nächsten Bänden mehr Platz eingeräumt wird.

 

Die Charaktere sind interessant gestaltet: Silbersang ist sympathisch, allerdings braucht er nach den Ereignissen zu Beginn ein bisschen, um sich zu fangen. Es dauert, bis er sein Selbstmitleid hinter sich lässt und aktiver wird. Sternenglanz ist dem Leser in der Hinsicht sympathischer, da man ihn von Anfang an ins Herz schließt. Umso bedauerlicher ist es, dass er zum Ende hin kaum zum Tragen kommt. Das Schicksal erleidet auch Mitternacht, die zwar von den Göttern auserwählt wurde, jedoch nur wenig zur Handlung und den Ereignissen beiträgt, außer dass sie ihren Clan in den Kampf führt.

Die übrigen Figuren bleiben recht blass, was vor allem an den fremdartigen Namen liegt: Sternenglanz, Sternenwind, Sonnenwende, Abendstern, Vollmond … mit der Zeit kann man die Charaktere kaum noch auseinander halten, insbesondere wenn sich die Namen ähneln. Zudem kann man nicht anhand ihrer Namen mal sagen, ob die Figuren männlich oder weiblich sind, was die Zuordnung zusätzlich erschwert.

 

Stilistisch muss man sich an Tina Albas poetischen, verspielten Stil gewöhnen, der nur bedingt zur Sprache der gängigen Fantasyromane passt. Das mag nicht unbedingt schlecht sein – die Autorin hat einen angenehmen, flüssigen Stil, der durchaus zu fesseln weiß. Hin und wieder kommt die Welt jedoch ein wenig blass daher – es fehlen Beschreibungen der Umgebung und der Welt der Nithyara, ebenso vermisst man wirkliche Hintergrunderklärungen. Tina Alba kratzt lediglich an der Oberfläche der Welt, die sie erschaffen hat – so weiß man lediglich dass es neben den Nithyara Dunkelelfen und deren helles Pendant gibt, aber ob auch andere Wesen die Welt bevölkern bleibt im Dunklen. So wirkt „Harfenzorn“ leider insgesamt ein wenig farblos, da einfach nur die Geschichte erzählt, aber nicht die Fantasywelt beleuchtet wird. Schade – da hätte man mehr draus machen können.

 

Fazit:
„Harfenzorn“ ist ein interessanter Einstieg in Tina Albas Fantasytrilogie um die Nithyara, der trotz einiger Schwächen Lust auf mehr macht. Dank der interessanten Grundidee rund um das Volk der Nithyara und dem angenehmen Schreibstil, lohnt sich das Buch für alle, die ungewöhnliche Fantasy mögen und eine Geschichte genießen wollen, in der es nicht nur um Erotik und Liebe geht. Wer neugierig geworden ist, sollte auf jeden Fall einen Blick in die Leseprobe werfen.

Source: www.like-a-dream.de
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review SPOILER ALERT! 2013-01-08 11:29
Höllenjob für einen Dämon - Helen B. Kraft
Höllenjob für einen Dämon - Helen B. Kraft

Höllenjob für einen Dämon - Helen B. Kraft
Machandel Verlag, 2012
363 Seiten
Brochiert 12,80 €

eBook 2,95 €
ISBN 10: 3939727202

Klappentext:
Die Hölle ist ungemütlich, selbst für Dämonen. Shatan kann ein Lied davon singen. Sein Verhältnis zur Höllenfürstin Luzifer ist nicht gerade das Beste. Aus purer Schikane dreht Luzifer ihm den denkbar schlimmsten Job an. Shatan soll ihre Tochter in die Hölle holen. Lebendig und unberührt.
Doch die Sache hat einen Haken. Oder auch mehrere. Die reizende Evangelina ist in einem katholischen Waisenhaus aufgewachsen und ahnt nichts von ihrer Herkunft. Deshalb kann sie nicht einfach in die Hölle zwangsverfrachtet werden. Shatan muss sie dazu bringen, ihm freiwillig zu folgen. Nur - wer geht schon freiwillig in die Hölle?
Als wäre das nicht genug, hat auch der Himmel schon spitzgekriegt, was unten auf der Erde läuft, und Erzengel Gabriel geschickt, um die junge Dame vor der Hölle zu retten. Gabriel, ganz Krieger, denkt pragmatisch: Wenn er Evangelina tötet, kommt sie sofort in den Himmel. Shatan muss sie also vor seinem himmlischen Kollegen schützen. Und vor sich selbst, denn Evangelina ist zum Anknabbern schön.
Ein wahrhaft höllischer Job für einen Dämon!

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Source: lesekatzen.blogspot.de/2013/01/helen-b-kraft-hollenjob-fur-einen-damon.html
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