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review 2015-06-28 10:45
Endlich fertig!
Stirb, mein Prinz - Sybille Uplegger,Tania Carver

Ich bin überhaupt nicht begeistert. Der Anfang hat noch relativ schnell Lust auf mehr gemacht, aber das war dann zumindest bei mir, ganz schnell vorbei. Immer mehr Charaktere kamen dazu und immer weniger nachvollziehbare Handlungsstränge wurden einem hingeworfen. Ich bin ziemlich schnell gar nicht  mehr richtig mitgekommen und wusste oft nicht über was oder von wem ich jetzt eigentlich grad lese. Das hat sich dann so hingezogen und ich war zwischendurch echt verärgert weil einige Entwicklungen echt nicht zusammengepasst hatte und alles immer verworrener wurde so das das lesen einfach keinen Spaß gemacht habe. Bis zu Seite 300 ca habe ich sogar überlegt das Buch abzubrechen, ich kann gar nicht sagen warum ich dann doch weitergelesen habe. Während der letzten etwa 70 Seiten kam dann hin und wieder zum Glück doch noch wenigstens ab und zu sowas wie Spannung auf, aber ich war echt froh als ich das Buch “geschafft” habe.

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review SPOILER ALERT! 2015-05-13 14:42
Wo ist der Prinz?
Stirb, mein Prinz: : 6 CDs - Tania Carver
"Wenn Tania Carver Ihnen keine Angst macht
brauchen Sie professionelle Hilfe." Val McDermit
 
Eine Einleitung erspare ich mir, wer den Klappentext gelesen hat, weiß worum es gehen soll. Und deshalb fange ich direkt an und verpasse diesem Werk eine volle Breitseite Kritik: Titel, Cover und Klappentext sind so dermaßen irreführend und unpassend- schlimmer geht es nicht. Ganz zu schweigen von diesem Zitat, welches Krimi-Autor McDermit zugeschrieben wird.
Direkt hinterher möchte ich ein Geständnis setzen, ich bin weder ein Thriller noch Krimi- Fan. Will heißen, ich kenn mich da kaum aus. Wie einige vielleicht wissen, bin ich dennoch für jedes Hörbuch oder Hörspiel dankbar, denn ich pendel’ im Jahr mehrmals auf den bundesdeutschen Autobahnen je sieben Stunden am Stück umher. Daher vielen Dank, für diese Leihgabe.

Nachdem nun klar ist, dass kein Prinz, kein Seil und kein Pink in diesem Werk vorkommen und auch irgendwie das alte Haus - dieses Wahnsinns: „Haus des Grauens“ nur am Anfang eine Rolle spielt, kann man der gebotenen Geschichte folgen ohne sein Hirn allzu sehr verdrehen zu müssen. Im zweiten Anlauf habe ich es dann auch geschafft bis zum Ende zu hören. Beim ersten Mal bin ich schlichtweg auf dem Beifahrersitz eingeschlafen. Die Stimme von Achim Buch ist wunderschön und einschläfernd. Besonders beeindruckt hat mich aber der ‚litauische Akzent‘ den Buch ab und an hervorgehoben hat - Charakterspezifisch. Was eher nicht so gut war: seine Interpretation der weiblichen Rollen. Das Problem daran ist, dass man einfach nicht erkennt (wenn es nicht vorher dabei gesagt wird) ob es eine Frau oder ein Mann sein soll. Da das aber auch beim Lesen nicht sofort klar wäre, kann ich dies verzeihen.


"Einsatzbesprechung:
So viel zum gegenwärtigen Kenntnisstand."
 
Phil Brennan, um den geht es wohl eigentlich und seine Lebensgefährtin und Profilerin Marina sollen die Protagonisten sein. Ich sage ‚sollen‘, da diese sich wohl schon in den beiden voran gegangenen Bänden gefunden haben zu einem Paar. Dies wird immer mal wieder angedeutet und wir bekommen hier noch allerhand andere Charaktere aus dem Polizistenteam kredenzt.
Der neue Chef vom Dienst: DCI Glas. Dann den Filou Micky, die hübsche Annie, Adrian, Jane und Rose Martin (die wieder einsatzfähig ist). Ex-Bulle Don Brennan, später ergänzt um die Beamten Fennel und Clemens.
Auf der Seite der Opfer sitzen der im Vorspann erwähnte Fin, Donna und der kleine Junge Ben, dessen Mutter Faith direkt zu Anfang überfahren wird. In die Liste der Komparsen/ Sprechrollen finden sich: Ex-Freund Daryl, Jenny (Kinderpsychologin), Kontaktmann Steward und Samuel vom Krankenhauspersonal ein. Sowie die Rollen: Lynn, die beim Anwalt arbeitet und Paul, der Penner.
Auf der Gegenseite erwarten uns die ‚Ältesten‘ des „Gartens“: „Wächter“, „Gesetzgeber“, „Lehrer“, „Missionar“, „Seher“ und „Gärtner“.

Die knapp acht Stunden Spielzeit umreißen ein paar wenige Tage vom Entdecken des Hauses, in dessen Keller Fin hinter knochigen Gitterstäben auf seine rituelle Opferung wartet - über drei Einsatzbesprechungen bei den Polizisten und der entsprechenden nachfolgenden Ermittlerarbeit - bis hin zur Auflösung aller Handlungsstränge.
Nichts an dieser Geschichte ist mysteriös oder irgendwie nebulös. Durch die klaren logischen Denkansätze der Polizisten, sowie der nüchternen Betrachtungen der Profilerin wirkt alles nicht halb so spannend, wie man meinen möchte. Recht schnell erkennt Marina, dass es sich um einen Kalender handelt, nachdem der wahnsinnige Serienmörder im Keller seine Opfer hinrichtet. Und somit ist auch klar, dass die Zeit knapp ist.
"Blumen (rot, blau, gelb), Käfig (Wartezelle, alte Menschenknochen), Werkbank (Geruch), Zeichen an der Wand (kein Pentagramm aber ein Stern), Gartengeräte (modifiziert), erdiger Geruch (Pflanzen- und Körpersäfte)


"Das Haus der Geheimnisse und das Haus der Mysterien.
Und dazwischen lag ein Friedhof."

Immer wieder wird auf die Geschichte von Kain und Abel angespielt. Später auf einen Visionär, der mit Liebe und Menschlichkeit einen ‚Garten Eden‘ erschaffen wollte für diejenigen, die wie er dachten. Passend dazu schicken die ‚Ältesten‘ die immer mal wieder auftauchen unter ihren Titeln, aber nie mit den realen Namen oder einer Beschreibung ihres Äußeren oder Geschlechts, „Gärtner“ als Attentäter aus. Wobei aber schnell klar wird, dass diese amtierenden Anführer selbst diese Waffe los werden wollen.

Während der Pinkelpause am Rastplatz ‚Birkenhain‘ gibt es die Kapitelüberschrift: „Herbsteinbruch“ und die Geschichte schlägt einen neuen Weg ein, bei dem klar wird, dass Phil Brennan ein Geheimnis hat, welches unmittelbar mit diesem gefunden Kind zusammen hängt. Daher holt Phil seinen Vater Don mit ins Team, der der ganzen Geschichte die entscheidenden Hinweise schon vor Ablauf des Finales bietet. Denn der „Gärtner“ will sein ‚erwähltes Kind‘ als Opfer zurück und holt es sich aus dem Krankenhaus. Dabei gerät einiges außer Kontrolle. Während die unsympathische Rose Martin sich mit dem Unfall von Faith beschäftigt. Auch diese scheinbare Nebenhandlung gerät in den blutigsten Umständen aus dem Ruder.

Ganz fix wird dann übergeleitet zur Überschrift: „Wintertod“ und im Epilog zum „Frühlingserwachen“.
Gerade die letzte CD kommt mit einem ganz anderen Stil daher. Bis zu dieser war sorgsam die Spannung aufgebaut und alles minutiös durchdacht und geplant. Schließlich überschlagen sich die Szenen und wechseln wild in den verschiedenen Einsatzorten hin und her.


Fazit:

Es geht hier um: Geldgier, Macht, Einfluß und Sadismus. Menschenhandel, Zwangsprostitution, Korruption und Rituale. Verdrehte hehre Ziele und „Mittelschichtsmoral“. Außerdem stehen bei dieser Autorin Familienbande ganz hoch im Kurs, auch oder gerade die über die Blutsverwandschaft hinaus.
Familie ist mehr als Biologie.“ Und eine Donna erkennt, dass sie für den Sohn ihrer besten Freundin längst mütterliche Gefühle entwickelt hat und sich natürlich um ihn kümmern wird, komme was oder wer da wolle. Eine heimliche kleine Heldin dieses Stücks, die wie eine Löwin für das Junge kämpft, auch wenn sie immer wieder betont wie wenig sie mit Ben anfangen kann. Der epische Kaffeebecher wandert, aber so was von, in meine Liste der: ‚Waffen des täglichen Bedarfs die ihre Eigenschaft als ‚Rette den Tag‘ Accessoire unter Beweis gestellt haben‘. 


Darüber hinaus gibt es an der Arbeit der Polizei nichts zu meckern. Und ich hatte lange Zeit keine Ahnung wer der Mörder ist. Und zu sagen: „Es war der Gärtner! Es ist immer der Gärtner!“ ist für eine Tania Carver zu einfach gedacht. Auch wenn es diesmal, zumindest für das Offensichtliche stimmt. Sei es drum, in knapp acht Stunden jedoch die eine knappe Woche umreißen, kann sie sich aber leider keiner Sackgassen widmen, wenn sie nicht das zwischenmenschliche Miteinander zwischen Micky und Lynn beziehungsweise zwischen Micky und Annie („Fast!“) übergehen möchte. Auch eine Überleitung zu einem möglichen nächsten Teil gab es nicht, aus meiner Sicht. 

Ich schätze, da mir das hier keine Angst gemacht hat, sollte ich wohl, wie empfohlen, professionelle Hilfe suchen.
'Key, die auszog das Fürchten zu lernen'...

Daher bin ich bei der Vergabe der Punkte nicht so spendabel wie die Polizei und spreche keine Beförderungen aus - die ja sowieso abgelehnt werden.

Es gibt von mir durchschnittliche Punkte
Donna: "Möchtest du ein Sandwich?"
Ben: "Au ja!"
Donna: "Mach' mir auch eins!"
Source: lesekatzen.blogspot.de/2014/10/rezension-stirb-mein-prinz-horbuchby-key.html
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review 2013-07-09 00:00
Stirb, mein Prinz
Stirb, mein Prinz - Sybille Uplegger,Tania Carver Für mich bis jetzt das beste Buch der Reihe.
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review 2013-06-12 11:24
So lala
Stirb, mein Prinz: : 6 CDs - Tania Carver

Wertung: * * * (3 Sterne)

 

Vorab: Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch zu gleichnamigen Roman.

 

Cover/Hülle:Sehr ansprechend. Die Farbe, ich liebe alles, was mit Pink/Lila/Rosa zu tun hat, ist wirklich gelungen, dazu das Seil, welches dabei ist, zu zerreißen. Es lässt auf vieles deuten, die Nerven, die Verbindungen unter den Personen etc. Toll. Ein Buch und Hörbuch, welches ich aus dem Regal genommen hätte!

 

Charakter: Wo fang ich an? Das sind so wahnsinnig viele, wirklich viele …

Phil Brennan: Er ist einer der Ermittler in dem Fall mit dem Knochenkäfig und dem Jungen. Und er ahnt nicht, auf was er sich da eingelassen hat.

 

Marina (Nachname entfallen): Sie ist mit Phil zusammen und beide haben eine gemeinsame Tochter. Sie arbeitet als Profilerin, auf der psychischen Schiene, ihr entgeht nichts und sie ist gut in ihrem Job.

 

Brian Glass: Ein skrupelloser Chef, mit einem fiesen Geheimnis.

 

Rose Martin: Eigentlich eine gebeutelte Frau, die am Ende einfach zu viel weiß.

 

Daneben noch unzählige Leute, die auseinanderzuhalten gerade am Anfang sehr schwer war.

 

Sprache: Sehr stimmungsvoll, sehr tolle Bilder werden hier mit einfachen Worten erzeugt, Gruselstimmung, Gänsehaut. Ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein. Zu sehen. Zu riechen. Zu Hören und zu schmecken.

Auch die Ausdrucksweise, total einfach und realistisch.

 

Fazit: Gesamt muss ich sagen – Schade. Ich gehe jede Wette ein, diese Geschichte hätte im Buch besser funktioniert. Ich durfte nun das Hörbuch haben und muss sagen, es konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Ich weiß nicht, woran es nun letztlich gelegen hatte.

Ein Punkt waren sicherlich die vielen, vielen Menschen, mit ihren vielen, vielen unterschiedlichen Namen, die dennoch alle irgendwie gleich klangen, ob es nun Phil, Paul, Don, Marina, Rose, Michael, Brian, Donna, Gärtner, Lehrer oder was weiß ich noch, wie alle hießen. Es waren so unheimlich viele. Ein großes Plus, die erzeugte Stimmung. Action, Spannung, das alles wurde sehr gut übermittelt. Wieder Abzug für das Tempo. Es ging zwischendurch recht schleppend voran. Klar, jeder Handlungsstrang, die am Ende zusammenführen, braucht seine Zeit, sich zu entwickeln, aber ich ertappte mich ab und an dabei, wie ich plötzlich in ganz anderen Sphären schwebte und mir die Abschnitte noch mal anhören musste. Ob es an der Stimme lag, oder am Inhalt kann ich ehrlich nicht genau wiedergeben.

 

Meine Meinung: Printbuch – ja, Hörbuch – lala.

Source: www1.susannamontua.de/index.php/rezensionen/stirb-mein-prinz
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