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review 2015-08-26 19:32
Tolle Idee, schwache Umsetzung
Mercy - Jodi Picoult

Inhaltsangabe

Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen.

Cameron und Allie MacDonald führen eine glückliche Ehe – bis zu dem Tag, als Camerons Cousin seine von Schmerzen gepeinigte todkranke Frau umbringt. Ein Mord aus Liebe und auf Verlangen. Doch Cameron vertritt als örtlicher Polizeichef das Gesetz und verhaftet Jamie. Seine Frau Allie dagegen billigt Jamies Tat, und so geht schließlich ihre Ehe zu Bruch. Erst im Gerichtssaal sehen sie sich wieder: Als Camerons Cousin freigesprochen wird, stellt sich für das Paar die Frage, ob es noch einen Neuanfang geben kann.

 

Meine Meinung

Ein weiterer Versuch nach einem Buch, welches in Erinnerung bleibt.

Nach dem ersten Drittel hatte ich jedoch schon das ungute Gefühl, dass mich dieses Buch nicht so packen kann, wie zum Beispiel „Neunzehn Minuten“.

 

Die Idee, die Picoult hier verfolgt war gut und mit einer etwas anderen Umsetzung hätte dies ein weiterer Erfolg werden können.

 

Wie es nicht anders sein kann, stehen die Charaktere im Buch wieder ganz unterschiedlich zu der Gewissensfrage, die im Buch angesprochen wird.

Sterbehilfe? Ja oder nein?

Wie immer wird natürlich auch der Leser mit in diese Gewissenfrage einbezogen und man wägt beim Lesen die Fürs und Gegen ab.

 

Die Geschichte um Jamie und seine Tat kam mir hier einfach zu kurz. Der Handlungsstrang um den Bruch der Ehe von Allie und Cam nimmt hier fast den größeren Teil ein. Auch dieses Thema wurde war so gestaltet, dass man auch hier wissen möchte, wie es weitergeht, allerdings ist das existierende Problem in der Hinsicht kein typischer Inhalt für ein Buch der Autorin.

 

Erst die letzten 100 Seiten konnten mich dann wirklich packen. Hier bewies Picoult ihr Können und konnte den Leser an das Buch ketten.

 

____________________________________________________________

 

Hier kamen dieses Mal wirklich viele Kritikpunkte auf.

Zum einen konnte ich mich mit dem Großteil der Charaktere überhaupt nicht arrangieren. Allie und auch Cam erschienen blass und irgendwie kühl. Beide zeigten wenig Gefühl. Sowohl in Hinsicht auf ihre Ehe, als auch auf die Geschichte um Jamie.

 

Der Machtkampf der beiden Handlungsstränge war zu stark. Jamie’s Situation hätte einfach deutlich hervorgehoben werden müssen.

 

Und was ich von der Autorin gar nicht kenne, konnte ich mich dieses Mal irgendwie nicht mit dem Schreibstil abfinden. Zwischendurch wurde es sehr langatmig und ich habe einen anderen Schreibstil im Kopf. Aber „In einer regnerischen Nacht“ ist ein älteres Buch, vielleicht lag es daran. Die Autorin hat sich halt entwickelt.

 

Mein Fazit

„In einer regnerischen Nacht“ ist eher ein schwacher Picoult. Die Autorin kann das auf jeden Fall besser.

Das Thema war unheimlich interessant, aber hier lag es für mich an der schlechten Umsetzung, dass mich dieses Buch nicht so packen und berühren konnte, wie manch andere Bücher der Autorin.

 

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review 2015-04-26 09:35
Es hätte ein wenig mehr Dark House sein dürfen...
Dark House: Roman - Thomas Kastura

Inhaltsangabe

Da waren’s nur noch neun.
Es war eine unverzeihliche Verrücktheit. Zehn Jahre ist es her, dass John und seine Freunde als Abschluss ihres Studiums in einem verlassenen Gebäude ein »Dark House« einrichteten: mehrere völlig abgedunkelte Räume, in denen nichts zu sehen, aber alles erlaubt war. Wie weit würden sie gehen? Würden sie nach dieser Grenzerfahrung noch dieselben sein? Kurz darauf verübte eine junge Frau aus der Gruppe Selbstmord, über den niemals wirklich gesprochen wurde. Nun wollen die Freunde endlich Licht ins Dunkel bringen und treffen sich auf Johns Anwesen an der felsigen Küste von Dorset. Doch kaum ist ein Tag vergangen, liegt einer von ihnen tot auf den Klippen – der Beginn eines tödlichen Reigens...

 

Bewertung

Von Anfang an wollte ich unbedingt wissen, was in dem Dark House vor 10 Jahren passiert ist und warum sich die junge Frau umgebracht hat.

 

Wie der Autor am Anfang alle Charaktere vorgestellt hat, fand ich gut gelungen. Alle unterscheiden sich sehr voneinander und jeder hat nach dem Studium einen total anderen Weg eingeschlagen.

Konnte dieses Wiedersehen nach 10 Jahren gut gehen??

 

Am Anfang erinnerte mich dieses Buch stark an einen typischen Horrorfilm.

Wiedersehen in einem abgelegenen Haus, ein Sturm mit starkem Regen kommt auf, plötzlich verschwinden Handys, Autoreifen werden zerstochen, es gibt kein Entkommen.

Und dann stirbt eine Person nach der anderen auf mysteriöse Weise.

Ich habe gehofft, dass es nicht so vorhersehbar ist, war es auch nicht immer. Einige überraschende Wendungen und Geschehnisse gab es auf jeden Fall.

Wie bei jedem Horrorfilm versuchte ich jetzt schon zu erahnen, wer den „übrig bleibt“, da war mein erster Gedanke allerdings falsch.

 

Das Buch weist ein unheimlich gutes Lesetempo auf, große Schrift und kurze Kapitel, man rennt fast durch die Geschichte. Absoluter Pluspunkt, denn rasante Bücher gefallen mir sehr. Auch der Schreibstil von Kastura gefiel mir.

 

Was in diesem Buch eindeutig zu kurz kam, war die Story mit dem „Dark House“, es gab zwar immer kurze Einschnitte, die im Buch toll dargestellt wurden, aber das war mir zu wenig. Ich wollte mehr erfahren, was im Dark House passiert ist, was die einzelnen Charaktere für Erfahrungen gemacht haben usw.

Die Spannung war teilweise da, aber es hätte eindeutig mehr auf die Psychoebene abdriften dürfen, dass hätte den Spannungsbogen eindeutig erhöht.

 

Auf das Ende hätte man meiner Meinung nach nicht schließen können, da war der Autor wirklich kreativ. Als es dann raus war, ließ die Spannung nach. Ich habe dann den Showdown abgewartet, er war okay, aber hat mich nicht umgehauen.

Allerdings hat mich das letzte Kapitel ja mal total herumgewirbelt.

Nie mit gerechnet, sehr spezieller Ausgang.

 

Fazit

Ein Buch, welches als Roman ausgeschrieben ist, ich jedoch keine Romanelemente erkenne. Für mich gehört dieses Buch in das Thriller-Genre.

Hier hätte der Autor ein wenig mehr dieses Psycho-Spiel einbringen können, die Dark House Erfahrungen wären dafür ein gutes Grundgerüst gewesen, glaube ich.

Ein Story, die nicht lange fesselt, aber es ist ein Buch, welches einen unheimlich guten Lesefluss hat.

Für Leser, die selten Thriller lesen, ist dieses Buch glaub ich ein empfehlenswertes Buch. Für mich hätte es MEHR sein dürfen. MEHR von allem!

 

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review 2015-04-25 10:48
Ein tolles Team jagt den Rätseln nach!
Der Rätselmacher: Thriller - Neal Baer,Jonathan Greene,Fred Kinzel

Inhaltsangabe

Ein brutaler Killer. Ein mörderisches Rätsel …

Die forensische Psychiaterin Claire Waters arbeitet im Manhattan State University Hospital. Eines Morgens beobachtet sie, wie ihre Patientin Rosa von einem Unbekannten in ein Auto gezwungen wird. Die zuständigen Polizeibeamten glauben ihr nicht, wohl aber Nick Lawler vom NYPD. Doch als er das Opfer findet, können nur noch ihre Knochen geborgen werden – die einen Hinweis zu einem Kreuzworträtsel geben. Es ist das Markenzeichen eines brutalen Serienkillers, den bereits Nicks Vater gejagt hat. Nick weiß, dass der Mörder wieder zuschlagen wird – und dass Claire seinem Beuteschema entspricht …

 

Bewertung

Der Auftakt der Kill Switch Reihe hat mir ja sehr gut gefallen.

Grund?

Ich mochte die Charaktere und deren Geschichte hinter der Person sehr und es ging um Serienkiller!

 

Band 2 setzte nun da an.

Claire ist wieder zurück in ihrem Beruf als forensische Psychiaterin, dieses Mal leider nicht mit einem ganz so spannenden Klientel, wie in Band 1.

Eine Patientin wird vor ihren Augen entführt. Claire ahnt sofort, dass etwas nicht stimmt und wen bittet sie um Hilfe??

Natürlich Nick!

Das Wiedersehen nach einem Jahr fand ich grandios, denn irgendwie geht mir dieses Ding zwischen den Beiden sogar ans Herz. Obwohl die beiden erst einen Fall gemeinsam gelöst haben, kommt es mir vor, als wenn sie sich schon ewig kennen.

Auch wie sich Claire in die Familie des nun fast blinden Nick’s einfügt, ist wirklich toll.

Ich ahnte von Anfang an, dass sich hier eine Liebesgeschichte ergeben könnte, bisher stört es mich aber nicht im Geringsten. Beide sind starke Charaktere und sie ergänzen sich sehr gut, wenn es um das Lösen eines Falles geht.

 

Um es kompliziert zu machen, treten mit der Entführung plötzlich Morde in Verbindung, bei denen die Leichen gekocht wurden und das Fleisch perfekt vom Knochen getrennt wurde. Also genau mein Ding!

 

Ein Kritikpunkt beim ersten Band war, dass der Täter irgendwie zu früh entlarvt und aus der Geschichte geworfen wurde, dies war hier Gott sei Dank anders.

Wer der Täter ist und was seine Motive sind, war wirklich interessant zu verfolgen. Der Titel macht dem Buch alle Ehre!

 

Auf jeden Fall sind der Schreibstil, die Verknüpfung der Ideen und der Showdown positiv zu erwähnen. Und es wird kurz auf einige Serienmörder eingegangen, ein wirklich toller Nebeneffekt dieser Reihe.

Abzüge in der Bewertung gibt es, weil die Ermittler zur Hälfte des Buches zu lange im Dunkeln getappt haben, irgendwie hat es sich gedreht.

 

Fazit

Eine gelungene Fortsetzung mit einem interessanten Mörder und dieses Mal habe ich wirklich bis zum letzten Schuss im Dunkeln gesessen. Die Reihe glänzt weiterhin mit sehr sympathischen Charakteren und ich freue mich sehr auf einen dritten Band. Wer Band 1 möchte, wird auch Band 2 mögen.

Wem als Thriller Fan diese Reihe noch nichts sagt, sollte sie schleunigst beginnen!

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review 2015-04-19 09:41
Daknomanie - süchtig nach töten
Kill Girl - Tödliches Verlangen: Erotic Thriller - A.R. Torre,Veronika Dünninger

Inhaltsangabe

Thrill me, kill me, fulfill me!

Deanna Maddens Leben funktioniert, solange sie die Regeln befolgt: 

1. Verlasse niemals die Wohnung. Nicht in einem Notfall. Nicht, um Besorgungen zu machen. Die Tür bleibt verschlossen. Immer. 

2. Entwickle niemals Gefühle für einen Kunden. Ziehe dich aus, stelle dich vor die Kamera und performe. Hüte ihre Geheimnisse. Wenn sie dich fragen, erzähle ihnen Lügen. 

3. Töte niemanden. 

Diese Regeln befolgte Deanna seit drei Jahren, und ihr Leben funktionierte. Bis sie anfing, die Regeln zu brechen …

Thriller meets Erotik - aufregender geht's nicht!

 

Bewertung

Hier machte mich von Vornherein dieses Thriller meets Erotik neugierig.

Gleich am Anfang zeigte uns die Autorin auf, wie sich der erotische Teil im Buch darstellt.

Unsere Protagonistin Deanna ist ein Webcam-Girl und ich selbst fand es spannend, wie der Tagesablauf so eines Mädchens abläuft. Noch interessanter wurde es, als ich erfahren habe, WIE Deanna lebt:

Eingeschlossen und total abgeschattet von der Welt.

Überleben ist nur dank des Internets möglich.

Kontakt zu anderen Menschen? Fehlanzeige!

 

Wieso lebt sie so?

„Das ist der Grund, weshalb ich mich von anderen Leuten fernhalte. Weil ich töten will. Ständig. Es ist fast das Einzige, woran ich denken kann.“ (S. 19)

Dass dieser Drang einen medizinischen Namen hat, war mir bisher nicht bekannt, Daknomanie. Sehr interessant!

 

Die Erotik war da, nun fehlte noch der Thrill!

Bis dieser seinen Lauf hatte, dauerte es eine Weile, aber bis dahin machte es mir Spaß Deanna und ihr Leben zu verfolgen.

 

Das Buch ist in 3 Teile geteilt:

Warten

Schnapp

Los

Und diese Einteilung fand ich gelungen und gut umgesetzt.

 

Als Deanna eine Webcam-Bekanntschaft macht, der seltsame Vorlieben hat, wird sie hellhörig und vermutet, dass ihre Bekanntschaft gefährlich sein könnte. Allerdings nicht für sie…

Nun steht Deanna vor der Wahl ihre Sicherheitsvorkehrungen über den Haufen zu werfen und sich auf die Suche zu machen und ein Verbrechen zu verhindern.

 

Ob sie dies wirklich tut und wie der Thrill-Teil dieses Buch von statten geht, verrate ich nicht.

 

Fazit

Das Buch überraschte mich. Mir gefielen der Schreibstil, die Idee zur Story und der Charakter Deanna sehr. Lediglich hätte ein wenig mehr Action vorkommen können.

Für alle, die sowohl dem Erotik-, als auch dem Thrillergenre nicht abgeneigt sind, ist das hier ein Lesetipp!

Total überrascht war ich die Tage, als ich die Verlagsvorschau von Blanvalet durchgeschaut habe und auf einen weiteren Teil gestoßen bin. Optisch toppt dieser sogar diesen Band hier sogar.

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review 2015-04-17 13:27
Eine solide Fortsetzung, die Band 1 hinterherhinkt
Das unendliche Meer: Die fünfte Welle 2 - Roman - Rick Yancey,Thomas Bauer

Inhaltsangabe

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...

 

Bewertung

 

ACHTUNG!

Zweiter Band einer Reihe: Spoiler-Gefahr!

 

Der erste Band „Die 5. Welle“ bekam von mir ja fast die Bestbewertung, denn die Story und auch die Charaktere konnten mich wirklich begeistern.

Und dann am Ende dieser böse Cliffhanger, was aus Evan wird.

 

Der Autor erlöste uns natürlich nicht gleich am Anfang von Band 2 und ließ uns noch im Dunkeln stehen.

 

Die Story geht auf jeden Fall spannend weiter und man fiebert als Leser so richtig mit, was aus den Jugendlichen wird bzw. ob sie flüchten können.

Aber wohin eigentlich flüchten, wenn die Welt von Außerirdischen regiert wird?

Mir wurde aber im Großen und Ganzen die Story zu wenig vertieft, es plätscherte so vor sich her, aber irgendwie weiß ich nicht allzu viel mehr, als nach Band 1.

 

So richtig wurde mir erst am Ende klar, dass der Autor bei Band 2 einen Protagonistenwechsel vorgenommen hat, oder kam nur mir das so vor?

Bin da unheimlich gespannt auf andere Meinungen.

Cassie und ihre Geschichte kam mir hier einfach zu kurz bzw. wurde eigentlich überhaupt nicht mehr vertieft. Hingegen trat Ringer, eine Kämpferin aus Band 1 ins Licht. Hauptsächlich haben wir sie begleitet, mit kurzen Einblicken in die Momentansituation der anderen Jugendlichen. Irgendwie habe ich Cassie vermisst.

Entweder soll es in dieser Reihe keinen festen Prota geben oder in Band 2 lag der Fokus wirklich auf einem anderen weiblichen Charakter.

 

Wie auch in Band 1 kann ich den Schreibstil und auch den Lesefluss nur positiv erwähnen. Da der Charakter Cassie für mich in der Fortsetzung verblasst, treten eindeutig Ringer und Cassie in den Vordergrund und ich mag beide Charaktere sehr. Ringer erinnert mich irgendwie ein wenig an mich selbst.

 

Beim Verfassen der Rezension fällt mir auf, dass ich mich noch viel genauer an Band 1 erinner, als an Band 2, auch dies ist ein Punkt, der in meine Bewertung mit einfließt.

 

Fazit

Eine Fortsetzung, die man nicht verpassen sollte, die aber auch nicht an Band 1 anknüpfen kann. Der Autor blieb mir hier zu oberflächlich und auch der Informationsfluss war sehr gering.

Nun warte ich gespannt, wann ein Erscheinungsdatum vom dritten Band veröffentlicht wird. Und da erwarte ich mehr Spannung, mehr Cassie und mehr Tiefgang in Hinsicht auf die Story.

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