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review 2015-06-01 17:27
[Rezension] Menduria – Das Buch der Welten von Ela Mang
Menduria: Das Buch der Welten - Ela Mang

PRODUKTDETAILS:

 

Titel: Menduria – Das Buch der Welten

Reihe: (Serienname noch nicht bekannt)

Autor: Ela Mang

Genre: Phantastische Literatur im Jugendbuchbereich

Herausgeber: Ueberreuter

Erscheinungstermin: 05. März 2015

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-7641-5058-7

Format: eBook

Seitenzahl: 400 Seiten

 

PRODUKTINFORMATIONEN:

 

Kurzbeschreibung:

Die 16-jährige Lina ist auserwählt. Sie soll diejenige sein, die Menduria und damit das gesamte bestehende Weltengefüge retten soll. Der Schlüssel hierzu ist das Buch der Gezeiten, das jedoch mit sieben Siegeln verschlossen ist. Nur durch die wahrhaftige Empfindung von Selbstlosigkeit, Mitgefühl, Vertrauen, Mut, Ehrlichkeit, Liebe und Vergebung können diese Siegel geöffnet werden. In Menduria trifft sie auf den geheimnisvollen Dunkelelfen Darian. Er macht ihr das Leben schwer, aber dennoch verliebt sie sich rettungslos in ihn. Und es stellt sich heraus: Auch diese weltenübergreifende Liebe war vom Schicksal vorherbestimmt. Denn nur durch die Kraft von Darians Liebe schafft es Lina, das letzte Siegel zu öffnen und das Unverzeihliche zu verzeihen: den Mord an ihrer Mutter.

 

Der Verlag über das Buch

-

 

DIE BEWERTUNG

 

Meinung:

Ein Buch voller phantastischer Elemente, welche trotz seiner Ähnlichkeit mit Die Unendliche Geschichte durch einige Mixe neu punkten kann. So wird die Heldenreise der jugendlichen Lina nicht nur eine Bestandsprobe, sondern auch eine Reise auf der sie ihre Liebe kennen lernt und Geheimnisse lüftet, die zwar vorauszusehen waren, aber dafür auch schlüssig sind.

 

Das Cover/Die Gestaltung:

Zwischen all den Blumen, die auf dem Cover prangen, verstecken sich viele andere Elemente, die sich auf die Geschichte an sich beziehen. Drachen, Schlüssel, Burgen, Werwölfe und Burgen spielen somit eine Rolle, lassen das Cover leicht überladen wirken, wenn man es sich genauer betrachtet. Doch vom Weiten wirkt es und lässt den Leser in der Buchhandlung schnell zu diesem einem ganz bestimmten Buch greifen.

Außerdem sind die Kapitelanfänge mit einer ganz bestimmten Blume verzieht, die dem genauen Betrachter des Covers auch auffallen dürfte. So agieren Cover und der Inhalt des Buches miteinander, ohne etwas vorneweg zu nehmen und lässt es in sich stimmig wirken.

1,5/2,0 Punkten

 

Die Sprache/Der Satzbau:

Ela Mang hat eine einfache und lockere Sprache, die manchmal einige Wortwiederholungen aufweist. Dennoch lässt es sich einfach lesen, was durch diese auf die jugendliche Zielgruppe zugeschnittene Sprache ebenso beeinflusst wird.

1,5/2,0 Punkten

 

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Die Figuren, alle samt, haben einige Schwächen vorzuweisen. Sie lassen keine Emotionen aufkommen, bauen zu schnell eine Beziehung auf und wirken dadurch manchmal gekünstelt. Auch bleiben die älteren Protagonisten in einem Zwiespalt zwischen Erwachsenem Gehabe und kindlichem Verhalten stecken, dass es etwas verwirrt, da diese Charaktere zwar gutgläubig sind, aber zu naiv handeln für ihr Alter. So bleiben also die Charaktere in der Zielgruppe, wenn auch gelegentlich überzeichnet oder in die Geschichte gezwungen, um den Plot voranzutreiben.

1,0/2,0 Punkten

 

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Man kennt ihn, kann ihn vorher ahnen und doch bleibt man am Ball und liest ihn gerne. Es gibt nur eine einzige Handlung, welche man schon nicht zu Beginn vorhersehen kann, dennoch ergibt es sich aus den Zeilen dieser Handlung heraus, ohne, dass man vorblättern muss, um diesen Strang voraus zu sein. So wird es zwar ein bisschen langweilig, aber durch das zuckersüße Zusammenspiel der Figuren, macht es die Mischung aus Die Unendliche Geschichte, einigen High-Fantasy Abenteuern und Heldenreise wieder wett.

1,5/2,0 Punkten

 

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Mit einem Plot, bei welchem man spätestens aus der Situation heraus das Ende vorher ahnen kann und bekannten Elementen, bleibt die Story in sich schlüssig, ohne zu verwirren. Dennoch bleiben die Figuren in ihrer Art des Aufbaus alles andere als Glaubwürdig, weil kein Funke der Annäherung, des Erwachsenen Verhaltens und der Verantwortung überspringen kann.

1,5/2,0 Punkten

 

Fazit:

Mit 7,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche ein kurzweiliges Fantasy Vergnügung lesen wollen, in dem viele phantastische Elemente vorkommen, die einem aus vielen Dingen bekannt sein werden. Die Liebe kommt nicht zu kurz und ist vor allem für die Mädchen im Alter von 14 Jahren äußerst interessant und süß gestaltet. 

Source: zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/2015/06/rezension-menduria-das-buch-der-welten.html
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review 2015-04-16 19:01
Das Eulenrätsel von Ghila Pan
Das Eulenrätsel (German Edition) - Ghila Pan

PRODUKTDETAILS:

 

Titel: Das Eulenrätsel

Reihe: -

Autor: Ghila Pan

Genre: Phantastische Literatur in der All-Age-Fantasy

Herausgeber: Amazon Media EU S.à r.l.

Erscheinungstermin: 15. Oktober 2014

Sprache: Deutsch

ASIN: B00OHIAMHW

Format: eBook

Seitenzahl: 353 Seiten

 

PRODUKTINFORMATIONEN:

 

Kurzbeschreibung:

Was ist wirklich ‚wirklich‘?

 

Diese Frage stellen sich auch Lisa und Alwin Richard. Eigentlich wollen die beiden einen entspannten Urlaub auf Hawaii verbringen. Doch plötzlich befindet sich Lisa, die einen unveröffentlichten Roman geschrieben hat, wieder mitten in ihrem Buch – und an seinem Schauplatz, den schottischen Highlands. Ihre Romanfiguren gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf und beginnen ihr Leben maßgeblich zu beeinflussen, bis Lisa und ihr Mann in ein gefährliches Abenteuer geraten.

 

Aber Lisa ist keine gewöhnliche Frau. Sie kann sich drehen und Flügel wachsen lassen.

 

Auch ahnen vorerst weder Elester Claw, die Flohspinne Tarantilli, noch der BMS- (Bird-Message-Spatz) Posi, dass ihre Verbannung gemeinsam mit weiteren Romanfiguren Lisas in ein ‚Nichtiges Reich‘ – irgendwo über den Wolken Schottlands – ein Ende haben soll.

 

Nicht nur für Eulalia Birdwitch, die in ständiger Angst vor dem Tod lebt, wäre der Blick in seelische Abgründe und Welten monströser Wesen ein anderer gewesen, hätte sie etwas mehr gewusst…

 

Der Verlag über das Buch

Das Eulenrätsel ist ein Fantasy-Roman – und ist es nicht. Zwischen den Zeilen tut sich noch anderes auf als eine irreale Welt mit imaginären Gestalten.

Das Eulenrätsel ist ein Experiment.

Es ist ein Lied, eine freche, freie Improvisation über eine der fantasievollsten Symphonien unserer Zeit.

Es ist Nachhall und Neuschöpfung, oder einfach verliebtes Lachen.

Es ist ‚unschuldig’; man darf darüber nachdenken was mit diesem Adjektiv gemeint ist.

Es ist eine Antwort. Mögen sie diejenigen vernehmen, welche die passende Frage gestellt haben.

 

DIE BEWERTUNG

 

Meinung:

Ein Roman, der trotz seiner vielen überflüssigen Dinge eines sehr gut beherrscht: Den Leser auf philosophische Weise auf Missstände in der eigenen Welt hinzuweisen und nebenbei in eine phantastische Welt aufzubauen, welche so vieles in sich trägt, dass einem beim Lesen schier schwindlig wird. Schwindlig, weil zu viele Informationen, zu viele Personen/Wesen in ihm auftauchen und man an Orte gebracht wird, einem nach dem anderen.

 

Das Cover/Die Gestaltung:

Das bunte Eulentier ist wahrlich auf dem schlichten, schwarzen Hintergrund ein wahrer Hingucker, selbst wenn man nicht gerade auf der Welle der vielen Eulenabbildungen mitschwimmt. Es sagt so wenig und so viel gleichzeitig aus, sodass man, vor allem nach dem Lesen der Kurzbeschreibung zu diesem Buch greift, um dann einzutauchen, ohne zu wissen in welche Richtung es gehen mag.

1,5/2,0 Punkten

 

Die Sprache/Der Satzbau:

Teilweise nüchtern, teilweise so farbenfroh, dass man diesen Stil einfach nur lieben kann. So besitzt die Autorin Ghila Pan ihren eigenen Rhythmus, lässt in der einen Szene sich alles gemütlich aufbauen und schon in der nächsten Szene kann es vollkommen ins Gegenteil umschlagen, wobei jedoch gesagt werden muss, dass zu Beginn nicht nur die Story geheimnisvoll gehalten ist, sondern auch deren Sprache. So beginnt sie mit nüchternen Erzählungen über die Träume ihrer weiblichen Hauptprotagonistin und lässt das außen vor, was ihren Stil eigentlich ausmacht: Die Art und Weise wie sie phantastische Elemente mit dem heutigen Sein verbindet, ohne je wirklich zu schwülstig zu klingen.

1,5/2,0 Punkten

 

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Hier gibt es die, die skurrilen Figuren, welche man einfach nur ins Herz schlagen kann. Wenn es denn nicht zu viele gäbe. Von philosophischen Tolkien und Harry Potter Anleihen, bis hin zu den kindischen Wesen, die sich so perfekt machen würden, wenn man bei ihnen eine Entwicklung sehen könnte. Sehen könnte, wie sie zu diesen Weisheiten gekommen sind, selbst wenn sie schon etliche Jahre auf dem Buckel haben. Leider, ja wirklich leider, werden die Figuren in all ihrer Masse zu einem einheitlichen Brei, bei welchem man sich schwer tut zu folgen. Oft wird man einige Stellen  mehrmals lesen müssen, um zu wissen, ob man denn etwas überlesen hat, oder ob die Autorin wieder eine Figur rasant eingesetzt hat, ohne das Wieso zu ergründen. So werden die prägnanten Eigenschaften der vielen Figuren/Wesen zu einem wirren Karussell, der einem schwindlig und ratlos zurück lässt, ohne wirklich auf die vorhandene Tiefe dieser einzugehen.

0,5/2,0 Punkten

 

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Auch hier wird man erst fündig, wenn man sich hin und wieder durch die Seiten quält. Eine Szene jagt die nächste. Ein Rätsel, ein Geheimnis, ohne jede Spur, mit philosophischen Ansätzen, die keineswegs langweilen, aber dennoch langatmig werden. Im Verlaufe der Zeit, lange nach dem Beginn, setzt sich ein Bild zusammen, lässt aber Fragen offen, stellt neue und lässt erst am Ende alles zu einem Ganzen werden. Durch die schiere Masse, die dem Leser an Informationen gegeben wird, durch die vielen Geheimnisse, die aufgeworfen werden und alles leider zu viel mysteriöses an sich hat, bleibt er auf den viel Seiten des Anfangs hängen, rätselt, langweilt sich und spielt hin und wieder mit dem Gedanken des Aufhörens. Doch wer tapfer durchhält, der wird nichtsahnend eine weitere Story erleben, die einem noch lange nachgeht. Doch leider erst viel zu spät.

1,0/2,0 Punkten

 

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Durch die vielen Figuren, durch die vielen Ortswechsel und den ungeschriebenen Dingen, die alles in einer mysteriösen Schwebe halten, mangelt es leider an der Nachvollziehbarkeit des Aufbaus, denn mitunter ist man mehr als verwirrt über die unbeschriebenen Personen die kurz auftauchen und dann wieder verschwinden, ohne wirklich für den Leser wahrgenommen zu werden.

0,5/2,0 Punkten

 

Fazit:

Mit 5,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich auf eine phantastischen Reise einlassen wollen, die mitunter wirr und zusammenhanglos erscheinen wird, sich aber zum Ende hin lichtet und das Preis gibt, was unter all den philosophischen Anleihen verborgen liegt. Mit viel Kritik und vielen Charakteren, schafft sie es allerdings nicht ganz so die Waage zu halten. Denn leider ist alles ein bisschen zu viel in ihrem Roman.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Autorin Ghila Pan für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

 

Source: zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/2015/04/rezension-das-eulenratsel-von-ghila-pan.html
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review 2015-04-16 11:12
Die dreizehnte Fee – Erwachen von Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee: Erwachen - Adrian Julia PRODUKTDETAILS: Titel: Die dreizehnte Fee – Erwachen Reihe: Die dreizehnte Fee Autor: Julia Adrian Genre: Phantastisches Märchen in der Jugendbuchliteratur Herausgeber: Neobooks Self-Publishing (ein Projekt der Verlagsgruppe Droemer Knaur) Erscheinungstermin: 15. April 2015 Sprache: Deutsch ISBN: 978-3-7380-2320-6 Format: eBook Seitenzahl: 135 Seiten PRODUKTINFORMATIONEN: Kurzbeschreibung: Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin. Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung. »Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest. Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns. Der Verlag über das Buch - DIE BEWERTUNG Meinung: Ein fantastisches Debüt, welches weit mehr birgt als eine märchenhaft anmutende Lovestory. Weit mehr begibt man sich als Leser in die Abgründe der Figuren, erlebt mit ihnen die Grausamkeit, die Liebe, das wahre Sein der Menschlichkeit. Das Cover/Die Gestaltung: Wie ein runder, altmodischer Spiegel, welcher umrankt wird mit prallen, saftigen Brombeeren, so kommt dieses Cover herüber. Golden und Blau, mit fein geschwungenen Elementen, die dennoch den Titel nicht in ein einziges Wirrwarr verfallen, sondern deutlich lesbar lassen. Es wirkt alt und dennoch zieht es einen durch die Fokussierung auf den Titel an, lässt erahnen, dass hier Märchenhafte Elemente auftauchen werden und lässt einen nur allzu schnell in einen Traum verfallen. 2,0/2,0 Punkten Die Sprache/Der Satzbau: Mit einer Sprache, welche mitten ins Herz trifft, bekommt der Leser nicht genug von Julia Adrians Stil. Manchmal wirkt er Märchenhaft, lässt Bilder voller Kindheitserinnerungen in einem aufsteigen und nimmt diese dann, um dem Leser zu zeigen, worauf es wirklich ankommt. So vereint sie den modernen Sprachgebrauch mit dem der Märchen, ohne, dass dies so schwer ins Gewicht fällt, da man den Übergang mit einem rhythmischen Klingen des Satzbaus ohne Zweifel keine Veränderung erkennen kann. Nur hin und wieder, wird, geschuldet durch dieses Märchenhafte, tritt die kitschige Wortwahl einem übermäßig ins Auge, ohne, dass dies aber den Lesefluss stören kann. 1,5/2,0 Punkten Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung: Sie sind Märchenhaft. Sie sind böse. Sie sind gut. Und dennoch haben sie alle genau das gemeinsam, was die Menschlichkeit ausmacht: Sie vereinen all das in sich. Sie bleiben nicht bei einer Grenze stehen, sondern übertreten diese, entwickeln sich somit und gewinnen an Tiefe. Selbst wenn es nur eine kurze Begegnung ist, welche wir als Leser mit dieser Figur haben. Sie alle sind dennoch gebrochen. Sind menschlich. Haben Fehler, haben Hoffnungen und suchen nach Vergebung. Sie bleiben sich treu, selbst wenn sie sich ändern, denn dies ist in ihrem Charakter angelegt und so werden selbst kitschige Szenen zu einer wichtigen Metamorphose, die die Figur wachsen lässt und ihr den Freiraum gibt, sich selbst zu entwickeln. 2,0/2,0 Punkten Der Plot/Der Geschichtsverlauf: Selbst wenn man ahnt, was auf einem zukommt. Selbst wenn sich der Plot in einem Satz niederschreiben lässt, so treten dennoch Wendungen auf, die überraschen. Sie scheinen nicht etwa erzwungen zu sein, um dem ganzen mehr Würze zu geben, sondern sie passen sich perfekt in die vorhergegangenen Handlungen mit ein, die zum Teil von den Figuren aus gehen und zum Teil vom Plot an sich erschaffen wurden. So wirken Figuren und das Voranschreiten des Plots Hand in Hand, ohne trennbar zu sein, da sie einander bedingen, sich aufeinander einstellen und sich gegenseitig den Raum geben sich zu entfalten. 2,0/2,0 Punkten Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit: Während man als Leser der Reise der Charaktere folgt, lässt sich ein Aufbau erkennen, welcher zum einen ziemlich vorhersehbar ist, somit aber auch nachvollziehbar wird, weil selbst dieser sich in die Figuren und den Plot einreiht, ohne wirklich das aus dem Auge zu verlieren, was dieses Buch zu etwas Besonderem macht: Die überaus menschlichen Figuren, welche weder Schwarz noch Weiß sind, sondern mit all ihren Fehlern und Taten ebenso Vergeltung und Vergebung suchen. So werden nicht nur die Handlungen, sondern auch die Charaktere zu einem nachvollziehbaren Element, sodass alles in einer wunderbaren Wechselwirkung einreiht. 1,5/2,0 Punkten Fazit: Mit 9,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche sich neben einem modernen Märchen und einer leicht kitschigen Lovestory ebenso auf die Menschlichkeit einlassen können. Denn dieses Buch lebt von den Figuren, die nicht nur eine Seite in sich haben. Sie sind somit ein fantastisches Element, um das Menschlich Sein zu ergründen. Um zu wissen, wie grausam, wie liebevoll, wie reumütig und wie liebevoll Menschen sein können, wenn man sie in dieser Umgebung sein lässt, die Julia Adrian in ihrem Debüt geschaffen hat. So wird man mit diesen lebendigen Charakteren in eine Welt voller Magie, voller Hass und Unterdrückung hineingezogen und erkennt dennoch, dass die Liebe und die Geborgenheit mit wichtige Dinge im Leben sind, neben der Vergebung. An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Autorin Julia Adrian und Jennifer Jäger für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars und deren Vermittlung.
Source: zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/2015/04/rezension-die-dreizehnte-fee-erwachen.html?m=1
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review 2015-04-01 16:05
Das Mädchen, das Hoffnung brachte von Nicholas Vega
Das Mädchen, das Hoffnung brachte - Nicholas Vega

PRODUKTDETAILS:

 

Titel: Das Mädchen, das Hoffnung brachte

Reihe: -

Autor: Nicholas Vega

Genre: All-Age Fantasy

Herausgeber: CreateSpace Independent Publishing Platform

Erscheinungstermin: 25. November 2014

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-1-50278-048-5

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 328 Seiten

 

PRODUKTINFORMATIONEN:

 

Kurzbeschreibung:

Die vierzehnjährige Anna ist ein Heimkind. Doch eines Tages begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter. In einer U-Bahn-Station begegnet sie zwei merkwürdigen Menschen: Einem Rollstuhlfahrer, der sich für einen Glückspilz hält, und einem Mädchen, das Insekten isst.

Das Schicksal führt die drei in das von der Schließung bedrohte Kinderhospiz Niemalsfern. Um das Hospiz zu retten und ihre Mutter zu finden, betritt Anna die verborgene Welt im Keller von Niemalsfern – einen zauberhaften Ort voller Wunder und Harmonie, aber auch voll dunkler Gefahr.

 

Der Verlag über das Buch

Die phantastische Reise eines einsamen Mädchens auf der Suche nach der Hoffnung.

 

Ein bewegendes Märchen, das Mut macht.

Eine Geschichte im Hier und Jetzt, eine Geschichte in einer anderen Welt, eine Geschichte niemals fern.

Empfohlenes Lesealter von 12 bis 99.

 

DIE BEWERTUNG

 

Meinung:

Gefühlvoll und mit einem Schuss Philosophie, welche einem dort trifft, wo wahre Geschichten sich für immer festhalten – mitten ins Herz.

 

Das Cover/Die Gestaltung:

Ornamente und Schattengestalten sind es, was sich bei diesem Cover deutlich hervor hebt und den Leser nicht nur anzieht, sondern auch zum Buch greifen lässt. So setzt sich das Spiel von Weiß und Schwarz mit roten Elementen fort und wirkt selbst auf dem Buchrücken noch in sich stimmig, ohne überladen zu wirken, selbst wenn man bei genauer Betrachtung immer wieder neue Elemente findet, die einen neugierig machen.

2,0/2,0 Punkten

 

Die Sprache/Der Satzbau:

Der sprachliche Stil von Nicholas Vega besticht mit seiner gefühlvollen Mischung aus fantastischen Bildern und klaren Worten, welche nie das aus dem Auge verlieren, was das Wesentliche ist. So harmoniert der Rhythmus mit den im Kopf entstehenden Bildern, lässt einem tiefer eintauchen, nimmt mit und lässt einen dann nachdenklich mit einem lachendem und einem weinendem Auge zurück. So transportiert der Autor Gefühle, manchmal alle auf einmal, gestaltet Figuren mit seinen Worten und Orte, die so klar vor dem inneren Auge entstehen, dass man sich nur noch verlieren will.

2,0/2,0 Punkten

 

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Die Figuren sind so gestaltet, dass sie jeder in ihrer Form einzigartig, bezaubernd und verstörend sind. Sie alle haben es: Die eigene Stimme, welche ihren Charakter formt, sich weiterentwickeln lässt und keineswegs an Klischees kratzt. So werden Figuren geschaffen, welche zu Beginn berühren und zum Ende hin immer mehr einen in ihre Welt mitnehmen, ohne langweilig oder irrational zu sein.

2,0/2,0 Punkten

 

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Es begann mit Hommage an viele der Vorbilder der phantastischen Literatur und wirkt dennoch keineswegs abgekupfert. So verläuft es ansteigend und wird an den richtigen Stellen emotional, ohne wirklich den Leser zu Atem kommen zu lassen. So wird der Plot mit Tiefgründigkeit gesättigt, der weder warnend den Zeigefinger hochhält, noch einem völlig kalt lässt und trifft genau mitten ins Herz, um Figuren und deren Gesichte zu erzählen.

2,0/2,0 Punkten

 

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Mit den Figuren, welche sich im Verlaufe der Gesichte weiterentwickeln, sich gefühlsmäßig in Bahnen bewegen, welche man nachvollziehen kann und Handlungen begehen, die ebenso zu ihnen passen, wie der Stil, in welchem sie Nicholas Vega sprechen lässt, vereint sich der ansteigende und durch gedachte Aufbau der Story, welche logische Abfolgen innehält.

2,0/2,0 Punkten

 

Fazit:

Mit 10,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich neben einer phantastischen Reise ebenso gerne in die Gefühlswelten der Figuren mitnehmen lassen und aus diesem heraus eine Story entwickelt, welche gleichwohl unterhaltsam wie nachdenklich ist.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Autor Nicholas Vega für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

 

Source: zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/2015/03/rezension-das-madchen-das-hoffnung.html
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review 2015-04-01 13:01
Phoenicrus. Stadt der Verborgenen von Mirjam H. Hüberli
Stadt der Verborgenen (Die Phoenicrus-Trilogie 1) - Mirjam H. Hüberli

PRODUKTDETAILS:

 

Titel: Phoenicrus. Stadt der Verborgenen

Reihe: Die Phoenicrus-Trilogie

Autor: Mirjam H. Hüberli

Genre: Romantasy im Jugendbuchbereich

Herausgeber: Impress (Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)

Erscheinungstermin: 02. April 2015

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-646-60096-4

Format: eBook

Seitenzahl: 280 Seiten

 

PRODUKTINFORMATIONEN:

 

Kurzbeschreibung:

»Es ist nur ein alter Brief!«, versucht Zara sich einzureden, als sie den zerfledderten Umschlag zwischen zwei Buchseiten entdeckt. Doch mit dem Fund ist nichts mehr so, wie es mal war. Sogar die wirren Erzählungen ihres senil geglaubten Großvaters ergeben plötzlich Sinn. Zara hat eine Schwester! Yosephine – verschwunden, ebenso wie all die Erinnerungen an sie. Und der Brief ist nur der Anfang einer langen Kette von Hinweisen. Zusammen mit ihrem Großvater und dem draufgängerischen, aber doch faszinierenden Ben macht sie sich auf die Suche nach Yosephine und der sagenumwobenen Stadt der Verborgenen. Nur, wie findet man einen Menschen, an den man keinerlei Erinnerung mehr hat? Und einen Ort, der nicht gefunden werden will?

 

Der Verlag über das Buch

-

 

DIE BEWERTUNG

 

Meinung:

Eine fantastische Idee, welche den Leser auf eine ebenso fantastische Reise mitnehmen hätte können. Dennoch, trotz dieser Idee, leidet dieses Buch an den Zusammenhängen. Man merkt, dass die Idee ausgereift ist, aber alles drum herum scheint eher stiefmütterlich behandelt worden zu sein.

 

Das Cover/Die Gestaltung:

Die sehr präsente Figur zieht genau die Zielgruppe an, welche für dieses Buch geeignet ist, selbst wenn es für mich zu viel der eigenen Imagination einnimmt und somit dazu führen kann, dass man beim Lesen genau dieses Gesicht vor Augen hat, wenn die weibliche Hauptprotagonistin redet, geht oder steht und denkt. Passt der Trilogie-Name hingegen zu den feurigen Elementen des Covers, bleibt der Untertitel Die Stadt der Verborgenen nicht nur im Cover verschollen, sondern hat im eigentlichen Buch auch kaum etwas wie Präsenz.

Dennoch wirkt die rötliche Gestaltung und die Schwingen des Feuervogels zusammen mit der Figur so einladend, dass man als Leser mehr als neugierig wird.

1,5/2,0 Punkten

 

Die Sprache/Der Satzbau:

Eine jugendlich, frische Sprache, welche ab und zu in die Lächerlichkeit gezogen wird. Sehr oft stößt man so, bei der weiblichen Hauptprotagonisten auf die Satzzeichen „!?“ gleich nacheinander, sodass man zwar weiß, dass sie es mit Nachdruck fragt, aber dennoch übertrieben wirkt. Übertrieben und etwas kindlich. Während die Sprache der Protagonisten und die Gedankengänge der weiblichen Hauptfigur sehr an die jugendliche Sprache angelehnt sind (wo es jedoch auch ziemliche Kehrtwendungen gibt und man sich fragt, warum er auf einmal so geschwollen daher redet, wenn er doch eigentlich so ganz anders redet), deuten die bildhaften Beschreibungen daraufhin, dass die Autorin Mirjam H. Hüberli zwar ihren eigenen Stil schon gefunden hat, jedoch zwischen dem Mainstream der übertriebenen Jugendkultur und ihrer literarischen Sprache hin und her schwankt.

1,0/2,0 Punkten

 

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Wie schon die Sprache der Figuren übertrieben wirkt, so wirken auch die Figuren alles andere als Dreidimensional. So werden mit den üblichen Highschool-Klischees ebensolche Charaktere geschaffen, die übertrieben flippig, übertrieben zickig und übertrieben geheimnisvoll oder übertrieben anders wirken sollen. Was manchmal klappt, entwickelt sich hier jedoch zu einer eintönigen Masse, da die Figuren sich im Verlauf der Story zwar entwickeln, aber so abrupt, dass man sich fragt, wo denn der Moment für die Figur gewesen war jetzt auf einmal nicht mehr so zu sein, wie er vorgibt, sondern sich von dieser neuen Seite zu zeigen.

0,5/2,0 Punkten

 

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Mit einer Idee, welche so gut daher kommt, ist leider noch kein Plot geschehen. Denn, wenn ich ehrlich bin, passiert . . . rein gar nichts. Sie gehen auf Reise, finden etwas heraus, aber, dass war es dann auch. Dann finden die beiden jugendlichen Protagonisten nur noch zueinander und all das, was auf einmal im Kopf des Lesers umherspukt, wird einfach unter den Tisch gekehrt. Dabei lässt der Titel des Buches weitaus mehr erhoffen, als dann preisgegeben wird. Es baut sich zu Beginn quälend langsam auf, der Schulalltag wird mit all den höchst interessanten Themen gespickt, die eben so im Kopf eines Teenagers herumschwirren. Dann gewinnt es kurz an Fahrt und Ereignis folgt auf Ereignis, um dann wieder in den typischen Teenager-Dingen zu Enden, dann wieder etwas Fahrt aufzunehmen, Geheimnisse zu lüften und Fragen aufzuwerfen, um dann wieder in solchen Löchern reinzufallen, die dazu dienen den Leser die Figuren näher zu bringen, aber keineswegs die Story voran zu bringen. So werden Handlungen zu Handlungen, sinnfrei und hin und wieder ziemlich kitschig, zu schnell und zu unerwartet, dass man sich fragt, ob sie überhaupt zum Plot gehören, denn sie wirken eher so, als hätte jetzt sofort sich etwas zwischen den beiden Protagonisten entwickeln müssen, damit sie sich ja lieben, damit ja etwas Romantik drin ist, so als ob diese Szenen ein ganzes Buch füllen könnten.

Da ich unter dieser Voraussetzung nur 0,5 Punkte vergeben würde, aber die Idee dahinter so genial finde, lasse ich euch noch wissen, dass die Mythologie hinter alle dem mehr als segenumworben wirkt. Mehr als spannend und mehr phantastischer Natur, als es der Plot vermuten lässt. So werden herkömmliche Sagen mit weiteren Elementen kombiniert, die man zwar schon oft gehört hat, aber in diesem Zusammenhang etwas Neues, vollkommen anderes entstehen lässt. Genau dieses Element ist es, weswegen ich mich durch einige Seiten gequält habe. Denn hinter dem ansonsten langweiligen Plot, verbirgt sich etwas, das einen nur so anzieht.

1,0/2,0 Punkten

 

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

Wie im Plotverlauf schon beschrieben, baut es sich zwar geradlinig auf, jedoch manchmal so schleppend, dass man ich hin und wieder durch die Seiten durchquälen muss, um dann zu den wirklich spannenden Dingen zu kommen, welche sich verstecken, unter den zu Klischeehaften Figuren und ihren sinnfreien, aber Seiten füllenden Handlungen. So leidet ebenso die Nachvollziehbarkeit, denn in einigen Handlungen fragt man sich, ob sie denn wirklich wichtig waren, ob man sie nicht schon hätte andeuten können, anstelle sie so abgehackt und vollkommen unwirklich einzubauen. So leidet es leider unter diesen Dingen, was schade ist, da es zwischendurch wirklich an Fahrt aufnimmt, aber keineswegs dem Titel oder der Idee gerecht zu werden scheint.

1,0/2,0 Punkten

 

Fazit:

Mit 5,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich vor allem auf eine mit ziemlich Klischeehaften Teenagern behaftete Liebesgeschichte einlassen können, bei dem der Hauptpunkt der Handlung, dem eigentlichem Juwel dessen, was diese Story so einzigartig macht, in den Hintergrund tritt und der Gefühlswelt, den Liebelein, den Ängsten und dem ewigem Hin und Her des Teenager Daseins Platz macht.

Dennoch, selbst, wenn man sich hin und wieder durch die aneinander gereihten Ereignisse ohne wirkliche Bedeutung für den eigentlichen Plot, so wird man schnell durch die Story, durch die Mythologie dahinter gefesselt, sodass es (fast) schon alles andere vergessen lässt und man nur darüber staunen kann, wie wahnsinnig gut sich die Sagen unserer Welt mit verschiedenen, bekannten Elementen vermischen lassen, um dann etwas so Interessantes zu schaffen.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Impress Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

 

Source: zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/2015/04/rezension-phoenicrus-stadt-der.html
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