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review 2017-04-20 01:16
Black Light Express (Railhead 2) by Phillip Reeve
Black Light Express (Switch Press:) - Philip Reeve

The first book in this series was absolutely amazing, this one is just as good. I highly recommend this series. It has everything you could possibly want in a young adult steampunk/fantasy. 

 

The world this is set in is so amazing, I have never encountered anything similar. The last book introduced us to world where you could travel between interstellar train stations, where trains are living beings with attitude, there are hive beasts made up of a community of insects that think as one, and so, so much more. This one continues and introduces us to so much more than even that. 

 

I loved the way this author writes. He tells a story full of descriptionsurprises and detail. He paces well and wastes no words on nonsense or to add girth, I hate when you can tell scenes were added to lengthen page count. His writing fits the story perfectly.

 

I am surprised that is not a more popular series, it is that good. Start with the first book this is not a series I recommend reading out of order, you would be lost if you tried.

 

Netgalley provided ebook.

 

303 pages

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review 2017-04-07 10:46
FAST der feuchte Traum jeder Leseratte
The Invisible Library - Genevieve Cogman

Ich glaube fest daran, dass Genevieve Cogman, Autorin der Reihe „The Invisible Library“, eine tolle und interessante Person ist. Leider ist ihre Kurzbiografie, die sie auf ihrer Website veröffentlichte, sterbenslangweilig. Da steht lediglich, dass sie für verschiedene Rollenspielprojekte geschrieben hat und aktuell für den englischen National Health Service arbeitet. Gähn. Glücklicherweise interessiert mich das Privatleben von Autor_innen beim Buchkauf nicht. „The Invisible Library“ fiel mir in einer Buchhandlung ins Auge. Oh ja, das kommt durchaus noch vor. Der Klappentext gefiel, das Cover auch – es durfte spontan bei mir einziehen.

 

Irene ist keine Diebin. Nein, sie ist Bibliothekarin. Zugegeben, in ihrem Job muss sie sich hin und wieder als Agentin und Spionin betätigen, aber diese Ausflüge dienen schließlich einem höheren Wohl. Sie infiltriert alternative Welten, lokalisiert wertvolle Bücher und stellt diese unter den Schutz der Unsichtbaren Bibliothek, die zwischen den Welten existiert. Irenes letzter Auftrag verlief erfolgreich, wenn auch turbulent, sodass sie reichlich verwundert ist, sofort auf den nächsten Fall angesetzt zu werden. In Begleitung des neues Rekruten Kai soll sie ein Buch aus einer alternativen Welt bergen, die hochgradig vom Chaos infiziert ist. Doch als Irene und Kai dort eintreffen, ist das Buch verschwunden. Es wurde gestohlen. Mit leeren Händen in die Bibliothek zurückzukehren kommt nicht in Frage, also stürzt sich das Duo kopfüber in die Unterwelt Londons. Zwischen Geheimgesellschaften, übernatürlichen Wesen und handfester Detektivarbeit begegnet ihnen das schmutzigste Geheimnis der Bibliothek – und plötzlich sind ihre Leben und die Realität selbst in Gefahr. Von wegen langweiliges Dasein einer Bibliothekarin.

 

Bücherwürmer lieben Bücher, die von Büchern handeln. Soweit richtig? Okay. Das heißt aber nicht, dass wir wahllos über jeden Roman in Begeisterungsstürme ausbrechen, der Bücher, Bibliotheken oder das Lesen thematisiert. Ich fand „The Invisible Library“ mittelmäßig, obwohl die Idee des Buches bzw. der Reihe selbstverständlich toll ist. Reisen in alternative Welten, eine gigantische Bibliothek, die außerhalb von Zeit und Raum existiert und die berufliche Jagd nach seltenen Büchern. Der feuchte Traum jeder Leseratte. Zumindest einzeln. Die Kombination dieser Komponenten empfand ich als schwierig, unter anderem, weil Genevieve Cogman ihren Ansatz selbst kritisiert.
Die Bibliothekar_innen der Unsichtbaren Bibliothek sichern literarische Werke, um sie zu bewahren. Bin ich die einzige, die diesen Beweggrund für das Entwenden eines Buches aus einem Alternativuniversum irgendwie dünn, egoistisch und verantwortungslos findet? De facto stehlen die Bibliothekar_innen, da gibt es nichts zu beschönigen. Nicht einmal die Protagonistin Irene kann überzeugend rechtfertigen, dass sie in fremde Welten eindringt, um dort einen Diebstahl zu begehen. Direkt darauf angesprochen, stammelt sie eine unzusammenhängende und offenbar auswendig gelernte Antwort, in der meines Erachtens nach leise Kritik seitens der Autorin mitschwingt. Bewahrt die Unsichtbare Bibliothek nur um des Bewahrens willen? Entspricht das nicht der Definition von sinn- und ziellosem Horten? Wie viele Bücher befinden sich in ihren Regalen, die nach der Sicherung nie wieder angefasst wurden? Was passiert, wenn ein Buch gestohlen wird, das für die Zukunft der alternativen Welt bedeutsam ist? Grundsätzlich gefiel es mir, dass Cogman die Ethik der Unsichtbaren Bibliothek in Frage stellt, ich kann allerdings nicht leugnen, dass ich dadurch den Eindruck gewann, dass sie ihrem eigenen Entwurf nicht so recht traute oder nicht zu 100 Prozent von ihm überzeugt war.
Außerdem glaube ich, dass Irene nur einen Bruchteil dessen weiß, was hinter der erhabenen Fassade der Bibliothek vor sich geht. Normalerweise verpflichten sich Bibliothekar_innen für die Ewigkeit. Während ihrer Mission begegnet Irene jedoch ein Aussteiger, jemand, der sich von der Bibliothek abwandte. Die Frage, die sich aufdrängt, ist, warum diese Person ausstieg. Warum verließ er die Bibliothek? Angesichts der Loyalität, Leidenschaft und Hingabe, die scheinbar alle Bibliothekar_innen empfinden, fiel diese Entscheidung garantiert nicht grundlos oder leichthin. Leider hinterfragt Irene seine Motivation nicht, weil sie die Jagd nach dem Buch pausenlos in Atem hält.
„The Invisible Library“ ist äußerst tempo- und actionreich und verströmt eine gute Portion des Charmes einer Detektivgeschichte à la „Sherlock Holmes“. Ich mochte die etwas altmodische Ausstrahlung der Geschichte, hätte mir allerdings gewünscht, dass Cogman sich mit der Atmosphäre des alternativen Londons mehr Mühe gegeben hätte. Ich hatte Schwierigkeiten, mir die Unterschiede zur reellen Stadt vorzustellen, weil mir die Beschreibung der viktorianisch angehauchten Steampunk-Version oberflächlich und skizzenhaft erschien. Insgesamt fand ich das Konzept der Stadt auch etwas unkreativ. Alles schon tausend Mal dagewesen. Wieso nicht eine völlig neue Variante erschaffen?

 

Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, „The Invisible Library“ zu lesen, weil euch beispielsweise „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer begeisterte, muss ich euch leider enttäuschen. Dieser Reihenauftakt weist längst nicht das gleiche Maß an liebevoller, inspirierender Konstruktion auf. Ich fand das Buch ganz nett und unterhaltsam, mehr aber auch nicht. Trotz dessen warf die Lektüre so viele Fragen auf, dass ich beschlossen habe, dem Nachfolger „The Masked City“ eine Chance zu geben. Ich bin neugierig. Ich möchte wissen, ob Genevieve Cogman die Kritik an der Ethik der Unsichtbaren Bibliothek weiterverfolgt und Irene weitere Geheimnisse aufdecken lässt, die ihre Ergebenheit auf die Probe stellen. Vielleicht braucht die Reihe einfach ein wenig Anlauf, bis sie richtig in Fahrt kommt.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/04/07/genevieve-cogman-the-invisible-library
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review 2017-03-16 00:38
I didn't get this PhD for nuthin
The Silver Skull (The Elemental Web Chro... The Silver Skull (The Elemental Web Chronicles Book 2) - Anne Renwick
The Golden Spider (The Elemental Web Series) (Volume 1) - Anne Renwick

The Golden Spider and The Silver Skull are both fairly paint-by-numbers steampunk: it's vaguely Victorian-ish, with the ton & the peerage and all that, but there are Babbage cards and steam mechanicals and such too. 

 

The Golden Spider is probably the better novel, following a girl scientist trying to stop a killer and cure her brother and also there are spies.The Silver Skull relies on one of those "we have to pretend to be married so we might as well bang" scenarios, which I find tedious, and I didn't buy the reasons for the lovers to be apart anyway. But bonus points for pteranodons that the evil lady saddles up so she can have sky battles with airships. That was fresh. 

 

What I really wanted to say about this series, the thing I found utterly charming, was the epically nerdy science behind both of these plots. A science that was lovingly detailed with so much legit scientific terminology that I would just start skimming at points as the principals breathlessly talked chemistry at each other. The author's bio states that Renwick has a PhD in chemistry, and it shows: she loves this shit; she's not going to dumb it down; and she's going to work out the science plausibly, even if it's fictional. 

 

Hard science is very rarely my thing. I simply do not care about verisimilitude, unless you wrap it up with some actual characters, which doesn't happen as often as I'd prefer. And generally I'm not reading steampunk for the articles, but because I like the dash-punk pulp aspects: I want to see me a fucking kraken, or an airship battle that crashes, burning, into the sea, or some automata struggling with sentience. But here, in books where the steampunkery was wan and drab, I lived for the nerdy stuff, in a weird reversal. It just goes to show that the enthusiasm of the writer towards the subject, be it chemistry or krakens, goes a long way toward my enjoyment of a novel. 

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review 2017-03-16 00:38
Brother’s Ruin by Emma Newman
Brother's Ruin - Emma Newman

Series: Industrial Magic #1

 

Brother’s Ruin is Emma Newman’s brand new fantasy novella set in a Victorian world where mages form a kind of guild, the Royal Society of Esoteric Arts. They owe service to the Crown and can’t have a life outside of the Society. Charlotte (or Charlie) is a young woman with magical and artistic talents who chafes at the confines of her life but is desperate to remain free of the Royal Society. Unfortunately, plot happens and Royal Society mages get invited into her home by her father.

 

It’s an interesting world, and I liked Charlotte (her brother Ben is harder to like), but I think this is Emma Newman’s weakest work that I’ve read so far. The suspense gets lost in a lot of convenient happenings where too many things just seem to work. I also felt that a lot of the happenings were a little too well telegraphed. That said, I still enjoyed the book, and I’d definitely pick up a sequel to see more of this world and Charlie. I can see the sequels getting much better as the world gets better established and the plot thickens. Although the immediate story is resolved, this really is just a lead into a larger story.

 

Here’s hoping for more!

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review 2017-03-14 20:48
Book Review: Masque of the Red Death by Bethany Griffin
Masque of the Red Death - Bethany Griffin

This was a huge hype book when it came out, so I was excited to (finally) pick up a copy and read it. I enjoy Edgar Allan Poe’s short story that this is loosely based upon and was interested to see what sort of world Griffin would create around that idea — especially one that would hold up for an entire novel and its sequel.

 

Masque of the Red Death is basically a post-apocalyptic dystopia rather loosely set in Victorian times, with some steampunk elements to it; for example, Araby and her friend April ride in steam-powered carriages, created because horses died from the plague that killed off most of the population in the city. While Poe’s short story focused on the Prince Prospero’s parties and how he locked everyone up to escape the plague, this story mostly focuses on outside Prince Prospero’s castle and what’s happening while he hides from the city’s problems. We get to briefly meet him and hear about him because April is his niece and Araby is the daughter of the scientist who invented a mask filtration system that allows the rich to go outside and survive.

 

Overall, I found this a quick, fun read. I was worried we were going to get into mushy romance territory at the beginning, but Araby’s romantic inclinations are actually well handled and further the tension and plot of the novel, which I very much appreciated. The characters are great — we get the superficial stuff at the beginning, but then things are revealed throughout the story to slowly reveal complex, interesting characters. Though this is kind of true for the main character, this is mostly true for the side characters and reflects Araby’s knowledge/impressions of them; for example, she thinks her mom is vapid and too nervous, but then we find out that there might be a good reason for that.

 

While this was a fast read for me, a lot of it didn’t feel particularly interesting. I think a bit too much time was set up on fleshing out just how depressing life and the city is post-plague, and while it’s important, I’m not sure that we needed to so much of the fluff and could have gone into more interesting developments. Although, I do understand that we learn along with Araby because she’s been fairly sheltered up to where we meet her in the book, I just felt like there wasn’t quite enough substance to hang onto, and what substance I was given was super interesting, so I wish there were more.

 

Again, I found this book fairly entertaining, but didn’t see much in it to be able to rave about it. It’s a solid story with fairly interesting characters, even if the main character is a bit too naive for my liking. It falls into the same basic tropes most young adult novels of this time did: love triangle, corrupt government, and rebelling factions. I’m still interested to see how the sequel brings some of the bits and pieces together, but this isn’t something I’m going to go out of my way to recommend to people. It’s fine if you like this sort of thing, and certainly enjoyable, but not a must-read.

Source: www.purplereaders.com/?p=3535
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