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review 2015-09-09 09:20
Das Spiel der Götter (9): Gezeiten der Nacht - Tim Straetmann,Steven Erikson

Für das Königreich Lether sieht es nicht besonders gut aus, denn die Tiste Edur sind noch immer auf ihrem zerstörerischen Raubzug. Dabei ist ihr Heeresführer, der unsterbliche Sengar, wenig zimperlich was die Überlebenden angeht. Währenddessen brodelt es gewaltig unter der Stadt, dunkle und einst vergessene Mächte erwachen durch das Kampfgetümmel zu neuem Leben. Ihr Ziel sind die ahnungslosen Menschen die ihnen zum Opfer fallen und von ihnen "versklavt" werden.
 
Niemand will auf den Kampf verzichten und die Warnungen der Seher werden einfach ignoriert, das hat schlimme Folgen und es scheint das es beim Kampf der Tiste Edur und der Letherii keinen Sieger geben wird .Sengar demonstiert ein paar mal recht eindrucksvoll seine Unsterblichkeit. Wer jetzt aber auf alte Bekannte hofft der wird ein wenig enttäuscht werden. In den Vorbändern hat man ja einige der Charaktere näher kennengelernt.
 
Im letzten Band der Reihe kamen wieder einige neue hinzu, da verliert man auch leicht mal den Überblick, und in diesem Band waren es oft neue Charaktere die mich ein wenig aus der Handlung gerissen haben. Kein Zweifel, Steve Erikson schreibt gut und sein Epos macht wirklich eine Menge Spaß zu lesen, doch sollte man in dieser Reihe wirklich mit Band 1 einsteigen um den Überblick zu behalten. Was sich einem dann auftut ist eine herrlich, komplexe Fantasywelt die mir persönlich echt gut gefällt.
Insgesamt ein wenig schwächer als sein Vorgänger, es hat ein paar Längen und es passiert nicht wirklich viel neues, aber auch dieses mal gibt es wieder einige ziemlich detaillierte Szenen, einige davon recht eklig, die dem Buch wieder dieses gewisse etwas verleihen. Mir hat das Buch aber gut gefallen, die Ideen sind interessant und die Umsetzung ist Steve Erikson wie immer gut gelungen. Da es aber mittendrin ein wenig langwierig wurde, ziehe ich einen Spannungspunkt ab.
Das Spiel der Götter (9) - Gezeiten der Nacht erhält 4 von 5 Sternen
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review 2015-08-07 09:57
Das Spiel der Götter (5): Der Tag des Sehers - Tim Straetmann,Steven Erikson

Schon im Vorband hat es sich angekündigt, die Stadt Capustan soll fallen. Noch steht sie mehr schlecht als Recht und wartet bang auf Hilfe, die auch bereits unterwegs ist. Währenddessen verbreiten sich die Anhänger des Pannionischen Sehers schon weit über den Genibackischen Kontinent. Frenetisch folgen sie ihren Anführer nach Capustan, sie wollen diese Stadt erobern. Koste es was es wolle.
Die Brückenverbrenner sind unterwegs um der Stadt und seinen Menschen zur Hilfe zu eilen. Unterdessen versucht Itkovian das schlimmste zu verhindern. Der Anführer der Grauen Schwerter hat eine Menge zu tun um die Verteidigung der Stadt aufrecht zu erhalten. Verzweiflung legt sich wie ein Schleier über die Menschen der Stadt, der in diesem Band die meiste Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Wieder kommen ein paar neue Figuren ins Spiel und auch dieses mal nehmen die Handlungen wie so oft einen kaum vorhersehbaren Lauf. Kaum denkt man , man weiß was wohl passieren wird geschieht wieder etwas vollkommen anderes. Auch wird in diesem Band dieses mal ein wenig mehr auf Itkovian eingegangen der hier auch die größte Rolle zu spielen hat.
Dabei schafft es Steven Erikson auch hier wieder den Leser mitten ins Geschehen zu ziehen. man erlebt förmlich die Verzweiflung und die Mutlosigkeit der Capustaner mit.

Steven Erikson wäre wohl nicht er wenn auch nicht wieder noch mehr Action und weitere Subplots ins Buch gepackt hätte. So erfahren wir auch wieder ein wenig über Flickenseel, Tool, Paran , Ben und weiteren. Alles natürlich schon mit in die Handlung eingewoben.


Ganz ehrlich, ich wollte ja nicht alle Bücher aus der Reihe lesen aber was bleibt mir schon übrig? Steven Erikson hat mich wohl am Hacken, ich mag seinen detaillierten Schreibstil, die verzweigten Plots und die Charaktere die jeder sehr liebevoll mit all ihren Schwächen und Stärken gezeigt werden. Als Fantasy-Fan kann ich mir nicht mehr wünschen. Alle die das gleiche suchen kann ich nur sagen, es lohnt sich.

In einem Satz: Ich bin schon süchtig nach diesen Büchern

Das Spiel der Götter (5) - Der Tag des Sehers erhält 5 von 5 Sternen

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review 2015-08-07 09:48
Das Spiel der Götter (4): Die eisige Zeit - Steven Erikson,Tim Straetmann
Um gegen den mächtigen Pannionischen Seher, der vom Süden des Kontinentes her ins Land drängt, bestehen zu können verbünden sich Dujek Einarm und Caladan Bruth. Zusammen wollen sie zur Stadt Capustan um sie vor dem Seher und seinen Schergen zu verteidigen. Die Stadt Capustan hat bereits die Grauen Schwerter, eine Söldner Armee, angeheuert und hofft nun auf schnelle Hilfe der neuen Verbündeten.
 
Langsam ziehen sich im Hintergrund die Fäden zusammen und man wird Zeuge davon wie sich alles verändert. Der schnelle Ben zum Beispiel hat noch einmal Glück im Unglück, wird jedoch gerettet und erhält einen sehr wichtigen neuen Auftrag.Ich kann das nicht ausführlicher beschreiben ohne zu spoilern, sorry.
Auch ein wiedersehen mit Hauptmann Paran gibt es. Er verändert sich jedoch immer mehr und es scheint das auch ihm noch ein bestimmtes Schicksal vorbestimmt ist. Desweiteren taucht wieder ein Charakter auf der schon in den ersten Büchern eine Rolle hat. Sie ist wiedergeboren worden und mischt sich auch jetzt wieder in das Schicksal ein. Ich mag das ja wenn Charaktere die man lieb gewonnen hatte wiederkommen.
 
Aber auch für eien Menge Spannung und Action ist im vierten Band wieder gesorgt. Es kommen wieder eine große Menge an neuer Charakteren dazu wie zum Beispiel Lady Missgunst, die ich persönlich toll fand. Es gibt einige recht witzige Passagen mit ihr. Aber auch Toc der Jüngere und Tool haben mir dieses mal gut gefallen.
Mit den Seguleh kommt sogar noch eine neue Rasse dazu und über die Berghast erfährt man in diesem Band auch ein wenig mehr.
Wie immer versteht es Steven Erikson mit seinem detailreichen Schreibstil den Leser wieder mitten ins Geschehen zu werfen. Man muss schon gut aufpassen damit man bei den vielen Charakteren und den vielen verschachtelten Handlungen nicht den Faden aus den Augen verliert. Das dürfte einem aber dank des schönen Schreibstil des Autors nicht all zuschwer fallen.
Es ist einfach ein episches Werk. Ich fühle mich stellenweise ein wenig an "Das Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin erinnert. Auch hier gibt es zahlreiche Figuren die auch alle ihre Geschichte haben. Es ist schon wirklich erstaunlich wie viel detailtreue Steve Erikson seinen Buchcharakteren zuteil werden lässt. Mir macht es nach wie vor großen Spaß zu lesen
 
In einem Satz: ein episches Werk das Spaß macht 

Das Spiel der Götter (4)- Die eisige Zeit erhält 5 von 5 Sternen
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