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review 2015-12-29 22:08
Spannende Teslapunk Dystopie
Phoenix - Tochter der Asche - Ann-Kathrin Karschnick

Ein totalitäter Überwachungsstaat, erbaut auf Ruinen. Eine Verfolgte mit einer geheimnisvollen Vergangenheit und ein Ermittler, der zu ihren Gegner zählt, da er das System unterstützt – mit diesem konfliktgeladenen Szenario beginnt „Tochter der Asche“.
Die Autorin schreibt in der dritten Person sehr lebendig, mitreißend und anschaulich die Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen und Motivationen ihrer beiden so gegensätzlichen Protagonisten, so dass man sich sehr gut in beide hineinversetzen kann.

 

Bald gerät der geneigte Leser hinein in eine düstere Urban Science Fantasy mit Hexen, Dämonen, unsterblichen Wesen und den geisterhalften Saiwalo, die nun in Europa die Herrschaft übernommen haben. Zugleich entwickelt sich ein spannender Krimi, bei dem die Protagonistin Tavi als Verdächtige erscheint und den Ermittler Leon vom Gegenteil überzeugen muss. Die besondere Chemie zwischen diesen beiden Charakteren würde ich im positiven Sinne als „explosiv“ bezeichnen.

 

„Tochter der Asche“ ist kein Steampunk Roman der klassischen Art, denn er spielt nicht im 19. Jahrhundert. Hier wird ein eine alternative reality beschrieben, die im Jahr 2033 spielt – also in einer nahen Zukunft, jedoch mit Weiterentwicklungen der elektrischen Erfindungen und Entdeckungen Nicola Teslas. Hier gibt es Waffen, die Strom verschießen, Gyrokopter und so manches andere technische Gadget.
Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten…

Nur so viel noch: Der Roman gehört zu den Gewinnern des Deutschen Phantastik-Preises und das zu recht :)

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