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review 2019-02-12 17:30
Rezension | Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen von J. K. Rowling
Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen (Das Originaldrehbuch) (Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Die Originaldrehbücher) - J.K. Rowling,Anja Hansen-Schmidt

Beschreibung

 

Nachdem der mächtige schwarze Magier Gellert Grindelwald von Newt Scamander gefasst und vom Magischen Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika (MACUSA) gefangen genommen wurde, soll nun ein Transport stattfinden, bei welchem Grindelwald spektakulär die Flucht gelingt. Sein Vorhaben die Existenz der magischen Welt der Menscheit zu enthüllen stößt auf großen Zuspruch. Innerhalb kürzester Zeit gelingt es Grindelwald eine beträchtliche Zahl von Anhängern um sich zu scharen. Das wahre Ziel Grindelwalds bleibt jedoch für die meisten ein Geheimnis.

 

Albus Dumbledore bittet erneut seinen Freund Newt Scamander um Hilfe und schickt diesen nach Frankreich, um dort den Aufenthaltsort des jungen Credence ausfindig zu machen, da Grindelwald alles daran setzt Credence auf seine Seite zu ziehen.

 

Meine Meinung

 

Ich liebe Joanne K. Rowlings Welt der Magier und Hexen schon seit Kindertagen und sauge einfach jede Geschichte des Potter-Universums in mich auf. Da ist es auch überhaupt kein Wunder, dass ich den letzten Streifen “Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen” gleich zweimal im Kino angesehen habe. Passend zum Film ist im Carlsen Verlag das Original Script des Originaldrehbuchs erschienen, wundervoll illustriert durch das Designstudio MinaLima. Aus optischen Gesichtspunkten ist dieses Buch also schon ein Gewinn für jedes Buchregal.

 

Der Film hat allerdings ein ganzes Bataillon an Fragen aufgeworfen und ich hegte die Hoffnung, dass mir das Script evt. die ein oder andere Antwort darauf liefern könnte. Also verbrachte ich einen schönen Nachmittag mit den Abenteuern von Newt und seinen Freunden Tina Goldstein, ihre Schwester Queenie und dem No-Maj Jacob Kowalski.

 

"»Wissen Sie, wieso ich Sie bewundere, Newt? Vielleicht noch mehr als jeden sonst, den ich kenne?
Weil Sie nicht nach Macht streben. Oder nach Beliebtheit. Sie fragen sich nur, ob etwas richtig ist und getan werden muss. Und dann tun Sie es, koste es, was es wolle.«" (Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen von J. K. Rowling, Seite 62)

 

Nach ein paar Seiten hattte ich mich an die kurze und prägnante Scriptform gewöhnt und die nötigen Bilder im Kopf gesellten sich hinzu. Im Gegensatz zum ersten Teil der Reihe um die Phantastischen Tierwesen tritt hier ein deutlich rasanter Handlungsablauf in den Vordergrund. Geheimnisse wollen aufgedeckt, Credence von Newt gefunden und Grindelwald aufgehalten werden. Die Ereignisse überschlagen sich und lassen dem Leser kaum Zeit um Atem zu schöpfen oder die süßen Babyniffler zu bewundern.

Es gibt zwar außer den Nifflern auch noch weitere Auftritte phantastischer Tierwesen, allerdings nicht so geballt wie im ersten Teil der Reihe. Diesen Wehrmutstropfen konnte ich nicht ganz verschmerzen – ich hätte mir einfach wieder gewünscht das die Tiere etwas mehr im Vordergrund der Handlung mitmischen. Die Verbindung zwischen Albus Dumbledore und Gellert Grindelwald, die Vergangenheit von Letha Lestrange und ihre Beziehung zu den Scamander-Brüdern, sowie die große Frage um Credence Abstammung nehmen das Feld komplett für sich ein.

 

Das Script zu “Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen” ist dennoch sehr lesenswert, denn ich konnte mir einige schöne Dialoge nochmals in Erinnerung rufen und das ein oder andere Detail entdecken das mir beim Filmgenuss nicht ins Auge gesprungen ist.

 

Fazit

 

Eine kurzweilige Lektüre für alle, die sich die Filmhandlung noch einmal in Ruhe zu Gemüte führen wollen.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-phantastische-tierwesen-grindelwalds-verbrechen-von-j-k-rowling
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review 2017-02-21 15:38
Der kleine Prinz - Das Buch zum Film
Der kleine Prinz - Das Buch zum Film - N... Der kleine Prinz - Das Buch zum Film - Nadja Fendrich,Antoine de Saint-Exupéry

Die Geschichte

In diesem Buch bekommt das kleine Mädchen die Geschichte des kleinen Prinzen erzählt und zwar vom alten Nachbarn, der behauptet ihn gekannt zu haben. Doch bevor sie diese Geschichte zu hören bekommt, muss sie sich gegen die Anweisungen der Mutter stellen, die ihr ganzes Leben, jede freie Minute verplant hat, denn diese will nur das Beste für die Tochter und das geht nur dann, wenn das kleine Mädchen jede Minute ausnutzt um zu lernen, damit sie eine gute Schule besuchen kann, da auch wieder lernt und so zu einer wertvollen Erwachsenen heran wächst. 

 

Doch das Mädchen mag den alten Mann und seine Geschichte und so schleicht sie sich rüber zu ihm und verbringt lieber die Zeit mit ihm und seiner Geschichte, anstatt den ganzen Tag in den Ferien zu lernen. Und dank dieser Geschichte lernt sie nicht nur den kleinen Prinzen kennen und was er so erlebt hat, sondern auch das was im Leben wirklich wichtig ist! 

 

Neu ist die Idee natürlich nicht, denn Nadja Fendrich erzählt die Geschichte nur nach. Und zwar nach dem Klassiker von Antoine de Saint-Exupery. Die Geschichte wurde verfilmt und der Löwe Verlag brachte dann  für Leser ab 8 Jahren, dieses Buch zum Film heraus.

 

Ich muss sagen, ich kenne das Original nicht. Dennoch hat mir diese Geschichte gut gefallen. Und die 16 Seiten mit Bildern aus dem Film, machen dieses Buch zu was besonderem. Kinder werden an diesem Buch sicher ihre Freude haben. 

Der Schreibstil ist dem alter angepasst und leicht verständlich. Auch Spannung gibt es in der Geschichte genug, denn das kleine Mädchen macht Dinge die ihr die Mutter verboten hat und lernt dafür ganz andere Dinge, als das trockne Zeug das ihre Mutter für sie bereit gestellt hat. Welches Kind könnte sich da mit dem Mädchen nicht identifizieren 

Und der Schluss der Geschichte, oder wie man hier auch sagen könnte, die „Moral der Geschichte“ fand ich toll. Es gibt wichtigeres im leben als Karriere, Erfolg, lernen, Geld verdienen und so weiter, denn all das was im leben wirklich zählt, Freundschaft, Liebe… all das kann man sich nicht kaufen. 

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

 

Prota- und Antagonisten & Co

Hach, die Charaktere waren einfach toll. Der alte Mann, das kleine Mädchen, eine wirklich tolle Freundschaft. Aber auch die Mutter die erst nur den Erfolg des kleinen Mädchens im Kopf hat, die aber am Schluss einsieht das es eben mehr gibt im Leben als nur arbeiten und lernen. Am wichtigsten sind eben die „Kleinen“ Dinge im Leben, die, die gut fürs Herz sind, sie halten uns gesund. Auch der alte Mann, der Weise Alte, der dem Mädchen vermitteln will um was es im Leben wirklich geht wächst einem sofort ans Herz. Auch das Mädchen lernt natürlich einiges fürs Leben. 

Nadja Fendrich schafft es, all die Emotionen die das Mädchen durch die Geschichte begleiteten, toll rüber zu bringen, aber auch die Sorge der Mutter kann man gut nachvollziehen, genau so wie die Leichtigkeit des alten Mannes 

 

Die Sache mit dem Text

Da das Buch für Kinder ab 8 geschrieben wurde, ist der Text auch sehr einfach gehalten. Kurze Sätze wie auch kurze Kapitel. Alles passend zum Alter. Da kann man nichts dran rum meckern, denn es gibt auch keine komplizierten Wörter oder ineinander verschachtelte Sätze.

 

Meine ganz persönliche Meinung zum Buch

Das Cover ist fröhlich, mit der gelben Farbe. Und man sieht den alten Mann und das Mädchen die ausschau halten. Einfach toll. 

Das Buch fand ich wirklich toll, und ich kann es den Eltern, Grosseltern oder anderen nur wärmstens empfehlen, es ist ein tolles Geschenk! 

Mit dem lesen des Buches kann euer Kind, Enkel oder Neffe auch gleich Antolin – Punkte sammeln.  Was natürlich sicher auch eine motivation ist das Buch zu lesen, sollte ein Kind mal nicht so der Typ sein der gerne liest.

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text 2014-07-17 14:53
2001: Odyssee im Weltraum (Film und Buch)
2001. Odyssee Im Weltraum - Arthur C. Clarke

Obwohl man Arthur C. Clarkes 2001 auf praktisch jeder Leseliste der Science Fiction findet, entstand dieser Klassiker erst nach dem Film. Clarke hat mit Regisseur und Produzent Kubrick das Skript für den Film geschrieben und es darauf für den Roman ausgewertet.


Hier trifft Clarke, der sich auf Worte allein verlassen musste, auf die Bilder Kubricks, dessen Film in 95 von 143 Minuten stumm ist (laut Spiegel).

 

Die Geschichte dieser Odyssee, die eine Odyssee der ganzen Menschheit ist, beginnt mit der Geburtsstunde des Menschen. Eine Horde Affenmenschen findet eines Tages in der Nähe ihrer Höhle einen mysteriösen Monolithen vor, der ihnen für die weitere Entwicklung lebenswichtige Fähigkeiten beibringt. So erlernen sie den Gebrauch von Werkzeugen, mit deren Hilfe sie Fleisch verarbeiten und Feinde vertreiben können.

Zeitsprung um Pi mal Daumen 3 Millionen Jahre
Im Jahr 1999 haben die Menschen den Schritt ins All geschafft. Noch vor der tatsächlichen Mondlandung finden hier Menschen den – offenbar absichtlich vergrabenen – Monolithen, der nun ans Tageslicht gebracht, einen Strahlungsimpuls Richtung Jupiter(Film)/Saturn (Buch) sendet. Also sendet man eine Expedition zur Erforschung des fernen Planeten, um möglicherweise Kontakt zu denen aufzunehmen, die den Monolithen vergruben.

Ein ganz kleiner Zeitsprung: Es ist 2001
An Bord der Discovery sind 6 Passagiere: 5 Menschen, von denen sich 3 in einer Art künstlichem Winterschlaf befinden, und ein HAL-9000 Supercomputer, der wie ein Mensch redet, sich Meinungen bildet und schlussfolgert und der das gesamte Raumschiff unter seiner technischen Kontrolle hat...

 

*       *       *

 

Film

Was man auch zum Inhalt sagen mag, dieser Film ist ein Meilenstein und wunderschön anzusehen. Man erkennt kaum fast gar nicht, wie alt 2001 ist. Kubrick, der die NASA für die Gestaltung der Innenaufnahmen der Discovery zur Rate gezogen hat, hat hier einmal mehr sein Auge für's Detail gezeigt. Man muss dabei bedenken, dass der Weltraum 1968 immer noch Neuland war.
Und doch hat Kubrick die Stille und Weite des Raums so eingefangen, dass ich konstant eine Gänsehaut hatte (der Gedanke, die Erde zu verlassen, verursacht mir Angst). Er hat so die Grundlagen des modernen Science Fiction Films gelegt.
Viele Kameraeinstellungen gehören heute zu einem Weltraumspektakel dazu.


Wie schon bei Eyes Wide Shut könnte ich ewig über die Finessen dieses Films schreiben. Aber um euch vor zu viel Lobhudelei zu bewahren, gehe ich lieber zu den Warnungen über. Ja, die sind nötig :)
Dieser Film ist langsam. Ich habe mich weniger amüsiert, als ich fasziniert war. Die Stille, die langen Einstellungen und Szenen machen es schwer, konzentriert zu bleiben, da können sie die Schwerelosigkeit noch so gut rüberbringen (und ich habe schon viel lahmere Filme gesehen).

Und was die Story angeht: Hätte ich nicht zuerst aus Gewohnheit das Buch gelesen, hätte ich einiges nicht verstanden. Ich weiß ja nicht, wie es dem damaligen Kinopublikum ging, aber ohne Buch wäre ich im Affenpart und am Ende verloren gewesen. Zu Beginn der Dreharbeiten sollte es eine Erzählstimme geben, die Kubrick dann aber weggelassen hat, vielleicht liegt es daran.

 

 

Buch

Ganz anders der aufwändige Auftakt im Buch: Sogar einen Protagonisten – namens "Mondschauer" – gibt es. Als Vorstufe des Menschen hat Mondschauer kein richtiges Gedächtnis, kein Familiengefühl, kein Empathievermögen, keine Sprache. Clarke versucht, diesem Wesen Emotionen und Gedanken zu entlocken und schafft das auch leidlich.
Auch am Ende gibt es wesentlich mehr Details, wodurch es etwas deutlicher wird, was da passiert. Rätselhaft bleibt es aber.

Eine der Fragen des Films war, ob der intelligente Computer an Bord der Discovery Gefühle hat; ein HAL9000 ist unfehlbar und darum seinem menschlichen Erschaffer in vielem überlegen. Im Buch wird HAL zwar psychologisch analysiert, aber er ist mehr Maschine. Die KI-begeisterten 1960er waren ja noch von riesigen, langsamen Computern geplagt ;) Dieser Blick in die Zukunft der künstlichen Intelligenz ist doch eine Zukunft von gestern. An anderen Stellen finden sich aber erstaunliche Voraussagen über Bevölkerungsexplosion, Lebensmittelknappheit und Veggie Days (die dort natürlich nicht so heißen).

Ansonsten kann der Roman einige technische Spielereien des Films genauer beschreiben (im Film wird gar nichts erklärt) und auch solche aus geschnittenen Szenen vorführen. Und das nutzt Clarke auch: Er schwelgt in den technischen Abläufen, ohne langweilig zu werden. Für uns heute ist das natürlich doppelt interessant, weil wir ja die Zukunft kennen. Natürlich gibt es auch ein paar Details, über die man ein bisschen schmunzeln muss.

An der Handlung wird im Großen und Ganzen nicht viel geändert, ein paar Details hier und da vor allem. Doch eine Schlüsselszene ist anders, anscheinend zur Spannungssteigerung, worunter die Realitätsnähe etwas leidet.

Der Gewinn beim Buch ist wirklich, dass die philosophischen Fragen der Geschichte mehr Raum bekommen.

 

*       *       *
 

Lesen? Anschauen?

Wer an Elysium nichts zu meckern hatte, ist vielleicht nicht der richtige Kandidat für den Film; wer ein eindeutiges Ende mag, an dem es nichts zu interpretieren gibt, sollte die Finger ganz davon lassen. Mir haben Buch und Film durch ihre besondere Art gefallen.

Ich kann nur jedem, der die Reise wagt, raten, zuerst zum Buch zu greifen. Und was den Film betrifft: Erwartet keine Action. Erfreut euch an den wunderschönen Bildern, der cleveren Technik, rätselt, wie dieser oder jener Shot wohl realisiert wurde, beschäftigt euch mit philosophischen Fragen. Und haltet bis zum Ende durch. Es ist eine fantastische Odyssee, auch für den Zuschauer ;)

Source: elektrischersalon.blogspot.de/2014/07/2001-odyssee-im-weltraum-film-und-buch.html
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review 2013-02-05 00:00
Der kleine Hobbit (Middle-earth Universe) - J.R.R. Tolkien,Walter Scherf „Der kleine Hobbit“ ist ursprünglich ein Kinderbuch von J.R.R. Tolkien. Es wurde nachher durch „Der Herr der Ringe“ fortgeführt. Mittlerweile wird das Buch in drei Teilen verfilmt. Der erste Teil kam bereits im Dezember 2012 in die deutschen Kinos.

Inhalt

Der kleine Hobbit Bilbo wohnt in seiner Höhle in Beutelsend und lebt dort glücklich und zufrieden. Sein Leben ist ruhig. Bis eines Tages ein Zauberer vor seiner Tür erscheint. Er stellt sich als Gandalf vor, der vor langer Zeit in Beutelsend verkehrte. Der Zauberer Gandalf möchte, dass Bilbo an seinem Abenteuer teilnimmt, doch Bilbo mag die Ruhe und seine Heimat lieber und lehnt ab, lädt ihn aber zum Kaffee am nächsten Tag ein. Gandalf lässt sich davon jedoch nicht beeinflussen und schreibt ein Zeichen in Bilbos Tür. Einen Tag später ist Bilbo gespannt, ob der Zauberer seiner Einladung folgt und als es an der Tür klopft, rechnet er fest mit diesem. Zu seiner Überraschung steht dort aber ein Zwerg. Und dieser bleibt nicht der Einzige. Nach und nach kreuzen immer mehr Zwerge auf, zum Schuss auch Gandalf. Nun wimmeln neben Bilbo zwölf Zwerge und ein Zauberer in seinem Heim, leeren die Speisekammer, reden, feiern und musizieren. Sie eröffnen dem Hobbit, dass sie auf dem Weg zu einem Abenteuer sind und noch einen Meisterdieb suchen. Genau dieser soll der Hobbit sein und nach langem Überlegen entschließt sich Bilbo doch dazu, den Zwergen zu helfen. Er begibt sich auf eine lange Reise und erlebt viele kleine Abenteuer, die sehr gefährlich sind. Ob er den Zwergen dabei helfen kann, den Drachen Smaug aus ihrer ehemaligen Festung zu vertreiben?

Meinung

Ich habe bereits die ersten beiden Teile von meiner „Der Herr der Ringe“-Trilogie gelesen und wusste daher teilweise, wie Tolkien schreibt. Beim Lesen dieser beiden Teile ist mir das Vorankommen eher schwer gefallen und von vielen hatte ich gehört, dass „Der Hobbit“ aber leichter ist, da er ja als Kinderbuch geschrieben wurde. Das kann ich nun zumindest etwas bestätigen. Es ließ sich besser lesen und war einfacher und verständlicher. Leider hat es mich trotzdem nicht genug gefesselt und das Lesen zog sich trotz der eher wenigen Seiten ziemlich in die Länge und ich hatte zum Teil überhaupt keine Lust, weiterzulesen.

Was mir sehr missfallen hat, ist die Tatsache, dass Tolkien für mich einfach schon zu viel von dem Verlauf der Geschichte erwähnt. Man weiß eigentlich schon am Anfang des Buches, wie es ausgehen wird, auch ohne „Der Herr der Ringe“ zu kennen. Das zieht sich leider durch das ganze Buch und jedes Mal greift Tolkien vor und hat mir damit die Spannung genommen.

Auch muss ich erwähnen, dass ich den ersten Teil vom Film bereits vor dem Lesen gesehen habe und das hat mich beim Lesen extrem enttäuscht und etwas runtergezogen, weil sich die Inhalte meiner Meinung nach zu sehr unterscheiden. Ich möchte an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten, um anderen nicht den Spaß am Film oder am Buch zu verderben.

Die Geschichte an sich ist sehr abwechslungsreich und theoretisch spannend, wenn da eben nicht die Schreibweise von Tolkien wäre, die ich eben erwähnte. Viele kleine Abenteuer verbinden sich zu einem Ganzen und sind sehr detailreich beschrieben. Ich konnte mich trotz allem gut in das Buch hineinversetzen und mir alles sehr bildlich vorstellen. Natürlich war es für mich von Vorteil, dass ich die Wesen und Umgebung bereits aus den anderen Büchern, dem Film und dem Onlinegame kannte. Ich weiß nicht, ob sich andere, die nichts davon kennen, alles genauso gut vorstellen können.

Der Charakter des Bilbo Beutlin kam sehr gut rüber. Am Anfang ist er der kleine Hobbit, der die Ruhe liebt und sich lieber mit einem Tee in den Sessel setzt. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich dann jedoch weiter und geht an seine Grenzen – wahrscheinlich sogar über diese hinaus – und wird zu einem geschätzten Gefährten. Diese Wandlung sieht man auch bei den Zwergen, die zu Beginn nichts von Bilbo halten und nicht daran glauben, dass er zu etwas fähig ist. Jedoch nach und nach merken sie, dass der kleine Hobbit ein praktischer Begleiter ist, der ihnen mehr helfen kann, als sie je geglaubt haben.

Fazit

Ich hatte so viel Gutes über das Buch gehört und war extrem begeistert von dem Film. Leider hat es das Buch aber nicht geschafft, mich gänzlich zu überzeugen. Sehr schade.
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review 2012-11-20 00:00
The Day After Tomorrow. Buch zum Film.
The Day After Tomorrow - Whitley Strieber I would have given this 3.5 Stars if possible.
After reading Orwell's depressing "1984" I was glad to have a Happy-End at the end of this book.

And if some parts of this book hadn't been so schmaltzy & the science wouldn't have been so flawed (just as in the movie), I might have been tempted to even give it a 4 Stars rating.
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