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review 2017-09-22 16:42
Stars Behaving Strangely
Noumenon - Marina J. Lostetter

A convoy of ships is sent out to investigate a star with unusual properties. To ensure the success of the mission the crew is selected very carefully for positive character traits, then cloned. The clones are sent out on a journey that for them will last around 200 years but due to the peculiarities of sub dimensional space travel about 2000 years pass on Earth. Obviously things don't go as predicted.

 

The story is less about what the crew find when they reach the star as about societal interaction on the outward and return journeys and the way the crew rearranges itself every time things don't go as planned. As far as that goes it was quite interesting. I personally would have liked to have spent more time at the LQPix, the star of their destination. Also, the ending didn't gel for me. It was obviously done to introduce a sequel but seemed a little forced. On the plus side, I liked what they found when they returned to Earth, that was quite unusual. I'm hovering between 3 and 4 stars: most of the concepts are not new and have been done better at one time or another and the author couldn't make the science seem credible for me but as the science was only a small part of the whole that wasn't too much of an issue. The package as a whole however was entertaining and I would definitely buy a sequel.

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review 2017-09-21 05:35
Spiders in Space
Children of Time - Adrian Tchaikovsky

I bought the book based on the blurb thinking I had an idea of what the story was about. Well...I wasn't entirely wrong but had I known it was partly about a race of giant, intelligent spiders I probably wouldn't have picked it up because a) I really can't stand the beasts and b) it would have sounded too ridiculous for my taste. However, I started to read it and once I realised what was going on I somehow wanted to find it silly but I couldn't, I got entirely drawn in. The civilisation building was amazing - I'm always in awe of someone who can imagine something like that. It did drag a little in places but I think that was just because I wanted to find out what was going to happen. When it came to the show-down I couldn't decide who I wanted to win. It felt like a mixture of Doctor Who's Planet of the Spiders mixed with The Face of Evil episodes (yes, I am a Doctor Who fan) add some Rama to it and finish it all off with Kim Stanley Robinson's Aurora and still it had a flavour all of its own. Fantastic!

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review 2017-09-20 06:47
Rotkäppchen und der große, böse Wolf auf Rettungsmission
Scarlet - Marissa Meyer

Der zweite Band der „Lunar Chronicles“, „Scarlet“, spielt in Südfrankreich. Warum ausgerechnet Südfrankreich? Der Autorin Marissa Meyer wurde diese Frage oft gestellt. Südfrankreich verfügt über eine Besonderheit, die sie für sich nutzen wollte: einen historisch tief verwurzelten Glauben an Werwölfe. Es ist die Heimat der „Bestie des Gévaudan“, die zwischen 1764 und 1767 etwa 100 Menschen getötet haben soll. Bis heute ist nicht geklärt, was damals tatsächlich vorgefallen ist, doch die Bewohner_innen des Gévaudan waren fest überzeugt, dass sie von einem Loup Garou heimgesucht wurden – von einem Werwolf. Ein passenderes Setting für „Scarlet“ ist daher schwer vorstellbar. Schließlich handelt es sich um eine Variation des Märchens von „Rotkäppchen“ und dem großen, bösen Wolf.

 

Scarlet Benoit ist kurz davor, durchzudrehen. Ihre Großmutter ist seit über zwei Wochen spurlos verschwunden. Michelle Benoit mag exzentrisch sein, aber niemals würde sie ihre Enkelin und ihren kleinen Bauernhof im französischen Rieux ohne Nachricht verlassen. Scarlet ist überzeugt, dass ihr etwas zugestoßen ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden Strohhalm und lässt sich auf den zwielichtigen Straßenkämpfer Wolf ein, der behauptet, zu ahnen, wo ihre Großmutter festgehalten wird. Ohne zu wissen, ob sie Wolf trauen kann, begibt sie sich an seiner Seite auf eine halsbrecherische Rettungsmission, während sie pausenlos darüber nachgrübelt, warum ihre Großmutter entführt worden sein könnte. Hatte sie Geheimnisse vor Scarlet? Erst als die beiden der flüchtigen Cyborg Cinder begegnen, ergibt plötzlich alles einen Sinn…

 

Ich vergebe meine Sterne-Bewertungen nach Bauchgefühl. Manchmal kann ich an der Beurteilung, die mein Bauch im Alleingang vornimmt, intellektuell noch etwas drehen und ihn davon überzeugen, dass die Fakten eine andere Sprache sprechen, aber meistens ist er unbelehrbar und mir obliegt es, herauszufinden, warum er ein Buch so und nicht anders bewertet. Nach der Lektüre von „Scarlet“ bestand der Bauch auf eine 3-Sterne-Bewertung und schickte mir ein diffuses Gefühl von Enttäuschung. Es ist eindeutig, dass ich „Cinder“ besser fand – jetzt musste ich nur noch definieren, wieso. Leichter gesagt als getan. Ich grübelte lange. Erst dachte ich, die Enttäuschung stamme daher, dass ich keine solide Verbindung zur Protagonistin Scarlet aufbauen konnte. Ich finde sie seltsam flach charakterisiert, da ihr aufbrausendes Temperament die einzige Eigenschaft ist, die sie auszeichnet. Ich sah in ihr wenig Individualität und empfand sie als ernüchternd austauschbar. Ihr männlicher Gegenpart Wolf ist deutlich interessanter, weil ihm seine Unsicherheit auf die Stirn geschrieben steht und ich furchtbar neugierig war, welche Geheimnisse er hinter seiner distanzierten, verschlossenen Fassade verbirgt. Für mich war offensichtlich, dass Wolf kein normaler Mensch ist. Ich war entsetzt, wie blind Scarlet gegenüber seinen Eigenheiten ist. Sie vertraut ihm und entwickelt – typisch YA – innerhalb kürzester Zeit Gefühle für ihn, obwohl alles an Wolf nach einer gesunden Portion Skepsis schreit. Sie reist mit ihm durch die wunderschön atmosphärisch beschriebene Landschaft Südfrankreichs, ohne sein Verhalten anzuzweifeln. Ich glaube, Marissa Meyer wollte so die vertrauensvolle Naivität nachbilden, die Rotkäppchen dem großen, bösen Wolf entgegenbringt. Leider funktioniert diese Form von Beziehung nur im Märchen. In einem modernen Roman wirkt sie unrealistisch. Strukturell folgt „Scarlet“ grob dem Märchen, doch die idiosynkratischen Wiedererkennungsmerkmale fand ich, abgesehen von Scarlets feuerroten Haaren und ihrem roten Hoodie, weniger auffallend als im ersten Band. Der Großteil wurde mir erst nach der Lektüre bewusst. Vielleicht hatte Marissa Meyer nicht genügend Raum, um sie hervorstechend zu inszenieren, da sie zum ersten Mal intensiv mit Perspektivwechseln arbeitete. Ich war positiv überrascht, dass Cinder einen eigenen Handlungsstrang erhält, weil ich mit ihr besser zurechtkomme als mit Scarlet. Cinder gelingt es, aus dem Gefängnis zu flüchten, indem sie sich mit dem selbstbewussten, charmanten Kleinkriminellen Carswell Thorne verbündet, den ich trotz müheloser Sympathie kaum ernstnehmen konnte. Seine Rolle fungiert meiner Meinung nach ausschließlich als Gegenpol zu Cinders Schwermut; er ist der witzige Sidekick, dessen Aufgabe darin besteht, Situationen aufzulockern. Seine Figur ist nicht in sich selbst motiviert, sondern nur in seinem Verhältnis zu anderen Figuren. Ich fand ihn unecht und übertrieben.
All diese Kritikpunkte sind gute Gründe, „Scarlet“ lediglich mit 3 Sternen zu bewerten. Doch der Bauch war mit diesen Erklärungen noch nicht zufrieden. Er ließ mir keine Ruhe und zwang mich, tiefer zu graben. Ich grub und grub, bis ich endlich den Ursprung meiner sachten Enttäuschung freilegte: „Scarlet“ ist weniger originell als „Cinder“. Für mich enthält es zu wenig frische Ideen. Es unterscheidet sich kaum von einer popeligen YA-Dystopie aus der Durchschnittsecke und deshalb verdient es dem Bauch zufolge auch nur eine durchschnittliche Bewertung.

 

„Scarlet“ ist meiner Meinung nach schwächer als der Vorgänger „Cinder“. Trotz der respektvollen, angemessenen Verarbeitung des Märchens „Rotkäppchen“ büßt es durch die enge Anlehnung an genretypische Strukturen deutlich an Reiz ein. Das taffe Mädchen, der geheimnisvolle fremde Junge, Insta-Love und eine gefährliche Rettungsmission – sagt mir nicht, dass euch das nicht bekannt vorkommt. Leider lenken diese Elemente von der kreativen Gestaltung des futuristischen Universums ab, das Marissa Meyer im zweiten Band erfreulicherweise öffnet und erweitert. Ich bin gespannt, welche neuen Facetten ich im dritten Band „Cress“ erleben werde und wie Meyer die Jonglage mit drei Protagonistinnen meistert. Aschenputtel, Rotkäppchen und Rapunzel vereint – das verspricht, interessant zu werden.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/09/19/marissa-meyer-scarlet
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review 2017-09-17 14:57
Magic Realism Square
Nights at the Circus - Angela Carter

- A story about stories and illusion.



Magic and reading have something in common. It’s that thin wedge that question of what is real and what is fantasy. We know that the magician is doing some trick, but we just can’t get it, can’t figure it out. With books, good ones at least, the trick is the writing taking you someplace else. Books aren’t the only thing that can do this – a good movie, painting, music. 
It’s this line between reality and fantasy that Carter explores in this novel about a circus performer who may actually have real wings. At first glance it seems as if Fevvers is the only character with this problem, but every character in the book comes into contact with this question. Even the tigers, which may or may not really be jealous lovers.
In many ways, this is the human condition, the search for ourselves. Is our work face our real face? It might not be the wings that Fevvers has, but the question of reality and fantasy is one we change and fight in some way every day

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text 2017-09-17 12:54
Reading progress update: I've read 43 out of 160 pages.
The Earliest English Poems - Michael Alexander,Various

Widsith: The opening of a muuuuch longer work. Readers of tales set down from oral tradition will recognise: Genealogies, references to now obscure heroes, exhortations to be generous to travelling bards who will spread your fame.

 

Made me want to read a translation of the full work, or to start that crazy project to teach myself Anglo-Saxon.

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