logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: English
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-10-17 00:22
Reading progress update: I've read 172 out of 304 pages.
Nights at the Circus - Angela Carter

"He says he loves you," she told Mignon. Mignon presented a blank face. Fevvers hastily translated herself. Mignon laughed. The Strong Man wept and mumbled some more.
            "He says he loves you but he's a coward."
            This time, Mignon did not laugh but kicked at the straw with her bare toe.
            Mumble, mumble, mumble.
            "He says he loves you; he's a coward; and he can't bear to think of you in the arms of a clown."
            It was the Princess who burst out laughing, this time,

 

This comedy of errors!

 

I'm loving this to pieces

 

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2018-10-16 15:35
Sie waren nie für einander bestimmt
The Killing Dance - Laurell K. Hamilton

Laurell K. Hamiltons Urban Fantasy – Reihe „Anita Blake“ war stets als Mehrteiler konzipiert. Nach dem College las sie viele Krimis und fand, dass Frauen dort grundsätzlich weniger taff als Männer auftraten. Sie wünschte sich eine Heldin, die in allen Bereichen mindestens ebenso gut wie Männer war. Sie entschied, in der Welt dieser Heldin parallel ihre Vorliebe für Folklore und Mythologie auszuleben. Die Idee zu „Anita Blake“ war geboren. Sobald dieser Ansatz gefestigt war, wusste sie, dass sie keinen Einzelband schreiben würde. Ihr war damals hingegen nicht klar, wie stark Romantik die Geschichte beeinflussen würde. Erst mit dem vierten Band „The Lunatic Cafe“ gestand sie sich ein, wie wichtig diese Ebene für „Anita Blake“ ist. Diese Erkenntnis war meiner Meinung nach die Voraussetzung für den sechsten Band „The Killing Dance“.

 

Es gibt schlimmere Schicksale als den Tod. Als der Vampir Sabin Anita Blakes Büro betritt, muss sie sich sehr zusammenreißen, um ihren Ekel zu verbergen: Sabin verfault bei lebendigem Leib. Er bittet um ihre Hilfe als mächtige Nekromantin. Anita ist nicht sicher, wie und ob sie seine Erkrankung heilen kann, ist jedoch bereit, es zu versuchen. Wären da nur nicht all die anderen Probleme, die ihre Aufmerksamkeit erfordern. Irgendjemand hat ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Mit Edwards Unterstützung bemüht sie sich redlich, allen Auftragskillern aus dem Weg zu gehen und zu ermitteln, wer sie diesmal tot sehen will, aber sie kann sich nicht völlig aus der Schusslinie heraushalten. Eine zeremoniell hingerichtete Vampirleiche, Ärger in Richards Werwolfsrudel und ihr eigenes, chaotisches Liebesleben halten sie fleißig auf Trab. Anita ist so beschäftigt, dass sie nicht bemerkt, dass ihr die Gefahr bereits näher ist, als sie glaubt…

 

„The Killing Dance“ erwischte mich kalt. Ich habe das Buch schon einmal auf Deutsch als „Tanz der Toten“ gelesen, ordnete meine Erinnerungen an die Handlung allerdings späteren Bänden zu. Ich war nicht darauf vorbereitet, bereits so früh im Rahmen meines Rereads mit einem der traurigsten, tragischsten Bände der Reihe konfrontiert zu werden. Mein Herz blutet. Es war unglaublich schmerzhaft, Anita und Richard dabei zu beobachten, wie sie sich permanent gegenseitig verletzen. Dennoch mochte ich „The Killing Dance“ sehr, weil ich den akuten Fall trotz mehrerer Komponenten im Vergleich zu „Bloody Bones“ erfreulich klar strukturiert, rund und in sich geschlossen fand und er bezüglich der übergreifenden Geschichte sehr aufschlussreich ist. Laurell K. Hamilton etabliert einige der Hauptkonflikte der Reihe, gewährt tiefe Einblicke in die von Dominanz geprägte Hierarchie eines Werwolfsrudels und erklärt Anitas belastete Beziehungen zu verschiedenen Figuren, darunter sie selbst, Jean-Claude, Dolph, Edward (von jeher mein liebster Nebencharakter) und eben auch Richard. Ihr betrübliches Drama trägt entscheidend zum Verständnis von Anitas Persönlichkeit bei und bot mir reichlich Gelegenheit zur Analyse. Die Anziehungskraft und die Gefühle, die Richard und Anita füreinander empfinden, stehen außer Frage, doch sie harmonieren einfach nicht. Liebe allein reicht eben nicht aus. Ich glaube, sie sind hauptsächlich in die Idee voneinander verliebt, die mit der Realität ihrer Beziehung katastrophal kollidiert. Zwischen Anita und Richard geht es stets darum, wer das furchteinflößendere Monster ist. Sie können einander nicht so akzeptieren, wie sie sind, weil sie sich selbst nicht akzeptieren können. Sie lehnen die inhumane Brutalität, die in ihnen beiden schlummert, sowohl in sich selbst als auch im jeweils anderen ab. Richards Wolf erzeugt eine Resonanz mit Anitas Düsternis; Anitas Bereitwilligkeit, zu töten, die sie sogar dominant in sein Rudel integriert, erinnert ihn an die kompromisslose Skrupellosigkeit seiner animalischen Seite. Er verlangt von ihr, sein Tier zu umarmen, kann es aber selbst nicht. In „The Killing Dance“ entscheidet er, ihr seinen Wolf in voller Pracht zu präsentieren und wählt dafür den krassesten Augenblick, der überhaupt möglich war. Extremer konnte er den Kontrast zwischen Wolf und Mensch gar nicht betonen. Das riecht nach Sabotage, denn er hätte Anitas ersten Kontakt mit seinem tierischen Ich durchaus schonender gestalten können. Ich werfe Anita nicht vor, dass sie Schwierigkeiten hat, diese traumatische Situation zu verarbeiten und kann nachvollziehen, dass ihr Jean-Claude, mit dem sie die Illusion, er wäre ein Mensch, deutlich leichter aufrechtzuerhalten vermag und der weder seine noch ihre Natur verleugnet, automatisch attraktiver erscheint. Ich denke mittlerweile, dass Richard und Anita nie füreinander bestimmt waren. Sie sind nicht fähig, die Wunschvorstellungen voneinander zu erfüllen und hadern mit den daraus resultierenden Implikationen: einen weißen Gartenzaun kann es für sie niemals geben.

 

Ich weiß, dass meine Rezension den Eindruck vermitteln könnte, „The Killing Dance“ hätte außer Herz-Schmerz-Drama wenig zu bieten. Das stimmt nicht. Es ist ein wirklich aufregender, spannender und atemloser Band, der mich auch neben meiner Lieblingsbeschäftigung, Anita zu analysieren, sehr gut unterhalten und einige Male überrascht hat. Für andere Leser_innen sind Elemente wie das Kopfgeld oder der abstoßende Vampir Sabin vielleicht präsenter, aber ich konzentriere mich gern auf Anitas Liebesleben, weil die Entwicklung ihres Charakters, die sich darin spiegelt, für mich der interessanteste Aspekt der Reihe ist. Sie ist der Grund, warum ich diesen Mehrteiler sogar im Rahmen der von Stereotypen geplagten Urban Fantasy als einzigartig ansehe. Vampire, Werwölfe, Nekromanten – alles schon da gewesen, doch Anita ist ein echtes Original. Nehmt es mir also nicht übel, dass es mir so viel Spaß bereitet, ihre Persönlichkeit zu entschlüsseln und mich lang und breit darüber auszulassen. Irgendwo muss ein Fangirl ihren Gedanken ja freien Lauf lassen können. ;-)

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/10/16/laurell-k-hamilton-the-killing-dance
Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-10-13 05:37
Reading progress update: I've read 82 out of 304 pages.
Nights at the Circus - Angela Carter

I'm at Mr Rosencreutz, and I'm taking a second to post so as to regain my breath, I'm laughing so hard. I mean, I don't even know which bit to choose, so some samples of amusing savagery:

 

"So that was the signification of his gold medallion! The penis, represented by itself, aspires upwards, represented by the wings, but is dragged downwards, represented by the twining stem, by the female part, represented by the rose. H'm. This is some kind of heretical possibly Manichean version of neo-Platonic Rosicrucianism, thinks I to myself; tread carefully, girlie! I exort myself.
            "He's so appalled himself at the notion of the orifice that the poor old sod mumbles and whimpers himself to a halt, though he's no stranger to the Abyss, himself, used to come every Sunday, just to convince himself it was as 'orrible as he'd always thought.

 

"I try a dollop of his excellent Stilton, pondering as I savour it the baroque eclecticism of his mythology.

 

"I saw in the paper only yesterday how he gives the most impressive speech in the House on the subject of Votes for Women. Which he is against. On account of how women are of a different soul-substance from men, cut from a different bolt of spirit cloth, and altogether too pure and rarefied to be bothering their pretty little heads with things of this world, such as the Irish question and the Boer War.

 

for what Mr Rosencreutz is willing to pay for the privilege of busting a scrap of cartilege was quite sufficient to set my entire family up in comfort, I can tell you.

 

Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-10-12 11:21
Reading progress update: I've read 50 out of 304 pages.
Nights at the Circus - Angela Carter

OMG, I'm laughing so hard I'm in tears. Jenny's story!

 

What makes it all the more hilarious to me, is this sense that it would have fit just as well among my great-grandaunt's anecdotes.

 

Prepare to be seriously spammed. This books is amazing.

 

Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-10-12 10:55
Reading progress update: I've read 38 out of 304 pages.
Nights at the Circus - Angela Carter

"I put it down to the influence of Baudelaire, sir."
            "What's this?" cried Walser, amazed enough to drop his professional imperturbability.
            "The French poet, sir; a poor fellow who loved whores not for the pleasure of it but, as he perceived it, the horror of it, as if we was, not working women doing it for money but damned souls who did it solely to lure men to their dooms, as if we'd got nothing better to do. . . Yet we were all suffragists in that house; oh, Nelson was a one for 'Votes for Women', I can tell you!"
            "Does that seem strange to you? That the caged bird should want to see the end of cages, sir?"

 

Preach!

 

More posts
Your Dashboard view:
Need help?